Vor der Geburt hatte ich eine gewisse Vorstellung davon, wie das Mamasein laufen wird. Ich habe darüber gelesen, mich umgehört und vorbereitet. Und dann kommt das echte Leben mit Baby… Ziemlich schnell wurde mir klar: Theorie ist das eine, Alltag etwas ganz anderes.
Als Erstlingsmama wirst du ganz schön ins kalte Wasser geworfen – selbst dann, wenn du einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht hast und Familie und Freunde hinter dir stehen. Zum ersten Mal Mama zu sein, ist eben nicht wie Schwimmen lernen. Denn selbst wenn du noch im Anfängerbecken stehen kannst und nicht sofort untergehst, musst du gleichzeitig auf ein kleines Menschlein aufpassen und trägst plötzlich die volle Verantwortung. Und zwar bei einer Sache, von der du selbst vorher ehrlich gesagt null Plan hattest.
Eines dieser neuen Themen war für mich das Stillen. Ich hatte schon vor der Geburt gehört, dass Stillen mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Aber dass es so viel mehr ist? Das wusste ich nicht. Mir war wichtig, ungefähr ein Jahr lang zu stillen. Aber dass Stillen auch weit darüber hinaus noch so eine wichtige Rolle spielen kann, hätte ich damals nie gedacht.
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So habe ich früher über Stillen gedacht
Früher habe ich Stillen vor allem als Ernährung gesehen. Natürlich wusste ich, dass Muttermilch gut fürs Baby ist. Aber in meinem Kopf ging es dabei hauptsächlich ums Sattwerden, Zunehmen und die Frage, wie lange man eigentlich stillt.
Ich dachte, Stillen sei in erster Linie dafür da, mein Baby zu versorgen. Und irgendwann, sobald Beikost dazukommt, würde das Thema automatisch immer kleiner werden. Mein Ziel war klar: ich wollte ungefähr ein Jahr stillen. Das erschien mir sinnvoll, gesund und machbar. Mehr hatte ich dazu ehrlich gesagt gar nicht im Kopf.
Was ich damals noch nicht verstanden hatte: Zu dem Thema hat plötzlich jeder eine Meinung. Ärzte, Familie, Bekannte und manchmal sogar Menschen, die dein Kind kaum kennen. Und gerade als frische Mama ist es unglaublich schwer, sich davon nicht verunsichern zu lassen.
Wenn das Baby eher schlank ist oder nicht so zunimmt, wie andere es erwarten, entsteht schnell Druck. Dann kommen Sätze oder Empfehlungen, die einen innerlich sofort zweifeln lassen. Reicht meine Milch wirklich? Sollte ich zufüttern? Mache ich etwas falsch? Verwöhne ich mein Kind, wenn ich es zu oft anlege?
Obwohl ich eigentlich gar nicht mit dem Zufüttern beginnen wollte, habe ich es natürlich trotzdem probiert. Nicht, weil es sich für mich richtig angefühlt hat, sondern weil man als Mama schnell das Gefühl bekommt, etwas falsch zu machen, wenn von außen Zweifel gesät werden.
Warum ich meine Meinung übers Stillen geändert habe
Meine Meinung übers Stillen hat sich nicht von heute auf morgen geändert. Es gab nicht diesen einen magischen Moment, in dem plötzlich alles klar war. Es war vielmehr der Alltag mit meinem Baby, der meine Sicht Stück für Stück verändert hat.
Ich habe gemerkt, dass viele Empfehlungen zwar gut gemeint sind, aber eben nicht automatisch zu jedem Kind passen. Gerade beim Thema Zufüttern habe ich für mich rückblickend verstanden, dass der Druck von außen vollkommen unnötig war. Ich selbst wollte ja gar nicht damit anfangen, aber wenn das eigene Kind schlank ist und Ärztinnen oder Ärzte darauf drängen, probiert man es eben trotzdem.
Hat es geklappt? Natürlich nicht.
Heute glaube ich nicht, dass das Zufüttern bei uns gescheitert ist, weil ich etwas falsch gemacht habe. Sondern, weil mein Baby schlicht noch nicht so weit war. Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass in den ersten Monaten Muttermilch im Mittelpunkt steht. Der Zungenreflex muss sich erst zurückbilden, der Darm muss sich erst entwickeln und nicht jedes Baby ist gleich bereit für den nächsten Schritt, nur weil es auf dem Papier gerade passend erscheint.
Was mir ebenfalls erst im echten Mama-Alltag klar geworden ist: Mein Gefühl für mein Kind wurde immer stärker. Diese berühmte Mama-Intuition ist nichts Esoterisches, sondern etwas, das im Alltag wächst. Mit jeder Nacht, jedem Schub, jedem Zahn und jedem aufregenden Spielplatznachmittag lernst du dein Kind besser kennen.
Mit der Zeit habe ich außerdem verstanden: Beikost ist eine Ergänzung und nicht automatisch ein Ersatz. Nur weil ein Kind anfängt zu essen, heißt das noch lange nicht, dass die Brust plötzlich unwichtig wird. Essen und Stillen dürfen nebeneinander existieren. Und manchmal braucht ein Baby oder Kleinkind eben trotz Beikost noch ganz viel Milch, Nähe und Brustkontakt. Falls du gerade selbst an diesem Punkt bist: Bei Verena von „Mit Bauchgefühl“ findest du einen ehrlichen Beitrag darüber, warum Beikost beim zweiten Kind oft entspannter läuft – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil man mehr vertraut und weniger kontrolliert.
Ich musste erst erleben,
dass nicht jede Empfehlung zu jedem Baby passt.
dass nicht jede Nacht gleich ist.
dass nicht jeder Tag gleich läuft.
dass ich oft längst gespürt habe, was mein Kind gerade braucht, bevor ich es überhaupt in Worte fassen konnte.
Gerade an Tagen voller Eindrücke, beim Zahnen oder in Entwicklungsschüben wird mir das besonders deutlich. Da will mein Kind häufiger an die Brust. Aber nicht, weil meine Milch nicht reicht, sondern weil es einfach mehr Trost, Sicherheit und Regulation braucht an solchen Tagen.
Frankreichreise entlang der Loire-Schlösser: gestillt wird immer und überall – auch im Stehen 😉
Heute weiß ich: Stillen kann so viel mehr als nur Nahrung sein
Heute weiß ich, dass Stillen viel mehr kann, als nur satt zu machen.
Stillen ist Trost.
Stillen ist Nähe.
Stillen ist Beruhigung.
Stillen ist Verbindung.
Und manchmal ist Stillen einfach der sicherste Ort der Welt für ein kleines Kind.
Besonders nachts ist mir das bewusst geworden. Babys können nicht einfach durchschlafen, nur weil wir Erwachsenen uns das wünschen. Sie wachen auf und brauchen Hilfe beim Wieder- oder Weiterschlafen. Meine Tochter ist inzwischen 1,5 Jahre alt und wacht nachts immer noch mehrmals auf. Und wenn sie dann nach der Brust verlangt, dann nicht nur zum Trinken.
Sie möchte an die Brust, um ein Gefühl von Sicherheit zu bekommen. Um sich beim Zahnen zu beruhigen. Um nach einem aufregenden Tag runterzukommen. Um in der Dunkelheit wieder Halt zu finden. Um sich selbst zu regulieren, wenn alles zu viel war.
Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht: Sie hat halt Hunger.
Heute weiß ich: Das ist nur ein kleiner Teil davon.
Heute weiß ich, dass Stillen meinem Baby Halt gibt – in der Nacht, beim Zahnen, in unruhigen Phasen und auch dann, wenn sie in der Babyspielgruppe überfordert ist. Was von außen vielleicht nach „nur stillen“ aussieht, ist in Wahrheit oft Bindung, Regulation und Geborgenheit.
Heute weiß ich auch, dass Stillen niemanden etwas angeht außer mich und mein Baby. Und wenn sich andere davon gestört fühlen, dass ich mein 18 Monate altes Kind “noch” stille, dann ist das nicht mein Problem. Denn was ich heute auch anders sehe: Diese hartnäckige Vorstellung, dass man nach zwölf Monaten „eigentlich nicht mehr stillen sollte“. Als würde mit dem ersten Geburtstag plötzlich ein unsichtbarer Schalter umgelegt und Stillen von sinnvoll zu überflüssig werden. Dabei ist diese Grenze oft eher eine Meinung von außen als ein Bedürfnis von Mutter und Kind. Stillen muss nicht am Kalender enden. Im Gegenteil: Die WHO empfiehlt, nach Einführung der Beikost bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus weiterzustillen, solange es für Mutter und Kind passt.
Niemand kennt mein Kind so gut wie ich. Ich bin rund um die Uhr da. Ich merke, ob die Beikost gereicht hat oder ob doch noch Milch gebraucht wird. Ich weiß, ob sie eine gute oder schlechte Nacht hatte und warum der nächste Tag so läuft, wie er läuft. Ich weiß, ob sie gerade mehr Kuscheleinheiten braucht, weil der Spielplatz aufregend war, weil ein Zahn drückt oder weil einfach alles ein bisschen zu viel war.
Und ich weiß heute: Ich muss nicht jede Meinung von außen über mein eigenes Gefühl stellen.
Von Still-Mama zu Still-Mama, meine Worte an dich
Wenn du dich durch all die Meinungen, Regeln und gut gemeinten Ratschläge schon einmal hast verunsichern lassen, dann möchte ich dir eines sagen: Du bist nicht allein. Du darfst deinem Gefühl vertrauen. Du darfst dein Baby beobachten. Und du darfst anerkennen, dass nicht jede Empfehlung zu jeder Mama und zu jedem Kind passt. Denn niemand kennt dein Baby so gut wie du.
Wichtig ist dabei immer, dass dein Kind gesund ist, sich altersentsprechend entwickelt und ärztlich oder hebammenseitig gut begleitet wird. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, keine Untersuchung und keine persönliche Einschätzung durch medizinisches Fachpersonal. Er soll dir Orientierung geben, Wissen einordnen und dich darin bestärken, dein Baby aufmerksam und liebevoll im Blick zu behalten.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/03/Stillen-Meinung-geaendert.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-03-11 16:10:062026-04-01 14:29:12Von Verunsicherung zu Vertrauen: Warum ich das Stillen heute anders sehe
2025 war laut. 2025 war voll. 2025 war genau richtig. 2025 hat auf jeden Fall einen Jahresrückblick verdient!
Ich bin zurück im Blogger-Game, ausgerechnet in einem Jahr, in dem alle behaupten, Blogs wären tot und nur noch KI würde Texte ausspucken. Mein Blog hat einen ganz guten Start hingelegt. Und ja, ChatGPT darf mir bei manchen Dingen helfen, zum Beispiel wenn ich einen Code zum Programmieren brauche. Aber das Schreiben schaffe ich auch mit Stillhirn noch ganz gut alleine 😉 .
Aber in meinem Jahresrückblick 2025 gehts nicht nur um MamaMahlzeit. Ich erzähle wie ich die stillenden Nächte im VW-Bus während der Reise durch Frankreich erlebt habe, zeige Fotos von der ersten Flugreise mit Baby und sogar mich im Hochzeitskleid! Ich glaube, ich habe nicht zu viel versprochen, wenn ich sage, dieses Jahr war wild!
Meine Themen und Highlights im Jahr 2025
Mein Blogger-Comeback
Beruflich dreht sich in meiner Elternzeit fast alles um MamaMahlzeit. 2020 habe ich meinen alten Reise- und Outdoorblog eingestampft und 2025 ist MamaMahlzeit entstanden.
Wer bloggt denn heute noch?
Ähm entschuldige, ganz schön viele?! Oder woher kommen wohl die ganzen schönen Texte im Internet, nein nicht alle sind von chatgpt 😜
Und so kommt’s, dass ich kurze Zeit nach der Veröffentlichung meines Blogs der Content Society von Judith Peters beigetreten bin. Das heißt ich bin jetzt in einer Gemeinschaft mit vielen anderen Bloggern, und habe neben Austausch die Möglichkeit an gemeinsame Coworkings-Sessions teilzunehmen. Eine Möglichkeit, die ich gern viel öfter nutzen würde, wenn ich als Kleinkindmama doch einfach ein paar Stündchen mehr zur Verfügung hätte.
Diesen Blogbeitrag würde es ohne Judiths Wirken übrigens nicht geben, sie bringt viele neue Sichtweisen und Inspiration in meinen Bloggeralltag. Und bei einem weiteren Programm von ihr „Double your Blog“ habe ich auch nochmal richtig viel gelernt. Jetzt fehlt nur noch die Umsetzung. Also wer wollte mir was von seiner Zeit abgeben? Ach niemand… wir sitzten ja doch alle im gleichen Boot.
Das ganze Gejammer über den Zeitmangel hat eigentlich nur eines zu bedeuten: Ich bin so glücklich endlich wieder zu Bloggen, meine eigene Seite mit eigenen Inhalten füllen zu können und meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Dafür könnte mein Tag halt ein paar Extrastunden gut gebrauchen.
Als im Mai die Hochzeitsglocken läuteten
Ich bin nun endlich Erwachsen. „Endlich“ ist gut gesagt. Immerhin bin ich laut Gesetz seit schon mittlerweile 19 Jahren erwachsen. Aber ich rede vom Gefühl des Erwachsenseins. Und dieses besagte Gefühl kenne ich eben erst seit der Hochzeit. Nun gut, eigentlich fühle ich mich seit der Geburt meiner kleinen Maus erwachsen. Immerhin ist da jetzt ein kleiner Mensch, der sich voll und ganz auf mich verlässt und von meinen Wickelkünsten (Stoffwindelfalten = Origami für Einsteiger), meinen Gesangsleistungen und Fütterdiensten abhängig. Aber die Tatsache, dass ich meinen Partner nicht mehr nur als “Freund” bezeichne, sondern als meinen “Mann”, bestärkt mein Gefühl des Erwachsenseins nochmal. Und diese Entwicklung finde ich gut. Ich liebe das Gefühl, endlich angekommen zu sein, mich nicht mehr lost zu fühlen. Das heißt nicht, dass ich der Meinung bin, jeder müsse heiraten und Kinder bekommen, um sein Glück zu finden. Aber mich hat die Entscheidung eine Familie zu gründen geerdet und zur Ruhe kommen lassen.
Stativ steht, jetzt können die Selbstauslöserfotos geschossen werden!
Die Hochzeitsreise im VW-Bus durch Nordfrankreich
Mit der Entscheidung einen VW Bus zu mieten haben mein Mann und ich uns beide einen Traum erfüllt. Doch Träume haben es an sich, dass sie in unserer Fantasie oft zu sehr romantisiert werden. Zusätzlich die unzähligen Instagram-Accounts die den perfekten Van-Life Style präsentieren. Doch ich will ehrlich sein, die Romantik verflog spätestens mit der ersten Stillmahlzeit der ersten Nacht im Bus. Der Bus hatte ein ausfahrbares Dach, unter dem wir zu dritt geschlafen haben. So weit, so gut. Allerdings musste ich mit dem Kopf nach hinten schlafen, damit mein Baby beim nächtlichen Rumrobben auch ja nicht einen Stock tiefer fällt. Was zur Folge hatte, dass ich meinen Kopf im Liegen vielleicht 20 cm heben konnte. Doch als stillende Mama muss man ganz schön rumwetzen, das Baby und sich selbst zurechtrücken etc… Nächtliches Stillen war noch nie so mühsam wie während dieser 3 Wochen in Frankreich.
Nichtsdestotrotz, haben wir alles richtig gemacht, und die Fahrt mit dem VW Bus entlang der Loire und der Nordküste Frankreichs wird für immer ein Reisehighlight für mich bleiben.
Campingurlaub im VW Busmein Frankreich-Highlight Étretatwas ist wichtiger: Süßes vom Bäcker oder Sehenswürdigkeiten?Nordfrankreich im SommerFischsuppe
Ein Social Media Projekt der TU-München
Der Verdauungskanal. Nein, ich rede nicht vom Darm. Die Rede ist von einem Social Media Projekt der TU-München. Und bei genau diesem Projekt habe ich im Sommersemester 2025 mitgemacht. Ziel des Verdauungskanals ist Aufklärung. Ernährungstrends unter die Lupe zu nehmen und Ernährungsmythen zu korrigieren.
Beim “Verdauungskanal” habe ich mal richtig viel gelernt! Vor allem, wenn’s um das Auswerten und Aufbereiten von Studien geht. Und genau dieser Part ist ja so wichtig, wenns um wissenschaftliches Arbeiten geht.
Bei diesem Uni-Projekt geht es darum, die Inhalte auf Instagram zu präsentieren. Was mir vorher schon bewusst war, wurde mir während der Beitragserstellung für den Universitätskanal noch mal mehr vor Augen geführt: wie eng geschnürt das Korsett Instagram ist. Da ist einfach nicht viel Platz für große Worte und Erklärungen, und es wurde mir wieder deutlich, wie gern ich doch meinen Blog habe. Da kann ich den einzelnen Themen so viel Raum geben, wie ich es gerade für nötig halte, ohne mich nach einer vorgegebenen Zeichenanzahl oder dem Algorithmus richten zu müssen.
Wenn der Körper den Kopf limitiert
Januar 2025: Die Physiotherapeutin vom Rückbildungskurs legt mir nahe, den Einstieg ins Lauftraining nicht zu überstürzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den ein oder andern Lauf jedoch schon wieder hinter mir – 4 Monate nach der Geburt muss das doch möglich sein, dachte ich. Ich liebäugelte mit Halbmarathontraining, da die ungeplante Schwangerschaft schon meine Marathonpläne durcheinander gewirbelt halt.
Auf Anraten der Physio habe ich mein Training dann auf Ganzkörper-Workouts gerichtet, und das Laufen etwas in den Hintergrund fallen lassen. Bis zum Sommer, da wollte ich dann wirklich wieder einsteigen. Dann kam das nächste “Hindernis”: meine heißgeliebte Garmin wurde kaputt. Und verzweifelt dachte ich nur: „Wie kann man denn heutzutage ohne Trackinggerät Sport machen?“ Die Antwort hat mich selbst überrascht: Auch ohne Sportuhr konnte ich ziemlich gut meiner Trainingsroutine nachgehen 😉 . Ich bin, statt mich von den Zahlen über den Asphalt peitschen zu lassen, einfach nur für mich selbst und meine Ausdauer gelaufen.
Und was soll ich sagen: Das ganze Laufen-nach-Körpergefühl hat sich gelohnt! Ich habe es seit gut 2 Jahren wieder mal geschafft, 5 km unter 20 Minuten zu laufen. Und das mit einem Training ganz ohne Sportuhr. Verrückt. Nichtsdestotrotz habe ich mir selbst zu Weihnachten eine neue Uhr geschenkt – ab jetzt sieht man mich wieder wie eine Getriebene der Isar entlang joggen – den Kontrollblick stets an der Uhr haftend.
Das Thema Halbmarathon rückt allerdings immer noch in die Ferne… So kommts, dass mir nach längeren Strecken immer noch meine Symphyse – oder ein lockeres Becken? Probleme macht.
Stillen dominiert den Alltag
Stillen am Tag, Stillen in der Nacht. Manchmal bin ich einfach müde. Recht viel mehr gibts dazu gerade nicht zu sagen. Ich wollte es nur erwähnt habe, da das Thema Stillen, genauso wie die der Rest der Liste, mein Jahr 2025 geprägt hat. Nicht falsch verstehen: ich habe mich bewusst für eine längere Stillbeziehung mit meinem Kind entschieden, und bereue diese Entscheidung absolut nicht – im Gegenteil: ich liebe es! Aber falls du keine stillende Mama bist, komm jetzt meine Definition von Stillen:
Stillen ist ein bisschen wie Wandern: Manche Abschnitte gehen steil bergauf – zäh, kräftezehrend, mit „Warum mache ich das gerade?“ Gedanken. Dann kommt wieder ein flaches Stück, und plötzlich läufts fast von selbst. Und am Ende sind da diese Ausblicke – die kleinen und großen Erfolge – für die es sich vorher gelohnt hat, dranzubleiben.
Stillen immer und überall: hier vor einem der Loire-Schlösser in Frankreich
Das eigene Leben ist ein großes Puzzle und ein passendes Puzzle-Teil habe ich endlich gefunden!
Böse Zungen behaupten vielleicht Dinge wie: „jetzt schreibt sie schon wieder was im Internet und verschwendet ihre kostbare Zeit mit ihrem Hobby. Hat sie denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?“
In den vergangenen 9 Jahren habe ich bereits 4 Blogs ins Leben gerufen und daran getüftelt. Das heißt MamaMahlzeit ist bereits mein 5.! Blog! Und ich habe so einiges in meiner Vergangenheit gelernt! Und das Beste ist, das ganze Werkeln an den alten Blogs hat mir geholfen, mein Projekt MamaMahlzeit viel schneller aufzusetzen. Iich wusste, von Anfang an worauf es ankommt, ich kannte die Programme schon und konnte gleich von Beginn an, an meinem Ziel arbeiten. Mir machts einen Riesen-Spaß, mich in den technischen Details zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass meine Leserzahlen nach oben gehe. Das motiviert natürlich immens. Aber nicht nur mein eigenes Vergnügen soll im Vordergrund stehen.
Ich blogge, um was zu bewirken. Ich teile kleine Anekdoten aus meinem Alltag, in der Hoffnung, dass sich die ein oder andere Leserin darin wieder findet und von meinen Erfahrungen profitieren kann. Außerdem lerne ich auf der Uni ja nicht für mich, sondern fürs Leben. Ich lerne dafür, das Leben anderer mit meinem fachlichen Know-How erleichtern zu können – um Klarheit und Überblick im Ernährungsjungle zu bekommen. Mein größter Antrieb ist anderen Mamas mit Ernährungswissen, Rezepten, Mindset-Impulsen, Inspiration… den Alltag zu erleichtern. Mit MamaMahlzeit habe ich meine Bestimmung und damit ein ganz schön großes Puzzle-Teil meines Lebens gefunden.
2025 gabs auch ein paar aufregende erste Male
Die erste Flugreise mit Baby
Phu, davor hatte ich schon ein bisschen Respekt. Habe ich alles zusammengepackt? Wird die Maus auch keine Ohrenschmerzen haben bei Start und Landung?
Die erste Flugreise ging nach Athen! Ein Reiseziel, welches eigentlich gar nicht auf meiner Reiseliste stand und trotzdem (oder genau deshalb) wurde es etwas ganz Besonderes.
erste Flugreise mit Baby verlief reibungslosStillen in der Akropolisgriechischer Salat schmeckt in Griechenland einfach am besten. Top Wetter im OktoberBlick über Athen
Der erste Skiurlaub ohne Skifahren
Hier gibt es leider kein Foto. Ein Skiunfall gleich am ersten Tag fesselte mich ans Appartement und verwehrte mir weitere Sonnenmomente am Tiefschneehang. Das wird alles im kommenden Skiurlaub nachgeholt! Ich trainiere schon fleißig Squats.
Die erste Wanderung mit Baby
Ui, wie aufregend! Endlich in den Bergen mit meiner Maus! Ich war ja auch bis kurz vor der Geburt noch wandern, und so konnte ich es kaum erwarten auch nach der Geburt endlich wieder die Wanderschuhe zu schnüren.
Es gibt auch kleine erste Male, an die ich mich zurückerinnere
Ich habe zum ersten Mal Leber gegessen, und fands als Teilzeitvegetarier gar nicht mal so schlecht.
Ich habe zum ersten Mal mit einem andern Namen unterschrieben, und das ohne davor geübt zu haben.
Ich hatte mein erstes Loch in einem Zahn. Tja nicht jedes erste Mal ist ein Highlight.
2025 war ein Jahr der Herausforderungen
Die Sache mit der Zeit
Familie mit Kleinkind, Studium, Arbeit, Haushalt,… Und nebenbei der Wunsch MamaMahlzeit groß rauszubringen.
Phu…gefühlt hatte ich mehr Zeit, als ich noch keine Ziele hatte 😂 Aber um ehrlich zu sein liebe ich Herausforderungen. Ich liebe das Gefühl produktiv zu sein und was voran zu bringen. Ich liebe den Gedanken, dass mein Handeln was bewirken kann. Auch wenn mein Tag derzeit gefühlt nur halb so lang ist wie früher.
Die Sache mit der Arbeitsteilung
Früher habe ich alles alleine geregelt und organisiert. Heute kann ich auch Sachen abgeben. Ich muss nicht alles alleine schaffen, ich darf Hilfe annehmen. So reden ich es mir zumindest ein. Aber mein Credo ist: Fake it till you make it. Und was ich 2025 so schön gelernt habe zu verstehen, wird 2026 noch mehr in die Umsetzung gebracht: delegieren lernen. Ohne schlechtes Gewissen. Und Hilfe dankend annehmen, statt sie beschämt abzulehnen.
Die Sache mit Social Media
Schnell, schneller, Social Media. Und dann diese erforderte Dauerpräsenz. Leider fehlt mit die Energie und vor allem die Zeit, in dem Umfang auf Social Media aktiv zu sein, wie ich – beziehungsweise wie es der Algorithmus von mir – möchte. Im Herbst habe ich dann für mich entschieden, den Blog konsequent an die erste Stelle zu stellen und Instagram muss sich weiter unten einreihen. Die finale Strategie habe ich immer noch nicht gefunden, wie ich es schaffe Instagram konstant und regelmäßig zu bespielen, aber ich bin mir sicher, ich finde meinen Weg in den sozialen Netzwerken.
Ein fettes Plus hat Instagram auf jeden Fall schon. So bin ich sehr froh unter anderem diese wunderbaren Menschen dort gefunden zu haben, deren Content ich wirklich sehr schätze:
Die Liste ist sicher nicht vollständig – wenn ich jemanden übersehen habe, schreib mir gern, dann ergänze ich.
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
darauf, dass ich das Träumen nicht verlernt habe
darauf, dass ich nun mehr auf meine Learnings aus der Vergangenheit zurückgreife
darauf, dass ich Problemen nicht mehr aus dem Weg gehe
darauf, dass ich mich traue meinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn meine Entscheidungen nicht von allen verstanden werden
auf meine Fähigkeit, mich selbst ehrlich zu reflektieren, und dabei den Humor nicht zu verlieren
Welches wichtige Learning nehme ich aus 2025 mit?
Als Kleinkindmama habe ich gelernt, dass das Leben nicht immer nach Plan läuft und dass das völlig okay ist. Ich darf loslassen, flexibel sein und meine festen Strukturen Stück für Stück loslassen. Ja, ich liebe es immer noch, einen Tagesplan zu haben. Aber ich nehme es nicht mehr persönlich, wenn er durcheinandergerät. Statt mich zu ärgern erinnere mich daran: Ich wachse mit meinem Kind. Jeden Tag aufs Neue.
Die Loire Schlösser in Frankreich hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Gut, dass wir trotzdem dot waren!
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar dafür, dass ich gelernt habe, meine eigenen Grenzen ernster zu nehme.
Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in andere hineinversetzen kann und mich somit in Toleranz üben kann.
Ich bin dankbar, fokussierter arbeiten zu können, ohne mich ablenken zu lassen.
Ich bin dankbar, dass ich noch so viel von meinen Bloganfängen profitieren kann.
Ich in dankbar dafür, dass ich gelernt habe, nicht mehr alles persönlich nehmen – ich muss mich nicht ständig angegriffen fühlen.
Mein 2025 in Zahlen
Anzahl Urlaube: 3
< 6 Minuten: so lange habe auf einer 5km Laufstrecke für 1 Kilometer gebraucht
Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 43
Anzahl der Besucher in 2025: 3560
Anzahl der Stunden Schlaf die ich brauche: > 8h
Was war eine richtig gute Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
Die beste Entscheidung für meinen neuen Blog MamaMahlzeit war neben der TCS auch noch Double Your Blog gebucht zu haben. Mit ein paar äußert wichtigen SEO Tipps, die ich noch nicht kannte, konnte ich mein Suchvolumen maximal steigern. Und da ich krankenhausbedingt gar nicht Zeit hatte, alles aus DYB umzusetzen, wäre da vermutlich noch um einiges mehr drin gewesen. Doch ich bin auch mit dieser Entwicklung schon mehr als zufrieden.
Aber sieh selbst. Das sind meine Google Zahlen, der Aufwärtstrend spricht für sich – Danke Judith!
Mein liebster Blogbeitrag in diesem Jahr
Es ist tatsächlich so, wie Judith es sagte: ist die content-Ängst besonders groß, dann ist der Grund umso größer einen Beitrag mit der Welt zu teilen. Bei diesem Beitrag Louwen Diät und der Diätwahn in der Schwangerschaft hatte ich Herzflattern als ich auf „veröffentlichen“ geklickt habe, und im Nachhinein bin ich wirklich stolz, dass ich mich getraut habe, meine Meinung zu diesem gehypten Thema zu äußern.
Hier geht’s zu meinen 3 meistgelesenen Beiträgen des Jahres:
Die Athener wissen nun auch Bescheid, dass es MamaMahlzeit gibt!
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
2025 möchte ich keinen kurzlebigen Social Media Trends mehr hinterher laufen. Mein Fokus gilt 2026 dem Blog. Social Media darf mich unterstützen und nicht umgekehrt. Also ich will Instagram nicht länger unterstützen, indem ich selbst unnötig viel Zeit auf der Plattform oder für die Erstellung von Content brauche, welcher dann nur ein paar Tage Sichtbarkeit bekommt.
Inspiration, wie sie auf Instagram zu bekommen ist, ist schön und wertvoll. Aber meine Mission ist nicht ausschließlich zu inspirieren. Ich möchte Lösungen bieten und dafür nicht auf eine Zeichenanzahl wie auf Instagram vorgegeben limitiert sein.
Diese Abenteuer erlebe ich im kommenden Jahr 2026
Nach der kleinen intimen Hochzeit wartet 2026 eine etwas größere Party auf uns. Und ein Kleid in Weiß!
Der jährliche Skiurlaub mit der Familie steht bald an, auf den freuen sich immer alle – Oma, Opa, Schwester…. !
Wandern mit Kleinkind – ich sehe meine Oberschenkelmuskeln schon wachsen, wenn am Rücken meine kleine Maus in der Kraxe sitzt.
Dieses große Projekt gehe ich 2026 an
Das nächste große Projekt, um das ich mich in den vergangenen Blogjahren gut gedrückt habe, ist ein News-Letter! Darauf freue ich mich schon, bin aber um ehrlich zu sein auch schon ein bisschen nervös und aufgeregt.
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
Hast du ein Produkt, welches ich hier am Blog und/oder auf Instagram vorstellen soll?
Hast du einen Blog und suchst nach Gastbeiträgen?
Melde dich gerne bei mir unter der E-Mail Adressen: beratung@mamamahlzeit.com
Meine 7 Ziele für 2026
häufigere bloggen, noch mehr in die Routine kommen
mehr Austausch mit anderen Bloggern sowie Coworking in meinen Alltag integrieren
von meiner Physiotherapeutin mein Becken abchecken lassen
Vitamin D-Wert bestimmen lassen: meine Stimmung, aber auch meine Knochen werden es mir danken
öfter Musik für meine kleine Maus laufen lassen und weiterhin so viel Klavierspielen wie im Herbst
freie Zeit mit meinem Mann für gemeinsame Kartenspiele nutzen – und häufiger gewinnen 😉
statt Halbmarathon: 5km unter 25min laufen (wenn ichs nicht schaffe auch nicht schlimm. Hauptsache ich behalte meine Sportroutine bei – die eigentlich keine Routine ist, weil sich Workouts und Fokus ständig ändern.Egal: Hauptsache Bewegung!
Mein Motto für 2026 heißt: KVP
Ich habe meine Leidenschaft für KVP entdeckt. KVP – was soll das sein? KVP ist eine Abkürzung und steht für: kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Mein Motto für 2026 hat sich schon 2025 herauskristallisiert. Denn ich liebe es, sämtliche Vorgänge zu verbessern. Sei es Einkaufslisten schreiben oder die Planung für den nächsten Blogbeitrag, jeder Vorgang im Alltag hat das Potenzial verbessert zu werden. So mache Verbesserung entpuppt sich im Nachhinein vielleicht als Fehl-Optimierung, na dann wird eben wieder nachjustiert und erneut verbessert. Hauptsache nix bleibt gleich und alles ist ständig im Wandel. Alles andere wäre mir einfach zu langweilig. Routine ist gut und wichtig, aber nur wenn auch die Routine sich weiterentwickeln darf.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/12/Jahresrueckblick-2025.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-12-31 06:33:382025-12-31 07:09:17Mein Jahresrückblick 2025: Wenn der Körper bremst, der Kopf aber Gas gibt
Kochen ohne Rezept ist für mich viel mehr als ausgelebte Kreativität. Rezepte entwickeln ist ressourcenschonend, sparsam und ein Akt der Selbstfürsorge.
Und diese Selbstfürsorge kann so genial schmecken – nämlich nach einem Klassiker, der österreichischen Küche: Kaspressknödelsuppe. Von mir gibts diese allerdings neu interpretiert in Form von Kaspressknödel mit Kürbis! Hier gehts zum Rezept.
Warum ich Rezepte entwickeln liebe: meine 11 Gründe fürs Kochen ohne Rezept
1. Rezepte entwickeln macht mich selbstsicher – und unabhängiger
Als ich zu kochen begonnen habe, dachte ich, man müsse streng nach Rezept kochen. Aus Angst, etwas könnte schiefgehen, habe ich mich daran gehalten: Schritt für Schritt, immer gleich, immer sicher. Mein Essen war ein langweiliger Einheitsbrei. Wen wundert’s?
Heute koche ich frei. Intuitiv. Und meistens bin ich zufrieden damit. Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich weiß, was zusammenpasst, was meinem Körper guttut, wie ich ein Gericht aufwerten oder entschärfen kann.
Diese Unabhängigkeit schenkt mir ein tiefes Vertrauen – in mein Wissen, meine Intuition und meine Fähigkeit, Lösungen zu finden. Und das fühlt sich verdammt gut an. Weil ich dadurch unabhängig werde – von Diäten, Apps und Trends.
Ich brauch keine App, die mir sagt, was ich wann und womöglich auch noch wie viel ich davon essen soll. Ich brauch kein Rezept, das mir vorschreibt, wie wenig Zwiebel ich nehmen darf.
Indem ich gelernt habe, Rezepte zu entwickeln, habe ich auch gelernt, auf meinen Körper zu hören. Und Verantwortung für meine Ernährung zu übernehmen.
Das ist echte Food-Freiheit.
2. Ich hasse 08/15 – und Rezepte zu entwickeln passt perfekt zu meiner Vielseitigkeit
Ich bin neugierig, ich liebe Abwechslung und so ehrlich muss ich sein: ich langweile mich schnell, wenn ich zu oft dasselbe mache. Genauso ist es auch beim Essen: Ich halte es nicht aus, ständig das Gleiche zu essen. Also bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als selbst Rezepte zu kreieren.
Beim Rezepte entwickeln kann ich jede Woche anders kochen – je nach Saison, Lust, Anlass oder Bedürfnis. Mal nährstoffreich und stillfreundlich, mal schnell und kindertauglich, mal kreativ und ein bisschen fancy.
Die Küche ist mein Atelier. Hier darf ich spielen, ausprobieren, kombinieren – und genau das liebe ich daran.
3. Rezepte entwickeln macht mich kreativer – in der Küche und im Kopf
Es gibt Mamas, die malen mit ihren Kindern – ich koche mit meiner Maus. Kreativität ist vielseitig; sie muss nicht immer in Farbe, Ton oder Musik entstehen. Für mich bedeutet Kreativität Neugier. Und kaum etwas macht mich neugieriger als kleine Experimente in der Küche.
Manchmal ist es nur eine winzige Zutat, die ein ganzes Gericht verändert – und genau das liebe ich: dieses Spiel mit Aromen, Farben und Texturen. Wenn ich ein Rezept erfinde, ist das für mich wie Tanzen mit Lebensmitteln. Ohne Vorgabe. Ohne Grenzen. Nur dem Gefühl folgen.
Das Spannende daran: Diese Kreativität bleibt nicht in der Küche. Sie schwappt über in meinen Alltag, meine Arbeit, meine Entscheidungen. Ich denke freier, probiere öfter Neues aus und ich traue mir zu, öfter mal über den Tellerrand hinaus zu blicken.
4. Kochen ohne Rezept lehrt mich Gelassenheit
Manchmal klappt’s, manchmal nicht. Manchmal schmeckt’s, manchmal eben nicht. Manchmal gehen 3 Brote am Blech nebeneinander wunderbar auf – und manchmal wird’s ein einziger Fladen am Backblech. Manchmal gelingt der Apfelstrudel wie bei Oma, und manchmal bleibt der Teig kleben und zerreißt komplett.
Früher hat mich das geärgert. Heute sehe ich das immer öfter mit Gelassenheit. Warum sollte ich mich über etwas aufregen, das ich nicht ändern kann? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und selbst wenn etwas schiefgeht: es wäre nur ein Fehler, wenn ich nichts daraus lernen würde. Aber ich lerne. Jedes Mal.
5. Meine Küche, meine Regeln – die Küche ist mein Rückzugsort
Beim Kochen ohne Rezept kann ich ganz ich selbst sein. Da urteilt niemand, da gibt’s kein Richtig oder Falsch. Ich entscheide, wie viel Knoblauch rein darf – fun fact: zu viel Knoblauch gibt’s für mich nicht. Außer in der Schwangerschaft, da musste Knoblauch plötzlich mit Samthandschuhen angefasst werden.
Ich bestimme, ob die Soße cremig oder crunchy wird. Ich entscheide, wie wild ich improvisiere. Wie du beim Lesen sicher schon merkst: In meiner Küche spiele ich die erste Geige.
Gemeinsames Kochen? Eher nicht mein Ding. Als etwas introvertierter Mensch genieße ich es, allein in meiner kleinen Küchenwelt zu versinken – ohne Trubel, ohne Ablenkung. Und während der Topf blubbert, läuft im Hintergrund mein Lieblingspodcast. Das ist mein Rückzugsort, mein Flow, meine Meditation.
6. Kochen ohne Rezept bedeutet für mich: weniger Lebensmittelverschwendung
Wer mir schon länger folgt – zum Beispiel auf Instagram – weiß, wie wichtig mir das Thema Lebensmittelwertschätzung ist. Lebensmittel gehören nicht in den Müll, sondern auf den Teller.
Natürlich bin ich ehrlich: Auch mir passiert’s, dass mal eine Zwiebel faulig wird. Doch wenn ein angebrochener Becher Sahne hinten im Kühlschrank im wahrsten Sinne versauert, dann werde auch ich sauer, und zwar so richtig. Sauer bin ich dann nicht auf die Sahne, sondern auf mich selbst.
Denn hätte ich früher kreativ gedacht, wäre aus der Sahne vielleicht noch eine Soße, ein Dessert oder ein kleiner Küchenmoment mit Sahnehäubchen geworden. Und genau das ist das Schöne am Kochen ohne Rezept: Ich kann flexibel reagieren, Reste verwerten und aus „Was-halt-noch-da-ist“ etwas richtig Gutes machen.
7. Kochen ohne Rezept ist für mich ein Schritt Richtung Minimalismus und gelebte Achtsamkeit
Nicht immer muss alles überladen sein. Ich brauche nicht jeden Tag ein Feuerwerk aus Aromen, Farben und Texturen. Manchmal bin ich einfach glücklich mit Nudeln und Bärlauchpesto – ganz simpel, ohne Schnickschnack.
Essen, was da ist. Das ist für mich gelebte Achtsamkeit. Und das bedeutet auch: Im Winter dürfen Wurzelgemüse und Erdäpfel die Hauptrolle spielen. (Und ja der Winter ist lang, und Tomaten werden sehnlichst vermisst.)
Denn Saisonalität ist in meiner Küche kein Trend, sondern eine Haltung. Sie erinnert mich daran, dass gutes Essen nicht von Fülle, sondern von Bewusstsein lebt.
8. Kochen ohne Rezept ist für mich gelebte Sparsamkeit
Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber ich habe festgestellt: Je seltener ich einkaufen gehe, desto weniger Geld gebe ich aus. Und wenn kurz vor dem nächsten Wocheneinkauf der Kühlschrank etwas leerer wird, dann heißt es eben: Schmalhans ist Küchenmeister.
Keine Sorge, satt werden trotzdem alle. Nur die bunte Vielfalt auf dem Teller darf an solchen Tagen mal Pause machen. Vielleicht ist das Abendessen dann nicht perfekt ausgewogen, aber das muss es ja auch nicht immer sein.
Denn genau das ist für mich alltagstauglich: das Beste aus dem zu machen, was da ist. Einfach, entspannt und ehrlich.
9. Kochen ohne Rezept ist für mich Wertschätzung dem einzelnen Lebensmittel gegenüber
Gerade wenn es gegen Ende der Woche im Kühlschrank leerer wird, beginnt für mich der spannendste Teil. Dann zeigt sich, was man aus ein paar übriggebliebenen Zutaten noch zaubern kann. Jetzt ist Kreativität gefragt – und Achtsamkeit.
Ich setze mich mit jedem einzelnen Lebensmittel bewusster auseinander. Genau dann merke ich, wie vielseitig jede Zutat eigentlich ist – wenn man ihr die Chance gibt. Die vermeintlich „nicht gewollten“ Reste bekommen plötzlich ihren großen Auftritt. Mit ein bisschen Liebe und Fantasie werden sie zum Star meiner Mahlzeit.
Und ja, manchmal entstehen dabei eigenwillige Kreationen. Aber selbst das hat seinen Wert – denn so lerne ich, welche Lebensmittel miteinander harmonieren und welche lieber getrennte Wege gehen sollten.
10. Ohne Rezept zu kochen gibt mir die Freiheit, ein Gericht nach dem Tellerprinzip zu kreieren
Viele Rezepte sind leider ziemlich einseitig. Als Studentin der Ernährungswissenschaften achte ich darauf, dass mein Teller bunt, vielfältig und ausgewogen ist – doch in Standardrezepten finde ich meine gewünschte Gemüsevielfalt selten.
Auch die Verteilung der Makronährstoffe ist laut DGE-Empfehlungen oft weit entfernt vom Optimum. Wenn ich jedoch Rezepte abwandle oder ganz ohne Vorlage koche, kann ich selbst bestimmen, wie mein Teller aussieht: mehr Gemüse, weniger Fett – oder genau andersherum, je nach Bedürfnis, Hunger oder Tagesform.
So höre ich auf meinen Körper statt auf starre Pläne. Und genau das fühlt sich an wie echte Freiheit – auf dem Teller und darüber hinaus.
11. Weil ich andere damit inspirieren kann – dich zum Beispiel!
Das Schönste für mich ist, wenn ich eine neue Rezeptidee teile und dann höre: „Boah, das war sooo lecker – und ging super schnell!“
Ich liebe dieses Gefühl, wenn meine Kreationen anderen helfen, gesünder, einfacher und intuitiver zu essen.
Ich entwickle Rezepte für Schwangere, weil ich zeigen möchte, dass gesunde Ernährung in dieser besonderen Zeit kein starres Regelwerk, sondern eine Einladung zum Genießen ist. Viele Frauen sind verunsichert – zwischen Verboten, widersprüchlichen Ratschlägen und der Angst, etwas falsch zu machen. Genau hier möchte ich ansetzen: mit alltagstauglichen Rezepten, die inspirieren statt überfordern, Lust auf Vielfalt machen und zeigen, dass Achtsamkeit und Genuss wunderbar zusammenpassen. Denn Ernährung in der Schwangerschaft darf leicht, bunt und köstlich sein – und gleichzeitig das Beste für dich und dein Baby liefern.
Genau das ist mein Ziel mit MamaMahlzeit: Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht unnötig kompliziert sein musst, sondern ein Gefühl ist. Ein Gefühl von Leichtigkeit, Genuss und Vertrauen in den eigenen Körper.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
O’zapft is – aber nicht bei mir. Während halb München und ganz TikTok ins Bierzelt pilgern, sitze ich auf dem Sofa und stille mein Baby. Habe ich FOMO? Um ehrlich zu sein: nein. Wobei… so eine Riesenbrezn – die hätte ich jetzt schon sehr gern! Der Hunger kickt- Stillmamas wissen Bescheid 😉
Warum ich dieses Jahr nicht aufs Oktoberfest gehe? Da gibt’s ein paar gute – okay, sehr gute – Gründe, das Oktoberfest dieses Jahr einfach zu skippen (…und wie gesagt, keiner davon hat mit fehlender Lust auf Brezn zu tun.)
Hier sind meine Top 10 Gründe, als stillende Mama das Oktoberfest sausen zu lassen:
1. Maßbier ist kein Muttermilch-Booster
So durstig mich das Stillen auch ständig macht, Bier ist sicherlich kein Durstlöscher. Schon gar nicht in der Stillzeit. Alkohol und Stillen sind einfach kein Dream-Team. Auch wenn kleine Mengen vielleicht „irgendwann später okay sind“ – eine Maß auf Ex ist es definitiv nicht. Aber gut – Bier exen ist auf dem Oktoberfest eh absolut nicht gern gesehen.
2. Wiesn-Toiletten + Stillbrüste = Horrorfilm
Stell dir vor, du musst abpumpen – und was dir zur Verfügung steht, sind überfüllte Toiletten. 10 Minuten eine ekelig versiffte Toilette zu belagern in der du versuchst, beim Abpumpen hygienisch zu bleiben, während draußen jemand klopft und grölt: „Geh weiter jetzt!!“ ist jetzt nicht die Vorstellung bei der mir die Milch einschießt.
Ich sag nur: Pumpstress auf Endgegner-Level.
3. Dirndl + Still-BH = modisches Missverständnis
Klar, es gibt Still-Dirndl – aber so wirklich praktisch? Naja, ich weiß es nicht. In einem vollgepackten Bierzelt diskret stillen oder abpumpen, während der Ausschnitt eh schon gefährlich tief hängt? Schwierig. Sehr schwierig. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie viele dumme Sprüche sich eine stillende Mama auf dem Oktoberfest anhören müsste.
Ich bleibe also lieber bei meinem aktuellen Dresscode: Spucktuch statt Dirndlschürze.
4. „Ein Prosit“ triggert meinen Milcheinschuss
Jedes Mal, wenn die Blaskapelle zum „Prosit der Gemütlichkeit“ ansetzt, passiert es: Meine Brüste reagieren schneller als ich – und zack, Milchfleckenalarm! Und das dann auch noch auf der schönen Dirndlbluse. Denn an was erinnert mich die Kombi aus Schluck für Schluck + Gemütlichkeit? Na klar, an mein Baby, das gemütlich mit mir kuschelt, während es trinkt.
Das ist wie mit Pavlovs Hund – nur mit nassen Flecken auf dem Shirt.
Wer ein Baby zu Hause hat, weiß: Schlaf ist heilig. Und wer kein Baby zu Hause hat, weiß nicht, wie wenig Geduld man mit grölenden Menschen, Ellenbogen im Rücken und überteuerten Wiesenpreisen haben kann, weil man wieder mal Nachts jede Stunde zum Stillen geweckt wurde.
Ich sag’s mal so: als Stillmamas bin ich keine Stimmungskiller, aber… ich muss halt wissen, wie ich mir meine Energie einteile 😉
6. „Magst du wirklich gar nix trinken?“ – Doch. Wasser.
Diese Frage kommt IMMER. Egal wie oft du sagst, dass du stillst – irgendwer meint’s „gut“ und drückt dir trotzdem ein Bier in die Hand.
Danke Gabi, aber ich bleib bei meinem prickelnden Wasser. Auch wenn ich dafür fast genauso viel zahle wie du für dein Bier.
7. Das Baby passt nicht in den Biergartenkorb
Ganz ehrlich: Ich könnte das Baby mitnehmen. Aber… find ich das wirklich eine gute Idee? Der Lärmpegel, das Gewusel, die fragwürdigen Bänke zum Stillen, das Bier in Reichweite kleiner Babyhände? Und ich könnte noch mehr Gründe aufzählen. Welcher fällt dir ein? Verrate es uns in den Kommentaren!
Ich sehe uns beide schon weinend unter dem Tisch – aus unterschiedlichen Gründen.
8. Ich messe aktuell in einer anderen Maßeinheit: in Millilitern, nicht in Biermaß
Andere zählen Wiesn-Besuche, ich zähle abgepumpte Portionen. Und wenn ich 120 ml geschafft hab, fühl ich mich wie eine Königin – auch ohne Kron(E)korken.
Meine Milchbar ist geöffnet, 24/7. Ganz ohne vorher schreien zu müssen: „O’zapft is!“.
9. Ich hab Angst, dass jemand auf meine Brust klopft und „Prost!“ ruft
Klingt komisch, aber auf der Wiesn ist nichts unmöglich 😉 Tja und was soll ich sagen… Stillbrüste im Dirndl… Ehrlich gesagt, will ich da keine unkontrollierten Interaktionen provozieren.
Stillbusen im Wiesn-Look? Dieser Anblick wird von einigen bestimmt gefeiert – ich halte mich lieber bedeckt im Schlabberlook zu Hause.
10. Ich hab einfach keinen Bock, mich zu rechtfertigen
Warum ich nicht trinke. Warum ich nicht mitgehe. Warum ich so müde bin. Warum ich gehe, bevor’s losgeht. Als stillende Mama muss man sich für ALLES rechtfertigen – und das ist im Bierzelt nicht anders. Weißt du was? Ich bleib lieber daheim. In Jogginghose. Mit Baby. Und vielleicht mit einer Brezn. Mein Bäcker ums Eck hat nämlich auch gute Brezn. Sogar in günstig.
Vero auf dem Oktoberfest 2018
Vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder dabei – vielleicht auch nicht. Aber dieses Jahr? Ist die Milchbar mein Zelt, die Couch mein Biertisch und mein Baby der beste Wiesn-Begleiter, den man sich wünschen kann.
Und du? Warst du schon mal als Stillmama auf dem Oktoberfest – oder bewusst nicht? Ich bin sehr neugierig, wie andere Mamas das regeln, also lass mir gern einen Kommentar da! 👇
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/09/Dein-Abschnittstext.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-09-23 07:38:232026-02-20 10:34:20Keine Wiesn für mich – 10 Gründe, die jede stillende Mama zum Lachen bringen
Geboren und aufgewachsen bin ich Nähe Linz in Oberösterreich, allerdings lebe ich seit über 10 Jahren nördlich von München.
Beim Spazierengehen will ich immer auf der linken Seite meiner Begleitung gehen.
Ich kann ein bisschen steppen, weil ich 12 Jahre jede Woche zum Tanzen gegangen bin.
Ich liebe Knoblauch und esse den gerne roh, mit Butter und Salz auf frisch gebackenem Brot.
Ich hatte 8 Jahre Klavierunterricht, habe auch ein Klavier zu Hause, aber spiele leider viel zu selten darauf. Seit ich Mama bin, setze ich mich allerdings wieder öfter hin und hau in die Tasten.
Mit 26 Jahren habe ich angefangen mir die Haare selbst zu schneiden, einfach weil ich zu faul bin zum Friseur zu gehen.
Eigentlich wollte ich mir selbst Gitarre spielen beibringen, habe aber nach 3 Anläufen aufgegeben, weil die Gitarrensaiten meine zarten Fingerchen so eingeschnitten haben 😉 habe es dann stattdessen mit Querflötenunterricht probiert.
Was ich wirklich vermisse ist es in einem Chor zu singen. Leider habe ich in meiner Wahlheimat den für mich richtigen noch nicht gefunden.
Ich habe eine Yogatrainer-Ausbildung, gehe aber eigentlich lieber joggen oder mache Workouts zu Hause.
Meine Ausbildung zum Mentaltrainer fand ich richtig spannend. Welch eine Kraft die eigenen Gedanken haben, ist für mich einfach sowas von faszinierend!
Derzeit studiere ich Ernährungswissenschaften an der TU-München und erfülle mir damit meinen Traum, den ich schon habe, seit ich 16 Jahre alt bin.
Dass ich meinen Schwerpunkt auf die Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit legen möchte, hat sich im Zuge der Modulbelegung „Parenterale Ernährungsmedizin“ herauskristallisiert.
Bis 2020 hatte ich einen Reise- und Outdoorblog, da habe ich entdeckt, wie sehr Schreiben hilft, die eigenen Gedanken zu sortieren, verschiedene Sichtweisen und Probleme zu reflektieren, aber auch um sich Daten und Fakten besser merken zu können.
Bei der Wahl zwischen Stadt oder Land, wähle ich lieber den Duft nach Gülle als Abgase und Autolärm.
Neben Katzen sind Schafe und Ziegen meine Lieblingstiere.
Ich habe einen Segelschein, obwohl ich alles andere als eine Wasserratte bin.
Sommer ist bei mir eigentlich erst ab 30°C – mir kann es nie warm genug sein.
Ich hasse Mürbteig zuzubereiten, darum gibts bei mir auch nicht sonderlich viele ausgestochenen Kekse zur Weihnachtszeit.
Seit 2024 bin ich Mama und immer wieder darüber erstaunt, wie sehr mich die Mamarolle verändert – ins Positive! Darüber habe ich auch in meinem Beitrag Mein größtes Learning in der Schwangerschaft schon geschrieben.
Meine Schwangerschaftsgelüste waren: Obst, Obst, Obst und nochmal Obst. Knoblauch dafür bitte nur ganz wenig.
Als Frühaufsteherin ist der Tag bei mir um spätestens 22:00 Uhr zu Ende.
Ich shoppe lieber online, als mich durch vollgestopfte Läden zu drängen.
Kleidung kaufe ich fast nur noch second hand.
Was mir neben second hand Kleidung kaufen noch Freude bereitet: Lebensmittel retten.
Lieblingsessen habe ich keines, das wechselt je nach Saison, zu Spinatknödel jedoch sage ich niemals nein. Ich finde aber auch meine Kürbis Cabonara grenzgenial!
Abwechslung am Teller ist mir sehr wichtig, wöchentlich die gleichen Gerichte essen zu müssen, würde mich zutiefst langweilen.
Die Liebe zum Kochen und zur gesunden Ernährung konnte ich von meiner Oma lernen.
Gemeinsam Kochen stresst mich, ich koche lieber allein.
Als Kind schmeckte mir Pizza nicht. Eigentlich esse ich Pizza erst seit ein paar Jahren wirklich gerne. So gerne, dass ich von einem eigenen Pizzaofen träume.
Mein Lieblingsobst sind Nektarinen und Pfirsiche.
Ich habe mal eine Wassermelone gegrillt, in der Hoffnung, dass sie mir dann besser schmeckt – war leider nicht der Fall. Werde ich nicht mehr machen.
Neben Kochen und Fotografieren liebe ich es neue Hobbies auszuprobieren, wie Stricken, Häkeln, Malen, Bouldern,…
Im Winter ist eine Woche Skifahren mit meiner Familie Pflichtprogramm (seit ich 7 Jahre alt bin).
Derzeit habe ich 26 Länder bereist, meist mit dem Rucksack und oft mit dem Zelt. Das Konzept All-inklusiv eine Woche im selben Hotel spricht mich nicht wirklich an.
Das witzigste Campingerlebnis war in Norwegen, als wir im Zelt drinnen Eisscheren konnten – im September.
Als Kind habe ich es regelrecht gehasst, mit meinen Eltern wandern gehen zu müssen. Und Mitte 20 kam die plötzliche Wendung – heute überwinde ich freiwillig mehrere hundert Höhenmeter zu Fuß.
Den bisher größten Adrenalinkick gab’s für mich auf der Himmelsleiter im Salzkammergut.
Klettersteig am Donnerkogel in Gosau (Salzkammergut). Phu,… da hatte ich schon ordentlich Herzklopfen!
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/Veronika-von-MamaMahlzeit-FunFacts.png6001500Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-07-18 07:55:002026-04-16 06:28:0737 Fun Facts über mich
Veronika Julmi Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan. Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen. Du willst mich besser kennen lernen? Dann klick hier: Fan […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/05/IMG20240908065521-scaled.jpg25601440Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-06-09 08:03:062026-02-20 10:33:30Mein größtes Learning in der Schwangerschaft
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