Saisonkalender April: was koche ich im April

Saisonkalender April: Die besten 35+ April Rezepte!

Ob April wohl einer meiner absoluten Lieblingsmonate ist? Also wenns ums Essen geht. Die Frage “Was koche ich im April” stellt sich bei mir eigentlich nicht, denn entweder es gibt Bärlauch oder Spargel. Am besten natürlich beides kombiniert 😉 Aber der Saisonkalender April bietet auch abseits von Spargel und Bärlauch so einiges. Wie aus den Vormonaten (Januar, Feburar, März) habe ich auch diesmal wieder die besten April Rezepte der Bloggerkollegen zusammengestellt!

Welches Gemüse und welches Obst hat im April Saison?

Wer sich den Saisonkalender im April anschaut, merkt schnell: Jetzt wirds endlich wieder bunter und frischer auf unseren Tellern. Nach Monaten voller Kohl, Knollen und Lagergemüse beginnt langsam wieder die abwechslungsreichere Zeit des Jahres. Und ich freue mich darüber jedes Mal ein bisschen mehr, als vermutlich nötig wäre. Denn neben all der frischen Abwechslung bringt der April auch mein absolutes Lieblingsgemüse zurück: Spargel. Den liebe ich tatsächlich schon sehr lange. So sehr, dass ich sogar in der Schule im Fach Ernährung einen Vortrag darüber gehalten und gleich noch ein passendes Spargelmenü ausgearbeitet habe. Auch für alle Knoblauchfans ist der April ein kleines Highlight, denn jetzt ist die perfekte Zeit für frischen Bärlauch. Und wer weder beim Spargel noch beim Bärlauch in Begeisterung ausbricht, kann sich vielleicht über knackige Radieschen freuen, über die ersten Kräuter auf dem Balkon oder im Garten. Oder ganz euphorisch auf das Monatsende schielen, wenn mit etwas Glück schon die ersten Rhabarberstangen auftauchen.

Hier kommt meine persönliche April-Liste für deine saisonale Küche:

Saisonkalender April

Gemüse

  • Bärlauch
  • Champignons
  • Feldsalat
  • Frühlingszwiebeln
  • Gurken
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Kresse
  • Lauch (Porree)
  • Petersilie
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rucola
  • Schnittlauch
  • Spargel
  • Spinat

Obst

  • Äpfel (gelagert)
  • Rhabarber

Lagerware

  • Knoblauch
  • Knollensellerie
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzel
  • Rote Bete
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Schwarzwurzel
  • Steckrüben
  • Zwiebeln

Was tun, wenn du zwar Frühling willst, aber der Kühlschrank noch nach Winter aussieht?

April ist kein Monat für entweder oder, sondern für clevere Kombis. Frische Radieschen oder Kräuter bringen sofort mehr Leichtigkeit in dein Essen, auch wenn die Basis noch aus Kartoffeln, Karotten oder Kohl besteht. Und genau deshalb bin ich auch im Frühling weiterhin Team Vorratskammer: Tiefkühlgemüse, Hülsenfrüchte und Dosentomaten retten an stressigen Tagen nicht nur das Abendessen, sondern oft auch die Stimmung.

Tiefgekühltes Gemüse oder Obst kann dabei absolut sinnvoll sein, weil viele Vitamine durchs schnelle Einfrieren gut erhalten bleiben. Außerdem sind saisonale und regionale Produkte oft günstiger als Ware, die aufwendig produziert, gekühlt oder transportiert werden muss.

Und was koche ich im April? 35+ saisonale Kochvorschläge für April

Tipps zur richtigen Lagerung, gegen Lebensmittelverschwendung

  • Frische Kräuter am besten rasch verbrauchen oder fein gehackt einfrieren.
  • Spargel hält sich im Kühlschrank besser, wenn du ihn in ein feuchtes Tuch wickelst.
  • Radieschengrün entfernen, damit die Knollen länger knackig bleiben.
  • Lagergemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln oder Rote Bete kühl, trocken und dunkel lagern.
  • Koche bewusst etwas mehr und nutze Reste am nächsten Tag weiter: aus Ofengemüse wird Salat, aus Kartoffeln wird Pfanne, aus Spinat wird Pasta.
  • Rhabarberkompott lässt sich super vorbereiten und passt zu Frühstück, Dessert oder als Kuchenfüllung.

Veros Liebingsessen im April

Als Spargel- und Bärlauchfan finde ich nicht DAS April Rezept. Bei so vielen Ideen kann ich mich einfach nur schwer entscheiden. Darum liste ich hier ein paar Rezepte, die es bei mir diesen Monat auf jeden Fall auf den Teller schaffen werden:

  1. Nudeln mit Bärlauchpesto
  2. Pasta mit grünem Spargel und Parmesan
  3. Spargel mit Hollandaise (ohne Ei)
  4. Brot mit Bärlauchtopfen
  5. Bunter Spargel mit Bärlauch und Orange
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Bohnen Curry mit Kokosmilch günstiges Gericht serviert mit Reis

Veganes Bohnen Curry mit Kokosmilch: ein günstiges Gericht für sparsame Mamas!

Curry wird hier in Deutschland oft mit Hühnchen gegessen. Dabei gibt es eine tolle vegane Alternative: Curry mit Bohnen! Mein Bohnencurry mit Kokosmilch schmeckt herrlich nach Indien, hat so einige gesundheitliche Vorteile und oben drein ist es auch noch ein günstiges Gericht, welches sich perfekt fürs Wochenbett vorkochen lässt.

Curry mit Bohnen

Die 3 besten Gründe warum du in Zukunft öfter ein Curry mit Bohnen auf den Tisch bringen wirst!

1. Bohnen Curry ist ideal, wenn du in Zeiten wie Mutterschutz eher aufs Geld schaun musst, deinen Körper aber trotzdem gut versorgen möchtest!
2. Das eiweißreiche Gericht hält dich lange satt, und das macht dich zufrieden!
3. Das Rezept ist ohne tierische Produkte und somit eine willkommene Abwechslung für deinen Körper!

Nährstoff-Check: Warum ist ein Curry mit Bohnen so wertvoll

Für Schwangere

  • Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß: Bohnen bringen deine Verdauung in Schwung und halten dich lange satt.
  • Eisenlieferant: Hülsenfrüchte sind eine wichtige pflanzliche Eisenquelle. Willst du deine Eisenaufnahme verbessern, kombiniere noch Vitamin C reiches Gemüse wie Paprika oder serviere einen Salat mit Zitrusdressing als Beilage. 
  • Gesunde Fette: aus Kokosmilch und Erdnussmus unterstützen den Zellaufbau deines Babys und sind gut für deine Energieversorgung.

Für Stillende

  • Energie für lange Tage & Nächte: komplexe Kohlenhydrate aus den Hülsenfrüchten und Reis + Fett + Eiweiß sind der nachhaltige Energie-Boost den du als stillende Mama brauchst.
  • Proteine helfen deinem Körper beim Muskel- & Gewebeaufbau nach der Geburt. Das kannst du unter anderem in dieser Studie nachlesen.
  • Kokosmilch liefert Laurinsäure: diese wirkt antibakteriell & entzündungshemmend und kann dein Immunsystem unterstützen. 

Curry mit Bohnen

Bohnen Curry mit Kokosmilch

Gericht Hauptgericht
Küche Indisch
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 320 g trockene Bohnen oder 2 Dosen Bohnen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2/3 Dose Kokosmilch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kokosöl
  • 1,5 Stk. Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 2 EL indische Gewürzmischung: Garam Masala
  • 2 TL Erdnussmus
  • Salz, Pfeffer, Chili nach Bedarf

Anleitungen
 

  • Bohnen 1/2 Tag lang in Wasser einweichen und dann weich kochen. Optional Bohnen aus der Dose verwenden.
  • Zwiebel fein hacken und in einem Wok anbraten. Währenddessen Knoblauch fein hacken und Ingwer reiben.
  • Knoblauch, Ingwer und die indische Gewürzmischung zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und ca 1 Minute mitrösten.
  • Tomatenmark hinzugeben und mit gehackten Tomaten und Kokosmilch ablöschen. Kurz köcheln lassen.
  • Bohnen ins Curry geben und mit Reis oder Naanbrot servieren.

Notizen

Warum ich zu getrockneten Hülsenfrüchten greife:
  • Getrocknete Hülsenfrüchte sind meist günstiger als Konserven, weil du für das eigentliche Lebensmittel zahlst und nicht zusätzlich für Wasser, Dose und Verarbeitung.
  • Gesundheitlich können sie ebenfalls im Vorteil sein, weil sie oft ohne zugesetztes Salz auskommen und bei Konservendosen je nach Produkt auch Beschichtungen im Spiel sein können, die immer wieder kritisch diskutiert wurden.
  • Und ja, ich verwende zum Kochen einen Schnellkochtopf. 
Keyword vegan

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So kannst du dein Bohnen-Curry abwandeln

Saisonale Anpassungen

  • Frühjahr: mit jungem Spinat und Tofu
  • Sommer: frische Tomaten & grüne Bohnen
  • Herbst: Kürbis- oder Süßkartoffelwürfel mitkochen
  • Winter: Kichererbsen oder TK-Spinat ergänzen

Vegetarisch / vegan / eiweißreich / allergenfrei

  • Rezept ist vegan
  • Eiweißreich: zusätzlich Tofu oder Tempeh anbraten & untermischen
  • Glutenfrei & sojafrei: Dieses Bohnencurry mit Kokosmilch ist für viele Allergiker gut geeignet.

Ist ein Curry mit Bohnen Meal-Prep-tauglich & Wochenbett-geeignet?

Vorkochen & Einfrieren

  • Currys lassen richtig gut vorkochen und Einfrieren! Egal ob fürs Wochenbett oder später, wenn dein Baby nicht mehr ganz so viel schläft und dir vor lauter aufpassen und spielen einfach die Zeit zum Kochen fehlt.
  • Auch nach dem Auftauen bleibt die Konsistenz durch die Kokosmilch angenehm cremig.

Lagerungshinweise

  • Im Kühlschrank: bis zu 3 Tage haltbar
  • Einfrieren: Portionsweise in kleinen Dosen einfrieren. Warme Currys sind einfach das perfekte Soulfood fürs Wochenbett oder stressige Tage im Mama-Alltag.

Ist ein Bohnen Curry mit Kokosmilch beikostgeeignet?

Ab wann geeignet?

Ab dem 10.–12. Monat – je nach Verträglichkeit von Hülsenfrüchten und Gewürzen.

So passt du das Rezept für dein Baby an

  • Ohne Salz & Schärfe zubereiten.
  • Bohnen gut weichkochen und zerdrücken oder pürieren. Sonst ist die Verschluckungsgefahr zu groß.

Warum ist ein Curry mit Bohnen in der Schwangerschaft erlaubt?

  1. Enthält keine riskanten Zutaten wie Rohmilch, rohe Eier oder rohes Fleisch.
  2. Hülsenfrüchte sind in der Schwangerschaft absolut erlaubt, nur ich zum Beispiel hatte in meiner Schwangerschaft absolut keine Lust auf Hülsenfrüchte. Auch das darf sein. Jetzt in meiner Stillzeit liebe ich sie wieder!
  3. Kokosmilch ist unbedenklich, achte aber auf moderate Fettzufuhr, wenn du zu Sodbrennen neigst. 

FAQ

Ist das Curry auch für empfindliche Mägen geeignet?

Solltest du gerade unter einem empfindlichen Magen-Darm-Trackt leiden, empfehle ich dir ein weniger intensiv gewürzte, fettarme Gerichte zu wählen, bis es dir wieder besser geht.

Welche Bohnen eignen sich am besten?

Ich nehme gerne weiße Bohnen, du kannst aber auch Kidneybohnen, Kichererbsen, Linsen,… nehmen.

 Kann ich statt Kokosmilch auch etwas anderes verwenden?

 Ja, du kannst z. B. Hafercuisine oder Sahne verwenden.

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Rezept vegane Kürbissuppe mit Orange und Ingwer

Vegane Kürbissuppe mit Orange, würzigen Speckwürfel und knusprigen Kürbiskernen

Ich liebe Suppen. Und ich würde sogar ganz frech behaupten, dass ich sie ziemlich gut kochen kann (siehe Rosenkohlcremesuppe). Eigenlob stinkt? Vielleicht. Aber manchmal ist es eben einfach wahr. 😉 Eine Suppe hat es allerdings lange nicht in mein Herz geschafft: die Kürbissuppe. Tja … das hat sich dank eines kleinen Zutaten-Upgrades gründlich geändert. Meine vegane Kürbissuppe mit Orange bekommt durch den Ingwer eine wunderbar frische, leicht würzige Note. Dazu kommen herzhafte Speckwürfel und knusprige Kürbiskerne als Topping — und schon wird aus dem herbstlichen Klassiker ein echtes Lieblingsgericht. Mit diesem Rezept hat es die Kürbissuppe endlich geschafft, nicht nur in meinen Topf, sondern auch regelmäßig auf meinen Teller zu kommen.

vegane Kürbissuppe mit Orange: Suppeneinlage sind knusprige Speckwüfel, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne sowie Kürbiskernöl

Die 3 besten Gründe, warum die Kürbissuppe nicht nur im Herbst sondern auch im Winter auf deinem Teller landet:

1. Weil der Geschmack alles andere als langweilig ist.
2. Weil die Suppe sich super vorbereiten und auch einfrieren lässt.
3. Weil vegane Gerichte eine umweltfreundliche Abwechslung im Alltag sind!

Nährstoff-Check: Warum die vegane Kürbissuppe mit Orangen so wertvoll ist

Für Schwangere 

Kürbis liefert Beta-Carotin, die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A. Vitamin A spielt eine Rolle für Zellwachstum, Immunsystem und Gewebeentwicklung

Dazu kommen Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen können. Das ist besonders hilfreich, wenn der Darm in der Schwangerschaft mal wieder streikt. Ballaststoffe sind wichtig für Stuhlkonsistenz und Darmentleerung.

Außerdem passt das Rezept gut in die Schwangerschaft, weil es nährstoffdicht statt nur energiedicht ist. Die Orange in der Suppe zum Beispiel liefert Vitamin C

Für Stillende

Gerade wenn du frisch Mama geworden bist, ist deine Zeit vermutlich knapp. Dann sind Gerichte (wie eine Kürbissuppe), die unkompliziert gehen, wärmen, gut sättigen und sich schnell aufwärmen lassen dein Must-Have. 

Ein weiterer Plus-Punkt den die Suppe mit sich bringt: Wasser. Und wenn es dir so geht wie mir, dann hast du zum Beginn deiner Stillzeit vermutlich permanent Durst – da kommt die Suppe gerade recht! 

Kürbis- und Sonnenblumenkerne ergänzen das Ganze mit gesunden Fetten und Mineralstoffen

vegane Kürbissuppe mit Orange: Suppeneinlage sind knusprige Speckwüfel, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne sowie Kürbiskernöl

Vegane Kürbissuppe mit Orange, Ingwer und Speck

Gericht Suppe, Vorspeise
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 600 g Kürbisfleisch Hokkaido
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Sahne (vegan)
  • 500 ml Suppe
  • 150 ml Orangensaft
  • 5 g Ingwer ein daumengroßes Stück
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 30 g Veganer Speck
  • Kürbiskernöl

Anleitungen
 

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
    Kürbis würfelig schneiden.
  • Zwiebel in Rapsöl glasig anschwitzen. Knoblauch und Kürbis kurz mitrösten und mit Suppe aufgießen.
  • Kreuzkümmel und Koriander im Mörser mahlen.
    Ingwer reiben.
    Gewürze in den Suppentopf geben und mitkochen.
  • So lange kochen, bis der Kürbis weich ist.
  • Dann Orangensaft und Sahne dazugeben und alles pürieren.
  • Suppeneinlage: Speck, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne knusprig anrösten.
  • Die Suppe mit Kürbiskernöl und Suppeneinlage dekorieren.

Ideen zum Abwandeln und Anpassen – so machst du die Kürbissuppe passend für dich

Vegan:
Das Rezept ist bereits vegan, achte nur bei den Speckwürfeln auf eine pflanzliche Variante.

Vegetarisch:
Falls du nicht vegan essen möchtest, kannst du statt der veganen Speckwürfel zu Feta greifen. Und die vegane Sahne lässt sich einfach durch echte Sahne ersetzen. 

Eiweißreich:
Rote Linsen oder Kichererbsen
kannst du direkt mitkochen. Das macht die Suppe sättigender und du bekommst eine Extraportion Protein. Oder du servierst Hähnchenspieße zur Suppe.

Mehr Ballaststoffe für den Darm:
Einfach eine kleine Kartoffel, rote Linsen oder weiße Bohnen mit in die Suppe geben. Das unterstützt Sättigung und Verdauung zusätzlich.

Du bist auf der Suche nach weiteren Kürbisrezepten? Wie wäre es mit einer Kürbisquiche, Kürbis-Kaspressknödel, Kürbis-Carbonara oder einem Kürbisrisotto?

Tipps gegen Food-Waste

  • Kürbiskerne aus dem frischen Kürbis kannst du waschen, trocknen, würzen und im Ofen rösten. Ich will ehrlich sein: ich habs probiert und bei mir hat das nicht ganz so gut geschmackt. Falls du das drauf hast, schreib mir gern – über ein gute Rezept dafür würd ich mich sehr freuen!
  • Übrig gebliebene Suppe kannst du im Kühlschrank 2-3 Tage lagern oder einfrieren.
  • Aus Suppenresten, bei denen es sich nicht lohnt sie aufzuheben, kannst du ein Curry machen! Das ist gerade mein liebster Hack, wenns ums Lebensmittelretten geht.

Die vegane Kürbissuppe mit Orange im Meal-Prep- & Wochenbett-Check

Wie gut lässt sich das Gericht vorkochen, einfrieren oder aufwärmen?

Sehr gut. Und zwar so gut, dass ich es am liebsten direkt die doppelte Menge kochen würde.

Die Suppe ist ideal für:

  • Meal Prep am Wochenende
  • stressige Arbeitstage
  • die ersten Wochen nach der Geburt
  • Tage, an denen Kochen ungefähr auf Platz 27 der To-do-Liste steht

Am besten frierst du die Kürbissuppe ohne Toppings portionsweise ein. Die knusprigen Würfel und Kürbiskerne kommen frisch dazu, damit sie wirklich knusprig bleiben.

Lagerungshinweise

  • Im Kühlschrank: gut verschlossen etwa 2-3 Tage
  • Im Tiefkühlfach: 2 bis 3 Monate
  • Beim Aufwärmen: einmal vollständig erhitzen
  • Toppings frisch zubereiten

Ist die Kürbissuppe für mein Baby als Beikost geeignet?

Wie abwandeln für Baby?

Für Babys braucht das Rezept ein paar Anpassungen:

  • verwende wenig bis kein Salz für die Babyportion
  • verzichte auf scharfe Gewürze
  • ohne Kürbiskerne und Speckwürfel, wegen Verschluckungsgefahr
  • fein püriert oder sehr weich und stückig, je nach Entwicklungsstand

Warum ist das Gericht in der Schwangerschaft erlaubt?

Diese Version ist in der Schwangerschaft gut geeignet, weil sie keine rohen tierischen Produkte und auch keinen Alkohol enthält.

Stillen ist nicht gleich Stillen, Warum ich heute anders über Empfehlungen denke

Von Verunsicherung zu Vertrauen: Warum ich das Stillen heute anders sehe

Vor der Geburt hatte ich eine gewisse Vorstellung davon, wie das Mamasein laufen wird. Ich habe darüber gelesen, mich umgehört und vorbereitet. Und dann kommt das echte Leben mit Baby… Ziemlich schnell wurde mir klar: Theorie ist das eine, Alltag etwas ganz anderes.

Als Erstlingsmama wirst du ganz schön ins kalte Wasser geworfen – selbst dann, wenn du einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht hast und Familie und Freunde hinter dir stehen. Zum ersten Mal Mama zu sein, ist eben nicht wie Schwimmen lernen. Denn selbst wenn du noch im Anfängerbecken stehen kannst und nicht sofort untergehst, musst du gleichzeitig auf ein kleines Menschlein aufpassen und trägst plötzlich die volle Verantwortung. Und zwar bei einer Sache, von der du selbst vorher ehrlich gesagt null Plan hattest.

Eines dieser neuen Themen war für mich das Stillen. Ich hatte schon vor der Geburt gehört, dass Stillen mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Aber dass es so viel mehr ist? Das wusste ich nicht. Mir war wichtig, ungefähr ein Jahr lang zu stillen. Aber dass Stillen auch weit darüber hinaus noch so eine wichtige Rolle spielen kann, hätte ich damals nie gedacht.

So habe ich früher über Stillen gedacht

Früher habe ich Stillen vor allem als Ernährung gesehen. Natürlich wusste ich, dass Muttermilch gut fürs Baby ist. Aber in meinem Kopf ging es dabei hauptsächlich ums Sattwerden, Zunehmen und die Frage, wie lange man eigentlich stillt.

Kennst du die 5 häufigsten Still-Probleme? In diesem Beitrag erfährst du auch die Lösung für Stillprobleme!

Ich dachte, Stillen sei in erster Linie dafür da, mein Baby zu versorgen. Und irgendwann, sobald Beikost dazukommt, würde das Thema automatisch immer kleiner werden. Mein Ziel war klar: ich wollte ungefähr ein Jahr stillen. Das erschien mir sinnvoll, gesund und machbar. Mehr hatte ich dazu ehrlich gesagt gar nicht im Kopf.

Was ich damals noch nicht verstanden hatte: Zu dem Thema hat plötzlich jeder eine Meinung. Ärzte, Familie, Bekannte und manchmal sogar Menschen, die dein Kind kaum kennen. Und gerade als frische Mama ist es unglaublich schwer, sich davon nicht verunsichern zu lassen.

Wenn das Baby eher schlank ist oder nicht so zunimmt, wie andere es erwarten, entsteht schnell Druck. Dann kommen Sätze oder Empfehlungen, die einen innerlich sofort zweifeln lassen. Reicht meine Milch wirklich? Sollte ich zufüttern? Mache ich etwas falsch? Verwöhne ich mein Kind, wenn ich es zu oft anlege?

Obwohl ich eigentlich gar nicht mit dem Zufüttern beginnen wollte, habe ich es natürlich trotzdem probiert. Nicht, weil es sich für mich richtig angefühlt hat, sondern weil man als Mama schnell das Gefühl bekommt, etwas falsch zu machen, wenn von außen Zweifel gesät werden.

Du überlegst, mit dem Milch-Abpumpen zu beginnen? Dann lies dir meine 9 Gründe durch, warum Stillen & Abpumpen eine richtig gute Kombi ist!

Warum ich meine Meinung übers Stillen geändert habe

Meine Meinung übers Stillen hat sich nicht von heute auf morgen geändert. Es gab nicht diesen einen magischen Moment, in dem plötzlich alles klar war. Es war vielmehr der Alltag mit meinem Baby, der meine Sicht Stück für Stück verändert hat.

Ich habe gemerkt, dass viele Empfehlungen zwar gut gemeint sind, aber eben nicht automatisch zu jedem Kind passen. Gerade beim Thema Zufüttern habe ich für mich rückblickend verstanden, dass der Druck von außen vollkommen unnötig war. Ich selbst wollte ja gar nicht damit anfangen, aber wenn das eigene Kind schlank ist und Ärztinnen oder Ärzte darauf drängen, probiert man es eben trotzdem.

Hat es geklappt? Natürlich nicht.

Heute glaube ich nicht, dass das Zufüttern bei uns gescheitert ist, weil ich etwas falsch gemacht habe. Sondern, weil mein Baby schlicht noch nicht so weit war. Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass in den ersten Monaten Muttermilch im Mittelpunkt steht. Der Zungenreflex muss sich erst zurückbilden, der Darm muss sich erst entwickeln und nicht jedes Baby ist gleich bereit für den nächsten Schritt, nur weil es auf dem Papier gerade passend erscheint.

Was mir ebenfalls erst im echten Mama-Alltag klar geworden ist: Mein Gefühl für mein Kind wurde immer stärker. Diese berühmte Mama-Intuition ist nichts Esoterisches, sondern etwas, das im Alltag wächst. Mit jeder Nacht, jedem Schub, jedem Zahn und jedem aufregenden Spielplatznachmittag lernst du dein Kind besser kennen.

Mit der Zeit habe ich außerdem verstanden: Beikost ist eine Ergänzung und nicht automatisch ein Ersatz. Nur weil ein Kind anfängt zu essen, heißt das noch lange nicht, dass die Brust plötzlich unwichtig wird. Essen und Stillen dürfen nebeneinander existieren. Und manchmal braucht ein Baby oder Kleinkind eben trotz Beikost noch ganz viel Milch, Nähe und Brustkontakt. Falls du gerade selbst an diesem Punkt bist: Bei Verena von „Mit Bauchgefühl“ findest du einen ehrlichen Beitrag darüber, warum Beikost beim zweiten Kind oft entspannter läuft – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil man mehr vertraut und weniger kontrolliert.

Gerade an Tagen voller Eindrücke, beim Zahnen oder in Entwicklungsschüben wird mir das besonders deutlich. Da will mein Kind häufiger an die Brust. Aber nicht, weil meine Milch nicht reicht, sondern weil es einfach mehr Trost, Sicherheit und Regulation braucht an solchen Tagen.

Vero Stillen in Frankreich Loire Schloss
Frankreichreise entlang der Loire-Schlösser: gestillt wird immer und überall – auch im Stehen 😉

Heute weiß ich: Stillen kann so viel mehr als nur Nahrung sein

Besonders nachts ist mir das bewusst geworden. Babys können nicht einfach durchschlafen, nur weil wir Erwachsenen uns das wünschen. Sie wachen auf und brauchen Hilfe beim Wieder- oder Weiterschlafen. Meine Tochter ist inzwischen 1,5 Jahre alt und wacht nachts immer noch mehrmals auf. Und wenn sie dann nach der Brust verlangt, dann nicht nur zum Trinken.

Sie möchte an die Brust, um ein Gefühl von Sicherheit zu bekommen. Um sich beim Zahnen zu beruhigen. Um nach einem aufregenden Tag runterzukommen. Um in der Dunkelheit wieder Halt zu finden. Um sich selbst zu regulieren, wenn alles zu viel war.

Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht: Sie hat halt Hunger. 

Heute weiß ich: Das ist nur ein kleiner Teil davon. 

Heute weiß ich, dass Stillen meinem Baby Halt gibt – in der Nacht, beim Zahnen, in unruhigen Phasen und auch dann, wenn sie in der Babyspielgruppe überfordert ist. Was von außen vielleicht nach „nur stillen“ aussieht, ist in Wahrheit oft Bindung, Regulation und Geborgenheit.

Heute weiß ich auch, dass Stillen niemanden etwas angeht außer mich und mein Baby. Und wenn sich andere davon gestört fühlen, dass ich mein 18 Monate altes Kind “noch” stille, dann ist das nicht mein Problem. Denn was ich heute auch anders sehe: Diese hartnäckige Vorstellung, dass man nach zwölf Monaten „eigentlich nicht mehr stillen sollte“. Als würde mit dem ersten Geburtstag plötzlich ein unsichtbarer Schalter umgelegt und Stillen von sinnvoll zu überflüssig werden. Dabei ist diese Grenze oft eher eine Meinung von außen als ein Bedürfnis von Mutter und Kind. Stillen muss nicht am Kalender enden. Im Gegenteil: Die WHO empfiehlt, nach Einführung der Beikost bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus weiterzustillen, solange es für Mutter und Kind passt.

Niemand kennt mein Kind so gut wie ich. Ich bin rund um die Uhr da. Ich merke, ob die Beikost gereicht hat oder ob doch noch Milch gebraucht wird. Ich weiß, ob sie eine gute oder schlechte Nacht hatte und warum der nächste Tag so läuft, wie er läuft. Ich weiß, ob sie gerade mehr Kuscheleinheiten braucht, weil der Spielplatz aufregend war, weil ein Zahn drückt oder weil einfach alles ein bisschen zu viel war.

Und ich weiß heute: Ich muss nicht jede Meinung von außen über mein eigenes Gefühl stellen.

Von Still-Mama zu Still-Mama, meine Worte an dich

Wenn du dich durch all die Meinungen, Regeln und gut gemeinten Ratschläge schon einmal hast verunsichern lassen, dann möchte ich dir eines sagen: Du bist nicht allein.
Du darfst deinem Gefühl vertrauen. Du darfst dein Baby beobachten. Und du darfst anerkennen, dass nicht jede Empfehlung zu jeder Mama und zu jedem Kind passt.
Denn niemand kennt dein Baby so gut wie du.

Wichtig ist dabei immer, dass dein Kind gesund ist, sich altersentsprechend entwickelt und ärztlich oder hebammenseitig gut begleitet wird. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, keine Untersuchung und keine persönliche Einschätzung durch medizinisches Fachpersonal. Er soll dir Orientierung geben, Wissen einordnen und dich darin bestärken, dein Baby aufmerksam und liebevoll im Blick zu behalten.

Rezept Rosenkohlsuppe eine Suppe mit Sellerie

Rezept Rosenkohlsuppe: eine wunderbar cremige Suppe mit Sellerie und Sahne

Kennst du das, wenn du dir einen Sack Rosenkohl kaufst, und dann nicht weißt, was du mit soviel Kohlsprossen machen sollst? Wenn mir was von den kleinen frischen (oder tiefgekühlten) Kohlsprossen im Winter übrig bleibt, dann mache ich meist eine Rosenkohlsuppe draus. Und weil mir eine Suppe nur aus Kohlsprossen zu langweilig erscheint, mache ich eine Suppe mit Sellerie und Sahne daraus! Der leicht herbe Geschmack des Rosenkohls verbindet sich mit der mild-würzigen Note von Sellerie und der sanften Cremigkeit der Sahne zu einer Suppe, die sättigt, ohne schwer im Magen zu liegen. Das ist genau das, was ich in meiner Stillzeit brauche und in meiner Schwangerschaft geliebt habe. 

Kohlsprossensuppe mit Sellerie

Die 3 besten Gründe, warum du eine Suppe mit Sellerie und Rosenkohl probieren solltest:

1. Weil die Zubereitung einfach und gelingsicher ist!
2. Weil du so Rosenkohlreste verarbeiten kannst!
3. Weil du die Suppe vorkochen und auch fürs Wochenbett einfrieren kannst!

Kohlsprossensuppe im Nährstoff-Check: Warum dieses Rezept so wertvoll ist

Für Schwangere 

Rosenkohl ist ein kleines Nährstoffpaket. Er liefert Ballaststoffe, die eine träge Verdauung unterstützen können, was in der Schwangerschaft besonders willkommen ist. Dazu kommen Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Sellerie bringt zusätzlich Aroma und Mineralstoffe ins Gericht, während die Sahne Energie liefert. 

Du willst dein Immunsystem aktiv unterstützen? Diese Lebensmittel helfen dir dabei!

Für Stillende

In der Stillzeit sind warme, sättigende und leicht vorzubereitende Mahlzeiten oft besonders praktisch. Diese Suppe liefert Energie, Flüssigkeit und durch das Gemüse auch wertvolle Mikronährstoffe. Durch die cremige Konsistenz ist sie angenehm zu essen, auch an Tagen, an denen es schnell gehen muss. Wenn dein Baby schon mit der Beikost begonnen hat, und Milchprodukte und verschiedene Gemüsesorten kennt, kannst du es bei dieser Suppe auch mitessen lassen. 

Cremesuppe mit Kohlsprossen und Sellerie

Cremige Rosenkohlsuppe mit Sellerie

Gericht Suppe, Vorspeise
Küche Deutsch, Österreichisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 200 g Rosenkohl aus dem Tiefkühlfach
  • 150 g Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 ml Sahne
  • 700 ml Suppe
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL weißer Essig
  • 1 TL Käutermischung aus dem Tiefkühlfach
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Anleitungen
 

  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Sellerie in Würfel schneiden.
  • Zwiebel glasig anschwitzen und Knoblauch und Sellerie kurz mitrösten.
  • Mit Mehl stäuben, mit Essig ablöschen und mit Suppe aufgießen, Rosenkohl dazugeben.
  • 50ml Sahne für die Deko aufschlagen.
  • Wenn das Gemüse weich ist, die restliche Sahne zur Suppe und die Tiefkühlkräuter dazugeben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und einem Klecks Sahne servieren.

Ideen zum Abwandeln und Anpassen: So machst du die Rosenkohlsuppe passend für dich

Vegan wird die Suppe, wenn du die Sahne durch eine pflanzliche Kochcreme ersetzt. 

Wenn du sie eiweißreicher gestalten möchtest, kannst du weiße Bohnen oder Linsen mitkochen oder geröstete Kichererbsen als Topping verwenden. 

Für mehr Ballaststoffe eignen sich zusätzlich Kartoffeln, Lauch oder ein Topping aus Nüssen und Saaten

Cremesuppe mit Kohlsprossen und Sellerie

Tipps gegen Food-Waste

Falls du noch anderes Wintergemüse im Kühlschrank hast, kannst du kleinere Reste problemlos mit in die Suppe geben. Besonders gut passen Kartoffeln, Lauch oder Pastinake. 

Auch trocken gewordenes Brot lässt sich in Croûtons verwandeln und macht sich als knuspriges Topping richtig gut.

Wenn dir von der Suppe selbst was übrig bleibt, kannst du sie auch gut einfrieren für Tage, an denen du keine Zeit hast zu kochen. 

Rosenkohlsuppe im Meal-Prep- & Wochenbett-Check

Diese Suppe eignet sich hervorragend zum Vorkochen. Sie lässt sich gut in größerer Menge zubereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch richtig gut. Sollte die Suppe am nächsten Tag etwas dicker geworden sein, kannst du sie ganz einfach mit Wasser wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Gerade fürs Wochenbett ist das ein echter Pluspunkt: aufwärmen, eventuell mit einem sättigenden Topping ergänzen, fertig.

Wie bereits oben erwähnt kannst du die Suppe auch ganz einfach einfrieren. Nach dem Auftauen kann sich die Konsistenz durch die Sahne leicht verändern, meist lässt sich das durch gutes Umrühren oder kurzes Aufmixen wieder ausgleichen.

Ist die Rosenkohlsuppe mit Sellerie und Sahne für mein Baby als Beikost geeignet?

Grundsätzlich kann die Suppe in angepasster Form auch für Babys geeignet sein.

Voraussetzung ist, dass dein Baby bereits mit der Beikost begonnen hat und einige Gemüsesorten und Milch kennt. Am besten, du entnimmst die gewünschte Menge an Suppe für dein Baby bereits vor dem Würzen. Salzige Brühe sollte für die Babyportion ebenso vermieden oder stark reduziert werden

Du suchst ein einfaches Beikostrezept? Die Gemüsepuffer kommen hier am Blog besonders gut an!

Warum ist das Gericht in der Schwangerschaft erlaubt?

Das Gemüse wird vollständig durchgegart, was aus Sicht der Lebensmittelsicherheit günstig ist. Es werden keine rohen Eier, kein roher Fisch und kein Rohmilchkäse verwendet.

Titelbilder Saisonkalender März

Saisonkalender März – inklusive 29+ Kochideen!

Na, schon die Sommer- gegen die Winterklamotten im Schrank getauscht? Wenn das mit Gemüse nur genauso unkompliziert wäre. Draußen schiebt sich der Frühling in Position, in meinem Garten reiht sich schon ein Schneeglöckchen an das andere. Und trotzdem schmeckt es auf vielen meiner Teller noch verdächtig nach Winter. Warum das so ist, erkennst du, wenn du dir den Saisonkalender März genauer ansiehst. Wie gewohnt gibts im Anschluss eine große Rezeptsammlung für März Rezepte.

Was hat im März Saison?

Wenn du dich, wie ich, gerne saisonal und regional ernährst, dann findest du auch im März noch einige wertvolle Lebensmittel, die dich und dein Baby optimal versorgen. Gerade für die letzten Schwangerschaftsmonate oder in der Stillzeit liefern sie viele wichtige Nährstoffe, ohne viel Aufwand. Weiter unten habe ich dir wie schon im Saisonkalender Januar ,Februar , April 29+ März Rezepte aufgeschrieben, die für Abwechslung sorgen sollen. Und wenn du noch mehr Kochideen fürs Wintergemüse brauchst, schau im Saisonkalender vom Vormonat nach. 

Hier kommt meine persönliche März-Liste für deine saisonale Küche:

Saisonkalender März

Gemüse

  • Asiasalat
  • Bärlauch
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Knollensellerie
  • Kresse
  • Lauch (Porree)
  • Pastinaken
  • Rotkohl (Rotkraut)
  • Rote Bete (Rote Rüben)
  • Spinat
  • Topinambur
  • Weißkohl (Weißkraut)
  • Wirsing
  • Zwiebel

Obst

  • Äpfel (gelagert)
  • Rhabarber

Außerdem

  • Linsen
  • Bohnen
  • Walnüsse
  • Dosentomaten

März ist: Resteverwertung gepaart mit Frühlings-Vorfreude

März fühlt sich in der Küche oft an wie ein Spagat: Im Vorrat liegt noch ordentlich Winter (Wurzelgemüse, Kohl & Co.), gleichzeitig steigt die Lust auf leichtere, frischere Teller mit echter Frühlings-Vorfreude. Genau deshalb ist jetzt die perfekte Zeit für Resteverwertung mit Upgrade: Aus Karotten, Pastinaken, Roter Bete oder verschiedenen Kohlsorten werden mit ein paar Gewürzen und frischen Akzenten im Handumdrehen bunte Pfannen, Ofengemüse-Bowls oder wärmende Suppen, denen du mit frischen Kräutern ein Frühlings-Topping verpassen kannst.

Für noch mehr Abwechslung sind Tiefkühlprodukte dein Must-Have: TK-Beeren fürs Frühstück, TK-Gemüse für die schnelle Reispfanne. Durchs Einfrieren bleibt ein großer Teil der Vitamine gut erhalten. Dazu passen Hülsenfrüchte, denn die liefern Proteine und Ballaststoffe und sie sind günstig. Mit ein paar Basics aus der Küche entsteht daraus jederzeit ein schnelles Curry oder ein sättigender Eintopf.

Und was koche ich im Februar? 29+ saisonale Kochvorschläge für Februar