Jahresrückblick 2025_Vero am Strand in Frankreich

Mein Jahresrückblick 2025: Wenn der Körper bremst, der Kopf aber Gas gibt

2025 war laut. 2025 war voll. 2025 war genau richtig. 2025 hat auf jeden Fall einen Jahresrückblick verdient!

Ich bin zurück im Blogger-Game, ausgerechnet in einem Jahr, in dem alle behaupten, Blogs wären tot und nur noch KI würde Texte ausspucken. Mein Blog hat einen ganz guten Start hingelegt. Und ja, ChatGPT darf mir bei manchen Dingen helfen, zum Beispiel wenn ich einen Code zum Programmieren brauche. Aber das Schreiben schaffe ich auch mit Stillhirn noch ganz gut alleine 😉 .

Aber in meinem Jahresrückblick 2025 gehts nicht nur um MamaMahlzeit. Ich erzähle wie ich die stillenden Nächte im VW-Bus während der Reise durch Frankreich erlebt habe, zeige Fotos von der ersten Flugreise mit Baby und sogar mich im Hochzeitskleid! Ich glaube, ich habe nicht zu viel versprochen, wenn ich sage, dieses Jahr war wild!

Meine Themen und Highlights im Jahr 2025 

Mein Blogger-Comeback

Beruflich dreht sich in meiner Elternzeit fast alles um MamaMahlzeit. 2020 habe ich meinen alten Reise- und Outdoorblog eingestampft und 2025 ist MamaMahlzeit entstanden. 

Wer bloggt denn heute noch?

Ähm entschuldige, ganz schön viele?! Oder woher kommen wohl die ganzen schönen Texte im Internet, nein nicht alle sind von chatgpt 😜 

Und so kommt’s, dass ich kurze Zeit nach der Veröffentlichung meines Blogs der Content Society von Judith Peters beigetreten bin. Das heißt ich bin jetzt in einer Gemeinschaft mit vielen anderen Bloggern, und habe neben Austausch die Möglichkeit an gemeinsame Coworkings-Sessions teilzunehmen. Eine Möglichkeit, die ich gern viel öfter nutzen würde, wenn ich als Kleinkindmama doch einfach ein paar Stündchen mehr zur Verfügung hätte. 

Diesen Blogbeitrag würde es ohne Judiths Wirken übrigens nicht geben, sie bringt viele neue Sichtweisen und Inspiration in meinen Bloggeralltag. Und bei einem weiteren Programm von ihr „Double your Blog“ habe ich auch nochmal richtig viel gelernt. Jetzt fehlt nur noch die Umsetzung. Also wer wollte mir was von seiner Zeit abgeben? Ach niemand… wir sitzten ja doch alle im gleichen Boot.

Das ganze Gejammer über den Zeitmangel hat eigentlich nur eines zu bedeuten: Ich bin so glücklich endlich wieder zu Bloggen, meine eigene Seite mit eigenen Inhalten füllen zu können und meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Dafür könnte mein Tag halt ein paar Extrastunden gut gebrauchen.

Als im Mai die Hochzeitsglocken läuteten

Ich bin nun endlich Erwachsen. „Endlich“ ist gut gesagt. Immerhin bin ich laut Gesetz seit schon mittlerweile 19 Jahren erwachsen. Aber ich rede vom Gefühl des Erwachsenseins. Und dieses besagte Gefühl kenne ich eben erst seit der Hochzeit. Nun gut, eigentlich fühle ich mich seit der Geburt meiner kleinen Maus erwachsen. Immerhin ist da jetzt ein kleiner Mensch, der sich voll und ganz auf mich verlässt und von meinen Wickelkünsten (Stoffwindelfalten = Origami für Einsteiger), meinen Gesangsleistungen und Fütterdiensten abhängig. Aber die Tatsache, dass ich meinen Partner nicht mehr nur als “Freund” bezeichne, sondern als meinen “Mann”, bestärkt mein Gefühl des Erwachsenseins nochmal. Und diese Entwicklung finde ich gut. Ich liebe das Gefühl, endlich angekommen zu sein, mich nicht mehr lost zu fühlen. Das heißt nicht, dass ich der Meinung bin, jeder müsse heiraten und Kinder bekommen, um sein Glück zu finden. Aber mich hat die Entscheidung eine Familie zu gründen geerdet und zur Ruhe kommen lassen.

Stativ steht, jetzt können die Selbstauslöserfotos geschossen werden!

Die Hochzeitsreise im VW-Bus durch Nordfrankreich 

Mit der Entscheidung einen VW Bus zu mieten haben mein Mann und ich uns beide einen Traum erfüllt. Doch Träume haben es an sich, dass sie in unserer Fantasie oft zu sehr romantisiert werden. Zusätzlich die unzähligen Instagram-Accounts die den perfekten Van-Life Style präsentieren. Doch ich will ehrlich sein, die Romantik verflog spätestens mit der ersten Stillmahlzeit der ersten Nacht im Bus. Der Bus hatte ein ausfahrbares Dach, unter dem wir zu dritt geschlafen haben. So weit, so gut. Allerdings musste ich mit dem Kopf nach hinten schlafen, damit mein Baby beim nächtlichen Rumrobben auch ja nicht einen Stock tiefer fällt. Was zur Folge hatte, dass ich meinen Kopf im Liegen vielleicht 20 cm heben konnte. Doch als stillende Mama muss man ganz schön rumwetzen, das Baby und sich selbst zurechtrücken etc… Nächtliches Stillen war noch nie so mühsam wie während dieser 3 Wochen in Frankreich. 

Nichtsdestotrotz, haben wir alles richtig gemacht, und die Fahrt mit dem VW Bus entlang der Loire und der Nordküste Frankreichs wird für immer ein Reisehighlight für mich bleiben. 

Ein Social Media Projekt der TU-München

Der Verdauungskanal. Nein, ich rede nicht vom Darm. Die Rede ist von einem Social Media Projekt der TU-München. Und bei genau diesem Projekt habe ich im Sommersemester 2025 mitgemacht. Ziel des Verdauungskanals ist Aufklärung. Ernährungstrends unter die Lupe zu nehmen und Ernährungsmythen zu korrigieren. 

Beim “Verdauungskanal” habe ich mal richtig viel gelernt! Vor allem, wenn’s um das Auswerten und Aufbereiten von Studien geht. Und genau dieser Part ist ja so wichtig, wenns um wissenschaftliches Arbeiten geht. 

Hier findest du meine beiden Beiträge: Kann man süchtig nach Zucker sein? und Zucker: Freund oder Feind.

Bei diesem Uni-Projekt geht es darum, die Inhalte auf Instagram zu präsentieren. Was mir vorher schon bewusst war, wurde mir während der Beitragserstellung für den Universitätskanal noch mal mehr vor Augen geführt: wie eng geschnürt das Korsett Instagram ist. Da ist einfach nicht viel Platz für große Worte und Erklärungen, und es wurde mir wieder deutlich, wie gern ich doch meinen Blog habe. Da kann ich den einzelnen Themen so viel Raum geben, wie ich es gerade für nötig halte, ohne mich nach einer vorgegebenen Zeichenanzahl oder dem Algorithmus richten zu müssen. 

Wenn der Körper den Kopf limitiert

Januar 2025: Die Physiotherapeutin vom Rückbildungskurs legt mir nahe, den Einstieg ins Lauftraining nicht zu überstürzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den ein oder andern Lauf jedoch schon wieder hinter mir – 4 Monate nach der Geburt muss das doch möglich sein, dachte ich. Ich liebäugelte mit Halbmarathontraining, da die ungeplante Schwangerschaft schon meine Marathonpläne durcheinander gewirbelt halt. 

Auf Anraten der Physio habe ich mein Training dann auf Ganzkörper-Workouts gerichtet, und das Laufen etwas in den Hintergrund fallen lassen. Bis zum Sommer, da wollte ich dann wirklich wieder einsteigen. Dann kam das nächste “Hindernis”: meine heißgeliebte Garmin wurde kaputt. Und verzweifelt dachte ich nur: „Wie kann man denn heutzutage ohne Trackinggerät Sport machen?“ Die Antwort hat mich selbst überrascht: Auch ohne Sportuhr konnte ich ziemlich gut meiner Trainingsroutine nachgehen 😉 . Ich bin, statt mich von den Zahlen über den Asphalt peitschen zu lassen, einfach nur für mich selbst und meine Ausdauer gelaufen. 

Und was soll ich sagen: Das ganze Laufen-nach-Körpergefühl hat sich gelohnt! Ich habe es seit gut 2 Jahren wieder mal geschafft, 5 km unter 20 Minuten zu laufen. Und das mit einem Training ganz ohne Sportuhr. Verrückt. Nichtsdestotrotz habe ich mir selbst zu Weihnachten eine neue Uhr geschenkt – ab jetzt sieht man mich wieder wie eine Getriebene der Isar entlang joggen – den Kontrollblick stets an der Uhr haftend.  

Das Thema Halbmarathon rückt allerdings immer noch in die Ferne… So kommts, dass mir nach längeren Strecken immer noch meine Symphyse – oder ein lockeres Becken? Probleme macht. 

Stillen dominiert den Alltag

Stillen am Tag, Stillen in der Nacht. Manchmal bin ich einfach müde. Recht viel mehr gibts dazu gerade nicht zu sagen. Ich wollte es nur erwähnt habe, da das Thema Stillen, genauso wie die der Rest der Liste, mein Jahr 2025 geprägt hat. Nicht falsch verstehen: ich habe mich bewusst für eine längere Stillbeziehung mit meinem Kind entschieden, und bereue diese Entscheidung absolut nicht – im Gegenteil: ich liebe es! Aber falls du keine stillende Mama bist, komm jetzt meine Definition von Stillen:

Stillen ist ein bisschen wie Wandern: Manche Abschnitte gehen steil bergauf – zäh, kräftezehrend, mit „Warum mache ich das gerade?“ Gedanken. Dann kommt wieder ein flaches Stück, und plötzlich läufts fast von selbst. Und am Ende sind da diese Ausblicke – die kleinen und großen Erfolge – für die es sich vorher gelohnt hat, dranzubleiben.

Stillen immer und überall: hier vor einem der Loire-Schlösser in Frankreich

Das eigene Leben ist ein großes Puzzle und ein passendes Puzzle-Teil habe ich endlich gefunden!

Böse Zungen behaupten vielleicht Dinge wie: „jetzt schreibt sie schon wieder was im Internet und verschwendet ihre kostbare Zeit mit ihrem Hobby. Hat sie denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?“

In den vergangenen 9 Jahren habe ich bereits 4 Blogs ins Leben gerufen und daran getüftelt. Das heißt MamaMahlzeit ist bereits mein 5.! Blog! Und ich habe so einiges in meiner Vergangenheit gelernt! Und das Beste ist, das ganze Werkeln an den alten Blogs hat mir geholfen, mein Projekt MamaMahlzeit viel schneller aufzusetzen. Iich wusste, von Anfang an worauf es ankommt, ich kannte die Programme schon und konnte gleich von Beginn an, an meinem Ziel arbeiten. Mir machts einen Riesen-Spaß, mich in den technischen Details zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass meine Leserzahlen nach oben gehe. Das motiviert natürlich immens. Aber nicht nur mein eigenes Vergnügen soll im Vordergrund stehen. 

Ich blogge, um was zu bewirken. Ich teile kleine Anekdoten aus meinem Alltag, in der Hoffnung, dass sich die ein oder andere Leserin darin wieder findet und von meinen Erfahrungen profitieren kann. Außerdem lerne ich auf der Uni ja nicht für mich, sondern fürs Leben. Ich lerne dafür, das Leben anderer mit meinem fachlichen Know-How erleichtern zu können – um Klarheit und Überblick im Ernährungsjungle zu bekommen. Mein größter Antrieb ist anderen Mamas mit Ernährungswissen, Rezepten, Mindset-Impulsen, Inspiration… den Alltag zu erleichtern. Mit MamaMahlzeit habe ich meine Bestimmung und damit ein ganz schön großes Puzzle-Teil meines Lebens gefunden.

2025 gabs auch ein paar aufregende erste Male

Die erste Flugreise mit Baby 

Phu, davor hatte ich schon ein bisschen Respekt. Habe ich alles zusammengepackt? Wird die Maus auch keine Ohrenschmerzen haben bei Start und Landung?

Die erste Flugreise ging nach Athen! Ein Reiseziel, welches eigentlich gar nicht auf meiner Reiseliste stand und trotzdem (oder genau deshalb) wurde es etwas ganz Besonderes.

Der erste Skiurlaub ohne Skifahren

 Hier gibt es leider kein Foto. Ein Skiunfall gleich am ersten Tag fesselte mich ans Appartement und verwehrte mir weitere Sonnenmomente am Tiefschneehang. Das wird alles im kommenden Skiurlaub nachgeholt! Ich trainiere schon fleißig Squats. 

Die erste Wanderung mit Baby

Ui, wie aufregend! Endlich in den Bergen mit meiner Maus! Ich war ja auch bis kurz vor der Geburt noch wandern, und so konnte ich es kaum erwarten auch nach der Geburt endlich wieder die Wanderschuhe zu schnüren. 

Es gibt auch kleine erste Male, an die ich mich zurückerinnere

  • Ich habe zum ersten Mal Leber gegessen, und fands als Teilzeitvegetarier gar nicht mal so schlecht. 
  • Ich habe zum ersten Mal mit einem andern Namen unterschrieben, und das ohne davor geübt zu haben.
  • Ich hatte mein erstes Loch in einem Zahn. Tja nicht jedes erste Mal ist ein Highlight.

2025 war ein Jahr der Herausforderungen

Die Sache mit der Zeit 

Familie mit Kleinkind, Studium, Arbeit, Haushalt,… Und nebenbei der Wunsch MamaMahlzeit groß rauszubringen. 

Phu…gefühlt hatte ich mehr Zeit, als ich noch keine Ziele hatte 😂 Aber um ehrlich zu sein liebe ich Herausforderungen. Ich liebe das Gefühl produktiv zu sein und was voran zu bringen. Ich liebe den Gedanken, dass mein Handeln was bewirken kann. Auch wenn mein Tag derzeit gefühlt nur halb so lang ist wie früher.

Die Sache mit der Arbeitsteilung 

Früher habe ich alles alleine geregelt und organisiert. Heute kann ich auch Sachen abgeben. Ich muss nicht alles alleine schaffen, ich darf Hilfe annehmen. So reden ich es mir zumindest ein. Aber mein Credo ist: Fake it till you make it. Und was ich 2025 so schön gelernt habe zu verstehen, wird 2026 noch mehr in die Umsetzung gebracht: delegieren lernen. Ohne schlechtes Gewissen. Und Hilfe dankend annehmen, statt sie beschämt abzulehnen. 

Die Sache mit Social Media

Schnell, schneller, Social Media. Und dann diese erforderte Dauerpräsenz. Leider fehlt mit die Energie und vor allem die Zeit, in dem Umfang auf Social Media aktiv zu sein, wie ich – beziehungsweise wie es der Algorithmus von mir – möchte. Im Herbst habe ich dann für mich entschieden, den Blog konsequent an die erste Stelle zu stellen und Instagram muss sich weiter unten einreihen. Die finale Strategie habe ich immer noch nicht gefunden, wie ich es schaffe Instagram konstant und regelmäßig zu bespielen, aber ich bin mir sicher, ich finde meinen Weg in den sozialen Netzwerken. 

Ein fettes Plus hat Instagram auf jeden Fall schon. So bin ich sehr froh unter anderem diese wunderbaren Menschen dort gefunden zu haben, deren Content ich wirklich sehr schätze: 

Christina mit ihrem Account: issdochklar

Else mit ihrem Account: Hungryforbalance.at

Laura mit ihrem Account: nutribitesbylaura

Svenja mit ihrem Account svenjas.food.balance

Susanne mit ihrem Account: ernaehrung.mit.susanne

Lisa mit ihrem Account: mukibi_stillenundtragen

Rebecca mit ihrem Account: kaiserschnittkompass

Die Liste ist sicher nicht vollständig – wenn ich jemanden übersehen habe, schreib mir gern, dann ergänze ich.

folge MamaMahlzeit auf Instagram

Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram?
Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

  • darauf, dass ich das Träumen nicht verlernt habe
  • darauf, dass ich nun mehr auf meine Learnings aus der Vergangenheit zurückgreife
  • darauf, dass ich Problemen nicht mehr aus dem Weg gehe
  • darauf, dass ich mich traue meinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn meine Entscheidungen nicht von allen verstanden werden
  • auf meine Fähigkeit, mich selbst ehrlich zu reflektieren, und dabei den Humor nicht zu verlieren

Welches wichtige Learning nehme ich aus 2025 mit?

Als Kleinkindmama habe ich gelernt, dass das Leben nicht immer nach Plan läuft und dass das völlig okay ist. Ich darf loslassen, flexibel sein und meine festen Strukturen Stück für Stück loslassen. Ja, ich liebe es immer noch, einen Tagesplan zu haben. Aber ich nehme es nicht mehr persönlich, wenn er durcheinandergerät. Statt mich zu ärgern erinnere mich daran: Ich wachse mit meinem Kind. Jeden Tag aufs Neue.

Loire Schlösser
Die Loire Schlösser in Frankreich hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Gut, dass wir trotzdem dot waren!

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

  • Ich bin dankbar dafür, dass ich gelernt habe, meine eigenen Grenzen ernster zu nehme.
  • Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in andere hineinversetzen kann und mich somit in Toleranz üben kann. 
  • Ich bin dankbar, fokussierter arbeiten zu können, ohne mich ablenken zu lassen. 
  • Ich bin dankbar, dass ich noch so viel von meinen Bloganfängen profitieren kann.
  • Ich in dankbar dafür, dass ich gelernt habe, nicht mehr alles persönlich nehmen – ich muss mich nicht ständig angegriffen fühlen.  

Mein 2025 in Zahlen

  • Anzahl Urlaube: 3
  • < 6 Minuten: so lange habe auf einer 5km Laufstrecke für 1 Kilometer gebraucht
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 43
  • Anzahl der Besucher in 2025:  3560
  • Anzahl der Stunden Schlaf die ich brauche: > 8h

Was war eine richtig gute Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?

Die beste Entscheidung für meinen neuen Blog MamaMahlzeit war neben der TCS auch noch Double Your Blog gebucht zu haben. Mit ein paar äußert wichtigen SEO Tipps, die ich noch nicht kannte, konnte ich mein Suchvolumen maximal steigern. Und da ich krankenhausbedingt gar nicht Zeit hatte, alles aus DYB umzusetzen, wäre da vermutlich noch um einiges mehr drin gewesen. Doch ich bin auch mit dieser Entwicklung schon mehr als zufrieden.

Aber sieh selbst. Das sind meine Google Zahlen, der Aufwärtstrend spricht für sich – Danke Judith! 

Mein liebster Blogbeitrag in diesem Jahr 

Es ist tatsächlich so, wie Judith es sagte: ist die content-Ängst besonders groß, dann ist der Grund umso größer einen Beitrag mit der Welt zu teilen. Bei diesem Beitrag Louwen Diät und der Diätwahn in der Schwangerschaft hatte ich Herzflattern als ich auf „veröffentlichen“ geklickt habe, und im Nachhinein bin ich wirklich stolz, dass ich mich getraut habe, meine Meinung zu diesem gehypten Thema zu äußern. 

Hier geht’s zu meinen 3 meistgelesenen Beiträgen des Jahres:

  1. 7 Gründe, warum Linsen-Wraps die besten veganen Pfannkuchen für Babys sind
  2. Gemüspuffer: ein einfaches Beikostrezept für die ganze Familie
  3. Stillkugeln Rezept: nussig-fruchtige Energiebällchen mit Pistazienkern und Orangeat. Doch was sind Stillkugeln überhaupt?
Die Athener wissen nun auch Bescheid, dass es MamaMahlzeit gibt!

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

2025 möchte ich keinen kurzlebigen Social Media Trends mehr hinterher laufen. Mein Fokus gilt 2026 dem Blog. Social Media darf mich unterstützen und nicht umgekehrt. Also ich will Instagram nicht länger unterstützen, indem ich selbst unnötig viel Zeit auf der Plattform oder für die Erstellung von Content brauche, welcher dann nur ein paar Tage Sichtbarkeit bekommt. 

Inspiration, wie sie auf Instagram zu bekommen ist, ist schön und wertvoll. Aber meine Mission ist nicht ausschließlich zu inspirieren. Ich möchte Lösungen bieten und dafür nicht auf eine Zeichenanzahl wie auf Instagram vorgegeben limitiert sein. 

Diese Abenteuer erlebe ich im kommenden Jahr 2026

  • Nach der kleinen intimen Hochzeit wartet 2026 eine etwas größere Party auf uns. Und ein Kleid in Weiß! 
  • Der jährliche Skiurlaub mit der Familie steht bald an, auf den freuen sich immer alle – Oma, Opa, Schwester…. !
  • Wandern mit Kleinkind – ich sehe meine Oberschenkelmuskeln schon wachsen, wenn am Rücken meine kleine Maus in der Kraxe sitzt. 

Dieses große Projekt gehe ich 2026 an

Das nächste große Projekt, um das ich mich in den vergangenen Blogjahren gut gedrückt habe, ist ein News-Letter! Darauf freue ich mich schon, bin aber um ehrlich zu sein auch schon ein bisschen nervös und aufgeregt. 

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

Hast du ein Produkt, welches ich hier am Blog und/oder auf Instagram vorstellen soll? 

Hast du einen Blog und suchst nach Gastbeiträgen? 

Melde dich gerne bei mir unter der E-Mail Adressen: beratung@mamamahlzeit.com

Meine 7 Ziele für 2026

  1. häufigere bloggen, noch mehr in die Routine kommen
  2. mehr Austausch mit anderen Bloggern sowie Coworking in meinen Alltag integrieren
  3. von meiner Physiotherapeutin mein Becken abchecken lassen
  4. Vitamin D-Wert bestimmen lassen: meine Stimmung, aber auch meine Knochen werden es mir danken
  5. öfter Musik für meine kleine Maus laufen lassen und weiterhin so viel Klavierspielen wie im Herbst
  6. freie Zeit mit meinem Mann für gemeinsame Kartenspiele nutzen – und häufiger gewinnen 😉
  7. statt Halbmarathon: 5km unter 25min laufen (wenn ichs nicht schaffe auch nicht schlimm. Hauptsache ich behalte meine Sportroutine bei – die eigentlich keine Routine ist, weil sich Workouts und Fokus ständig ändern.Egal: Hauptsache Bewegung!

Mein Motto für 2026 heißt: KVP

Ich habe meine Leidenschaft für KVP entdeckt. KVP – was soll das sein? KVP ist eine Abkürzung und steht für: kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Mein Motto für 2026 hat sich schon 2025 herauskristallisiert. Denn ich liebe es, sämtliche Vorgänge zu verbessern. Sei es Einkaufslisten schreiben oder die Planung für den nächsten Blogbeitrag, jeder Vorgang im Alltag hat das Potenzial verbessert zu werden. So mache Verbesserung entpuppt sich im Nachhinein vielleicht als Fehl-Optimierung, na dann wird eben wieder nachjustiert und erneut verbessert. Hauptsache nix bleibt gleich und alles ist ständig im Wandel. Alles andere wäre mir einfach zu langweilig. Routine ist gut und wichtig, aber nur wenn auch die Routine sich weiterentwickeln darf. 

Schwanger an Weihnachten - Selbstfürsorge

Schwanger an Weihnachten: du darfst mit vollem Keksmund „Nein“ sagen!

Weihnachten fühlt sich selten neutral an. Es ist geladen mit Kindheitserinnerungen, Emotionen, Erwartungen und leisen Regeln, die niemand ausspricht, aber alle zu kennen scheinen.

  • Wie lange die Weihnachtsfeier dauert.
  • Wann gegessen wird.
  • Was gegessen wird.
  • Wie lange man am Tisch sitzen bleibt.
  • Wie viel man aushält.
  • Und wie „dankbar“ man bitte zu sein hat.

Ganz schön viel Druck.
Und der wird nicht leichter, wenn dein Körper gerade damit beschäftigt ist, ein kleines Wunder zu bauen, inklusive Hormonchaos, Müdigkeit und sehr ehrlichen Bedürfnissen.

Schwanger zu sein, verändert vieles.
Und oft auch den Umgang mit genau diesen Regeln.

Dein Körper spielt nicht nach Feiertagsregeln

Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir:
Dein Körper meldet sich jetzt, da du schwanger bist, häufiger. Klarer. Manchmal widersprüchlich.
Aber eines ist sicher, er reagiert sensibler.

Dein Körper weiß nicht, dass Weihnachten ist.
Er kennt keine Menüfolgen, keine festen Essenszeiten und keine gesellschaftlichen Erwartungen.

Er kennt nur:

  • Hunger
  • Sättigung
  • Müdigkeit
  • Wohlsein – und Unwohlsein

Und ja, er kennt auch den Duft von Lebkuchen und selbstgebackenen Vanillekipferln.

Womit dein schwangerer Körper gerade weniger anfangen kann, sind starre Abläufe und Erwartungen von außen.
Womit er sich hervorragend auskennt, sind seine eigenen Signale.

Dein Bauchgefühl weiß, was du brauchst

Vielleicht brauchst du morgens eine richtig große Portion zu essen, obwohl das große Festessen erst abends geplant ist.
Vielleicht hast du Lust auf etwas Süßes zwischendurch, auch wenn alle anderen gerade nicht essen.
Vielleicht fühlt sich ein schweres Essen plötzlich nicht mehr richtig an, obwohl ihr alle gemeinsam versammelt am schön gedeckten Weihnachtstisch sitzt.

Doch bitte lass dich jetzt bloß nicht verunsichern, von niemandem:
Du übertreibst nicht.
Du bist nicht egoistisch.

Wenn du deinem Körpergefühl vertraust, sorgst du gut für dich.
Und damit auch für dein Baby.

Das ist kein „sich gehen lassen“.
Das ist Wahrnehmung.

Willst du wissen, was mein größtes Learning in der Schwangerschaft war? Spoiler, es hat was mit Essen zu tun 😉

Essen darf dir schmecken und dich stärken

Ernährung für Schwangere an Weihnachten. Du darfst Reste stehen lassen.

Essen darf in der Schwangerschaft unterstützen, zufrieden machen und Kraft geben.
Gerade zu Weihnachten.

Du darfst, schwanger an Weihnachten:

  • genießen, ohne Kalorien zu rechnen
  • essen, ohne es dir „zu verdienen“
  • aufhören, wenn du satt bist
  • Reste stehen lassen, ohne dich zu erklären
  • Nein sagen zu Alkohol, Kaffee oder Lebensmitteln, die dir gerade nicht guttun

Und nein:
Von ein paar Keksen bekommst du kein Schwangerschaftsdiabetes.

Süßes gehört dazu. Punkt.

Süßes naschen an Weihnachten ist kein Ausrutscher.
Es ist Tradition. Erinnerung. Genuss.

Ein Keks.
Ein Stück Kuchen.
Ein warmer Schluck Kakao.

Du darfst dich in der Schwangerschaft ausgewogen und gesund ernähren.
Aber nicht alles muss optimiert werden, um wertvoll zu sein.

Bewusster Genuss bedeutet nicht, weniger zu essen, sondern den nächsten Zimtstern mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Nimm dir Zeit.
Genieße.
Es schmeckt nicht nur dir, sondern auch dem kleinen Zwerg in deinem Bauch.

Bewegung darf sein – Pause auch

Nur weil du schwanger bist, heißt das nicht, dass du dich nicht bewegen darfst. Du darfst Sport machen, auch an Weihnachten.

Ich weiß nicht, wie oft ich gefragt wurde, ob ich wirklich joggen gehe in der Schwangerschaft.
Mir ging es gut, also warum nicht?

Ob du spazieren gehst, eine kleine Laufrunde drehst, Yoga machst oder dich einfach mit hochgelegten Beinen aufs Sofa chillst:
Mach das, was du in diesem Moment brauchst.

Selbstfürsorge schwanger an Weihnachten - Pausen sind wichtig

Und wenn das heute Pause heißt, dann ist auch das genau richtig.

Wichtig ist nur eins:
Nimm dir die Pausen, die du brauchst

  • vom Essen.
  • von der Gesellschaft.
  • von Erwartungen.
  • vom Trubel.
  • oder von deinen eigenen Gedanken.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, auch nicht an Weihnachten

Dein Körper verändert sich jeden Tag.
Seine Bedürfnisse auch.

Bewegung darf sich gut anfühlen, oder heute gar nicht stattfinden.
Beides ist richtig.

Grenzen setzen an Weihnachten - Selbstfürsorge in der Schwangerschaft

Du darfst Grenzen setzen, ohne sie zu erklären.
Du darfst Nein sagen:

  • zu Kommentaren.
  • zu Diskussionen.
  • zu Erwartungen, die sich schwer anfühlen.

Du darfst früher gehen.
Du darfst dich zurückziehen.
Du darfst Weihnachten auch leise feiern.

Grenzen setzen ist kein Egoismus.
Es ist Selbstfürsorge.
Und in der Schwangerschaft auch Fürsorge für dein Baby.


Meine 4 Tools für mehr Selbstfürsorge im Mama-Alltag findest du im Beitrag: Schwangerschaft, Stillzeit, Selbstzweifel.

Vielleicht ist dieses Weihnachten anders und genau deshalb gut

Vielleicht ist es langsamer.
Mit weniger Reizen.
Weniger perfekt.

Vielleicht isst du anders als früher.
Bewegst dich weniger.
Oder hörst öfter auf deine innere Stimme.

Das ist kein Verlust.
Das ist ein Übergang.
Ein zeitlicher Übergang, bis du deinen kleinen Schatz in Armen hältst.

Schwangerschaft ist keine Zeit für Disziplin

Sie ist eine Zeit für Beziehung.
Zu dir selbst.
Zu deinem Körper.
Und zu dem neuen Leben, das du begleitest.

Wenn du an Weihnachten auf dich hörst,
deine Bedürfnisse ernst nimmst
und dir erlaubst, gut zu dir zu sein,

dann ist es genau richtig.

So fühlt sich Weihnachtsfrieden an
für dich und dein Baby. 🤍

🎄✨ Ich wünsche dir wunderschöne Feiertage nach deinem Geschmack! 🎄✨

Veronika Julmi von MamaMahlzeit an Weihnachten
Weihnachten 2024

Dieser Blogbeitrag ersetzt keine individuelle medizinische, diätologische oder psychologische Beratung. Er dient ausschließlich der allgemeinen Information.
Bei konkreten Fragen rund um deine Schwangerschaft, bestehende Erkrankungen wie Schwangerschaftsdiabetes, Übergewicht oder ärztlich verordnete Bewegungseinschränkungen wende dich bitte an deine Gynäkologin, deine Hebamme, eine Diätologin oder eine psychologische Fachperson.

vegane Linsenbolognese Rezet mit Polenta

Ich hab die Polenta „ruiniert“… und damit mein neues Lieblingsessen erfunden: Vegane Linsenbolognese mit stichfester Polenta!

Ich will ehrlich sein: Für einen kurzen Moment dachte ich, ich muss mich von der Polenta verabschieden. Geplant war eine sanfte, cremige Polentawolke, passiert ist ein Topf gelber Maisgrieß, in dem der Löffel einfach stehen blieb.
Aber wegwerfen? Nicht mit mir. Ich kann Lebensmittelverschwendung einfach nicht ab (einer der Gründe warum mir Rezepte kreieren so wichtig ist – als Protest gegen Lebensmittelverschwendung). Also hab ich mein „Missgeschick“ probiert: erst skeptisch, dann überrascht und schließlich begeistert: Diese stichfeste Polenta wurde zum absoluten Highlight am Teller!
Meine vegane Linsenbolognese (das ist ein Rezept mit Sojahack) passt du Maisgrieß mindestens genauso gut zu wie Spaghetti. Vielleicht sogar ein bisschen besser. Probier’s aus – und sag mir: War die stichfeste Polenta ein Fail… oder ein Glückstreffer?

stichfeste Polenta mit Linsenbolognese

Die 3 besten Gründe, warum du in Zukunft Linsenbolognese öfter mit Polenta servieren wirst!

1. Linsenbolognese lässt sich richtig gut vorkochen und einfrieren: ideal fürs Wochenbett oder im stressigen Alltag als stillende Mama.
2. Linsenbolognese mit Sojahack hat schön viel Eiweiß und Ballaststoffe. Das kommt dir in der Schwangerschaft, aber auch in der Stillzeit zu gute.
3. Stichfeste Polenta ist eine willkommene Abwechslung zur Pasta!

Warum ist vegane Linsenbolognese mit Polenta so wertvoll?

Für Schwangere

  • Rote Linsen + veganes Hack = doppelter Eiweiß- und Eisenbooster. Das ist richtig gut für deine Blutbildung.
  • Polenta (Maisgrieß) ist leicht verdaulich, glutenfrei und liefert langkettige Kohlenhydrate. Das ist ideal für dich als Schwanger, sollten dir Energiemangel oder Heißhunger zu schaffen machen. 
  • Tomaten, Zwiebel, Knoblauch bringen jede Menge Antioxidantien mit. Diese sind super für dein Immunsystem. Welche Lebensmittelkombinationen richtige Immunbooster sind, kannst du hier nachlesen.
  • Ballaststoffe aus Linsen und Gemüse unterstützen deine Verdauung, die vielleicht dank Schwangerschaftshormone etwas durcheinander ist. 

Für Stillende

  • Dieses Rezept mit Polenta hält lange satt, ohne schwer im Magen zu liegen.
  • Vegane Linsenbolognese & Polenta lassen sich gut vorkochen. Das kommt dir als stillende Mama auf jeden Fall gelegen, du musst das Gericht nur noch aufwärmen, solltest du Zeitmangel haben.
  • Da sich eine Linsenbolognese auch super einfrieren lässt, kann ich sie dir auch als Soulfood im Wochenbett empfehlen!
stichfeste Polenta mit Linsenbolognese

Vegane Linsenbolognese mit stichfester Polenta

Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 180 g Polenta
  • 1100 ml Vollmilch
  • 80 g Parmesan
  • 2 Stk Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 70 g Sojahack (trocken)
  • 70 g rote Linsen (trocken)
  • 50 g Knollensellerie
  • 100 g Karotten
  • 1 Dose Tomaten
  • 250-350 ml Wasser
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 EL Zucker
  • 3 Stk. Lorbeerblätter
  • 1 EL Essig
  • Salz, Pfeffer
  • frische Kräuter

Anleitungen
 

  • Sellerie, Karotte, Zwiebel und Knoblauch fein hacken, und in Olivenöl anrösten.
    Währenddessen: Sojahack nach Anleitung in Wasser einweichen.
  • Abgetropftes Sojahack und rohe Linsen im Gemüsetopf mit Tomatenmark vermengen und mit Essig ablöschen und Tomaten sowie Wasser bedecken. Lorbeerblätter dazugeben und alles so lange köcheln lassen, bis die Linsen durch sind.
  • Die Linsenbolognese mit Zucker, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
  • Polenta:
    Milch mit Lorbeerblättern aufkochen. Polenta ca 5 Minuten unter ständigem Rühren mitkochen – ACHTUNG ! Spritzgefahr!
    Danach Polenta von der Herdplatte nehmen, Parmesan und Gewürze unterrühren und rund 15 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.

Variationsmöglichkeiten

  • Glutenfrei: Dieses Gericht ist von Haus aus glutenfrei!
  • ohne Soja: Lass das Sojahack einfach weg und verwende nur Linsen – schmeckt genauso gut!
  • Fleisch: Eine Linsenbolognese lässt sich statt mit Sojahack natürlich auch mit Rinderhack zubereiten. 
  • Gemüseplus: Du willst noch mehr Gemüse? Im Sommer kannst du noch Zucchini oder Paprika hinzufügen und im Herbst wird das Gericht mit Kürbis oder Pilzen aufgepeppt. 
  • Für Babys / Kinder: Mild würzen, pürieren oder stückig lassen, je nachdem wie gut dein Kind schon beißen kann. Meine Kleine liebt das Gericht, seit sie rund 11 Monate ist.
  • Extra Eiweiß: Mit Linsen UND veganem Hack bist du top versorgt. Eigentlich benötigst du keinen extra Eiweißbooster. Du kannst dir aber noch ein paar gehackte Walnüsse drüber streuen

Meal-Prep & Wochenbett-Check

  • Vorkochen: Die vegane Linsenbolognese hält ca. 3 Tage im Kühlschrank, Polenta 1–2 Tage.
  • Einfrieren: Linsen-Bolognese lässt sich super portionsweise einfrieren. Darum koche ich immer 2-3 Portionen mehr, um genügend zum Einfrieren für stressige Tage zu haben!
  • Aufwärmen: Polenta mit etwas Wasser cremig rühren, Bolognese direkt erhitzen. Oder beides in der Mikrowelle aufwärmen.

Du bist auf der Suche nach weiteren Rezepten, die sich gut zum Vorkochen eignen? Dann greif zum Reis: Kürbisrisotto, Zitronenrisotto oder Zucchinirisotto.

Ist ein Rezept mit Polenta Beikost geeignet?

Ab etwa 10 Monaten, je nach Verträglichkeit.

So geht’s babyfreundlich:

  • Ohne Salz kochen, und die Zutaten schön weich kochen – gegebenenfalls pürieren. 
  • Polenta ist ideal zum Löffeln & sättigend, also auf jeden Fall Beikost geeignet

Warum ist das Gericht für Schwangere geeignet?

Das Rezept mit Sojahack enthält kein rohes Fleisch. Außerdem ist das Gericht reich an Ballaststoffen und hält dank Eiweiß und komplexer Kohlenhydrate schön lange satt.

FAQ rund um Polenta und Sojahack

Ist Sojahack in der Schwangerschaft erlaubt?

Ja, wenn du auf gute Qualität achtest.

Kann ich das auch mit „echtem“ Hack machen?

 Natürlich – einfach durch Rinderhack oder gemischtes Hack ersetzen, gut durchbraten & auf Lebensmittelsicherheit achten.

Kann ich Polenta auch süß verwenden?

 Unbedingt! Polenta passt auch wunderbar als Frühstück – z. B. mit Banane, Mandelmus & Zimt. Oder du machst es wie Anna und machst dir einen Grießbrei mit Polenta und Erdbeeren.

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Zitronenrisotto als Beilage zu Zucchini und Tofu

Leichtes Zitronenrisotto mit Thymian dazu Zucchini & Tofu: Frische statt Food-Koma in der Schwangerschaft!

Passt das wirklich zusammen: Tofu und Risotto? Und wie! Ich war anfangs selbst skeptisch, aber die knusprigen Tofuwürfel haben mich schon in meinem mediterranen Kürbisrisotto komplett überzeugt. Dass Zucchini zum Zitronenrisotto harmoniert, habe ich mir fast gedacht, schließlich schmeckt Zucchini auch im „klassischen“ Risotto (ohne Wein!) richtig gut. Und so ist dieses Zucchini Tofu Rezept mit erfrischendem Zitronenrisotto als Beilage entstanden.

Risotto als Beilage Tofu und Zuccchini

Die 3 besten Gründe, warum du in Zukunft öfter Zitronenrisotto mit Tofu und Zucchini auf den Tisch bringen wirst!

1. Dieses Gericht kommt dank Zitrone nicht nur erfrischend daher, es liegt auch absolut nicht schwer im Magen. Perfekt für die letzten Wochen der Schwangerschaft.
2. Reis, Tofu und Zucchini liefern dir Eiweiß, Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Das ist die ideale Kombi, um lange satt zu bleiben.
3. Risotto eignet sich gut zum Vorkochen. Es gibt doch nix Besseres, als wenns schnell gehen muss, und das fertige Essen bereits zum Aufwärmen bereitsteht.

Warum ist dieses Zucchini Tofu Rezept mit Zitronenrisotto so wertvoll?

Für Schwangere

  • Zucchini ist leicht bekömmlich, liefert Kalium & Vitamin C und wirkt sanft entwässernd. Das ist perfekt bei Wassereinlagerungen in deiner Schwangerschaft. Du liebst Zucchini und Grillgemüse? Dann probier doch meine Wraps zum Verlieben: Mediterraner Genuss mit Mozzarella & Grillgemüse
  • Tofu bringt pflanzliches Eiweiß & Kalzium. Beides ist wichtig für dein Baby für Knochen & Gewebe.
  • Zitronensaft & -abrieb liefern Vitamin C, und soll auch gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen.

Für Stillende

  • Der Tofu und Reis bringen langanhaltende Energie. Das ist super wichtig in deiner Stillzeit, wenn du zwischen Windelwechseln, Baby bespassen und stillen kaum Zeit zum Essen findest.
  • Die milden Zutaten schonen deinen Bauch.
  • Zitronenfrische belebt müde Sinne, perfekt, wenn die Nacht mal wieder kurz war und das Mittagstief schon ansteht.
Risotto als Beilage Tofu und Zuccchini

Zitronenrisotto mit Thymian, Tofu und Zucchini

Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 250 g Risottoreis
  • 2 Stk. Knoblauchzehen
  • 1 Stk. Zwiebel, groß
  • Olivenöl
  • 2 Stk. Zitronen
  • 700 ml Gemüsesuppe
  • 10 Zweige Thymian
  • 30 g Butter
  • 120 g Parmesan
  • 500 g Räuchertofu
  • 4 Stk. Zucchini, klein
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Zwiebel klein würfelig schneiden und in Öl anschwitzen. Dann gehackten Knoblauch dazu und mit dem Risottoreis kurz mitrösten.
  • Suppe erwärmen und step by step zum Risotto hinzugeben. Der Reis soll immer leicht mit Suppe bedeckt sein. Rühren nicht vergessen.
  • Den Abrieb der beiden Zitronen hinzufügen, sowie die kleinen Thymianblätter.
  • Wenn der Reis gar ist, Butter, Parmesan und Saft einer Zitronen (ja nach Geschmack mehr oder weniger) unterrühren. Je nach Geschmack weiter einkochen lassen oder noch etwas Flüssigkeit (Suppe/Wasser) hinzugeben.
  • Tofu und Zucchini in rund 1,5cm dicke Blöcke schneiden und in der Pfanne anbraten.
  • Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, und mit Zitronenscheiben anrichten.

Variationsmöglichkeiten

  • Saisonal anpassen: Im Frühling passt das Risotto als Beilage richtig gut zu grünem Spargel, im Herbst kannst du Kürbis-Fenchel Gemüse im Ofen zubereiten und Zitronenrisotto dazu servieren. 
  • Vegan genießen: Ersetze tierische Produkte wie Parmesan und Butter mit der pflanzlichen Alternative. 
  • Mit Fleisch oder Fisch: Wer mag, kann das Gericht mit gebratenem Hähnchenbrustfilet oder Lachs ergänzen, das treibt den Eiweißgehalt auch noch mal in die Höhe. 

Zitronenrisotto im Meal-Prep- & Wochenbett-Check

  • Das Zitronenrisotto hält sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Du kannst also einmal das Risotto als Beilage und einmal als Hauptgericht servieren.
  • Zum Aufwärmen: Das Zitronenrisotto lässt sich entweder in der Mikrowelle oder mit einem Schuss Wasser im Topf aufwärmen. Dabei darfst du nicht aufs Rühren vergessen, nicht dass es im Topf anbrennt.
  • Tofu und Zucchini würde ich frisch anbraten, dann schmeckts einfach besser.
  • Risotto kannst du auch super einfrieren und somit fürs Wochenbett vorkochen! 

Sind Risotto, Zucchini und Tofu beikostgeeignet?

Ja, mit kleinen Anpassungen:

  • Ab ca. 10–12 Monaten, wenn dein Baby schon gut kaut und der Reis schön durchgegart ist.
  • Tofu-Sticks und weiche Zucchini-Sticks kannst du deinem Baby gut in die Hand drücken, zum selber snacken.
  • Salz nur sparsam dosieren.

Ist das Gericht für Schwangere geeignet?

  • Ja!
  • Das Zitronenrisotto kommt ohne Alkohol aus, das heißt es ist unbedenklich in deiner Schwangerschaft!
  • Tofu ist eine tolle pflanzliche Eiweißquelle, Zitronensaft unterstützt Eisenaufnahme.
  • Parmesan ist auf Grund der langen Reifezeit auch unbedenklich. Die Schale jedoch solltest du nicht ins Risotto reiben.

FAQ zum Zitronenrisotto mit Tofu und Zucchini

Muss ich speziellen Risotto-Reis verwenden?

Ja: Sorten wie Arborio oder Carnaroli enthalten viel Stärke und machen das Risotto schön cremig. Solltest du normalen Reis verwende, wird das Risooto nicht cremig.

 Geht das Gericht auch vegan?

Natürlich! Verwende Hefeflocken oder veganen Parmesan statt tierischen Parmesan, sowie pflanzliche Butter – der Geschmack bleibt rund und lecker.

Was kann ich statt Zucchini nehmen?

Du kannst eigentlich jedes Gemüse nehmen, das dir gefällt oder du gerade zu Hause hast. Besonders gut eignen sich glacierte Karotten als Beilage oder Erbsen unters Risotto gerührt.

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Porridge ohne Haferflocken Hirse Porridge

Hirse Porridge mit Karamell-Apfel, Banane & Zimt-Kick

Ich gebs zu, ich langweile mich sehr schnell. Vielleicht manchmal zu schnell und so bin ich immer auf der Suche nach Abwechslung. Diesmal habe ich sie am Frühstückstisch gefunden: Porridge ohne Haferflocken. Denn Haferflocken gibt’s bei mir nahezu täglich, zum Beispiel mit gebrannten Nüssen im Haferflockenporridge. Nur manchmal kann ich sie einfach nicht mehr sehen, die Haferflocken. Und genau dann kommt mein Hirse Porridge genau richtig. Das herbstliche Frühstück wird warm serviert und ist dank Nussmus richtig schön cremig. Als Topping gibts Bananenscheiben und köstlich karamellisierte Apfelstückchen.

Hirse Porridge

Die 3 besten Gründe, warum du dieses Hirse-Porridge künftig öfter auf den Tisch bringen wirst!

1. Vorkochen ausdrücklich erwünscht: Die Hirse-Basis lässt sich super vorbereiten und mit täglich neuen Toppings kommt garantiert keine Langeweile auf.
2. Herbst-Retter nach einer müden Stillnacht: Ein warmes, mildes Frühstück mit Apfel, Banane und Nussmus ist besonders angenehm, wenn dir kalt ist und dein Magen ein bisschen sensibel reagiert.
3. Porridge ohne Haferflocken = Krisenkompetenz: Perfekt, wenn die Haferflocken-Packung plötzlich „aus Versehen“ leer ist, Hirse übernimmt souverän den Frühstücksdienst.

Warum Hirse Porridge so wertvoll ist:

Für Schwangere

  • Hirse ist glutenfrei, leicht verdaulich und enthält Eisen sowie Magnesium. Hirse ist also ideal für dein Bindegewebe, deine Nerven und deine Blutbildung.
  • Apfel & Banane bringen Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung mit ins Frühstücksgame. Grade im 2. und 3. Trimester, wenn deine Verdauung auf Grund Schwangerschaftshormone verrückt spielt, ist eine ballaststoffreiche Ernährung goldwert.
  • Kardamom unterstützt ebenfalls deine Verdauung. Er hilft bei Blähungen und verleiht dem Porridge ohne Haferflocken eine wohltuende Wärme.
  • Nüsse liefern gesunde Fette und Eiweiß. Das heißt, wenn du dein Hirse Porridge mit Nüssen aufpeppst, helfen sie dir, dein Energielevel bereits am Morgen stabil hochzuhalten.

Für Stillende

Banane & Nüsse machen lange satt und helfen dir, nährstoffreiche Kalorien aufzunehmen. Das ist besonders in der Stillzeit wichtig, in der dein Kalorienbedarf um rund 500-700kcal nach oben steigt! 

Hirse Porridge

Hirse Porridge mit Karamell-Apfel, Banane und Nüssen

Gericht Frühstück
Küche Deutsch
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 100 g Hirse
  • 150 ml Wasser
  • 150 ml Milch
  • 3 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 1 Apfel (säuerlich)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Butter
  • 1 Banane
  • 2 TL Nussmus
  • 1 EL gehackte Nüsse

Anleitungen
 

  • Hirse in einem Sieb waschen. Anschließend mit 150ml frischem Wasser in einem Topf mit Deckel zum Kochen bringen.
  • Nach ca 5 Minuten, wenn das ganze Wasser aufgesogen ist, Milch hinzugeben (nicht alles, je nach Bedarf etwas mehr oder weniger). Weitere 10 Minuten leicht köcheln lassen und Acht geben, dass die Hirse nicht anbrennt.
  • Hirse mit Zimt und Kardamom würzen.
  • Apfel in kleine Stücke schneiden und in geschmolzener Butter 1 Minute dünsten. Zucker drüber streuen und karamellisieren lassen. Umrühren nicht vergessen!
  • Banane in Scheiben schneiden.
  • Hirse mit Toppings (Banane, Karamell-Apfel, Nussmus, gehackte Nüsse) anrichten und warm genießen.
Keyword schwangerschaftstauglich, Stillzeit

Variationsmöglichkeiten für dein Hirse Porridge

Dein Hirse Porridge kannst du ganz easy an dich, deine Familie und die Jahreszeit anpassen:

  • Saisonal: Im Herbst verwende Apfel, Birne oder gedünsteten Kürbis. Im Frühling passen Rhabarber oder Erdbeeren super dazu, im Sommer Beeren, Pfirsiche oder Zwetschgen.
  • Vegan oder vegetarisch: Das Grundrezept ist von Natur aus vegetarisch. Solltest du eine vegane Variante wollen, greif einfach zur Pflanzenmilch deiner Wahl und verwende pflanzliche Butter.
  • Eiweißreich: Ein Klecks Nussmus, griechisches Joghurt, Topfen oder körniger Frischkäse bringen dein herbstliches Frühstück proteintechnisch nochmal auf ein neues Level. 
  • Allergenfrei: Statt Nüssen kannst du auf Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne ausweichen.
  • Ballaststoff-Booster für den Darm: Ein Löffel geschrotete Leinsamen, Chiasamen oder ein paar gedünstete Trockenfrüchte wie Aprikosen oder Pflaumen helfen deiner Verdauung noch mehr auf die Sprünge. Dieser Trick ist besonders hilfreich im dritten Trimester oder im Wochenbett.

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

  • Du hast reife Bananen übrig? Ab damit ins Porridge, denn je reifer die Banane, desto süßer wird dein Porridge! 
  • Weiche Äpfel lassen sich perfekt geraspelt oder karamellisiert in deinem herbstlichen Frühstück verwerten. Die Druckstellen kannst du einfach vorab mit dem Messer rausschneiden. 

Meal-Prep-Tipp fürs Porridge ohne Haferflocken

  • Vorkochen: Du kannst das Hirse Porridge auf Vorrat zubereiten und im Kühlschrank 2–3 Tage lagern.
  • Aufwärmen: Mit etwas Wasser oder Milch in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen
  • Neue Toppings geben dir das Gefühl, als hättest du dein Porridge frisch zubereitet.

Ist das Porridge ohne Haferflocken beikostgeeignet?

Ja, absolut! Ab ca. 6–8 Monaten, je nach Beikoststart. Darauf solltest du achten:

  • Die Nüsse solltest du vorab fein mahlen oder weglassen.
  • Reife Banane kannst du mit der Gabel zerdrücken und den Apfel reiben oder weich dünsten und beides dann unters Porridge mischen. 

Ist das Hirse Porridge für Schwangere geeignet?

  • Es enthält keine Rohmilchprodukt, also keine kritischen Zutaten.
  • Es ist ideal bei Eisenmangel, empfindlichem Magen oder Übelkeit. Möchtest du, dass dein Körper das Eisen noch besser aufnehmen kann, dann verwende statt Kuhmilch Pflanzenmilch.
  • Ein warmes, herbstliches Frühstück ist nicht nur nährend, sondern wirkt auch beruhigend. Genau das, was du jetzt brauchst.
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Ernährungstrends 2026 - Trends 2026

2026 gilt Milch statt Magerwahn: 5 Ernährungstrends für stillende Mamas

Nach meiner Prognose driften die Ernährungstrends 2026 in zwei Richtungen: Entweder wird das Gesundheitslevel (künstlich) nach oben gepusht – oder wir kehren zurück zum Schönheitswahn der frühen 2000er, – schlank ist nur, wer Knochen zeigt. Selbstoptimierung steht auch 2026 groß im Kurs, ob nun via Abnehmspritze, mit Hilfe von Apps oder Mikrobiom-Tests. Nicht jeder dieser Trends ist für dich (als stillende Mama schon gar nicht) sinnvoll.

In diesem Blogartikel stelle ich dir fünf große Trends vor, die 2026 aus meiner Sicht für stillende Mamas entscheidend werden. Ich werde die Trends für dich beleuchten und dir meine Meinung als Studentin der Ernährungswissenschaften mitgeben.

Kurz gesagt: 2026 wird das Jahr, in dem

Darmgesundheit,
echte Lebensmittel,
personalisierte Ernährung und
achtsame Ernährung
zusammenfinden – und du als stillende Mama endlich im Mittelpunkt stehst, nicht nur „nebenbei“.

1. Ernährungstrend 2026: Mikrobiom – was deine Darmgesundheit mit der Milch für dein Baby zu tun hat

Meine erste Prognose fürs kommende Jahr 2026 dreht sich um Darmgesundheit und das betrifft direkt deine Muttermilch! Dein Mikrobiom (also die Darmflora) beeinflusst, wie gut du Nährstoffe aufnimmst, wie stabil dein Immunsystem ist und wie dein Energielevel im Stillalltag aussieht. Das alles beeinflusst die Quantität deiner Milchmenge, aber auch die Qualität deiner Milch. Dein Baby bekommt über deine Muttermilch nicht nur Kalorien, sondern auch Bausteine für ein gesundes eigenes Mikrobiom mit auf den Weg.

Was heißt das für dich als stillende Mama?

Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel, Hülsenfrüchte, Vollkorn und buntes Gemüse werden noch wichtiger und sollten am besten schon heute (nicht erst im neuen Jahr 2026) regelmäßig auf deinem Teller landen.

Die Industrie wird den Trend direkt ins Kühlregal bringen, und die Trend-Produkte 2026 werden voll sein mit „gut für deinen Darm“-Claims. Aber im Alltag geht es vor allem darum, mehr echte Lebensmittel einzubauen statt nur auf fancy Pulver und überteuerte Fläschchen zu setzen.

Was ich bei MamaMahlzeit zu den Ernährungstrends 2026 mache

  • Ich entwickle mehr Rezepte, die ballaststoffreich, darmfreundlich und gleichzeitig stilltauglich sind – z. B. milde Currys, Porrigde mit Apfel und Zimt, Stillkugeln und pflanzenbasierte Gerichte ala Rainbow-Wraps.
  • In den Blogartikeln wirst du öfter kleine „Mikrobiom-Hacks“ finden: einfache Tricks, wie du ein Gericht darmfreundlicher machen kannst (z. B. extra Leinsamen, Haferkleie …).

2. Ernährungstrend 2026: Data statt Diät – wenn Apps beim Still-Snack mitreden

Meine zweite Prognose für 2026: Personalisierte Ernährung wird kommendes Jahr ein richtig großes Thema. Dieses Thema hatten wir schon 2024 im Modul Public Health Nutrition an der Uni – es steht also nicht erst seit gestern in den Startlöchern.

Jetzt, da KI in der breiten Masse angekommen ist und sich kostengünstig und alltagstauglich einsetzen lässt, bin ich mir ziemlich sicher, dass KI-basiertes Coaching seinen Durchbruch erleben wird. Apps werten Schlaf, Stresslevel, Aktivität, Zyklus und Essverhalten aus. Daraus entstehen Ernährungsempfehlungen, Erinnerungen an deine Trinkmenge oder Snack-Ideen, die – zumindest in der Theorie – besser zu dir passen als generische Tipps aus irgendeiner Broschüre.

Warum ich diesen Zweiten der Trends 2026 kritisch sehe

Personalisierung klingt verlockend, hat aber Nebenwirkungen, über die kaum jemand spricht:

  • Overtracking kann Stress auslösen – und anhaltender Stress kann dazu führen, dass du weniger Milch für dein Baby hast.
  • Die Praxis-Frage: Was passiert, wenn du mal vergisst zu tracken? Unterstützt dich die App dann noch – oder produziert sie schlechtes Gewissen?
  • Zeitaufwand: Daten eintragen, prüfen, interpretieren – wie viel Energie frisst das im ohnehin vollen Stillalltag?
  • Zwischenmenschliches fehlt: Eine App kann nicht zwischen den Zeilen lesen. Sie sieht Zahlen, aber nicht, wie müde du bist, wie dein Tag war oder wie sich dein Körper gerade anfühlt.

Was ich bei MamaMahlzeit zu den Ernährungstrends 2026 mache

Bei MamaMahlzeit bleibt alles auf menschlicher Ebene. Ich schreibe wie gewohnt studienbasierte Beiträge für dich, in denen es um gesunde Ernährung in der Stillzeit geht, und ich teile meine eigenen Erfahrungen mit dir. Das kann keine KI ersetzen.

In meinen Rezepten findest du Variationsmöglichkeiten, mit denen du Gerichte an deine Bedürfnisse und an deine Umwelt anpassen kannst – gesund für dich und dein Baby, im Einklang mit der Natur.

Was ich an Rezepten geschrieben von Menschenhand, im Vergleich zu Rezepten von ChatGPT & Co, schätze

Die Rezepte sind erprobt und mit Fotos. Ich liebe es, wenn ich zusätzlich visuell sehe, wie das Gericht in etwa aussehen wird. Dann kann ich viel besser entscheiden, ob das Rezept zu mir, meinem Alltag und meinem Appetit passt oder eben nicht.

3. Ernährungstrend 2026: Tschüss Turbo-Tüte – UPFs fliegen aus der Stillküche

Ultra-Processed Foods (UPFs) geraten 2026 noch stärker unter Druck: gesundheitlich, politisch und medial. Stark verarbeitete Produkte mit vielen Zusatzstoffen, Aromen und Emulgatoren rücken zunehmend in den Fokus der Kritik. Und genau hier wird es für stillende Mamas spannend: Denn der schnelle Griff zum Fertigessen – und damit zu UPFs – ist oft der Rettungsanker, wenn die Zeit fehlt und der Tag längst über dir zusammengestürzt ist.

Was ich toll an diesem Trend finde

Die Trends 2026 gehen klar in die Richtung: weniger Zutatenlisten, die wie Chemie-Skripte klingen, mehr „echte Lebensmittel“ mit wiedererkennbaren Zutaten.

Für dich, als stillende Mama, bedeutet das: Du wirst leichter Produkte finden, die ohne unnötige Zusatzstoffe auskommen und dir trotzdem Zeit sparen. Ich denke da zum Beispiel an hochwertige TK-Gemüse-Mixprodukte oder Aufstriche aus dem Kühlregal mit überschaubarer, gut lesbarer Zutatenliste.

Was ich bei MamaMahlzeit zu den Ernährungstrends 2026 mache

  • In meinen Rezepten setze ich vor allem auf Basics: Gemüse, Hülsenfrüchte, Eier, Nüsse, hochwertige Öle – Dinge, die satt machen, Nährstoffe liefern und nicht hochverarbeitet sind.
  • Am Blog wird es mehr 15-Minuten-Rezepte geben, die genau diese Lücke schließen: wenig Zeit, wenig Energie, aber keinen Bock auf die zehnte Tiefkühlpizza im Monat.

4. Ernährungstrend 2026: Abnehm-Hype vs. Stillrealität – SkinnyTok ist absolut NICHT stilltauglich

Abnehmen ist wieder hoch im Kurs, und ich fühle mich zurückversetzt in die 2000er: als die Hosen weit unter dem Bauchnabel endeten und die Bäuche der Stars und Sternchen dünn, dünner, Size Zero waren. Heute heißt das Ganze SkinnyTok, aber die Botschaft ist die gleiche. So gefährlich ich diese Trends schon abseits der Schwangerschaft finde: In den Monaten vor und nach der Geburt hat Abnehmen aus meiner Sicht absolut keinen Platz (sofern es nicht aus medizinischer Sicht notwendig ist).

Wie darf die Ernährung einer stillenden Mama aus Sicht einer Ernährungsberaterin aussehen?

In der ersten Zeit mit deinem Baby sollte eine ausgewogene, nährstoffreiche und wohlschmeckende Ernährung mehr Raum einnehmen als je zuvor. Gleichzeitig stehen stillende Mamas massiv im Spannungsfeld: Auf der einen Seite der gesellschaftliche Druck, „schnell wieder in Form“ zu sein, auf der anderen Seite der ganz reale Mehrbedarf an Energie und Nährstoffen.

Meine klare Prognose für 2026: hier müssen wir extrem aufpassen, dass der Wirbel um Abnehmspritze, SkinnyTok und Fasten-Shakes nicht gegen die Bedürfnisse stillender Mamas arbeitet. Dein Körper braucht nach Schwangerschaft und Geburt keine Diät, sondern Regeneration, genügend Kalorien, gesunde Fette und gut verfügbare Mikronährstoffe.

Was ich bei MamaMahlzeit zu den Ernährungstrends 2026 mache

Ich positioniere mich bewusst gegen restriktive Abnehmprogramme in der Stillzeit und für eine ordentliche Sättigung und eine gute Nährstoffversorgung. Rezepte und Blogartikel bekommen deutlichere Kennzeichnungen wie „stilltauglich & sättigend“ statt „kalorienarm“.

5. Ernährungstrend 2026: Mama-Mental-Load auf dem Teller – Essen wird Selfcare, I love it!

Der letzte meiner Trends 2026, den ich auf uns zukommen sehe, ist für mich mehr als positiv. Ich erwarte, dass 2026 noch klarer sichtbar wird, wie eng Ernährung, Mental Load und psychische Gesundheit zusammenhängen – gerade in der Stillzeit. Und diesen Trend liebe ich!

Vielen ist bereits bewusst, wie wichtig Sport und Bewegung im Freien für eine ausgeglichene Stimmung im Alltag sind. Dass aber auch die Ernährung einen relevanten Beitrag zur psychischen Stabilität leistet, wird noch zu häufig übersehen. Mental Load rückt immer stärker in den Fokus (lies dazu gerne in den neuen Beitrag von Kerstin rein: Mental Load – Wie du deinen unsichtbaren Rucksack leichter machst) und 2026 wird neben meditativen Yogaeinheiten auch das Thema achtsames Essen deutlich an Bedeutung gewinnen.

Achtsam essen? Ich bin das beste Negativbeispiel – nicht mehr lange!

Und da muss ich mich als stillende Mama auch selbst an der Nase packen. Ich gehöre leider zu denen, die zum Beispiel zu oft nebenbei und im Stehen frühstücken (zur Zeit bin ich übrigens ganz verrückt nach meinem Apfel-Zimt Porridge mit gebrannten Nüssen). Doch 2026 springe ich auf den Achtsamkeitszug auf! Und wenn es „nur“ darum geht, meinen Nachmittagstee in Ruhe, ohne Handy in der Hand, zu genießen oder gemeinsam mit meiner Babymaus verschiedene Obstsorten ganz bewusst in Geschmack, Konsistenz und Geruch wahrzunehmen. 2026 mache ich achtsame Ernährung zum Teil meiner Selfcare-Routine und ich freue mich drauf! – bist du mit dabei?

Was ich bei MamaMahlzeit zu den Ernährungstrends 2026 mache

  • Blogartikel und Rezepte werden mehr „Feelgood“-Komponente enthalten: Gerichte, die bewusst mit Selfcare verknüpft sind, zum Beispiel ein „5-Minuten-Frühstück, das mehr kann als satt machen“.

Fazit

Für mich ist klar: 2026 wird kein Jahr der Selbstoptimierung gegen dich, sondern ein Jahr der Entscheidung für „mehr für dich“. Mehr Fokus auf Darmgesundheit, echte Lebensmittel und nährstoffreiche Stillküche. Mehr Bewusstsein dafür, dass dein Körper nach Schwangerschaft und Geburt keine Diät, sondern Regeneration braucht. Und mehr Verständnis dafür, dass Achtsamkeit beim Essen kein Luxus ist, sondern eine wichtige Ressource gegen Mental Load.

Mein Wunsch für 2026: Dass du aus all den Prognosen das mitnimmst, was dich stärkt und den Rest bewusst liegen lässt. Wenn dich ein Trend motiviert, dein Mikrobiom freundlicher zu füttern, häufiger zu kauen oder öfter hinzusetzen und dein Essen wirklich zu schmecken: wunderbar. Wenn dich ein Trend nur stresst oder kleiner macht, als du bist: dann darf er gehen.

Am Ende des Tages bleibt das, was wichtiger ist als jeder Hype: Du, dein Baby, eure Bindung. Und ein Teller, der euch beide satt und zufrieden macht.

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