Vegane Kürbissuppe mit Orange, würzigen Speckwürfel und knusprigen Kürbiskernen
Ich liebe Suppen. Und ich würde sogar ganz frech behaupten, dass ich sie ziemlich gut kochen kann (siehe Rosenkohlcremesuppe). Eigenlob stinkt? Vielleicht. Aber manchmal ist es eben einfach wahr. 😉 Eine Suppe hat es allerdings lange nicht in mein Herz geschafft: die Kürbissuppe. Tja … das hat sich dank eines kleinen Zutaten-Upgrades gründlich geändert. Meine vegane Kürbissuppe mit Orange bekommt durch den Ingwer eine wunderbar frische, leicht würzige Note. Dazu kommen herzhafte Speckwürfel und knusprige Kürbiskerne als Topping — und schon wird aus dem herbstlichen Klassiker ein echtes Lieblingsgericht. Mit diesem Rezept hat es die Kürbissuppe endlich geschafft, nicht nur in meinen Topf, sondern auch regelmäßig auf meinen Teller zu kommen.

Die 3 besten Gründe, warum die Kürbissuppe nicht nur im Herbst sondern auch im Winter auf deinem Teller landet:
1. Weil der Geschmack alles andere als langweilig ist.
2. Weil die Suppe sich super vorbereiten und auch einfrieren lässt.
3. Weil vegane Gerichte eine umweltfreundliche Abwechslung im Alltag sind!
Nährstoff-Check: Warum die vegane Kürbissuppe mit Orangen so wertvoll ist
Für Schwangere
Kürbis liefert Beta-Carotin, die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A. Vitamin A spielt eine Rolle für Zellwachstum, Immunsystem und Gewebeentwicklung.
Dazu kommen Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen können. Das ist besonders hilfreich, wenn der Darm in der Schwangerschaft mal wieder streikt. Ballaststoffe sind wichtig für Stuhlkonsistenz und Darmentleerung.
Außerdem passt das Rezept gut in die Schwangerschaft, weil es nährstoffdicht statt nur energiedicht ist. Die Orange in der Suppe zum Beispiel liefert Vitamin C.
Für Stillende
Gerade wenn du frisch Mama geworden bist, ist deine Zeit vermutlich knapp. Dann sind Gerichte (wie eine Kürbissuppe), die unkompliziert gehen, wärmen, gut sättigen und sich schnell aufwärmen lassen dein Must-Have.
Ein weiterer Plus-Punkt den die Suppe mit sich bringt: Wasser. Und wenn es dir so geht wie mir, dann hast du zum Beginn deiner Stillzeit vermutlich permanent Durst – da kommt die Suppe gerade recht!
Kürbis- und Sonnenblumenkerne ergänzen das Ganze mit gesunden Fetten und Mineralstoffen.
Vegane Kürbissuppe mit Orange, Ingwer und Speck
Zutaten
- 600 g Kürbisfleisch Hokkaido
- 1 Zwiebel
- 2 Zehen Knoblauch
- 200 ml Sahne (vegan)
- 500 ml Suppe
- 150 ml Orangensaft
- 5 g Ingwer ein daumengroßes Stück
- 1/2 TL Koriandersamen
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- Rapsöl
- Salz, Pfeffer
- 1 Handvoll Kürbiskerne
- 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
- 30 g Veganer Speck
- Kürbiskernöl
Anleitungen
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kürbis würfelig schneiden.
- Zwiebel in Rapsöl glasig anschwitzen. Knoblauch und Kürbis kurz mitrösten und mit Suppe aufgießen.
- Kreuzkümmel und Koriander im Mörser mahlen. Ingwer reiben. Gewürze in den Suppentopf geben und mitkochen.
- So lange kochen, bis der Kürbis weich ist.
- Dann Orangensaft und Sahne dazugeben und alles pürieren.
- Suppeneinlage: Speck, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne knusprig anrösten.
- Die Suppe mit Kürbiskernöl und Suppeneinlage dekorieren.
Ideen zum Abwandeln und Anpassen – so machst du die Kürbissuppe passend für dich
Vegan:
Das Rezept ist bereits vegan, achte nur bei den Speckwürfeln auf eine pflanzliche Variante.
Vegetarisch:
Falls du nicht vegan essen möchtest, kannst du statt der veganen Speckwürfel zu Feta greifen. Und die vegane Sahne lässt sich einfach durch echte Sahne ersetzen.
Eiweißreich:
Rote Linsen oder Kichererbsen kannst du direkt mitkochen. Das macht die Suppe sättigender und du bekommst eine Extraportion Protein. Oder du servierst Hähnchenspieße zur Suppe.
Mehr Ballaststoffe für den Darm:
Einfach eine kleine Kartoffel, rote Linsen oder weiße Bohnen mit in die Suppe geben. Das unterstützt Sättigung und Verdauung zusätzlich.
Du bist auf der Suche nach weiteren Kürbisrezepten? Wie wäre es mit einer Kürbisquiche, Kürbis-Kaspressknödel, Kürbis-Carbonara oder einem Kürbisrisotto?
Tipps gegen Food-Waste
- Kürbiskerne aus dem frischen Kürbis kannst du waschen, trocknen, würzen und im Ofen rösten. Ich will ehrlich sein: ich habs probiert und bei mir hat das nicht ganz so gut geschmackt. Falls du das drauf hast, schreib mir gern – über ein gute Rezept dafür würd ich mich sehr freuen!
- Übrig gebliebene Suppe kannst du im Kühlschrank 2-3 Tage lagern oder einfrieren.
- Aus Suppenresten, bei denen es sich nicht lohnt sie aufzuheben, kannst du ein Curry machen! Das ist gerade mein liebster Hack, wenns ums Lebensmittelretten geht.
Die vegane Kürbissuppe mit Orange im Meal-Prep- & Wochenbett-Check
Wie gut lässt sich das Gericht vorkochen, einfrieren oder aufwärmen?
Sehr gut. Und zwar so gut, dass ich es am liebsten direkt die doppelte Menge kochen würde.
Die Suppe ist ideal für:
- Meal Prep am Wochenende
- stressige Arbeitstage
- die ersten Wochen nach der Geburt
- Tage, an denen Kochen ungefähr auf Platz 27 der To-do-Liste steht
Am besten frierst du die Kürbissuppe ohne Toppings portionsweise ein. Die knusprigen Würfel und Kürbiskerne kommen frisch dazu, damit sie wirklich knusprig bleiben.
Lagerungshinweise
- Im Kühlschrank: gut verschlossen etwa 2-3 Tage
- Im Tiefkühlfach: 2 bis 3 Monate
- Beim Aufwärmen: einmal vollständig erhitzen
- Toppings frisch zubereiten
Ist die Kürbissuppe für mein Baby als Beikost geeignet?
Ja!
Wie abwandeln für Baby?
Für Babys braucht das Rezept ein paar Anpassungen:
- verwende wenig bis kein Salz für die Babyportion
- verzichte auf scharfe Gewürze
- ohne Kürbiskerne und Speckwürfel, wegen Verschluckungsgefahr
- fein püriert oder sehr weich und stückig, je nach Entwicklungsstand
Warum ist das Gericht in der Schwangerschaft erlaubt?
Diese Version ist in der Schwangerschaft gut geeignet, weil sie keine rohen tierischen Produkte und auch keinen Alkohol enthält.

Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
Du willst mich besser kennen lernen? Dann klick hier: Fan Facts über mich.




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