Gnocchi mit grünem Spargel und Feta Titelbild

Spargel Gnocchi mit Feta: ein schnelles Frühlingsrezept unter 20 Minuten

Endlich wieder ein Blitz-Rezept. Und zwar eines, das sich im Mai regelrecht aufdrängt: grüner Spargel, Gnocchi aus der Kühltecke, pasteurisierter Feta (perfekt für Schwangere) cremig, knusprig, fertig in unter 20 Minuten. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Ist es aber nicht. Wenn’s bei mir schnell gehen muss, lande ich meistens bei Nudeln mit Pesto oder bei Glasnudeln mit Erdnusstofu, Paprika und Fisolen. Beides super. Aber Spargel Gnocchi mit Feta? Das ist so gut, dass ich das Rezept gleich aufschreiben musste.

Probier’s aus. Du wirst es nicht bereuen – versprochen!

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Spargel Gnocchi Pfanne

3 Gründe, warum du dieses Rezept lieben wirst:

1. Die Spargel Gnocchi sind schnell zubereitet und du brauchst nur eine Pfanne!
2. Das Rezept eignet sich hervorragend für deine Schwangerschaft und Stillzeit.
3. Gnocchi mit grünem Spargel halten lange satt und versorgen dich mit wichtigen Nährstoffen!

Gnocchi mit grünem Spargel: Nährstoffe für deine Schwangerschaft 

Diese Gnocchi mit grünem Spargel kombinieren Gemüse, Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß in einer Pfanne. Klingt unspektakulär, ist aber genau das, was im Schwangerschafts- und Stillalltag so wichtig ist: ein Gericht, das Energie liefert, sättigt und nicht an Diätküche erinnern lässt. 

Grüner Spargel enthält unter anderem Ballaststoffe, Vitamin C, Folsäure und Vitamin K. Ballaststoffe können deine Verdauung unterstützen und sind in der Schwangerschaft oft sehr willkommen, weil die Verdauung durch hormonelle Veränderungen gerne mal einen Gang runterschaltet. Folsäure ist vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel von großer Bedeutung. Lies dir dazu gern meinen Beitrag zum Thema „Was ist Folsäure?“ durch. 

Ist Feta in der Schwangerschaft erlaubt? Das solltest du beachten:

Rohmilchprodukte sind in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert, weil sie Krankheitserreger wie Listerien enthalten können. Listerien können für Schwangere und das ungeborene Kind gefährlich sein. Für diese Gnocchi mit Feta gilt also: Prüf auf der Verpackung, ob der Feta aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde. Industriell verpackter Feta aus dem Kühlregal ist meist die einfachste und sicherste Wahl, wenn die Kennzeichnung klar ist.

Warum stillende Mamas von der Gnocchi-Spargel-Pfanne profitieren: Schnell gekocht, nährstoffreich und sättigend

In der Stillzeit darf Essen vor allem eines sein: unkompliziert. Aber du solltest auch darauf achten, deinen zusätzlichen Energiebedarf zu decken! Die DGE nennt für ausschließlich Stillende einen Richtwert von zusätzlich etwa 500 kcal pro Tag.

Diese Spargel Pfanne passt deshalb wunderbar: Sie liefert Energie, schmeckt auch aufgewärmt noch gut und lässt sich mit einer Extraportion Eiweiß oder Gemüse ganz einfach an deinen Hunger anpassen. Denn Stillhunger ist real. Ich war noch nie so dauerhungrig wie in der Stillzeit :D. 

Du solltest deinen Hunger in der Stillzeit übrigens ernst nehmen! Warum die Stillzeit der falsche Moment für Diäten ist, kannst du in folgendem Beitrag nachlesen: 7 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft.

Tipps zur besseren Nährstoffaufnahme: So holst du mehr aus deiner Spargel-Pfanne heraus

Verwende frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum oder Dill. Kräuter machen das Gericht aromatischer, sodass du weniger Salz brauchst. Das ist besonders praktisch, weil Feta selbst schon ziemlich salzig ist.

Gnocchi Pfanne mit grünem Spargel

Spargel Gnocchi Pfanne mit Feta

Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 1 kg Spargel (grün)
  • 2 Stk. Zwiebel (rot)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1200 g Gnocchi ideal sind die zum Braten
  • 400 g Feta (pasteurisiert)
  • frische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Anleitungen
 

  • Gnocchi in einer beschichteten Pfanne kross anbraten und beiseite stellen.
  • Spargel eventuell etwas schälen und die trockenen Enden entfernen. Dann in rund 5cm lange Stifte schneiden.
  • Zwiebel schneiden, Knoblauch hacken. Feta würfeln.
  • Spargel und Zwiebel in der Spargelpfanne anrösten, am Schluss Knoblauch 1 Minute mitrösten.
  • Gnocchi und Feta zum Spargel geben und kurz erhitzen. Mit den Kräutern würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Welche Gnocchi eignen sich am besten für die Spargel-Pfanne?

Für diese Spargel Pfanne eignen sich am besten Gnocchi, die ausdrücklich zum Braten geeignet sind. Sie werden außen schön knusprig und bleiben innen weich. Genau diese Kombi macht das Gericht so gut. Ich habe mich für Gnocchi aus dem Kühlregal entschieden. 

Gnocchi Pfanne mit grünem Spargel

Spargel-Gnocchi-Pfanne zubereiten: So wird sie cremig und nicht matschig

Das Geheimnis dieser Gnocchi mit grünem Spargel liegt in der Reihenfolge. Bitte nicht alles gleichzeitig in die Pfanne werfen und hoffen, dass das Universum es schon richten wird. 

Gib den Feta erst am Ende dazu, damit er cremig anschmilzt, aber nicht komplett zerfällt. 

Brate die Gnocchi zuerst separat in etwas Olivenöl goldbraun an und stelle sie kurz beiseite, damit sie außen schön kross bleiben. 

Brate dann den grünen Spargel nur bissfest. 

Ideen zum Abwandeln: So machst du die Spargel-Gnocchi-Pfanne passend für dich

Saisonale Anpassungen

Außerhalb der Spargelsaison kannst du grünen Spargel durch Zucchini, Brokkoli, grüne Bohnen, Lauch, Erbsen oder Rosenkohl ersetzen. Im Herbst schmeckt die Pfanne auch mit Kürbiswürfeln, Salbei und gerösteten Walnüssen richtig gut. Im Sommer passen Cherrytomaten und Basilikum dazu.

Vegetarisch, vegan oder eiweißreicher

  • Das Rezept ist bereits vegetarisch.
  • Für eine vegane Variante ersetzt du Feta durch veganen Feta ersetzen. 
  • Für mehr Eiweiß kannst du folgendes ergänzen: Kichererbsen, weiße Bohnen, Linsen

3 Tipps gegen Food-Waste: Spargel, Kräuter und Feta clever verwerten

  1. Die trockenen Spargelenden musst du nicht direkt entsorgen. Du kannst sie auskochen und als Basis für eine Gemüsebrühe oder Spargelsuppe verwenden.
  2. Kräuterreste kannst du fein hacken und mit Olivenöl in Eiswürfelformen einfrieren. So hast du beim nächsten Kochen direkt kleine Kräuter-Öl-Portionen parat.
  3. Feta-Reste lassen sich mit etwas Olivenöl, Quark, Zitronenabrieb, Pfeffer und Kräutern zu einem schnellen Aufstrich zerdrücken. Schmeckt auf Brot, zu Ofengemüse oder als Dip.

Übrig gebliebene Gnocchi kannst du am nächsten Tag nochmal in der Pfanne aufknuspern und als Salattopping verwenden. 

Spargel-Gnocchi-Pfanne vorbereiten: Meal Prep fürs Wochenbett

Kann ich die Spargel-Gnocchi-Pfanne vorkochen?

Ja, du kannst die Pfanne vorbraten. Am besten schmecken sie allerdings frisch, weil die Gnocchi dann schön knusprig sind. Fürs Wochenbett oder stressige Tage kannst du aber super vorbereiten und im Kühlschrank lagern. 

Kann ich Gnocchi mit Spargel und Feta einfrieren?

Eher nur bedingt. Dazu würde ich nicht raten. Das Gericht kann durchs Einfrieren seine Konsistenz verlieren. 

So lagerst du Reste sicher

Reste sollten schnell abkühlen, luftdicht verpackt und im Kühlschrank gelagert werden. In Schwangerschaft und Wochenbett ist eine gute Küchenhygiene besonders wichtig, weil bestimmte Lebensmittelinfektionen für Schwangere riskanter sein können. Die fertige Spargel-Gnocchi-Pfanne kannst du im Kühlschrank etwa 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Essen bitte gründlich erhitzen.

Tägliches Kochen raubt dir Zeit und stresst dich? Ständiges Einkaufen nervt ähnlich hart wie die Überlegung, was du überhaupt kochen sollst?

Dann hab ich was für dich: die 15-Minuten Wochenplanung. Für weniger Stress und mehr Zeit.

FAQ: Gnocchi mit Feta – dein Rezept mit grünem Spargel

Kann ich statt grünem Spargel auch weißen Spargel verwenden?

Ja, du kannst auch weißen Spargel verwenden. Er muss allerdings gründlicher geschält werden und braucht meist etwas länger in der Pfanne. Grüner Spargel ist für dieses Rezept praktischer, weil er schneller gart und schön bissfest bleibt.

Kann ich die Gnocchi mit Feta auch kalt essen?

Grundsätzlich ja, wenn die Pfanne hygienisch gelagert wurde. In der Schwangerschaft würde ich Reste aber lieber gut durcherhitzt essen. Das ist die sicherere Variante, besonders bei Gerichten mit Milchprodukten.

Welcher Feta ist in der Schwangerschaft geeignet?

Geeignet ist Feta aus pasteurisierter Milch. Schau dafür auf die Verpackung. Wenn dort „aus Rohmilch“ steht, solltest du ihn in der Schwangerschaft meiden oder nur essen, wenn er vollständig durcherhitzt wurde. Rohmilchprodukte können Krankheitserreger wie Listerien enthalten.

Kann ich die Spargel-Gnocchi-Pfanne vegan zubereiten?

Ja. Ersetze den Feta durch veganen Feta.

Welche Kräuter passen zu Gnocchi mit grünem Spargel?

Besonders gut passen Thymian, Basilikum, Minze und Oregano

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12 von 12: Mai 2026

Heute ist der 12. Mai 2026:

der Tag, an dem ich zum ersten Mal bei 12 von 12 von Draußen nur Kännchen mitmache.

Um was gehts?

Am 12. eines Monats werden 12 kleine Schnappschüsse aus dem ganz normalen Alltagswahnsinn gesammelt und auf dem Blog festgehalten. Echte Einblicke, keine gestellten schön hochpolierten Aufnahmen #nofilter. Die Fotos entstehen irgendwo zwischen Business/Unialltag dem ganz normalen Familienleben. Perfektion wird in diesem Format hinten angestellt, dafür steht die Echtheit im Vordergrund.

Bild 1: Getreidekaffee

Seit Anfang des Jahres starte ich meinen Tag mit Getreidekaffee. Ich vertrage Koffeein nicht wirklich gut – darum verzichte ich nach vielen Jahren des Kaffeekonsums endlich darauf. Was sein muss: viel Milchschaum.

Bild 2: Morgenritual mit meiner Tochter – Buchlesen

Sie liebt es langsam in den Tag zu starten – ganz die Mama. Und das erste was sie möchte, ist am liebsten alle ihre Bücher gleichzeitig lesen.

Bild 3: Shake statt Müsli

Heute hatte ich keine Zeit für mein Frühstücksmüsli, denn ich hatte einen Termin beim …. siehst du im nächsten Bild. Darum gabs bei mir einen Protein-Shake mit Haferflocken, Topfen und Beeren.

Bild 4: Von wem ist dieses Bild?

Ich liebs. Es hängt im Wartezimmer von meinem Zahnarzt. Termin war kurz, zum Glück.

Bild 5: Das letzte Stück vom Muttertagskuchen

Im Garten ist der Rhabarber reif. Und was gibts besserers vor dem Sport als ein Stück Rhabarber-Streuselkuchen?

Bild 6: Leg Day

Das Wetter war eher mäßig, aber ich war top motiviert. Und ich erwarte den Muskelkater morgen. 😀

Bild 7: Restl-Essen

Nach dem Sport war der Hunger groß und die Lust auf Kochen klein –> es gab einfach Reste. Wichtige Info dabei: ich liebe Resteessen! Weil es nie gleich ist und meistens ziemlich gut schmeckt.

Bild 8: Stoffwindeln

Das Kind wird größer. Diese Stoffwindelüberhosen nicht. Sie haben uns jetzt ca. 1 Jahr lang begleitet. Aber jetzt wirds Zeit, neue Überhosen zu besorgen! Tja,… die Zeit vergeht – aber wem sag ich das.

Bild 9: Die eine schläft – die andere bloggt.

Nachdem ich mich am Sonntag mit Claude beschäftigt habe und mich gefühlt nicht von der Stelle bewegt habe, habe ich heute wieder eine neue Funktion am Blog gefunden, die mir richtig viel bringt. Nicht jeder Tag ist gleich, der heutige war dafür richtig gut 🙂

Bild 10: Second-Hand

Einmal im Jahr gehe ich online shoppen bei Sellpy. Ich habe wieder viel bestellt. Und wie gewohnt hat mir leider viel zu viel nicht gepasst. Den Rest muss ich leider zurück schicken. Allerdings weiß ich nicht, wie oft ich noch bei Sellpy bestellen werde. So toll wie anfangs gelaubt ist das System von Sellpy leider gar nicht. Second Hand hin oder her.

Bild 11: Spargel-Blätterteig-Taschen

Ein neues Rezept ist online! Knusprige Spargel-Blätterteig-Taschen mit grünem Spargel – yummy!

Bild 12: Online-Vorlesung

Mein Tag endet mit der Vortragsreihe der Jungen Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin mit dem Thema: „Ernährung, Mikrobiota und Krankheitsprävention“.

Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann schau mal hier, da ist bestimmt auch was für dich dabei:

Spargel im Blätterteig mit Sauce Tartar Titelbild

Spargel im Blätterteig: Knusprige Taschen mit cremiger „Sauce Tartar“

Knusprige Spargel Blätterteig Taschen – wer kann da schon Nein sagen? Ich jedenfalls nicht. Und ehrlich gesagt sehe ich auch keinen Grund dafür. Der Fertigteig aus der Kühltheke ist mein heimlicher Held an Tagen, an denen die Lust den Kochlöffel zu schwingen gegen 0 geht – ja solche Tage gibts auch bei mir. Einfach ausrollen, belegen, falten – fertig. Der Ofen übernimmt den Rest. Diesmal hab ich ihn gefüllt mit grünem Spargel und Rohschinken. Dazu eine selbst gemachte „Sauce Tartare“ (der zumindest so was ähnliches) und grüner Blattsalat (weil Salat einfach alles noch mal auf ein neues Level hebt). Das Ergebnis? Knuspriger Spargel im Blätterteig – Genuss ohne viel Aufwand. So mag ich das.

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Blätterteigtaschen mit Spargel

Die 3 besten Gründe, warum du dir Spargel – Blätterteig – Taschen gönnen solltest:

1. Minimaler Küchenaufwand für maximales Geschmackserlebnis.
2. Eiweß, Fette, Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe – was willst du mehr?
3. Willkommene Abwechslung zum immer gleichen Spargel mit Hollandasise.

Warum sind Spargel-Blätterteig-Taschen so wertvoll in dieser Zeit?

Spargel im Blätterteig in der Schwangerschaft: Folsäure, Mineralien und leichte Verdauung

Spargel ist super nährstoffreich und gerade in der Schwangerschaft ein echtes Powergemüse. Diese Blätterteig-Taschen mit Spargel kombiniert also das Beste aus zwei Welten: Den Spargel mit seinen wertvollen Nährstoffen und den Blätterteig mit seinen schnellen Kohlenhydraten.

Besonders hervorzuheben ist der hohe Folsäuregehalt des Spargels: Folsäure ist entscheidend für die Entwicklung des Nervensystems deines Babys und das Wachstum der Plazenta. 

Spargel-Blätterteig-Taschen für Stillende: Schnell, elegant und nährstoffreich

In der Stillzeit brauchst du Gerichte, die schnell auf den Tisch kommen, aber trotzdem wertvoll sind. Diese Blätterteigtaschen mit Spargel sind hierfür ideal: Mit wenigen Minuten Vorbereitung (das Blanchieren dauert nur 4 Minuten) und während der Spargel im Ofen ist kannst du die Küche schon wieder verlassen. 

Das Besondere: Spargel liefert Mineralstoffe, die über deine Muttermilch an dein Baby weitergegeben werden. Rohschinken und Frischkäse liefern Eiweiß genauso wie die Sauce aus Eiern. Eiweiß + Kohlehnhydrate + Fett vom Blätterteig halten dich schön lange satt

Die besonderen Nährstoffe des Spargels in den Blätterteig-Taschen

Egal ob grüner oder weißer Spargel im Blätterteig:  beide Varianten liefern ähnliche Nährstoffe. Hier ist eine kleine Liste an Nährstoffen, an denen du erkennst, warum diese Spargel in Schwangerschaft und Stillzeit so wertvoll ist:

  • Folsäure (B9): Wichtiges Vitamin für die Babyentwicklung. Spargel zählt zu den besten pflanzlichen Folsäure-Quellen.
  • Magnesium: kann gegen Krämpfe, Kopfschmerzen und Wassereinlagerungen helfen.
  • Kalium: reguliert den Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt.
  • Vitamin K: unterstützt die Blutgerinnung und ist wichtig für die Knochengesundheit.
  • Ballaststoffe: Unterstützen die Verdauung.
  • Antioxidantien: Schützen deine Zellen und unterstützen dein Immunsystem. Lies dazu gern, wie du dein Immunsystem noch schützen kannst. 

Du willst wissen, auf was es in der richten Ernährung für Schwangere noch ankommt? Dann habe ich hier den perfekten Beitrag für dich: Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: die große Anleitung für deinen Alltag.

Blätterteigtaschen mit Spargel

Spargel-Blätterteigtaschen mit „Sauce Tartar“

Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 1 kg Spargel (grün)
  • 1,5 Rollen Blätterteig
  • 150 g Frischkäse (light)
  • 120 g Rohschinken
  • 4 Stk Eier
  • 1 EL Senf (scharf)
  • 1/5 Stk. rote Zwiebel
  • 1-2 EL Kapern
  • 3 Stk. Essiggurkerl (groß)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Sesam

Anleitungen
 

  • Spargel: holzige Enden wegschneiden und 4 Minuten blanchieren. Danach im kalten Wasserbad abschrecken.
  • Blätterteig der Länge nach halbieren und dann in 8 gleich große Quadrate schneiden (rund 12x12cm).
    Blätterteig mit Frischkäse bestreichen und pfeffern.
  • Spargelstangen gleichmäßig auf 8 Portionen aufteilen und jedes Spargelpäckchen in ein Blatt Rohschinken einwickeln. Danach diagonal auf die Blätterteig-Quadrate legen und zusammenschlagen (und den Teig festdrücken, damit er beim Backen zusammenhält).
  • 1 Ei mit der Gabel verquirrlen und damit die Blätterteigtaschen bestreichen. Mit Sesam bestreuen und bei 200°C Ober- und Unterhitze 30min backen.
  • 3 Eier hart kochen und fein hacken. Zwiebel und Essiggurkerl und Kapern ebenso hacken und alles mit Sauerrahm, Senf, Salz und Pfeffer vermengen. Bei Bedarf 1-3 EL Essigsud von den Essiggurkerl dazumischen.

Notizen

Dazu passt herrlich ein frischer grüner Blattsalat. 

Variationen deiner Spargel-Blätterteig-Taschen

  • Mit weißem Spargel: Weißer Spargel hat einen milderen, zarteren Geschmack. Er braucht aber 2-3 Minuten länger zum Blanchieren. 
  • Vegetarische Blätterteig-Taschen: Lass den Rohschinken weg und ersetze ihn durch fein gehackte Kräuter und geriebenen Parmesan oder Bergkäse.
  • Andere Saucen zu den Taschen: Statt Essiggurkel-Eier-Sauce kannst du auch einen Joghurt-Kräuter Sauce oder Zaziki servieren. 

Häufige Fehler beim Zubereiten der Blätterteig-Taschen

  • Spargel nicht blanchieren: roher Spargel könnte zu hart sein, kommt auf die Dicke der Spargelstangen an. 
  • Spargel zu lange blanchieren: 4 Minuten reichen völlig aus. Zu lange und der Spargel wird matschig.
  • Blätterteig-Ränder nicht festdrücken: Wenn du die Ränder nicht gut festdrückst, öffnen sich die Taschen beim Backen – ein Fehler der mir regelmäßig passiert. 
  • Zu viel Feuchte in den Taschen: Nach dem Blanchieren gut mit Papierhandtüchern trocken tupfen. Zu viel Wasser macht den Blätterteig matschig.

Blätterteig-Taschen vorbereiten: Meal Prep für Schwangerschaft, Stillzeit und Wochenbett

Wie gut lassen sich die Blätterteig-Taschen vorbereiten?

Du kannst:

  1. Den Spargel am Vortag blanchieren und im Kühlschrank lagern.
  2. Die Taschen zusammenstellen und im Kühlschrank aufbewahren (bis zu 24 Stunden).
  3. Die Blätterteigtaschen komplett backen und dann aufwärmen (schmeckt auch kalt oder lauwarm gut).

Die Sauce würde ich erst kurz vor dem Servieren zubereiten.

Lagerungshinweise für Blätterteig-Taschen

Im Kühlschrank halten sich die rohen Taschen 1-2 Tage. Die gebackenen Blätterteigtaschen halten sich 2-3 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen bei 180°C ca. 10-15 Minuten in den Ofen oder kurz in die Heißluftfritteuse. 

Tipps gegen Food-Waste bei Spargel im Blätterteig

Spargelschalen und -enden kannst du auskochen und bekommst daraus eine schöne Suppenbasis. 

Essiggurkeln-Essig: Der Essig aus dem Glas lässt sich hervorragend für Saucen und Dressings verwenden.

Ist Spargel im Blätterteig in der Schwangerschaft erlaubt und sicher?

Das Gericht mit den Blätterteigtaschen erfüllt alle Sicherheitsanforderungen einer schwangerschaftssicheren Küche:

  • Rohschinken: Verwende Rohschinken nur, wenn er im Ofen vollständig durcherhitzt wird. Alternativ kannst du gekochten Schinken, Käse oder eine vegetarische Variante verwenden.
  • Eier: Hart gekocht (nicht roh) und durchgegart.
  • Frischkäse: Aus pasteurisierten Zutaten.
  • Lebensmittelsicherheit: Achte bei allen Zutaten auf Frische und richtige Lagerung

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Titelbild Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft - richtig essen in der Schwangerschaft

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: die große Anleitung für deinen Alltag

Kaum ist der Test positiv, wird Essen für viele Frauen plötzlich kompliziert. Auf einmal wirkt jede Mahlzeit wichtig. Der Blick auf die Waage wird häufiger, mehr Unsicherheiten kommen auf – darf ich Kaffee überhaupt noch trinken, oder ist nur Alkohol verboten, was ist mit Zucker oder dem weichen Ei am Frühstückstisch? Und mit genau diesen Unsicherheiten beginnt oft der Stress.

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft bedeutet aber nicht, dass du ab sofort nur noch perfekt essen darfst. Du musst ab jetzt nicht jeden Tag frisch kochen oder Zucker panisch meiden. Wenn du bereits gesund bist und weiterhin gesund durch die Schwangerschaft kommen möchtest, bedeutet das auch nicht, dass du so wenig wie möglich zunehmen sollst. Und auch nicht, dass du dich durch eine endlose Liste von Verboten kämpfen musst.

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Gesund essen in der Schwangerschaft bedeutet vor allem eins: Dich und dein Baby regelmäßig, ausreichend und nährstoffbewusst zu versorgen.

Und dabei soll deine Ernährung zu DIR passen. Also zu deinem Alltag, deinem Appetit und deiner Energie. Ernährung ist übrigens auch vor allem dann richtig, wenn sie zu Beschwerden wie Übelkeit, Verstopfung, Sodbrennen oder Erschöpfung passt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in der Schwangerschaft keine Ernährung „für zwei“, sondern eine ausgewogene, pflanzenbetonte Ernährung mit Blick auf kritische Nährstoffe. Der Energiebedarf steigt dabei deutlich weniger, als viele denken: als Richtwert nennt die DGE für normalgewichtige Schwangere mit unveränderter Aktivität etwa 250 kcal zusätzlich pro Tag im 2. Trimester und 500 kcal zusätzlich pro Tag im 3. Trimester. Gleichzeitig empfiehlt sie insbesondere Folsäure und Jod als Supplemente; auf Eisen und DHA/Omega-3 sollte ebenfalls besonders geachtet werden.

Und noch etwas ist mir wichtig:
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft sieht nicht für alle gleich aus.

Was für die eine wunderbar funktioniert, ist für die andere gerade komplett unrealistisch. Vielleicht wegen Übelkeit, Müdigkeit oder Verdauungsbeschwerden. Vielleicht, weil schon ein Kind da ist. Oder aber, weil Essen schon vor der Schwangerschaft mit Druck verbunden war.

Die Basis einer gesunden Ernährung bleibt gleich, die Umsetzung jedoch darf individuell sein und an dich persönlich angepasst werden.

Mama Starterprogramm: online 1:1 Ernährungsberatung für Schwangere mit Veronika Julmi

Du möchtest in deiner Schwangerschaft nicht ständig googeln, sondern endlich wissen, was dir und deinem Baby wirklich guttut?

In meinem 1:1 für Schwangere begleite ich dich persönlich mit alltagstauglichen, fundierten Empfehlungen, damit du dich bei Ernährung, Beschwerden und Unsicherheiten endlich klar, sicher und gut aufgehoben fühlst.


Melde dich gerne per Mail beratung@mamamahlzeit.com
und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch!

5 Dinge, die du aus diesem Artikel mitnehmen darfst

1. Gesund essen in der Schwangerschaft heißt nicht: perfekt essen.
2. Das große Ganze zählt mehr als die einzelne Mahlzeit.
3. Gewichtszunahme gehört biologisch dazu.
4. Bestimmte Lebensmittel solltest du meiden, aber ohne Panik.
5. Supplemente sind wichtig, aber bitte mit ärztlicher Rücksprache.

Wie gesunde Ernährung dich und dein Baby unterstützen kann 

Eine gute Ernährung kann in der Schwangerschaft sehr viel leisten:
Sie hilft dir, deinen eigenen Körper stabil zu versorgen UND sie unterstützt die Entwicklung deines Babys.

Besonders wichtig sind dabei Folat beziehungsweise Folsäure, Jod, Eisen, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Diese Nährstoffe spielen unter anderem eine Rolle für Wachstum, Blutbildung, Schilddrüsenfunktion, Gewebeaufbau und die normale Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Eine gute Ernährung ersetzt keine medizinische Betreuung. Aber sie schafft eine starke Grundlage.

Im Alltag bringt gesunde Ernährung aber noch etwas anderes: mehr Struktur. So habe ich zum Beispiel in der Schwangerschaft begonnen, ein ordentliches Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Genau dieses Learning aus meiner Schwangerschaft hilft mir auch jetzt in der Stillzeit, kraftvoll in den Tag zu starten, auch wenn die vergangene Nacht wieder mal kurz war. Und nein, ich war absolut nicht der Frühstückstyp. Aber ich hab mal was neues ausprobiert und was ich dabei gelernt habe kannst du in meinem Beitrag: Mein größtes Learning in der Schwangerschaft nachlesen.

Wer regelmäßig isst, Mahlzeiten sinnvoll kombiniert und gut verträgliche Lebensmittel griffbereit hat, kommt oft besser durch den Tag. Gerade bei Übelkeit, Heißhunger, Müdigkeit und Leistungstiefs.

Gesund essen heißt in der Schwangerschaft deshalb nicht nur, die Verbotsliste im Kopf durchzugehen oder Nährstoffe gedanklich „abzuhaken“. Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft heißt auch, den Tag so zu gestalten, dass du nicht ständig in lange Esspausen, Unterzucker oder völlige Erschöpfung rutschst. Dieser Tipp passt auch zu den Empfehlungen der Uniklinik Freiburg, bei Übelkeit eher kleine, häufige Mahlzeiten zu wählen.

Ab wann du dich mit Ernährung in der Schwangerschaft beschäftigen solltest 

Die richige Ernährung in der Schwangerschaft beginnt eigentlich schon ab Kinderwunsch.

Die DGE empfiehlt Frauen, die schwanger werden wollen oder könnten, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung 400 µg Folsäure pro Tag oder äquivalente Folate als Supplement. Idealerweise beginnt die Supplementierung mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und läuft bis zum Ende des ersten Trimesters weiter. Das BfR betont ebenfalls, dass dadurch das Risiko für Neuralrohrdefekte gesenkt werden kann. Auch Jod spielt schon früh eine wichtige Rolle.

Im echten Leben wird das Thema Ernährung aber oft genau dann groß, wenn Essen kompliziert wird:

  • bei Übelkeit
  • bei Verdauungsbeschwerden
  • bei Sodbrennen
  • bei wenig Zeit
  • bei auffälligen Blutzuckerwerten
  • bei Unsicherheit nach restriktivem Essverhalten
  • bei Eisenmangel

oder immer dann, wenn du merkst: „Ich weiß theoretisch, was gesund wäre. Aber praktisch kriege ich es gerade nicht gut hin.

Wenn es dir so geht, dann sieh dir mein 1:1 Starterprogramm für Schwangere an oder schreib mir eine E-Mail an beratung@mamamahlzeit.com. Zusammen finden wir bestimmt eine Lösung.

Diese Nährstoffe und Supplemente solltest du kennen, wenn du schwanger bist

Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft besteht nicht nur aus dem, was auf dem Teller liegt – Supplemente gehören auch dazu. Ich selbst werfe mir nicht bei jeder Gelengenheit was ein, aber in der Schwangerschaft machen Supplemente wissenschaftlich bewiesen einfach Sinn.

Folsäure und Jod

Folsäure und Jod sollten in der Schwangerschaft zu supplementiert werden, weil eine ausreichende Versorgung allein über die normale Ernährung in Deutschlang oft nicht sicher gewährleistet ist. Folsäure sollte idealerweise schon vor der Schwangerschaft begonnen und bis zum Ende des ersten Trimesters weitergenommen werden. Das BfR nennt für schwangere und stillende Frauen nach vorheriger Jodanamnese 100 bis 150 µg Jod zusätzlich über Präparate.

Docosahexaensäure

Auch Omega-3-Fettsäuren, genauer DHA, sind relevant. Die DGE empfiehlt Schwangeren, die nicht regelmäßig fettreichen Meeresfisch essen, eine zusätzliche Zufuhr von 200 mg DHA pro Tag. Die Empfehlung der Omega-3-Supplementierung geht auch über die Schwangerschaft hinaus und betrifft auch stillende Frauen.

Eisen

Eisen ist ebenfalls wichtig. Aber: Eisen wird nicht pauschal für alle supplementiert. Ob es nötig ist, hängt von Laborwerten, Beschwerden, Ernährung und ärztlicher Einordnung ab.

Supplemente – also welche und in welcher Dosierung – besprich bitte immer mit deiner Ärztin, deinem Arzt, deiner Diätologin oder deiner Hebamme.

Vorsicht! Gerade bei Schilddrüsenerkrankungen, vegetarischer oder veganer Ernährung, Mehrlingsschwangerschaft, auffälligen Blutwerten oder starker Übelkeit braucht es eine individuelle Einordnung. Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft sind sinnvoll oder gar automatisch harmlos. Eine zu hohe Aufnahme einzelner Stoffe kann problematisch sein.

Was gesunde Ernährung in der Schwangerschaft NICHT ist  

Wenn du mit Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl oder Sodbrennen kämpfst, brauchst du nicht noch mehr Ernährungsperfektion. Sinnvoller ist es, wenn du ein paar Anpassungen vornimmst.

Ballaststoffe sind grundsätzlich sinnvoll. Aber bei akuten Beschwerden kann es zeitweise hilfreicher sein, Ballaststoffe etwas zu reduzieren. Greif stattdessen zu milden Gemüsesorten, vermeide Rohkost und teil dir dein Essen in kleine Portionen ein, die du dann über den Tag verteilt isst. Und ganz wichtig: vergiss nicht, ausreichend zu trinken.

Manchmal ist gesund einfach das, was gut verträglich ist und dich vor allem regelmäßig versorgt.

Wenn Essen früher stark von Verboten, Angst oder Kontrolle geprägt war, kann so eine Schwangerschaft alte Themen wieder anstoßen. Denn die Gewichtszunahme kommt unausweichlich. Genau dann ist ein guter Ansatz für dich, Lebensmittel zu entdramatisieren, regelmäßig zu essen und für Ruhe im Kopf und Ausgleich zu sorgen. Vielleicht durch Meditation oder Yoga in der Schwangerschaft oder aber auch durch professionelle psychologische Hilfe.

Denn ein dauerhaft restriktives Essverhalten passt nicht zu den erhöhten Anforderungen in der Schwangerschaft. Und auch nicht zu einer entspannten Beziehung zum Essen.

Kaum ist der Test positiv, taucht bei vielen Frauen ein Gedanke auf, den kaum eine laut ausspricht:
„Hoffentlich nehme ich nicht zu viel zu.“

Kommentare von außen, alte Diätgedanken, Schönheitsindustrie … von diversen Seiten wird die Idee geprägt, dass Gewicht immer etwas mit Disziplin zu tun haben muss.

Aber in der Schwangerschaft befindest du dich nicht im Abbaumodus – du befindest dich im Aufbaumodus.

Für eine normalgewichtige Frauen gilt eine Gewichtszunahme von ungefähr 10 bis 16 kg als angemessenen; je nach Körperzusammensetzung vor der Schwangerschaft unterscheiden sich die Empfehlungen. Gewichtszunahme ist damit in der Schwangerschaft nicht automatisch ein Problem, sondern in großen Teilen ein normaler, biologisch wichtiger Prozess.

Wie die Gewichtszunahme zustande kommt

Die Zahl auf der Waage besteht in der Schwangerschaft nicht einfach nur aus Körperfett. Sie setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:

Gewichtszunahme Schwangerschaft
  1. dem Baby
  2. der Plazenta
  3. dem Fruchtwasser
  4. der größer werdenden Gebärmutter
  5. mehr Blutvolumen
  6. mehr Gewebsflüssigkeit
  7. wachsendem Brustgewebe
  8. und auch Fettreserven, die der Körper bewusst anlegt, um zum Beispiel für die Stillzeit gut vorbereitet zu sein

Diese Veränderungen sind physiologisch sinnvoll: Dein Blutvolumen nimmt zu, um dich und dein Kind zu versorgen. Deine Gebärmutter wächst. Flüssigkeit wird eingelagert. Und Energiereserven helfen dir in den letzten Schwangerschaftswochen, rund um die Geburt und in der Stillzeit. Das heißt: Ein Großteil deiner Gewichtszunahme ist nicht nur normal, sondern gewollt und richtig sinnvoll.

Warum alte Kontrollmuster hier besonders problematisch sind

Wenn die Angst vor Gewichtszunahme groß ist, greifen viele Frauen unbewusst auf alte Strategien zurück.

  • Hunger wegtrinken
  • Mahlzeiten kleiner halten
  • Lebensmittel streichen
  • sich zusammenreißen
  • den Körper ständig beobachten

Das Problem ist nur: Hunger ist kein Fehler, Hunger ist ein wichtiges Signal deines Körpers, das dir sagt, was er in dem Moment für dich und dein Baby braucht. Wenn du Hunger dauerhaft ignorierst, landest du meist nicht bei mehr Sicherheit, sondern bei Erschöpfung, Heißhunger, Gedankenkreisen und noch mehr Stress rund ums Essen. Das betrifft übrigens nicht nur die Schwangerschaft sondern auch die Stillzeit. Hier kannst du meinen Beitrag 7 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft nachlesen.

Gerade beim Thema Zucker kippt die Stimmung in der Schwangerschaft oft besonders schnell, denn wer kennt sie nicht, die Angst vorm großen Zuckertest. Plötzlich fühlt sich jeder Fruchtjoghurt, jede Dattel und jedes Stück Kuchen an wie eine kleine Prüfung. Vor allem dann, wenn der Blutzucker auffällig war oder das Wort Schwangerschaftsdiabetes im Raum steht.

Und genau hier braucht es einen liebevollen Realitätscheck:
Zucker ist nicht der Feind.

Gesunde Ernährung in einer gesunden Schwangerschaft bedeutet nicht, Süßes komplett zu verbannen. Es bedeutet auch nicht, jedes Lebensmittel in „gut“ und „böse“ einzuteilen.

Viel hilfreicher ist eine andere Frage:
Wie ist Süßes in deinen Alltag eingebettet?

Denn ja: Honig, Dattelsirup, Haushaltszucker, Apfelmus oder Banane liefern Süße. Und sie beeinflussen den Blutzucker. Entscheidend sind aber Menge, Häufigkeit und Kombination.

Du siehst, das ist keine Diät. Wer auf den Blutzucker achten soll, braucht deshalb meist keine radikalen Verbote, sondern Struktur, sinnvolle Kombinationen und einen realistischen Alltag.

Und ja, auch natürliche Datteln, Banane oder Apfelmus beeinflussen den Blutzucker, aber im Gegensatz zum Haushaltszucker bringen diese oft Ballaststoffe oder Mikronährstoffe mit – über die sich dein Körper auch freut.

Schwanger sein heißt nicht, mehr Zeit zu haben oder mehr Lust zum Kochen aufbringen zu können. Und schon gar nicht heißt schwanger sein, mehr Energie zu haben – ich denke da ans dritte Schwangerschaftsmonat zurück. Wahnsinn, wie unglaublich müde ich war.

Gerade Müdigkeit, Arbeit, Termine, Arztbesuche oder schon vorhandene Kinder machen Essen oft zur echten Organisationsaufgabe.

Gesund ist nicht nur das, was frisch und aufwendig ist. Gesund ist auch das, was im Alltag regelmäßig klappt und schmeckt und Spaß macht.

Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft: Es geht um Sicherheit, nicht um Panikmache und Schikane

Dieses Thema ist emotional aufgeladen. Und ganz ehrlich: verständlich. Gerade wenn ich durch diverse Facebook-Mama-Gruppen scrolle, fällt mir immer wieder auf, wie groß die Bandbreite ist. Sie reicht von purer Panikmache bis hin zu völliger Ignoranz gegenüber sämtlichen Empfehlungen – wobei im Netz vor allem diese beiden Extreme besonders laut auftreten.

Wer da still mitliest, kann schnell verunsichert werden. So fühlt sich Essen in der Schwangerschaft schnell nicht mehr nach Versorgung, Genuss und Bauchgefühl an – sondern eher wie ein Minenfeld.

Aber der Kern ist eigentlich recht einfach:

Bei bestimmten Lebensmitteln geht es in der Schwangerschaft nicht um „clean eating“.
Es geht rein um Infektionsschutz – also den Schutz der Mutter, aber vor allem des Babys.

Die DGE betont, dass Schwangere keine rohen tierischen Lebensmittel essen sollten und besonders auf den Schutz vor Listeriose und Toxoplasmose achten müssen. Diese Infektionen können in der Schwangerschaft schwere Folgen für das ungeborene Kind haben. So steigt bei einer Erstinfektion mit Toxoplasmose in der Schwangerschaft unter anderem das Risiko von Fehlgeburten und Fehlbildungen.

Auf diese Lebensmittel solltest du in deiner Schwangerschaft besser verzichten

  • rohes oder nicht durchgegartes Fleisch
  • Rohwürste und roher Schinken
  • roher Fisch, Sushi, geräucherter oder gebeizter Fisch
  • rohe Eier und Speisen mit rohem Ei
  • Rohmilch und Rohmilchprodukte
  • Alkohol und Speisen mit Alkohol

Wenn du tierische Produkte ausreichend erhitzt, sollten Krankheitserreger abgetötet werden. Empfohlen wird Erhitzen auf mindestens etwa 70–72 °C im Inneren für rund 2 Minuten.

Wichtig! Und auch bei pflanzlichen Lebensmitteln gibt’s etwas zu beachten: Rohes Obst, Salat und Gemüse solltest du gründlich waschen, weil Erreger auch darüber aufgenommen werden können.

Alkohol ist wirklich tabu – da gibt’s keine Grauzone

Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere, sollten wirklich gänzlichst auf Alkohol verzichten. Es gibt keine gesicherte risikofreie Menge und kein unbedenkliches Zeitfenster in der Schwangerschaft. Alkoholkonsum kann mit Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des kindlichen Nervensystems verbunden sein.

Diese Lebensmittel sind nicht verboten, aber begrenzt 

Koffein: Kaffee, Cola und Co. – Wie viel ist erlaubt? 

Kaffee ist in der Schwangerschaft nicht komplett verboten, das ist der Grund, warum ich persönlich auch nicht darauf verzichtet habe. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Schwangeren, denen allein vom Kaffeegeruch schon übel wirst, vielleicht gehörst du ja auch dazu?

Die DGE verweist auf die EFSA (die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und nennt 200 mg Koffein pro Tag als Menge, die in der Schwangerschaft als sicher gilt. Gleichzeitig berichtet sie, dass ab 300 mg pro Tag in einer Meta-Analyse ein erhöhtes Risiko für Spontanabort gezeigt wurde.

Wichtig! Bei Koffein denken viele vor allem an Kaffee, doch es geht nicht nur um Kaffee.

Koffein steckt auch in schwarzem Tee, grünem Tee, Cola, Kakao und Energydrinks!

Im Alltag heißt das für dich:
Ein bis zwei Tassen Kaffee sind ok. Aber wenn du dann am selben Tag noch zu Cola, Matcha, Schokolade oder Energydrinks greifst, hast du die Grenze vermutlich schneller überschritten als du glaubst.

Wenn du müde bist, brauchst du in der Schwangerschaft meist eher Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten, eine Eisenabklärung oder Entlastung.

Welche Fischsorten du besser meiden solltest 

Fisch kann in der Schwangerschaft wertvoll sein, unter anderem wegen Jod und Omega-3-Fettsäuren. Die DGE empfiehlt grundsätzlich 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche, davon möglichst eine Portion fettreichen Seefisch. Gleichzeitig weist das BfR darauf hin, dass Schwangere Fischarten mit höheren Gehalten an Methylquecksilber meiden oder einschränken sollten, weil Methylquecksilber die neurologische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann. Genannt werden unter anderem Hai, Schwertfisch, Heilbutt und je nach Menge auch Thunfisch.

Doch manche Fische wie zum Beispiel Thunfisch oder Heilbutt haben einen erhöhten Gehalt an Methylquecksilber. Wenn du schwanger bist, solltest du diese Fische meiden. Das gleiche gilt übrigens auch noch für stillende Frauen.

Leber ist nährstoffreich und trotzdem keine gute Idee

Leber enthält sehr viel Vitamin A. Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin A in der Schwangerschaft kann problematisch sein. Daher solltest du besonders in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten auf den Verzehr von Leber verzichten.

Das heißt nicht, dass Vitamin A unwichtig wäre, auf die Dosis kommt es an. Und wie bereits oben erwähnt, kann es neben einem zu wenig, zum Beispiel an Folsäure, eben auch ein zu viel an Vitamin A geben.

Was gesund ist, hängt auch von deinem Alltag und deiner Verträglichkeit ab 

Es gibt nicht einfach „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel. Auch wenn es online oft genau so klingt.

Denn ob ein Lebensmittel für dich gerade sinnvoll ist, hängt nicht nur von Kalorien, Zucker oder Ballaststoffen ab. Es hängt davon ab, wie es dir geht. Was du gerade verträgst. Was du brauchst. Und was in deinem Leben überhaupt umsetzbar ist.

Was für die eine Schwangere perfekt passt, kann für die andere gerade belastend, unpraktisch oder unverträglich sein.

Deshalb sind pauschale Aussagen wie „Das ist gesund“ oder „Das solltest du nicht essen“ oft zu kurz gedacht.

Warum Toast manchmal die gesündere Wahl sein kann als Rohkost 

Schwangerschaft ist keine Phase, in der Essen immer planbar ist.

Störende Gerüche können plötzlich Übelkeit hervorrufen.
Appetit kann sich täglich ändern.
Lieblingsgerichte gehen auf einmal gar nicht mehr. (Ich konnte zum Beispiel keinen Knoblauch mehr esse, obwohl ich sonst 2-3 Zehen roh auf einmal verdrücken kann)
Und manchmal bekommt man morgens eben nur Toast oder Banane herunter.

Gesund essen in der Schwangerschaft heißt, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen und mit statt gegen deinen Körper zu arbeiten.

Wenn Vollkorn deinen Magen-Darm gerade eher belastet, als dich zu sättigen, ist eine besser verträgliche Variante vielleicht die bessere Wahl. Wenn ein warmes, einfaches Abendessen à la Milchreis besser für dich funktioniert als der perfekte Rohkostteller, dann ist auch das eine gesunde Entscheidung.

Warum deine Gedanken über Essen eine größere Rolle spielen, als du denkst 

Nicht nur die Lebensmittelauswahl zählt. Sondern auch das, was du dabei denkst, wenn du die einzelnen Lebensmittel isst. Wie es dir damit geht.

Ein starres Denken in „erlaubt“ und „verboten“ kann in der Schwangerschaft enormen Druck erzeugen. Essen wird dann schnell zu einem Kontrollprojekt. Jede Mahlzeit wird bewertet. Jeder Snack kommentiert. Jeder Ausrutscher innerlich bestraft.

Und statt Sicherheit entsteht Stress.

Das große Problem, das dabei entsteht, ist folgendes: Ernährung, die ständig Schuldgefühle auslöst, ist auf Dauer nicht wirklich gesund. Wenn Essen dich verunsichert, dich in lange Esspausen bringt, Heißhunger verstärkt oder dich ständig zwischen „super diszipliniert“ und „jetzt ist es auch egal“ pendeln lässt, dann solltest du besser genauer hinsehen, und dir bei Bedarf professionelle Hilfe holen.

Gesundheit entsteht nicht nur durch Nährstoffe, sondern auch durch Gelassenheit und Regelmäßigkeit.

Warum Brot, Reis und Pasta in der Schwangerschaft völlig okay sind 

Brot, Pasta, Reis oder Kartoffeln haben oft zu Unrecht einen schlechten Ruf.

Zu viel.
Und ja nicht abends.
Zu weiß.
Nicht clean genug.

Aber ganz ehrlich: Kohlenhydrate sind vor allem eins: Energie.

Und Energie ist in der Schwangerschaft nichts Nebensächliches. Die DGE betont ausdrücklich, dass der zusätzliche Energiebedarf in der Schwangerschaft zwar überschaubar bleibt, gleichzeitig aber die Nährstoffdichte der Ernährung steigen sollte. Das spricht gegen extremes Weglassen genauso wie gegen planloses „für zwei essen“.

Deshalb sind Brot oder Pasta nicht ungesund. Auch hellere Varianten dürfen ihren Platz haben. Vor allem dann, wenn du das Weißbrot im Moment besser verträgst als Vollkornbrot oder wenn du dank Weißbrot es überhaupt erst schaffst, regelmäßig zu essen.

Milchprodukte in der Schwangerschaft: muss das sein?

Milch, Joghurt, Topfen (Quark) oder Käse können praktische Quellen für Eiweiß und Kalzium sein. Gleichzeitig passen sie nicht für jede Frau gleich gut. Mögliche Gründe, Milchprodukte wegzulassen, können je nach Person variieren:

  1. Geschmack
  2. Übelkeit oder Unverträglichkeit
  3. ethische Gründe

Die wichtigere Frage ist deshalb nicht: „Muss ich das essen?“
Sondern: Wie wird mein Bedarf insgesamt gedeckt?

Wenn du Milchprodukte magst und verträgst, wunderbar, dann brauchst du dir darüber ja keine weiteren Gedanken zu machen.

Wenn du aus Gründen jedoch auf Milchprodukte verzichtest, achte darauf, dass deine pflanzlichen Alternativen mit Calcium angereichert sind. Das BfR weist darauf hin, dass bei vegetarischer oder veganer Ernährung in der Schwangerschaft eine gezielte Beratung sinnvoll sein kann, um die Versorgung abzusichern.

Süßes macht eine Ernährung nicht automatisch ungesund

Ein Keks macht deine Ernährung nicht schlecht. Ein Stück Schokolade auch nicht. Und ein Stück Torte schon gar nicht.

Viel entscheidender ist, wie Süßes in deinem Alltag auftaucht.

Isst du es bewusst und mit Genuss? Oder ist es das Ergebnis von stundenlangem Hungern, Stress und völliger Erschöpfung? Verbietest du dir alles, um es später doch impulsiv zu essen? Oder gehört ein Stück Schokolade nach dem Abendessen ganz entspannt zum Abendritual?

Gesundheit heißt hier nicht, Zucker zum Feind zu machen, sondern Extreme zu vermeiden. Weder ständiges unbewusstes Snacken noch starre Verbote sind wünschenswert. Wie immer ist Balance the key.

Gesunde Ernährung muss auch zu deinem Leben passen 

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft hängt nicht nur vom Wissen ab, sondern auch von Zeit, Familie, Kultur, Gewohnheit, Umfeld und von deiner Umsetzung.

Nicht jede Mahlzeit muss aus Bio-Superfoods, Nussmus und Chiasamen bestehen, um wertvoll zu sein.

Ganz oft ist gesund schlicht das, was

  • einfach ist
  • regelmäßig klappt
  • bezahlbar ist
  • nährstoffreich genug ist

Erfahrung einer Mama

„Ich dachte am Anfang wirklich, ich müsste alles perfekt machen. Kein Zucker. Nicht zu viel zunehmen. Immer frisch. Immer ausgewogen. Und dann kam die Realität: mir war übel, ich war müde und oft froh, wenn überhaupt etwas ging. Erst als ich aufgehört habe, jede Mahlzeit und jede Zahl auf der Waage zu bewerten, wurde es leichter. Ich habe angefangen, regelmäßiger zu essen, einfacher zu kochen und mich nicht für jeden Keks schlecht zu fühlen, stattdessen die Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen. Das hat mir unglaublich Druck genommen.“

7 Tipps zur Umsetzung: wie gesunde Ernährung in der Schwangerschaft leichter wird 

Nicht der perfekte Plan hilft am meisten – sondern der, den du auch wirklich im Alltag umsetzen kannst.

Was oft wirklich entlastet:

Mein wichtigstes Learning in der Schwangerschaft? Kannst du gerne hier nachlesen. Spoiler: es geht ums Frühstück.

FAQ: Fragen rund die gesunde Schwangerschaftsernährung

Muss ich in der Schwangerschaft perfekt essen?

Nein. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine regelmäßige, ausreichende und nährstoffbewusste Versorgung.

Wie viel Gewichtszunahme ist normal?

Das hängt vom BMI vor der Schwangerschaft ab. Die DGE nennt für normalgewichtige Frauen etwa 10 bis 16 kg.

Muss ich komplett auf Zucker verzichten?

Nein. Viel wichtiger als Verbote sind Menge, Häufigkeit und Kombination. Süßes darf Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Welche Supplemente sind in der Schwangerschaft wichtig?

Empfohlen sind Folsäure und Jod. DHA kann sinnvoll sein, wenn du nicht regelmäßig fettreichen Fisch isst. Eisen sollte individuell nach Rücksprache und je nach Blutwerten entschieden werden.

Welche Lebensmittel sind in der Schwangerschaft tabu?

Vor allem rohe tierische Lebensmittel wie rohes Fleisch, roher Fisch, Rohwürste, rohe Eier sowie Rohmilchprodukte und Alkohol.

Wie viel Kaffee ist in der Schwangerschaft okay?

Die DGE nennt 200 mg Koffein pro Tag als sichere Obergrenze in der Schwangerschaft.

Darf ich Sushi essen?

Rohen Fisch solltest du in der Schwangerschaft meiden. Gut durcherhitzte Fischgerichte sind etwas anderes. Alternativen findest du hier in meinem Blogbeitrag.

Weitere „Darf ich XY essen in der Schwangerschaft?“ – Fragen

Hier sind meine Beiträge zu: Risotto, Camembert, Honig, scharf, Halloumi

Fazit

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist kein Perfektionsprojekt.

Sie ist eine Form von Fürsorge, und zwar nicht für dich allein. Sie ist Fürsorge für dich und deinen Körper, aber auch für dein Baby und euren gemeinsamen Alltag.

Und ja: Auch die Gewichtszunahme gehört dazu. Nicht als Zeichen von Kontrollverlust. Sondern als Teil eines Körpers, der Blutvolumen aufbaut, eine Plazenta versorgt, Fruchtwasser bildet, Gewebe wachsen lässt und Energiereserven anlegt.

Wann du dir Unterstützung holen solltest

Hol dir Unterstützung, wenn Ernährung in der Schwangerschaft für dich nicht nur ein Alltagsthema, sondern ein echter Belastungsfaktor wird.

Zum Beispiel bei:

  • starker Übelkeit oder häufigem Erbrechen
  • auffälligen Blutwerten
  • Eisenmangel
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • vegetarischer oder veganer Ernährung
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • starker Angst vor Gewichtszunahme
  • Essstörung oder restriktivem Essverhalten in der Vorgeschichte

Gerade dann ist eine individuelle Begleitung oft viel sinnvoller als noch mehr allgemeine Tipps.

Hinweis

Dieser Blogbeitrag ersetzt keine diätologische oder medizinische Beratung. Bei konkreten Fragen rund um deine Schwangerschaft, deine Gewichtsentwicklung, auffällige Blutwerte, Lebensmittelsicherheit oder die Auswahl von Supplementen sprich bitte mit deiner Gynäkologin, deinem Gynäkologen, deiner Hebamme oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft.

veganes Dönerfleisch Rezept Tofu Döner Titelbild

Mein veganes Dönerfleisch Rezept: so gut schmeckt nur ein Tofu Döner, probiers aus!

Ich habs schon wieder getan! Ich hab ein Rezept auf Instagram gesehen und es tatsächlich nachgekocht. Das Ganze hat nämlich bei den Udon Nudeln schon gut funktioniert und ähnlich begeistert war ich auch vom Tofu Döner! Nach ein paar Abwandlungen ist mein veganes Dönerfleisch Rezept entstanden. Es ist würzig, herzhaft, ruckzuck fertig und eine richtig praktische Idee für Tage, an denen du Lust auf etwas Deftiges hast. Seit ich das Tofudönerfleisch so gut hinbekomme, gibts bei mir auch kein gekauftes Dönerfleisch mehr – weder von der Dönerbude noch die vegane Variante aus dem Supermarkt. Dieses Dönerfleisch aus Tofu schmeckt mir halt einfach am allerbesten, das musst du probieren!

Besonders in Schwangerschaft und Stillzeit sind solche Rezepte Gold wert, weil sie gleich mehrere Dinge auf einmal lösen: Sie bringen pflanzliches Eiweiß auf den Teller, lassen sich gut vorbereiten und passen sowohl in Bowls, Wraps und Salate als auch zu Ofengemüse, Reis oder Kartoffeln. Und ganz ehrlich: Wenn Tofu einmal richtig gut mariniert und knusprig angebraten ist, hat er mit seinem faden Image ungefähr so viel gemeinsam wie ein Kaffee mit einem Glas Apfelsaft.

Die 3 besten Gründe, warum du nie wieder Dönerfleisch kaufen wirst

1. Dönerfleisch aus Räuchertofu ist super schnell zubereitet und perfekt für stressige Tage.
2. Wenn du Dönerfleisch selbst zubereitest, weißt du was drin ist.
3. Tofu Döner schmeckt (mir zumindest) besser als das Original und ist auch noch vegan.

Warum ist Dönerfleisch aus Tofu so wertvoll?

Dönerfleisch aus Tofu in der Schwangerschaft: Eiweiß, Sättigung und Verträglichkeit

Tofu liefert hochwertiges pflanzliches Eiweiß und kann damit gut zur Versorgung in der Schwangerschaft beitragen. Eiweiß wird unter anderem für das Wachstum des mütterlichen Gewebes, der Plazenta und des Babys benötigt. Gleichzeitig macht ein eiweißreiches Gericht oft angenehm satt und kann helfen, den Blutzucker im Alltag etwas stabiler zu halten.

Je nachdem, womit du das Tofu-Dönerfleisch kombinierst, lässt sich das Gericht außerdem wunderbar ballaststoffreich gestalten: zum Beispiel mit Gemüse, Vollkornfladen, Hirse, Couscous oder einem bunten Salat. Das kann besonders dann hilfreich sein, wenn deine Verdauung in der Schwangerschaft eher träge ist.

Tofu-Dönerfleisch für Stillende: Schnelles Essen für hungrige Tage

In der Stillzeit sind alltagstaugliche, sättigende und unkomplizierte Gerichte Gold wert. Genau hier punktet dieses Tofu-Dönerfleisch. Es liefert Eiweiß, lässt sich gut vorbereiten und kann flexibel in verschiedene Mahlzeiten eingebaut werden. Das ist dann also perfekt für Tage, an denen du zwischen Stillen, Aufräumen, Baby beruhigen und kaltem Kaffee irgendwie auch selbst endlich mal essen möchtest.

Wenn du das vegane Dönerfleisch mit energieliefernden Beilagen wie Reis, Kartoffeln, Brot oder Wraps kombinierst und noch eine gute Fettquelle ergänzt, etwa durch etwas Avocado, entsteht daraus eine richtig runde Mahlzeit, die dich länger satt macht und du nicht schon nach einer Stunde wieder einen Blick in die Snackschublade werfen musst.

Veganes Dönerfleisch aus Tofu (würzig & knusprig)

Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 400 g Räuchertofu
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Paprikapulver
  • Pfeffer

Anleitungen
 

  • Schneide den Räuchertofu mit einem Sparschäler in dünne Scheiben.
  • Vermenge den Tofu mit:
    Sojasoße, Paprikapulver, gepressten Knoblauch sowie gewürfelter Zwiebel, Pfeffer und Öl.
    Lass den Tofu für rund 15 Minuten in der Marinade ziehen.
  • Brate den Tofu nun in einer heißen Pfanne scharf an. Fertig!

Notizen

Du kannst das vegane Dönerfleisch wie ich im Brot servieren. Es passt aber auch super in einen Wrap als Dürüm oder du nimmst Reis als Kohlenhydratquelle und stellst dir einen Dönerteller zusammen. 

5 Häufige Fehler bei Tofu-Dönerfleisch und wie du sie vermeidest

  1. Zu wenig würzen: Beim Tofu brauchst du nicht an Gewürzen zu sparen. Frei nach dem Motto: viel hilft viel!
  2. Zu früh wenden: Lass den Tofu auf jeder Seite 2–3 Minuten bräunen, sonst bleibt er weiß und labberig.
  3. Zu wenig Hitze: Eine lauwarme Pfanne bringt keine Röstung. Du brauchst echte Hitze.
  4. Marinade ohne Fett: Öl in der Marinade hilft, dass Gewürze besser haften und der Tofu später besser brät.
  5. Zu viel Flüssigkeit in der Pfanne: Achte darauf, dass du den Rest der Marinade nicht mit dem Tofu in die Pfanne gibst, sonst wird der Tofu nicht ordentlich knusprig.

Tofu richtig marinieren: So wird er würzig wie Dönerfleisch

Das Geheimnis eines wirklich aromatischen Tofu-Döners liegt in der Vorbereitung und Marinade. Viele Menschen geben Tofu auf, weil er fad schmeckt, dabei liegts meist daran, dass der Tofu nicht ordentlich vorbereitet wurde.

Diese 3 Schritte sind meiner Meinung nach entscheidend:

  1. Eine würzige Marinade: Öl, Sojasauce, Gewürze und frische Zutaten wie Zwiebel oder Knoblauch sind die Basis. Je länger du den Tofu marinierst (du kannst ihn auch über Nacht im Kühlschrank marinieren), desto intensiver wird sein Geschmack.
  2. Mit viel Hitze anbraten: Eine heiße Pfanne ist dein bester Freund. Der Tofu braucht eine knusprige, gebräunte Oberfläche, damit er Geschmack entwickelt und nicht nur gedünstet wird. Ich verwende dafür immer eine beschichtete Pfanne, du kannst aber auch eine Gusseiserne verwenden. 
  3. Nicht zu früh wenden: Lass den Tofu auf jeder Seite 2–3 Minuten bräunen, bevor du ihn wendest. So entsteht die köstliche Kruste.

So kombinierst du Tofu-Dönerfleisch für eine nährstoffreiche Mahlzeit

Für eine bessere Sättigung lohnt es sich, das Tofu-Dönerfleisch nicht allein stehenzulassen, sondern mit einer guten Kohlenhydratquelle und etwas Fett zu kombinieren. So wird aus einem netten Topping eine wirklich tragende Mahlzeit.

Wenn du das Tofu-Dönerfleisch zubereitet hast, gibt es unendlich viele Möglichkeiten, es zu servieren. Die einfachste und beliebteste Variante ist die Döner-Bowl. Hier ein Konzept, das deine Mahlzeit wirklich vollständig und sättigend macht:

  • Basis (Kohlenhydrate): Reis, Bulgur, Hirse, Kartoffeln oder Vollkornbrot
  • Protein: Tofu-Dönerfleisch (frisch gemacht oder aufgewärmt)
  • Gemüse (Farbe & Vitamine): Krautsalat, Gurke, Tomate, Paprika, Radieschen, Karotte
  • Fett & Sättigung: Tahinsauce, Joghurt-Dip oder Avocado
  • Frische (optional): Petersilie, Dill oder Minze

Oder du machst es wie ich und servierst das Dönerfleisch im Brot mit knackigem Gemüse und einer erfrischenden Joghurtsauce. 

Verträglichkeit: Wenn du empfindlich auf rohe Zwiebeln oder sehr scharfe Speisen reagierst, kannst du die Beilagen milder wählen. Gerade in Schwangerschaft und Stillzeit darf Essen schließlich nicht nur „gesund“, sondern auch gut verträglich sein.

Ideen zum Abwandeln und Anpassen: so kombinierst du Dönerfleisch aus Tofu passend für dich

Saisonale Anpassungen

Im Frühling passt das Tofu-Dönerfleisch wunderbar zu knackigem Blattsalat, Radieschen, Gurke und einem leichten Joghurtdip. Im Sommer kannst du es mit Tomaten, Grillgemüse oder in einer Bowl mit frischen Kräutern servieren. Im Herbst und Winter funktioniert es auch richtig gut mit Rotkraut und warmen Getreidebeilagen wie Bulgur oder Hirse.

Vegetarisch, vegan, eiweißreich & ballaststoffreich

  • Vegetarisch: Das Gericht ist ohnehin bereits vegetarisch.
  • Vegan: Es wird ganz einfach, wenn du bei Saucen und Beilagen auf pflanzliche Alternativen setzt, etwa einen Dip auf Soja- oder Haferbasis.
  • Noch eiweißreicher: Kombiniere das Tofu-Dönerfleisch mit einem proteinreichen Dip, Kichererbsen oder Edamame.
  • Mehr Ballaststoffe: Vollkornfladen, Vollkornreis, Krautsalat, Hülsenfrüchte oder extra Gemüse bringen mehr Ballaststoffe ins Spiel. Das ist besonders praktisch, wenn du Gerichte suchst, die nicht nur schmecken, sondern auch deiner Verdauung ein bisschen unter die Arme greifen.

Tipps gegen Food-Waste

Dieses Rezept ist ein kleiner Resteküchen-Liebling. Übrig gebliebenes Tofu-Dönerfleisch kannst du am nächsten Tag in einen Wrap packen, auf eine Bowl geben, mit Reis kombinieren oder als Füllung für eine schnelle Gemüsepfanne verwenden.

Auch Gemüsereste lassen sich hier wunderbar unterbringen: ein halber Salatkopf, ein Stück Gurke, etwas Rotkraut, die letzte Karotte oder ein Klecks Joghurtdip vom Vortag finden in so einer Döner-Bowl oft noch ein sehr würdiges zweites Leben.

Wenn du einen Kräuterdip dazu machst, lassen sich auch angebrochene Kräuter gut verwerten.

Ist Tofu-Dönerfleisch für Babys als Beikost geeignet?

Grundsätzlich kann gut gegarter Tofu im Rahmen der Beikost geeignet sein, sobald dein Baby bereit für feste Kost ist. Entscheidend ist dabei weniger das „Döner“-Konzept als die konkrete Zubereitung und Konsistenz.

Wichtig: Nimm eine Baby-Portion VOR dem Würzen weg, damit dein Baby den Tofu in milder Version probieren kann. Die Stücke sollten weich, gut greifbar oder je nach Beikostform passend zerkleinert sein. Scharfe Gewürze, sehr salzige Marinaden oder rohe Zwiebeln sind für Babys eher nichts.

Je nach Alter deines Babys kannst du den Tofu weich und schlicht servieren, fein zerkleinern oder mit gut gegartem Gemüse kombinieren. Wichtig ist, dass die Konsistenz sicher und altersgerecht ist.

Ist Dönerfleisch aus Tofu in der Schwangerschaft erlaubt?

Dieses Gericht ist in der Schwangerschaft gut geeignet, wenn es mit sicheren Zutaten zubereitet wird. Tofu ist gegart und enthält weder rohes Fleisch noch rohe Eier. Genau das macht das Rezept zu einer angenehmen Alternative für alle, die Lust auf etwas Herzhaftes haben, ohne bei der Lebensmittelsicherheit in Panik zu geraten. 

Lebensmittelsicherheit: Achte darauf, dass alle Zutaten frisch verarbeitet werden und Dips oder Saucen keine rohen Eier enthalten. Falls du Joghurt oder andere Milchprodukte verwendest, sollten diese aus pasteurisierten Zutaten bestehen. 

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Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram?
Dann folge mir für Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps und Rezepte für Schwangere und Stillende.

Lust auf mehr? Hier sind 3 weitere Beiträge für dich:

Von Frauen für Frauen: 6 kostenlose Angebote für mehr Leichtigkeit im Alltag mit dem Female Empowerment Bundle

Manchmal fühlt sich der Alltag an wie ein offener Kühlschrank um 17:23 Uhr:
Alle schauen rein, niemand weiß weiter und irgendwo ganz hinten steht noch ein angebrochener Joghurt, bei dem man auch nicht so genau weiß was mit dem los ist. 

Gerade als Mama, Schwangere, Stillende oder Frau mit tausend offenen Tabs im Kopf ist es oft gar nicht das eine große Problem, das stresst. Es sind die vielen kleinen Dinge:

Genau für solche Momente habe ich heute etwas ganz Besonderes für dich. Zusammen mit fünf wundervollen Kolleginnen ist das Female Empowerment Bundle von Sandra Hylla  entstanden. Darin findest du verschiedene 0-Euro-Angebote von Frauen für Frauen – rund um Selbstmitgefühl, Energie, Mama-Alltag, Sichtbarkeit, kreative Projekte und kleine Schritte zurück zu mehr Ruhe im Kopf. Das Bundle ist kostenlos und sammelt mehrere Freebies an einem Ort. 

Was ist das Empowerment Bundle? 

Sechs Frauen, sechs Herzensthemen, ein Gedanke: dir den Alltag ein bisschen leichter machen.

Selbstmitgefühl to go – Pia Hübinger. Eine 10-minütige Audio-Übung plus Workbook für die Momente, in denen die innere Kritikerin mal wieder lauter ist als alle Kinder zusammen. Klein, fein und wirkungsvoll.

So kommst du durch den Tag – Alexandra Mangold. Sechs persönliche Survival-Tipps für die Tage, an denen du dich am liebsten wieder ins Bett verkriechen würdest. Ehrlich, warm, ohne erhobenen Zeigefinger.

Die 15-Minuten-Wochenplanung für Mamas – von mir. Mein Mini-E-Book, das dich einmal pro Woche an den Tisch setzt, statt jeden Tag aufs Neue zu fragen: Was koche ich bloß? Mehr Ruhe im Kopf, weniger Spontankäufe, weniger Foodwaste.

Ein „slow life“ finanzieren – Sandra Hylla. Ein kurzer Onlinekurs, der dir in drei Tagen hilft, deine eigene digitale Produktidee zu finden. Für alle, die schon länger spüren: Da geht noch was Eigenes.

Schnell-Check Sichtbarkeit – Dorothee Dickmann. 12 Fragen, ein PDF, ein Audio – und ein 20-minütiges Gespräch obendrauf. Für Selbständige, die endlich aus dem Hin und Her zwischen Dauerhustle und Vermeidung rauswollen.

Erstelle ein Logo mit Canva – Syelle Beutnagel. Ein knackiger Videokurs, der dir Schritt für Schritt zeigt, wie du dein erstes Logo selbst gestaltest. Genau richtig, wenn du gerade am Anfang stehst.

↑ klick auf das Bild und du kommst direkt zu den Angeboten ↑

Warum ich das Bundle so mag

Weil es eben nicht „noch mehr To-dos“ sind. Sondern eher kleine Türen, die sich öffnen, wenn du gerade Lust auf eine davon hast. Heute vielleicht die 10 Minuten Selbstmitgefühl. Morgen die Wochenplanung. Nächste Woche der Gedanke an etwas Eigenes.

Du kannst stöbern und dir das holen, was gerade zu dir passt. Alles ist kostenlos.

Mein Beitrag im Bundle: Die 15-Minuten-Wochenplanung für Mamas

Ich bin mit meinem Freebie „Die 15-Minuten-Wochenplanung für Mamas“ dabei. Es hilft dir, deine Woche einmal kurz zu durchdenken, statt dich jeden Tag wieder dieser einen Frage zu stellen:

Was koche ich bloß?

Diese Frage klingt harmlos. In Wahrheit ist sie aber oft der Endgegner des Mama-Alltags. Besonders dann, wenn ein Kind am Hosenbein hängt, du selbst Hunger hast, im Kühlschrank gähnende Leere herrscht und im Kopf parallel noch läuft: „War da nicht noch ein Termin?“

Mit der 15-Minuten-Wochenplanung planst du eure Mahlzeiten mit wenig Zeitaufwand vor, kaufst gezielter ein und sparst dir Stress, unnötige Spontankäufe und Foodwaste.

Nicht perfekt. Nicht Pinterest-reif. Dafür alltagstauglich. So, dass du am Ende der Woche weißt, was die nächsten Tage auf den Tisch kommt.


So kommst du an das Female Empowerment Bundle

Klick dich hier ins Female Empowerment Bundle und such dir aus, was dich anspricht. Und gönn dir das, was du gerade brauchst. 

Ich freue mich riesig, wenn du dabei bist – und noch ein kleines bisschen mehr, wenn du mir danach erzählst, welches Freebie dich im Alltag besonders unterstützt hat.

Viele liebe Grüße, deine Veronika

Lust auf mehr? Hier sind 3 weitere Beiträge für dich:

Titelbilder Saisonkalender Mai Rezepte

Saisonkalender Mai: Die besten 35+ Mai Rezepte!

Saisonkalender Mai: Die besten 35+ Mai Rezepte!

Der süße Duft von Erdbeeren, der dir an einem warmen Maitag in die Nase steigt, während du übers trockene Erdbeerfeld stapfst – love it! Genau dann weißt du: Jetzt ist der Winter endgültig vorbei. Die Frage „Was koche ich im Mai?“ ist bei mir darum ziemlich schnell beantwortet: Spargel, Erdbeeren und Radieschen. Klingt schon fast wie eine gelungene Salat-Kombi, oder? Aber der Saisonkalender Mai kann noch viel mehr als dieses Dream-Team vom Wochenmarkt. Nach Januar, Feburar, März und April habe ich auch diesmal wieder die besten saisonalen Mai-Rezepte meiner Bloggerkolleginnen und -kollegen für dich gesammelt: frisch, alltagstauglich und mit ganz viel Frühlingslaune auf dem Teller.

Welches Gemüse und welches Obst hat im Mai Saison?

Wer sich den Saisonkalender im Mai anschaut, merkt schnell: Jetzt ist endgültig Schluss mit Wintergemüse. Der Mai bringt frische Farben, knackige Salate und dieses herrliche Gefühl zurück, dass der Winterschlaf endlich vorbei ist. Spargel ist natürlich noch immer der Star auf dem Wochenmarkt, aber er muss sich die Bühne jetzt mit Erdbeeren, Rhabarber, Radieschen, Kohlrabi, Spinat und frischen Kräutern teilen. Besonders schön finde ich am Mai, dass viele Gerichte plötzlich wieder unkomplizierter werden: ein Salat hier, Ofenspargel da, Erdbeeren ins Joghurt, Kräuter über alles . Weil gutes Essen schnell gehen darf und absolut nicht kompliziert sein muss.

Was koche ich im Mai Rezepte

Gemüse

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Feldsalat
  • Fenchel
  • Frühlingszwiebeln / Bundzwiebeln
  • Gurken
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat / bunte Salate
  • Lauch / Porree
  • Mairübchen / Speiserüben
  • Mangold
  • Möhren
  • Radicchio
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rhabarber
  • Rucola / Rauke
  • Salate allgemein
  • Spargel
  • Spinat
  • Stangensellerie

Kräuter

  • Dill
  • Kerbel
  • Minze
  • Petersilie
  • Schnittlauch

Obst

  • Äpfel (gelagert)
  • Erdbeeren
  • Rhabarber

Lagerware

  • Knoblauch
  • Knollensellerie
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzel
  • Rote Bete
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Zwiebeln

Und was koche ich im April? 35+ saisonale Kochvorschläge für April

Einkaufstipps & Vorratsideen für Mai

Das kannst du gut auf Vorrat kaufen oder vorbereiten

  1. Spargel: Wenn du den Spargel frisch kaufst (das erkennst du an den noch nicht vertrockneten Spargelenden), kannst du ihn eingewickelt in einem feuchten Geschirrtuch einige Tage im Kühlschrank lagern. 
  2. Erdbeeren: Diese solltest du am besten rasch essen, einfrieren oder zu Marmelade oder Kompott einkochen.
  3. Rhabarber: Frischer Rhabarber lässt sich super schneiden und roh einfrieren.

Wochenmarkt- und Hofladen-Tipp

Im Mai lohnt es sich nach der Winterpause endlich wieder mal den Wochenmarkt zu besuchen. Mein Tipp an die Sparfüchse: Frag beim Bauern nach, ob er noch Spargelbruch übrig hat. Das ist der Spargel, der bei der Ernte abgebrochen ist. Du kannst Spargelbruch super für eine Spargelpfanne verwenden – dort würdest du den Spargel sowieso in Stücke schneiden. 

„Ich friere im Mai gern Rhabarber und gehackte Kräuter portionsweise ein. Dann kann ich an einem besonderen Wintertag mein Porridge mit Rhabarber aufpeppen. Auf die gehackten Käuter greife ich immer dann zurück, wenn ichs gerade eilig hab beim Kochen.“

Veronika Jumi

Wichtige Nährstoffe im Mai und wie du sie clever nutzt

1. Folat: für Wachstum, Zellteilung & frühe Schwangerschaft

Spinat, grünes Blattgemüse, Spargel, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind schöne Folatquellen auf deinem Teller. Gerade in der frühen Schwangerschaft (und schon davor!)  ist Folat besonders wichtig. Die DGE empfiehlt zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung Folsäure zu supplementieren – möglichst mindestens 4 Wochen vor der Schwangerschaft und im ersten Schwangerschaftsdrittel. 

2. Vitamin C: für eine bessere Eisenaufnahme

Erdbeeren, Kohlrabi, Radieschen, Kräuter und frisches Gemüse bringen Vitamin C auf den Teller. Das ist besonders praktisch, wenn du pflanzliche Eisenquellen wie Linsen, Kichererbsen, Haferflocken und Vollkornbrot isst. Denn wie bereits in meinem Blogbeitrag Diese Lebensmittelkombinationnen sind wahre Nährstoffbooster erklärt, hilft Vitamin C deinem Körper Eisen besser aufzunehmen. 

3. Ballaststoffe: für eine gute Verdauung

In der Schwangerschaft ist die Verdauung gerne mal etwas träger als normalerweise. Woran liegts? An den Hormonen – war klar 😉 Aber du kannst mit Bewegung und der richten Ernährung deiner Verdauung auf die Beine helfen: Ballaststoffe aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen können hier helfen, weil sie unter anderem Einfluss auf Stuhlvolumen, Sättigung und Darmtätigkeit haben.

Aber: Nicht jede Schwangere verträgt plötzlich riesige Rohkostberge! Wenn dein Bauch bei Rohkost zu zwicken beginnt, versuch leichtere Varianten wie gedünsteten Spinat, Ofenkohlrabi, Spargel aus dem Ofen oder ein warmes Porridge mit Kompott.

4. Jod, Eisen & Energie: bitte nicht nur „leicht“ essen

Der Mai versorgt uns mit Spargel, Salat und  Erdbeeren in Hülle und Füllen. Über so viel Frische auf dem Teller freut sich dein Körper und auch dein Gaumen! Aber gerade in Schwangerschaft und Stillzeit darf dein Essen nicht nur hübsch grün und leicht sein, sondern auch sättigend. Die DGE weist darauf hin, dass in der Schwangerschaft der Bedarf an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen stärker steigt als der Energiebedarf; nährstoffdichte Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Milchprodukte sind deshalb besonders wertvoll.

In der Stillzeit kommt zusätzlich Energiebedarf dazu: Bei ausschließlichem Stillen in den ersten 6 Monaten nennt die DGE einen Richtwert von etwa 500 kcal zusätzlich pro Tag. Heißt übersetzt: Ein Salat ist fein. Ein Salat mit Kartoffeln, Ei, Linsen, Feta, Nüssen oder Brot ist oft noch viel besser.

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Dort poste ich alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende, Rezeptideen und gebe auch private Einblicke – so wie in meine persönliche Aufbrauchchallenge, kurz vor dem Umzug, wenn ich die Speis leer bekommen will. Ob ich das schaffe – na mal schaun 😀

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