1) Plant Points zählen jede einzelne Pflanzensorte, die du isst. Ziel laut dem American Gut Project sind 30 verschiedene pro Woche, für mehr Darmgesundheit. 2) Obst, Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze zählen alle einzeln mit. 3) Je vielfältiger dein Teller, desto vielfältiger dein Mikrobiom – das stärkt Darmbarriere, Immunsystem und Stoffwechsel. 4) Bakterien, die Ballaststoffe in Butyrat umwandeln, profitieren besonders davon. 5) Mit Samenglas, Nussmix und einem gut sortierten Kräuter-/Gewürzregal kommst du easy auf mehr Plant Points.
Hast du schon mal deine Pflanzen gezählt? Nein, nicht die am Fensterbrett – die auf deinem Teller. Genau darum geht’s bei Plant Points – einem einfachen Hebel für mehr Darmgesundheit. Optimalerweise essen wir 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche. Und ja, ich weiß: 30 hört sich mal nach richtig viel an. Aber glaub mir, das ist machbarer, als du glaubst!
Was sind Plant Points eigentlich?
Ein Plant Point ist jedes einzelne pflanzliche Lebensmittel, das du isst. Dein Ziel sollten 30 verschiedene Pflanzenpunkte pro Woche sein. Dazu zählen:
Obst
Gemüse
Vollkorngetreide
Hülsenfrüchte
Nüsse
Samen
Kräuter
Gewürze
Die Idee dahinter kommt vom American Gut Project, einer riesigen Studie mit über 10.000 Teilnehmer:innen. Das Ergebnis: Menschen, die pro Woche mehr als 30 verschiedene Pflanzen gegessen haben, hatten eine deutlich vielfältigere Darmflora als jene, die nur bei rund 10 verschiedenen Sorten geblieben sind. (Die Darmflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen, die den menschlichen Darm, insbesondere den Dickdarm, besiedeln. Es handelt sich überwiegend um Bakterien, daneben aber auch um Archaeen, Pilze, Viren und Protozoen.)
Zugegeben, als ich das erste Mal davon gehört hab, dachte ich nur so: 30? Pro Woche? Ich bin damals mit meinem Mann beim Abendessen gesessen, bei Pasta mit Pesto, und dann haben wir angefangen zu zählen. Es war Winter und die Obst- und Gemüseauswahl relativ eintönig. Dennoch haben wir ziemlich schnell gemerkt, wie viele verschiedene Pflanzen tatsächlich schon auf dem Speiseplan stehen, und das, obwohl ich vorwiegend saisonale Lebensmittel kaufe. Das hat mich ziemlich motiviert, der Sache mit den Plant Points näher auf den Grund zu gehen.
Warum ist das gut für deine Darmgesundheit?
Jede Pflanzensorte bringt ihre eigene Mischung an Ballaststoffen und Pflanzenstoffen mit sich. Und die sind quasi das Lieblingsfutter deiner Darmbakterien. Je bunter und vielfältiger sich die Lebensmittel auf deinem Teller stapeln, desto vielfältiger wird auch dein Mikrobiom (= Darmflora) sein. Und ein artenreiches Mikrobiom gilt als einer der wichtigsten Marker für deine Darmgesundheit. Denn je vielseitiger die Mikroorganismen in deinem Darm sind, desto stabiler ist deine Darmflora gegenüber Krankheitserregern, desto stärker unterstützt sie dein Immunsystem und desto besser kann sie deinen Stoffwechsel fördern.
Besonders freuen dürfen sich dabei jene Bakterien, die Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat umwandeln. Butyrat (das Salz der Buttersäure) ist sozusagen der Treibstoff für deine Darmschleimhaut. Es stärkt die Darmbarriere, wirkt entzündungshemmend und hat Einfluss auf dein Immunsystem. Kein Wunder also, dass Plant Points gerade so ein Thema sind.
Meine 3 besten Tipps für mehr Plant Points
Ein Samenglas herrichten. Ich hab mir ein Glas mit einer Mischung aus Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Sesam, Hanfsamen und Chiasamen hergerichtet. Das steht bei mir griffbereit im Regal. Ein Löffel davon über den Salat, ins Joghurt oder aufs Porridge, und schon hast du locker 5–6 Plant Points nebenbei mitgenommen.
Einen Nussmix als Snack für zwischendurch. Statt zur Chipstüte greif ich mittlerweile öfter zu einer Handvoll Nüsse: Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Pekanüsse und gerne auch Cashewbruch (der ist günstiger als ganze Cashewkerne und schmeckt genauso gut). Nebenbei bringt der Nussmix noch ordentlich gute Fette in Form von ungesättigten Fettsäuren (z. B. Omega-3-Fettsäuren) mit, die dein Körper auch braucht. Gerade in der Schwangerschaft und Stillzeit sind ungesättigte Fettsäuren besonders wichtig, da sie unter anderem für den Aufbau von Zellen sowie für die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem des Babys benötigt werden.
Kräuter und Gewürze großzügig einsetzen. Ein kleiner Kräutertopf am Fensterbrett und ein gut sortiertes Gewürzregal, und schon streust du bei jedem Kochen ein paar zusätzliche Plant Points mit rein. Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Kurkuma, Paprika – alles zählt. Gerade wenn die Zeit knapp ist, ist das die günstigste und schnellste Art, die Vielfalt am Teller zu erhöhen.
Zusatztipp: Trockenobst. Ich hab mir noch ein Glas Studentenfutter hergerichtet – nur mit Upgrade. Statt nur Rosinen kannst du den Nussmix mit Apfelringen, getrockneten Mangostreifen, getrockneten Marillen, Zwetschgen oder kandiertem Ingwer pimpen. Bringt nochmal ein paar zusätzliche Plant Points und macht den Snack gleich viel spannender.
Mein Fazit zum Thema Plant Points und Darmgesundheit
Um auf die 30 Plant Points pro Woche zu kommen, musst du nicht deinen kompletten Speiseplan umkrempeln oder dich vegan ernähren. Es geht darum, ein paar kleine Add-Ons zu integrieren, und dabei sollen dir meine oben genannten Tipps helfen. Darüber wird sich nicht nur dein Darm freuen, sondern auch deine Geschmacksknospen – denn auch die lieben Abwechslung 😉
Häufig gestellte Fragen zu Plant Points und Darmgesundheit
Was sind Plant Points genau?
Plant Points zählen jedes einzelne pflanzliche Lebensmittel, das du isst: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze zählen alle einzeln mit. Das vorgegebene Ziel sind 30 verschiedene Pflanzenpunkte pro Woche.
Wie viele Plant Points sollte ich pro Woche essen?
Die Empfehlung liegt bei 30 verschiedenen Pflanzen pro Woche. Das American Gut Project hat gezeigt, dass Menschen mit mehr als 30 Pflanzensorten eine deutlich vielfältigere Darmflora hatten als jene, die bei rund 10 Sorten geblieben sind.
Warum sind Plant Points gut für die Darmgesundheit?
Jede Pflanzensorte bringt eigene Ballaststoffe und Pflanzenstoffe mit, die meine Darmbakterien füttern. Je vielfältiger mein Teller, desto vielfältiger mein Mikrobiom – und das stärkt Darmbarriere, Immunsystem und Stoffwechsel.
Welche Bakterien profitieren von Plant Points?
Besonders jene Bakterien, die Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat umwandeln. Butyrat ist quasi der Treibstoff für meine Darmschleimhaut und wirkt entzündungshemmend.
Wie komme ich am einfachsten auf mehr Plant Points?
Bei mir helfen ein fertiges Samenglas für Salat und Joghurt, ein Nussmix als Snack und ein gut sortiertes Kräuter- und Gewürzregal – so sammeln sich die Plant Points fast von allein.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/08/Plant-Points-Darmgesundheit.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-08-12 16:48:192026-08-12 16:48:21Plant Points für die Darmgesundheit: Wie 30 Pflanzen pro Woche wirklich machbar sind
Letzte Woche saß ich vor ChatGPT und dachte mir: „Was spuckt die KI eigentlich aus, wenn ich sie nach geburtsvorbereitender Ernährung frage?“ Und sagen wir mal so: Zwischen Datteln, Himbeerblättertee, Energy Balls und „iss einfach intuitiv“ war alles dabei. Nur leider oft ohne Einordnung. Und genau da wird es spannend.
Denn geburtsvorbereitende Ernährung ist kein Zaubertrick, mit dem du dein Baby sanft aus dem Bauch snackst. Aber sie kann deinen Körper in den letzten Schwangerschaftswochen sinnvoll unterstützen. Ich zeige dir hier beide Seiten auf. Am Ende gebe ich dir meine klare Empfehlung.
die kurze Antwort:
Geburtsvorbereitende Ernährung kann deinen Körper in den letzten Schwangerschaftswochen unterstützen, indem sie Energie liefert, Nährstoffspeicher pflegt und eventuell bestimmte Geburtsverläufe positiv beeinflusst. Besonders Datteln sind spannend, aber kein Muss. Wichtig bleibt: ausgewogen essen, genug trinken, Risiken meiden und nichts ohne Rücksprache übertreiben.
Welche Chancen bietet geburtsvorbereitende Ernährung für Schwangere?
Geburtsvorbereitende Ernährung bietet die Chance, deinen Körper vor der Geburt gut mit Energie, Flüssigkeit und wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Geburt ist schließlich keine Wellness-Anwendung mit Lavendelduft, sondern körperliche Arbeit. Und ja: Dafür darf dein Körper gut vorbereitet sein.
1. Du gehst nicht mit leerem Akku in die Geburt
In den letzten Schwangerschaftswochen ist dein Körper ohnehin im Hochleistungsmodus. Die offiziellen Empfehlungen betonen, dass der Bedarf an vielen Vitaminen und Mineralstoffen in der Schwangerschaft stärker steigt als der Energiebedarf. Deshalb sind nährstoffdichte Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Eier, Fisch oder hochwertige pflanzliche Alternativen besonders sinnvoll.
Für die Geburtsvorbereitung heißt das: Nicht „mehr essen um jeden Preis“, sondern clever essen. Also Mahlzeiten, die satt machen, deinen Blutzucker stabil halten und dich nicht in dieses „Ich brauche jetzt sofort drei Zimtschnecken oder ich weine“-Loch schubsen. Komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß und gesunde Fette – darauf darfst du deinen Fokus legen.
2. Datteln könnten tatsächlich mehr sein als ein Instagram-Trend
Datteln gehören zu den bekanntesten Lebensmitteln rund um geburtsvorbereitende Ernährung. Und tatsächlich gibt es dazu auch Studien. Eine Meta-Analyse von 2024 fand Hinweise darauf, dass Dattelkonsum in der späten Schwangerschaft unter anderem mit kürzerer Schwangerschafts- und Geburtsdauer, geringerem Einleitungsbedarf und besseren Werten zur Muttermundsreife verbunden sein kann. Leider zeigen die bisherigen Studien keine zuverlässigen Ergebnisse – viele haben methodische Schwächen. Besonders problematisch: Nur vier Studien haben untersucht, wie sicher diese Maßnahme wirklich ist.
Praktisch heißt das: Wenn du Datteln magst und keine medizinischen Gründe dagegensprechen, können sie ab etwa der 36./37. Schwangerschaftswoche eine schöne Ergänzung sein. Zum Beispiel 3–6 Datteln am Tag, je nach Größe, Verträglichkeit und Blutzuckersituation. Bei Gestationsdiabetes bitte unbedingt vorher mit Ärztin, Arzt oder Ernährungsberatung abklären.
3. Du kannst Verdauung und Wohlbefinden unterstützen
Viele Schwangere kennen es: Der Bauch ist voll, der Darm träge, der Magen drückt und die Motivation für riesige Mahlzeiten liegt ungefähr bei null. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken, Vollkornbrot, Linsen, Gemüse, Beeren, Leinsamen oder Nüsse können helfen, die Verdauung in Schwung zu halten. Wenn du dich ballaststoffreich ernährst darfst du aber eines nicht vergessen: trinken, trinken, trinken! Am besten greifst du vor allem zu Wasser und ungesüßten Tees – zuckerreiche Getränke sollten eher die Ausnahme bleiben.
Welche Gefahren lauern bei der geburtsvorbereitenden Ernährung auf Schwangere?
Geburtsvorbereitende Ernährung wird genau dann problematisch, wenn aus Unterstützung ein Druckprogramm wird. Kein Lebensmittel garantiert eine schnelle Geburt. Kein Tee ersetzt medizinische Begleitung. Und kein Ernährungstrend sollte dich dazu bringen, Warnzeichen, Diagnosen oder dein Bauchgefühl zu ignorieren.
1. Der größte Denkfehler: „Natürlich“ heißt automatisch sicher
Viele geburtsvorbereitende Tipps klingen harmlos, weil sie natürlich sind. Datteln, Tees, Gewürze, Öle, Kräuter. Aber auch natürliche Lebensmittel und Pflanzenstoffe können Wirkungen haben, gerade in der Schwangerschaft.
Bei Himbeerblättertee zum Beispiel ist die Datenlage deutlich dünner als der Hype. Er wird traditionell genutzt, aber hochwertige Belege für klare Geburtseffekte sind begrenzt. Deshalb würde ich ihn nicht als „muss jede Schwangere trinken“ empfehlen, sondern nur nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin, besonders bei Risikoschwangerschaft, vorzeitigen Wehen, Blutungen oder geplanter Sectio.
2. Zu viel Zucker bleibt zu viel Zucker – auch wenn er aus der Dattel kommt
Datteln liefern Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Aber sie enthalten eben auch eine gute Menge Zucker. Das ist nicht per se schlecht. Dein Körper darf Kohlenhydrate bekommen, und sehr restriktive Low-Carb-Ansätze in der Schwangerschaft sind nicht automatisch sinnvoll. Reviews zeigen, dass sowohl sehr kohlenhydratarme als auch sehr kohlenhydratreiche Muster differenziert betrachtet werden müssen, weil die Qualität der Kohlenhydrate entscheidend ist.
Aber: Bei Gestationsdiabetes, Insulinresistenz oder stark schwankendem Blutzucker solltest du Datteln nicht einfach wahllos in dich reinstopfen, nur weil du in Facebook Gruppen gelesen hast, dass irgendwelche 3-fach Mamas dank der Datteln eine ach so leichte Geburt hatten. Ernährung ist individuell und daher brauchts individuelle Lösungen. Vielleicht passen Datteln bei dir besser, wenn du sie mit Nüssen kombinierst. Vielleicht aber auch gar nicht. Hör auf dich und das Fachpersonal auf das du vertraust.
3. Lebensmittelsicherheit bleibt wichtiger als jeder Geburts-Hack
Kurz vor der Geburt noch Sushi mit rohem Fisch, Rohmilchkäse (z.B.: Camembert) oder Salami gönnen, weil die Schwangerschaft ja eh bald vorbei ist? Lieber nicht. Schwangere sollten rohe tierische Lebensmittel meiden, unter anderem wegen möglicher Infektionen wie Listeriose oder Toxoplasmose. Das gilt auch in den letzten Wochen.
Auch bei Fisch lohnt sich die differenzierte Sicht: Fisch liefert Jod, Vitamin D und langkettige Omega-3-Fettsäuren wie DHA. Bei Verzicht auf fettreichen Fisch sollte DHA supplementiert werden. Gleichzeitig sollten Schwangere eher quecksilberarme Fischarten wählen – das heißt Thunfisch sollte nicht deine erste Wahl sein.
4. Die Louwen-Diät kann schnell zur Diätfalle werden
Ein Thema, das bei geburtsvorbereitender Ernährung fast immer auftaucht, ist die Louwen-Diät. Dabei wird häufig empfohlen, in den letzten sechs Schwangerschaftswochen auf Zucker und Weißmehl zu verzichten, um die Geburt zu erleichtern. Die Idee dahinter: Ein stabilerer Blutzucker- und Insulinspiegel könnte die Wirkung geburtsrelevanter Hormone unterstützen. Klingt erst mal logisch, ist wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt. Was Dr. Louwen selbst über seine Diät denkt, habe ich in folgendem Beitrag näher betrachtet: Diätwahn in der Schwangerschaft: warum ich die Louwen-Diät kritisch sehe.
Was ich daran kritisch sehe: Auf Social Media wird aus dieser eigentlich überschaubaren Empfehlung schnell ein strenges Regelwerk. Plötzlich geht es nicht mehr nur um weniger Süßigkeiten und Weißmehl, sondern um „keine Kohlenhydrate“, „keine Nudeln“, „kein Brot“, „bloß nichts falsch machen“. Und genau da wird es problematisch. Denn komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Haferflocken sind (sofern du keine Unverträglichkeiten hast) niemals dein Feind – auch nicht in der Schwangerschaft, sondern wichtige Energielieferanten.
Gerade in den letzten Wochen vor der Geburt brauchst du keine zusätzliche Diät-Challenge. Du brauchst Energie, Nährstoffe und Vertrauen in deinen Körper. Besonders für Frauen mit Essstörungserfahrung oder einem angespannten Verhältnis zum Essen kann der Begriff „Diät“ enormen Druck auslösen. Und ganz ehrlich: Keine Frau sollte hochschwanger das Gefühl haben, sie sei selbst schuld, wenn die Geburt nicht „leicht genug“ verläuft.
Meine Empfehlung: Du darfst freien Zucker und Weißmehl reduzieren, wenn dir das guttut. Aber bitte nicht aus Angst. Und bitte nicht, indem du ganze Lebensmittelgruppen streichst oder hungrig ins Bett gehst. Geburtsvorbereitende Ernährung darf dich stärken und soll nicht in einem Kontrollprojekt enden.
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Wie gehe ich persönlich mit geburtsvorbereitender Ernährung um?
Ich sehe geburtsvorbereitende Ernährung nicht als Challenge, sondern als liebevolle Vorbereitung. Nicht: „Du musst jetzt jeden Tag sechs Datteln essen, Himbeerblättertee trinken, Leinsamen schroten, Knochenbrühe kochen und nebenbei noch Atemübungen machen.“ Sondern: „Was braucht dein Körper jetzt, damit du dich stabil, genährt und gut begleitet fühlst?“
Meine klare Linie ist: Erst die Basis, dann die Extras.
Die Basis sieht für mich so aus:
regelmäßige Mahlzeiten mit Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und gesunden Fetten
viel Gemüse und Obst, aber ohne Rohkost-Zwang bei Sodbrennen oder Völlegefühl
ausreichend trinken
Jod, Eisen und DHA nach Empfehlung im Blick behalten
keine Experimente mit extremen Diäten, Fastenkuren oder „Geburt anstoßen durch Essen“
Die Extras dürfen dann dazukommen:
Datteln, wenn du sie magst. Energy Balls (was das genau ist, kannst du hier nachlesen) für die Kliniktasche. Himbeerblättertee, wenn deine Hebamme grünes Licht gibt. Ein gutes Wochenbett-Frühstück im Tiefkühler. Vorgekochte Suppen. Snacks, die dich nicht nach zwei Minuten wieder hungrig machen.
Was ich bewusst nicht mache: Schwangeren Angst einreden. Du kannst dich nicht für eine „perfekte Geburt“ fittessen. Du kannst aber deinen Körper ernst nehmen. Und das ist schon ziemlich viel.
Meine einfache Geburtsvorbereitungs-Formel für den Alltag
Ab der 34.–36. Woche: Fokus auf einfache, gut verträgliche Mahlzeiten. Suppen, Ofengemüse, Kartoffeln, Reisgerichte, Haferflocken, Eier, Joghurt, Hülsenfrüchte, Nüsse.
Ab der 36./37. Woche: Datteln testen, falls du möchtest und darfst. Zum Beispiel im Porridge, als Energyballs oder gefüllt mit Mandelmus. Bitte nicht am Tag vor ET plötzlich riesige Mengen essen, nur weil jemand auf TikTok gesagt hat, dann flutscht das Baby raus.
Für die Kliniktasche: Pack Snacks ein, die dir wirklich schmecken: Dattel-Nuss-Bällchen, Müsliriegel mit überschaubarer Zutatenliste, Cracker, Banane, Apfelmus-Quetschie, Elektrolytgetränk oder Kokoswasser, falls du es verträgst. Unter der Geburt gelten je nach Klinik, Geburtsverlauf und medizinischer Situation unterschiedliche Empfehlungen zum Essen und Trinken. Deshalb vorher mit Hebamme oder Klinik abklären. Ich selbst hatte übrigens auch ein paar Snacks mit, in meiner Kliniktasche. Allerdings habe ich keinen einzigen davon angerührt. Ich war viel zu aufgeregt und hatte absolut keine Lust auf Essen.
Meine geburtsvorbereitende Ernährung: Was ich in den letzten Wochen vor der Geburt täglich gegessen habe
In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich versucht, es mir so einfach wie möglich zu machen. Kein komplizierter Ernährungsplan, kein „Ich muss jetzt alles perfekt machen“, sondern eher: Was gibt mir Energie? Was unterstützt meinen Körper, ohne dass ich den halben Tag in der Küche stehe?
Bei mir sah das ziemlich unspektakulär aus und genau deshalb hat es funktioniert:
Topfen (Quark) als Eiweißquelle
für die Muskeln & zur Unterstützung der Geweberegeneration
denn das ist das Letzte, was man vor der Geburt braucht!
Grünes Blattgemüse für die Blutbildung
und zur Vorbeugung von Müdigkeit
Wasser, Wasser, Wasser gegen Wassereinlagerungen
klingt komisch, hilft aber wirklich gegen Wassereinlagerungen (und ja im Hochsommer und hochschwanger, hatte ich diese natürlich)
Datteln für eine kürzere Eröffnungsphase
und zur natürliche Wehenförderung (Hilfts nix – schadets nix. Denn obs wirklich geholfen hat, weiß ich nicht.)
Fazit: Geburtsvorbereitende Ernährung ist eine Chance, wenn du sie als Unterstützung nutzt und nicht als Kontrollprogramm
Meine klare Empfehlung: Ja, beschäftige dich mit geburtsvorbereitender Ernährung. Aber bitte ohne Druck, ohne Heilsversprechen und ohne „Ich muss nur alles richtig essen, dann wird die Geburt perfekt“-Gedanken.
Setze auf eine nährstoffreiche Basis, genug Flüssigkeit, gute Kohlenhydrate, ausreichend Eiweiß und sichere Lebensmittel. Datteln können ab der späten Schwangerschaft eine spannende Ergänzung sein, wenn sie zu dir passen. Himbeerblättertee und andere Kräuter bitte nicht blind einsetzen, sondern mit deiner Hebamme oder Ärztin besprechen.
Und vielleicht ist das die schönste Perspektive: Geburtsvorbereitende Ernährung ist kein Versuch, die Geburt zu kontrollieren. Sie ist eine Art, deinem Körper zu sagen: „Ich sehe, was du leistest. Ich unterstütze dich.“
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Kennst du das? Kaum sieht jemand deinen Babybauch, werden ungefragt Ernährungstipps verteilt wie Werbezettel in der Fußgängerzone. 80 % davon? Reiner Bullshit. Zeit, mal ordentlich aufzuräumen! Herzlich-Willkommen bei einer Runde BULLSHIT-BINGO in der Schwangerschafts-Edition! 1. „Jetzt musst du für zwei essen!“ Ah ja, klar! Und dein Baby braucht dann wohl auch zwei Pizzen und eine […]
Von Instagram Trends über Verdauung und Wohlbefinden: geburtsvorbereitende Ernährung ist kein Zaubertrick, mit dem du dein Baby sanft aus dem Bauch snackst. Aber sie kann deinen Körper in den letzten Schwangerschaftswochen sinnvoll unterstützen. Ich zeige dir hier beide Seiten auf und verrate dir eine einfache Geburtsvorbereitungs-Formel für den Alltag.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
Kaum ist der Test positiv, wird Essen für viele Frauen plötzlich kompliziert. Auf einmal wirkt jede Mahlzeit wichtig. Der Blick auf die Waage wird häufiger, mehr Unsicherheiten kommen auf – darf ich Kaffee überhaupt noch trinken, oder ist nur Alkohol verboten, was ist mit Zucker oder dem weichen Ei am Frühstückstisch? Und mit genau diesen Unsicherheiten beginnt oft der Stress.
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft bedeutet aber nicht, dass du ab sofort nur noch perfekt essen darfst. Du musst ab jetzt nicht jeden Tag frisch kochen oder Zucker panisch meiden. Wenn du bereits gesund bist und weiterhin gesund durch die Schwangerschaft kommen möchtest, bedeutet das auch nicht, dass du so wenig wie möglich zunehmen sollst. Und auch nicht, dass du dich durch eine endlose Liste von Verboten kämpfen musst.
Gesund essen in der Schwangerschaft bedeutet vor allem eins: Dich und dein Baby regelmäßig, ausreichend und nährstoffbewusst zu versorgen.
Und dabei soll deine Ernährung zu DIR passen. Also zu deinem Alltag, deinem Appetit und deiner Energie. Ernährung ist übrigens auch vor allem dann richtig, wenn sie zu Beschwerden wie Übelkeit, Verstopfung, Sodbrennen oder Erschöpfung passt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in der Schwangerschaft keine Ernährung „für zwei“, sondern eine ausgewogene, pflanzenbetonte Ernährung mit Blick auf kritische Nährstoffe. Der Energiebedarf steigt dabei deutlich weniger, als viele denken: als Richtwert nennt die DGE für normalgewichtige Schwangere mit unveränderter Aktivität etwa 250 kcal zusätzlich pro Tag im 2. Trimester und 500 kcal zusätzlich pro Tag im 3. Trimester. Gleichzeitig empfiehlt sie insbesondere Folsäure und Jod als Supplemente; auf Eisen und DHA/Omega-3 sollte ebenfalls besonders geachtet werden.
Und noch etwas ist mir wichtig: Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft sieht nicht für alle gleich aus.
Was für die eine wunderbar funktioniert, ist für die andere gerade komplett unrealistisch. Vielleicht wegen Übelkeit, Müdigkeit oder Verdauungsbeschwerden. Vielleicht, weil schon ein Kind da ist. Oder aber, weil Essen schon vor der Schwangerschaft mit Druck verbunden war.
Die Basis einer gesunden Ernährung bleibt gleich, die Umsetzung jedoch darf individuell sein und an dich persönlich angepasst werden.
Du möchtest in deiner Schwangerschaft nicht ständig googeln, sondern endlich wissen, was dir und deinem Baby wirklich guttut?
In meinem 1:1 für Schwangere begleite ich dich persönlich mit alltagstauglichen, fundierten Empfehlungen, damit du dich bei Ernährung, Beschwerden und Unsicherheiten endlich klar, sicher und gut aufgehoben fühlst.
Melde dich gerne per Mail beratung@mamamahlzeit.com und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch!
5 Dinge, die du aus diesem Artikel mitnehmen darfst
1. Gesund essen in der Schwangerschaft heißt nicht: perfekt essen. 2. Das große Ganze zählt mehr als die einzelne Mahlzeit. 3. Gewichtszunahme gehört biologisch dazu. 4. Bestimmte Lebensmittel solltest du meiden, aber ohne Panik. 5. Supplemente sind wichtig, aber bitte mit ärztlicher Rücksprache.
Wie gesunde Ernährung dich und dein Baby unterstützen kann
Eine gute Ernährung kann in der Schwangerschaft sehr viel leisten: Sie hilft dir, deinen eigenen Körper stabil zu versorgen UND sie unterstützt die Entwicklung deines Babys.
Besonders wichtig sind dabei Folat beziehungsweise Folsäure, Jod, Eisen, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Diese Nährstoffe spielen unter anderem eine Rolle für Wachstum, Blutbildung, Schilddrüsenfunktion, Gewebeaufbau und die normale Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Eine gute Ernährung ersetzt keine medizinische Betreuung. Aber sie schafft eine starke Grundlage.
Im Alltag bringt gesunde Ernährung aber noch etwas anderes: mehr Struktur. So habe ich zum Beispiel in der Schwangerschaft begonnen, ein ordentliches Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Genau dieses Learning aus meiner Schwangerschaft hilft mir auch jetzt in der Stillzeit, kraftvoll in den Tag zu starten, auch wenn die vergangene Nacht wieder mal kurz war. Und nein, ich war absolut nicht der Frühstückstyp. Aber ich hab mal was neues ausprobiert und was ich dabei gelernt habe kannst du in meinem Beitrag: Mein größtes Learning in der Schwangerschaft nachlesen.
Wer regelmäßig isst, Mahlzeiten sinnvoll kombiniert und gut verträgliche Lebensmittel griffbereit hat, kommt oft besser durch den Tag. Gerade bei Übelkeit, Heißhunger, Müdigkeit und Leistungstiefs.
Gesund essen heißt in der Schwangerschaft deshalb nicht nur, die Verbotsliste im Kopf durchzugehen oder Nährstoffe gedanklich „abzuhaken“. Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft heißt auch, den Tag so zu gestalten, dass du nicht ständig in lange Esspausen, Unterzucker oder völlige Erschöpfung rutschst. Dieser Tipp passt auch zu den Empfehlungen der Uniklinik Freiburg, bei Übelkeit eher kleine, häufige Mahlzeiten zu wählen.
Ab wann du dich mit Ernährung in der Schwangerschaft beschäftigen solltest
Die richige Ernährung in der Schwangerschaft beginnt eigentlich schon ab Kinderwunsch.
Die DGE empfiehlt Frauen, die schwanger werden wollen oder könnten, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung 400 µg Folsäure pro Tag oder äquivalente Folate als Supplement. Idealerweise beginnt die Supplementierung mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und läuft bis zum Ende des ersten Trimesters weiter. Das BfR betont ebenfalls, dass dadurch das Risiko für Neuralrohrdefekte gesenkt werden kann. Auch Jod spielt schon früh eine wichtige Rolle.
Im echten Leben wird das Thema Ernährung aber oft genau dann groß, wenn Essen kompliziert wird:
bei Übelkeit
bei Verdauungsbeschwerden
bei Sodbrennen
bei wenig Zeit
bei auffälligen Blutzuckerwerten
bei Unsicherheit nach restriktivem Essverhalten
bei Eisenmangel
oder immer dann, wenn du merkst: „Ich weiß theoretisch, was gesund wäre. Aber praktisch kriege ich es gerade nicht gut hin.„
Wenn es dir so geht, dann sieh dir mein 1:1 Starterprogramm für Schwangere an oder schreib mir eine E-Mail an beratung@mamamahlzeit.com. Zusammen finden wir bestimmt eine Lösung.
Diese Nährstoffe und Supplemente solltest du kennen, wenn du schwanger bist
Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft besteht nicht nur aus dem, was auf dem Teller liegt – Supplemente gehören auch dazu. Ich selbst werfe mir nicht bei jeder Gelengenheit was ein, aber in der Schwangerschaft machen Supplemente wissenschaftlich bewiesen einfach Sinn.
Folsäure und Jod
Folsäure und Jod sollten in der Schwangerschaft zu supplementiert werden, weil eine ausreichende Versorgung allein über die normale Ernährung in Deutschlang oft nicht sicher gewährleistet ist. Folsäure sollte idealerweise schon vor der Schwangerschaft begonnen und bis zum Ende des ersten Trimesters weitergenommen werden. Das BfR nennt für schwangere und stillende Frauen nach vorheriger Jodanamnese 100 bis 150 µg Jod zusätzlich über Präparate.
Docosahexaensäure
Auch Omega-3-Fettsäuren, genauer DHA, sind relevant. Die DGE empfiehlt Schwangeren, die nicht regelmäßig fettreichen Meeresfisch essen, eine zusätzliche Zufuhr von 200 mg DHA pro Tag. Die Empfehlung der Omega-3-Supplementierung geht auch über die Schwangerschaft hinaus und betrifft auch stillende Frauen.
Eisen
Eisen ist ebenfalls wichtig. Aber: Eisen wird nicht pauschal für alle supplementiert. Ob es nötig ist, hängt von Laborwerten, Beschwerden, Ernährung und ärztlicher Einordnung ab.
Supplemente – also welche und in welcher Dosierung – besprich bitte immer mit deiner Ärztin, deinem Arzt, deiner Diätologin oder deiner Hebamme.
Vorsicht! Gerade bei Schilddrüsenerkrankungen, vegetarischer oder veganer Ernährung, Mehrlingsschwangerschaft, auffälligen Blutwerten oder starker Übelkeit braucht es eine individuelle Einordnung. Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft sind sinnvoll oder gar automatisch harmlos. Eine zu hohe Aufnahme einzelner Stoffe kann problematisch sein.
Was gesunde Ernährung in der Schwangerschaft NICHT ist
Gesunde Ernährung ist keine Einheitslösung bei Beschwerden
Wenn du mit Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl oder Sodbrennen kämpfst, brauchst du nicht noch mehr Ernährungsperfektion. Sinnvoller ist es, wenn du ein paar Anpassungen vornimmst.
Ballaststoffe sind grundsätzlich sinnvoll. Aber bei akuten Beschwerden kann es zeitweise hilfreicher sein, Ballaststoffe etwas zu reduzieren. Greif stattdessen zu milden Gemüsesorten, vermeide Rohkost und teil dir dein Essen in kleine Portionen ein, die du dann über den Tag verteilt isst. Und ganz wichtig: vergiss nicht, ausreichend zu trinken.
Manchmal ist gesund einfach das, was gut verträglich ist und dich vor allem regelmäßig versorgt.
Gesunde Ernährung ist kein Kontrollprojekt bei restriktivem Essverhalten
Wenn Essen früher stark von Verboten, Angst oder Kontrolle geprägt war, kann so eine Schwangerschaft alte Themen wieder anstoßen. Denn die Gewichtszunahme kommt unausweichlich. Genau dann ist ein guter Ansatz für dich, Lebensmittel zu entdramatisieren, regelmäßig zu essen und für Ruhe im Kopf und Ausgleich zu sorgen. Vielleicht durch Meditation oder Yoga in der Schwangerschaft oder aber auch durch professionelle psychologische Hilfe.
Denn ein dauerhaft restriktives Essverhalten passt nicht zu den erhöhten Anforderungen in der Schwangerschaft. Und auch nicht zu einer entspannten Beziehung zum Essen.
Gesunde Ernährung ist kein Kampf gegen Gewichtszunahme
Kaum ist der Test positiv, taucht bei vielen Frauen ein Gedanke auf, den kaum eine laut ausspricht: „Hoffentlich nehme ich nicht zu viel zu.“
Kommentare von außen, alte Diätgedanken, Schönheitsindustrie … von diversen Seiten wird die Idee geprägt, dass Gewicht immer etwas mit Disziplin zu tun haben muss.
Aber in der Schwangerschaft befindest du dich nicht im Abbaumodus – du befindest dich im Aufbaumodus.
Für eine normalgewichtige Frauen gilt eine Gewichtszunahme von ungefähr 10 bis 16 kg als angemessenen; je nach Körperzusammensetzung vor der Schwangerschaft unterscheiden sich die Empfehlungen. Gewichtszunahme ist damit in der Schwangerschaft nicht automatisch ein Problem, sondern in großen Teilen ein normaler, biologisch wichtiger Prozess.
Wie die Gewichtszunahme zustande kommt
Die Zahl auf der Waage besteht in der Schwangerschaft nicht einfach nur aus Körperfett. Sie setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
dem Baby
der Plazenta
dem Fruchtwasser
der größer werdenden Gebärmutter
mehr Blutvolumen
mehr Gewebsflüssigkeit
wachsendem Brustgewebe
und auch Fettreserven, die der Körper bewusst anlegt, um zum Beispiel für die Stillzeit gut vorbereitet zu sein
Diese Veränderungen sind physiologisch sinnvoll: Dein Blutvolumen nimmt zu, um dich und dein Kind zu versorgen. Deine Gebärmutter wächst. Flüssigkeit wird eingelagert. Und Energiereserven helfen dir in den letzten Schwangerschaftswochen, rund um die Geburt und in der Stillzeit. Das heißt: Ein Großteil deiner Gewichtszunahme ist nicht nur normal, sondern gewollt und richtig sinnvoll.
Warum alte Kontrollmuster hier besonders problematisch sind
Wenn die Angst vor Gewichtszunahme groß ist, greifen viele Frauen unbewusst auf alte Strategien zurück.
Hunger wegtrinken
Mahlzeiten kleiner halten
Lebensmittel streichen
sich zusammenreißen
den Körper ständig beobachten
Das Problem ist nur: Hunger ist kein Fehler, Hunger ist ein wichtiges Signal deines Körpers, das dir sagt, was er in dem Moment für dich und dein Baby braucht. Wenn du Hunger dauerhaft ignorierst, landest du meist nicht bei mehr Sicherheit, sondern bei Erschöpfung, Heißhunger, Gedankenkreisen und noch mehr Stress rund ums Essen. Das betrifft übrigens nicht nur die Schwangerschaft sondern auch die Stillzeit. Hier kannst du meinen Beitrag 7 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft nachlesen.
Gesunde Ernährung ist kein Zuckerverbot
Gerade beim Thema Zucker kippt die Stimmung in der Schwangerschaft oft besonders schnell, denn wer kennt sie nicht, die Angst vorm großen Zuckertest. Plötzlich fühlt sich jeder Fruchtjoghurt, jede Dattel und jedes Stück Kuchen an wie eine kleine Prüfung. Vor allem dann, wenn der Blutzucker auffällig war oder das Wort Schwangerschaftsdiabetes im Raum steht.
Und genau hier braucht es einen liebevollen Realitätscheck: Zucker ist nicht der Feind.
Gesunde Ernährung in einer gesunden Schwangerschaft bedeutet nicht, Süßes komplett zu verbannen. Es bedeutet auch nicht, jedes Lebensmittel in „gut“ und „böse“ einzuteilen.
Viel hilfreicher ist eine andere Frage: Wie ist Süßes in deinen Alltag eingebettet?
Denn ja: Honig, Dattelsirup, Haushaltszucker, Apfelmus oder Banane liefern Süße. Und sie beeinflussen den Blutzucker. Entscheidend sind aber Menge, Häufigkeit und Kombination.
Oft helfen schon kleine Veränderungen:
Iss Süßes nicht auf leeren Magen.
Kombiniere Obst mit Nussmus.
Verfeinere dein Naturjoghurt mit Beeren und Nüssen.
Vermeide lange Esspausen.
Iss regelmäßig.
Du siehst, das ist keine Diät. Wer auf den Blutzucker achten soll, braucht deshalb meist keine radikalen Verbote, sondern Struktur, sinnvolle Kombinationen und einen realistischen Alltag.
Und ja, auch natürliche Datteln, Banane oder Apfelmus beeinflussen den Blutzucker, aber im Gegensatz zum Haushaltszucker bringen diese oft Ballaststoffe oder Mikronährstoffe mit – über die sich dein Körper auch freut.
Gesunde Ernährung ist kein Frischkoch-Zwang
Schwanger sein heißt nicht, mehr Zeit zu haben oder mehr Lust zum Kochen aufbringen zu können. Und schon gar nicht heißt schwanger sein, mehr Energie zu haben – ich denke da ans dritte Schwangerschaftsmonat zurück. Wahnsinn, wie unglaublich müde ich war.
Gerade Müdigkeit, Arbeit, Termine, Arztbesuche oder schon vorhandene Kinder machen Essen oft zur echten Organisationsaufgabe.
Und genau dann darf gesund essen auch praktisch sein. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:
Tiefkühlgemüse
vorgekochte Beilagen
Joghurt mit Haferflocken, Nüssen und Obst
Brot mit Ei oder Hummus
Suppen und Eintöpfe
Resteessen oder Mealprep
Gesund ist nicht nur das, was frisch und aufwendig ist. Gesund ist auch das, was im Alltag regelmäßig klappt und schmeckt und Spaß macht.
Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft: Es geht um Sicherheit, nicht um Panikmache und Schikane
Dieses Thema ist emotional aufgeladen. Und ganz ehrlich: verständlich. Gerade wenn ich durch diverse Facebook-Mama-Gruppen scrolle, fällt mir immer wieder auf, wie groß die Bandbreite ist. Sie reicht von purer Panikmache bis hin zu völliger Ignoranz gegenüber sämtlichen Empfehlungen – wobei im Netz vor allem diese beiden Extreme besonders laut auftreten.
Wer da still mitliest, kann schnell verunsichert werden. So fühlt sich Essen in der Schwangerschaft schnell nicht mehr nach Versorgung, Genuss und Bauchgefühl an – sondern eher wie ein Minenfeld.
Aber der Kern ist eigentlich recht einfach:
Bei bestimmten Lebensmitteln geht es in der Schwangerschaft nicht um „clean eating“. Es geht rein um Infektionsschutz – also den Schutz der Mutter, aber vor allem des Babys.
Die DGE betont, dass Schwangere keine rohen tierischen Lebensmittel essen sollten und besonders auf den Schutz vor Listeriose und Toxoplasmose achten müssen. Diese Infektionen können in der Schwangerschaft schwere Folgen für das ungeborene Kind haben. So steigt bei einer Erstinfektion mit Toxoplasmose in der Schwangerschaft unter anderem das Risiko von Fehlgeburten und Fehlbildungen.
Auf diese Lebensmittel solltest du in deiner Schwangerschaft besser verzichten
rohes oder nicht durchgegartes Fleisch
Rohwürste und roher Schinken
roher Fisch, Sushi, geräucherter oder gebeizter Fisch
rohe Eier und Speisen mit rohem Ei
Rohmilch und Rohmilchprodukte
Alkohol und Speisen mit Alkohol
Wenn du tierische Produkte ausreichend erhitzt, sollten Krankheitserreger abgetötet werden. Empfohlen wird Erhitzen auf mindestens etwa 70–72 °C im Inneren für rund 2 Minuten.
Wichtig! Und auch bei pflanzlichen Lebensmitteln gibt’s etwas zu beachten: Rohes Obst, Salat und Gemüse solltest du gründlich waschen, weil Erreger auch darüber aufgenommen werden können.
Alkohol ist wirklich tabu – da gibt’s keine Grauzone
Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere, sollten wirklich gänzlichst auf Alkohol verzichten. Es gibt keine gesicherte risikofreie Menge und kein unbedenkliches Zeitfenster in der Schwangerschaft. Alkoholkonsum kann mit Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des kindlichen Nervensystems verbunden sein.
Diese Lebensmittel sind nicht verboten, aber begrenzt
Koffein: Kaffee, Cola und Co. – Wie viel ist erlaubt?
Kaffee ist in der Schwangerschaft nicht komplett verboten, das ist der Grund, warum ich persönlich auch nicht darauf verzichtet habe. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Schwangeren, denen allein vom Kaffeegeruch schon übel wirst, vielleicht gehörst du ja auch dazu?
Die DGE verweist auf die EFSA (die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und nennt 200 mg Koffein pro Tag als Menge, die in der Schwangerschaft als sicher gilt. Gleichzeitig berichtet sie, dass ab 300 mg pro Tag in einer Meta-Analyse ein erhöhtes Risiko für Spontanabort gezeigt wurde.
Wichtig! Bei Koffein denken viele vor allem an Kaffee, doch es geht nicht nur um Kaffee.
Koffein steckt auch in schwarzem Tee, grünem Tee, Cola, Kakao und Energydrinks!
Im Alltag heißt das für dich: Ein bis zwei Tassen Kaffee sind ok. Aber wenn du dann am selben Tag noch zu Cola, Matcha, Schokolade oder Energydrinks greifst, hast du die Grenze vermutlich schneller überschritten als du glaubst.
Wenn du müde bist, brauchst du in der Schwangerschaft meist eher Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten, eine Eisenabklärung oder Entlastung.
Welche Fischsorten du besser meiden solltest
Fisch kann in der Schwangerschaft wertvoll sein, unter anderem wegen Jod und Omega-3-Fettsäuren. Die DGE empfiehlt grundsätzlich 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche, davon möglichst eine Portion fettreichen Seefisch. Gleichzeitig weist das BfR darauf hin, dass Schwangere Fischarten mit höheren Gehalten an Methylquecksilber meiden oder einschränken sollten, weil Methylquecksilber die neurologische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann. Genannt werden unter anderem Hai, Schwertfisch, Heilbutt und je nach Menge auch Thunfisch.
Doch manche Fische wie zum Beispiel Thunfisch oder Heilbutt haben einen erhöhten Gehalt an Methylquecksilber. Wenn du schwanger bist, solltest du diese Fische meiden. Das gleiche gilt übrigens auch noch für stillende Frauen.
Leber ist nährstoffreich und trotzdem keine gute Idee
Leber enthält sehr viel Vitamin A. Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin A in der Schwangerschaft kann problematisch sein. Daher solltest du besonders in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten auf den Verzehr von Leber verzichten.
Das heißt nicht, dass Vitamin A unwichtig wäre, auf die Dosis kommt es an. Und wie bereits oben erwähnt, kann es neben einem zu wenig, zum Beispiel an Folsäure, eben auch ein zu viel an Vitamin A geben.
Was gesund ist, hängt auch von deinem Alltag und deiner Verträglichkeit ab
Es gibt nicht einfach „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel. Auch wenn es online oft genau so klingt.
Denn ob ein Lebensmittel für dich gerade sinnvoll ist, hängt nicht nur von Kalorien, Zucker oder Ballaststoffen ab. Es hängt davon ab, wie es dir geht. Was du gerade verträgst. Was du brauchst. Und was in deinem Leben überhaupt umsetzbar ist.
Was für die eine Schwangere perfekt passt, kann für die andere gerade belastend, unpraktisch oder unverträglich sein.
Deshalb sind pauschale Aussagen wie „Das ist gesund“ oder „Das solltest du nicht essen“ oft zu kurz gedacht.
Warum Toast manchmal die gesündere Wahl sein kann als Rohkost
Schwangerschaft ist keine Phase, in der Essen immer planbar ist.
Störende Gerüche können plötzlich Übelkeit hervorrufen. Appetit kann sich täglich ändern. Lieblingsgerichte gehen auf einmal gar nicht mehr. (Ich konnte zum Beispiel keinen Knoblauch mehr esse, obwohl ich sonst 2-3 Zehen roh auf einmal verdrücken kann) Und manchmal bekommt man morgens eben nur Toast oder Banane herunter.
Gesund essen in der Schwangerschaft heißt, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen und mit statt gegen deinen Körper zu arbeiten.
Wenn Vollkorn deinen Magen-Darm gerade eher belastet, als dich zu sättigen, ist eine besser verträgliche Variante vielleicht die bessere Wahl. Wenn ein warmes, einfaches Abendessen à la Milchreis besser für dich funktioniert als der perfekte Rohkostteller, dann ist auch das eine gesunde Entscheidung.
Warum deine Gedanken über Essen eine größere Rolle spielen, als du denkst
Nicht nur die Lebensmittelauswahl zählt. Sondern auch das, was du dabei denkst, wenn du die einzelnen Lebensmittel isst. Wie es dir damit geht.
Ein starres Denken in „erlaubt“ und „verboten“ kann in der Schwangerschaft enormen Druck erzeugen. Essen wird dann schnell zu einem Kontrollprojekt. Jede Mahlzeit wird bewertet. Jeder Snack kommentiert. Jeder Ausrutscher innerlich bestraft.
Und statt Sicherheit entsteht Stress.
Das große Problem, das dabei entsteht, ist folgendes: Ernährung, die ständig Schuldgefühle auslöst, ist auf Dauer nicht wirklich gesund. Wenn Essen dich verunsichert, dich in lange Esspausen bringt, Heißhunger verstärkt oder dich ständig zwischen „super diszipliniert“ und „jetzt ist es auch egal“ pendeln lässt, dann solltest du besser genauer hinsehen, und dir bei Bedarf professionelle Hilfe holen.
Gesundheit entsteht nicht nur durch Nährstoffe, sondern auch durch Gelassenheit und Regelmäßigkeit.
Warum Brot, Reis und Pasta in der Schwangerschaft völlig okay sind
Brot, Pasta, Reis oder Kartoffeln haben oft zu Unrecht einen schlechten Ruf.
Zu viel. Und ja nicht abends. Zu weiß. Nicht clean genug.
Aber ganz ehrlich: Kohlenhydrate sind vor allem eins: Energie.
Und Energie ist in der Schwangerschaft nichts Nebensächliches. Die DGE betont ausdrücklich, dass der zusätzliche Energiebedarf in der Schwangerschaft zwar überschaubar bleibt, gleichzeitig aber die Nährstoffdichte der Ernährung steigen sollte. Das spricht gegen extremes Weglassen genauso wie gegen planloses „für zwei essen“.
Deshalb sind Brot oder Pasta nicht ungesund. Auch hellere Varianten dürfen ihren Platz haben. Vor allem dann, wenn du das Weißbrot im Moment besser verträgst als Vollkornbrot oder wenn du dank Weißbrot es überhaupt erst schaffst, regelmäßig zu essen.
Milchprodukte in der Schwangerschaft: muss das sein?
Milch, Joghurt, Topfen (Quark) oder Käse können praktische Quellen für Eiweiß und Kalzium sein. Gleichzeitig passen sie nicht für jede Frau gleich gut. Mögliche Gründe, Milchprodukte wegzulassen, können je nach Person variieren:
Geschmack
Übelkeit oder Unverträglichkeit
ethische Gründe
Die wichtigere Frage ist deshalb nicht: „Muss ich das essen?“ Sondern: Wie wird mein Bedarf insgesamt gedeckt?
Wenn du Milchprodukte magst und verträgst, wunderbar, dann brauchst du dir darüber ja keine weiteren Gedanken zu machen.
Wenn du aus Gründen jedoch auf Milchprodukte verzichtest, achte darauf, dass deine pflanzlichen Alternativen mit Calcium angereichert sind. Das BfR weist darauf hin, dass bei vegetarischer oder veganer Ernährung in der Schwangerschaft eine gezielte Beratung sinnvoll sein kann, um die Versorgung abzusichern.
Süßes macht eine Ernährung nicht automatisch ungesund
Ein Keks macht deine Ernährung nicht schlecht. Ein Stück Schokolade auch nicht. Und ein Stück Torte schon gar nicht.
Viel entscheidender ist, wie Süßes in deinem Alltag auftaucht.
Isst du es bewusst und mit Genuss? Oder ist es das Ergebnis von stundenlangem Hungern, Stress und völliger Erschöpfung? Verbietest du dir alles, um es später doch impulsiv zu essen? Oder gehört ein Stück Schokolade nach dem Abendessen ganz entspannt zum Abendritual?
Gesundheit heißt hier nicht, Zucker zum Feind zu machen, sondern Extreme zu vermeiden. Weder ständiges unbewusstes Snacken noch starre Verbote sind wünschenswert. Wie immer ist Balance the key.
Gesunde Ernährung muss auch zu deinem Leben passen
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft hängt nicht nur vom Wissen ab, sondern auch von Zeit, Familie, Kultur, Gewohnheit, Umfeld und von deiner Umsetzung.
Nicht jede Mahlzeit muss aus Bio-Superfoods, Nussmus und Chiasamen bestehen, um wertvoll zu sein.
Ganz oft ist gesund schlicht das, was
einfach ist
regelmäßig klappt
bezahlbar ist
nährstoffreich genug ist
Erfahrung einer Mama
„Ich dachte am Anfang wirklich, ich müsste alles perfekt machen. Kein Zucker. Nicht zu viel zunehmen. Immer frisch. Immer ausgewogen. Und dann kam die Realität: mir war übel, ich war müde und oft froh, wenn überhaupt etwas ging. Erst als ich aufgehört habe, jede Mahlzeit und jede Zahl auf der Waage zu bewerten, wurde es leichter. Ich habe angefangen, regelmäßiger zu essen, einfacher zu kochen und mich nicht für jeden Keks schlecht zu fühlen, stattdessen die Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen. Das hat mir unglaublich Druck genommen.“
7 Tipps zur Umsetzung: wie gesunde Ernährung in der Schwangerschaft leichter wird
Nicht der perfekte Plan hilft am meisten – sondern der, den du auch wirklich im Alltag umsetzen kannst.
Was oft wirklich entlastet:
eine kleine Grundstruktur für den Tag
3 bis 5 einfache Mahlzeiten, die immer gehen
Snacks griffbereit haben
Kohlenhydrate nicht verteufeln
Süßes bewusst einbauen statt heimlich bekämpfen
Essen an Beschwerden anpassen, nicht an Ideale
Supplemente mit Ärztin, Arzt oder Hebamme abklären und dann verlässlich nehmen
FAQ: Fragen rund die gesunde Schwangerschaftsernährung
Muss ich in der Schwangerschaft perfekt essen?
Nein. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine regelmäßige, ausreichende und nährstoffbewusste Versorgung.
Wie viel Gewichtszunahme ist normal?
Das hängt vom BMI vor der Schwangerschaft ab. Die DGE nennt für normalgewichtige Frauen etwa 10 bis 16 kg.
Muss ich komplett auf Zucker verzichten?
Nein. Viel wichtiger als Verbote sind Menge, Häufigkeit und Kombination. Süßes darf Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.
Welche Supplemente sind in der Schwangerschaft wichtig?
Empfohlen sind Folsäure und Jod. DHA kann sinnvoll sein, wenn du nicht regelmäßig fettreichen Fisch isst. Eisen sollte individuell nach Rücksprache und je nach Blutwerten entschieden werden.
Welche Lebensmittel sind in der Schwangerschaft tabu?
Vor allem rohe tierische Lebensmittel wie rohes Fleisch, roher Fisch, Rohwürste, rohe Eier sowie Rohmilchprodukte und Alkohol.
Wie viel Kaffee ist in der Schwangerschaft okay?
Die DGE nennt 200 mg Koffein pro Tag als sichere Obergrenze in der Schwangerschaft.
Darf ich Sushi essen?
Rohen Fisch solltest du in der Schwangerschaft meiden. Gut durcherhitzte Fischgerichte sind etwas anderes. Alternativen findest du hier in meinem Blogbeitrag.
Weitere „Darf ich XY essen in der Schwangerschaft?“ – Fragen
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist kein Perfektionsprojekt.
Sie ist eine Form von Fürsorge, und zwar nicht für dich allein. Sie ist Fürsorge für dich und deinen Körper, aber auch für dein Baby und euren gemeinsamen Alltag.
Und ja: Auch die Gewichtszunahme gehört dazu. Nicht als Zeichen von Kontrollverlust. Sondern als Teil eines Körpers, der Blutvolumen aufbaut, eine Plazenta versorgt, Fruchtwasser bildet, Gewebe wachsen lässt und Energiereserven anlegt.
Wann du dir Unterstützung holen solltest
Hol dir Unterstützung, wenn Ernährung in der Schwangerschaft für dich nicht nur ein Alltagsthema, sondern ein echter Belastungsfaktor wird.
Zum Beispiel bei:
starker Übelkeit oder häufigem Erbrechen
auffälligen Blutwerten
Eisenmangel
Schwangerschaftsdiabetes
vegetarischer oder veganer Ernährung
Schilddrüsenerkrankungen
starker Angst vor Gewichtszunahme
Essstörung oder restriktivem Essverhalten in der Vorgeschichte
Gerade dann ist eine individuelle Begleitung oft viel sinnvoller als noch mehr allgemeine Tipps.
Bei weiteren Fragen schreibe mir gern an beratung@mamamahlzeit.com
Oder trag dich in meinen Newsletter ein, und bekomme Infos rund um Schwangerschaft und Stillzeit sowie saisonale Kochinspirationen direkt in dein Postfach.
Hinweis
Dieser Blogbeitrag ersetzt keine diätologische oder medizinische Beratung. Bei konkreten Fragen rund um deine Schwangerschaft, deine Gewichtsentwicklung, auffällige Blutwerte, Lebensmittelsicherheit oder die Auswahl von Supplementen sprich bitte mit deiner Gynäkologin, deinem Gynäkologen, deiner Hebamme oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft.
Nach meiner Prognose driften die Ernährungstrends 2026 in zwei Richtungen: Entweder wird das Gesundheitslevel (künstlich) nach oben gepusht – oder wir kehren zurück zum Schönheitswahn der frühen 2000er, – schlank ist nur, wer Knochen zeigt. Selbstoptimierung steht auch 2026 groß im Kurs, ob nun via Abnehmspritze, mit Hilfe von Apps oder Mikrobiom-Tests. Nicht jeder dieser […]
Was stimmt denn jetzt? Oma sagt, sie hat früher alles gegessen, die auf Social Media reden davon, dass sogar Haferflocken schädlich sind. Da soll sich mal wer auskennen!
Endlich, endlich endlich! Es ist wieder Spargelzeit! Wie bereits in meinem Saisonkalender April erwähnt, ist das quasi meine liebste Zeit im Jahr. Und im Jahr 2026 habe ich mich dafür entschieden, die Spargelsaison mit einer Quiche zu eröffnen. Tataaaa: geworden ist es eine Spargel Quiche mit Bärlauch (ok ich habe Jungknoblauch verwendet, aber Bärlauch passt […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/05/Titelbild-Gesunde-Ernaehrung-in-der-Schwangerschaft-richtig-essen-in-der-Schwangerschaft.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-05-09 17:19:172026-05-13 07:43:14Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: die große Anleitung für deinen Alltag
Du fragst dich gerade, ob Risotto okay ist? Hier kommt die schnelle und kurze Antwort für dich: Es kommt drauf an … entscheidend ist nämlich nicht das Risotto an sich, sondern was drin ist.
Schwangerschaft ist aufregend genug – deine Ernährung muss nicht noch eine zusätzliche Stressquelle sein. Im 1:1 für Schwangerebegleite ich dich persönlich und helfe dir, deinen eigenen sicheren und entspannten Weg durch die Schwangerschaft zu finden.
Kurzantwort auf die Frage: „Darfst du Risotto in der Schwangerschaft essen?“
Ja, wenn es ohne Wein zubereitet wurde, frisch zubereitet ist und ohne rohe tierische Produkte auskommt.
Nein, wenn es ein klassisches Risotto mit Weißwein ist und zum Beispiel mit halbgaren Garnelen serviert wird. Auch solltest du das Risotto lieber meiden, wenn es lange ungekühlt herumstand, um etwaigen Keimen aus dem Weg zu gehen.
Worauf du bei Risotto in der Schwangerschaft achten solltest
Ohne Alkohol zubereiten Leider verkocht sich der Alkohl beim Risotto nicht, wie auch schon der Spiegel in seinem Beitrag erläutert hat. Verzichte also lieber zum Wohl deines Babys auf den Weiswein im Risotto.
Nur mit sicheren Zutaten zubereiten Parmesan, Frischkäse oder Mascarpone im Risotto sind in der Regel okay, wenn sie aus pasteurisierter Milch stammen.
Fisch, Meeresfrüchten oder Fleisch nur gut durchgegart Ein Meeresfrüchte-Risotto ist nicht automatisch tabu, aber Garnelen, Fisch oder Huhn sollten wirklich vollkommen durchgegart sein.
Reste schnell kühlen und richtig aufwärmen Gekochter Reis kann bei falscher Lagerung problematisch werden, denn er kann laut Verbraucherzentrale Bayern Toxine bilden. Risotto-Reste solltest du deshalb rasch in den Kühlschrank stellen und spätestens am nächsten Tag verzehren. Vor dem Essen am nächsten Tag ist es wichtig, dass du das Risotto nochmal richtig gut erhitzt.
Vorsicht bei Restaurant- oder Buffet-Risotto Wenn das Risotto schon länger warmgehalten wird oder nur lauwarm ist, wäre ich in der Schwangerschaft eher vorsichtig.
Du möchtest in deiner Schwangerschaft nicht ständig googeln, sondern endlich wissen, was dir und deinem Baby wirklich guttut?
In meinem 1:1 für Schwangere begleite ich dich persönlich mit alltagstauglichen, fundierten Empfehlungen, damit du dich bei Ernährung, Beschwerden und Unsicherheiten endlich klar, sicher und gut aufgehoben fühlst.
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Lust auf mehr? Hier sind 3 weitere Beiträge für dich:
Du liebst scharfes Essen, bist aber unsicher, ob das deinem Baby schadet? Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Weniger ist mehr? Naja mit diesem Spruch kann sich die triste Januar-Situation wenigstens ein bisschen schönreden. Sind wir uns ehrlich, je länger der Winter, desto schlechter stehts um die saisonale Vielfalt in unseren Breitengraden. Der Saisonkalender Januar sieht mager aus, aber wir machen das Beste draus! In diesem Kurzformat erfährst du welches Obst und Gemüse du […]
Nein, Spargel ist natürlich kein Wundermittel und er ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch medizinischen Rat. Aber durch seinen hohen Wassergehalt, Kalium, Ballaststoffe und wertvolle Folate ist er in der Schwangerschaft definitiv einen Versuch wert. So kann er dir bei Verdauungsbeschwerden in der Schwangerschaft helfen aber auch bei Wassereinlagerungen. Und weil er obendrein auch noch […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/04/Darf-ich-Risotto-in-der-Schwangerschaft-essen-1.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-04-19 11:44:522026-05-13 08:44:38Ist Risotto in der Schwangerschaft erlaubt?
Vor der Geburt hatte ich eine gewisse Vorstellung davon, wie das Mamasein laufen wird. Ich habe darüber gelesen, mich umgehört und vorbereitet. Und dann kommt das echte Leben mit Baby… Ziemlich schnell wurde mir klar: Theorie ist das eine, Alltag etwas ganz anderes.
Als Erstlingsmama wirst du ganz schön ins kalte Wasser geworfen – selbst dann, wenn du einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht hast und Familie und Freunde hinter dir stehen. Zum ersten Mal Mama zu sein, ist eben nicht wie Schwimmen lernen. Denn selbst wenn du noch im Anfängerbecken stehen kannst und nicht sofort untergehst, musst du gleichzeitig auf ein kleines Menschlein aufpassen und trägst plötzlich die volle Verantwortung. Und zwar bei einer Sache, von der du selbst vorher ehrlich gesagt null Plan hattest.
Eines dieser neuen Themen war für mich das Stillen. Ich hatte schon vor der Geburt gehört, dass Stillen mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Aber dass es so viel mehr ist? Das wusste ich nicht. Mir war wichtig, ungefähr ein Jahr lang zu stillen. Aber dass Stillen auch weit darüber hinaus noch so eine wichtige Rolle spielen kann, hätte ich damals nie gedacht.
Du magst ehrliche Gedanken rund ums Stillen und den Mama-Alltag ohne Druck und Perfektionsdruck? Dann trag dich in meinen Newsletter ein. Dort teile ich Rezepte, Ernährungstipps und echte Einblicke, die ins echte Leben passen.
So habe ich früher über Stillen gedacht
Früher habe ich Stillen vor allem als Ernährung gesehen. Natürlich wusste ich, dass Muttermilch gut fürs Baby ist. Aber in meinem Kopf ging es dabei hauptsächlich ums Sattwerden, Zunehmen und die Frage, wie lange man eigentlich stillt.
Ich dachte, Stillen sei in erster Linie dafür da, mein Baby zu versorgen. Und irgendwann, sobald Beikost dazukommt, würde das Thema automatisch immer kleiner werden. Mein Ziel war klar: ich wollte ungefähr ein Jahr stillen. Das erschien mir sinnvoll, gesund und machbar. Mehr hatte ich dazu ehrlich gesagt gar nicht im Kopf.
Was ich damals noch nicht verstanden hatte: Zu dem Thema hat plötzlich jeder eine Meinung. Ärzte, Familie, Bekannte und manchmal sogar Menschen, die dein Kind kaum kennen. Und gerade als frische Mama ist es unglaublich schwer, sich davon nicht verunsichern zu lassen.
Wenn das Baby eher schlank ist oder nicht so zunimmt, wie andere es erwarten, entsteht schnell Druck. Dann kommen Sätze oder Empfehlungen, die einen innerlich sofort zweifeln lassen. Reicht meine Milch wirklich? Sollte ich zufüttern? Mache ich etwas falsch? Verwöhne ich mein Kind, wenn ich es zu oft anlege?
Obwohl ich eigentlich gar nicht mit dem Zufüttern beginnen wollte, habe ich es natürlich trotzdem probiert. Nicht, weil es sich für mich richtig angefühlt hat, sondern weil man als Mama schnell das Gefühl bekommt, etwas falsch zu machen, wenn von außen Zweifel gesät werden.
Warum ich meine Meinung übers Stillen geändert habe
Meine Meinung übers Stillen hat sich nicht von heute auf morgen geändert. Es gab nicht diesen einen magischen Moment, in dem plötzlich alles klar war. Es war vielmehr der Alltag mit meinem Baby, der meine Sicht Stück für Stück verändert hat.
Ich habe gemerkt, dass viele Empfehlungen zwar gut gemeint sind, aber eben nicht automatisch zu jedem Kind passen. Gerade beim Thema Zufüttern habe ich für mich rückblickend verstanden, dass der Druck von außen vollkommen unnötig war. Ich selbst wollte ja gar nicht damit anfangen, aber wenn das eigene Kind schlank ist und Ärztinnen oder Ärzte darauf drängen, probiert man es eben trotzdem.
Hat es geklappt? Natürlich nicht.
Heute glaube ich nicht, dass das Zufüttern bei uns gescheitert ist, weil ich etwas falsch gemacht habe. Sondern, weil mein Baby schlicht noch nicht so weit war. Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass in den ersten Monaten Muttermilch im Mittelpunkt steht. Der Zungenreflex muss sich erst zurückbilden, der Darm muss sich erst entwickeln und nicht jedes Baby ist gleich bereit für den nächsten Schritt, nur weil es auf dem Papier gerade passend erscheint.
Was mir ebenfalls erst im echten Mama-Alltag klar geworden ist: Mein Gefühl für mein Kind wurde immer stärker. Diese berühmte Mama-Intuition ist nichts Esoterisches, sondern etwas, das im Alltag wächst. Mit jeder Nacht, jedem Schub, jedem Zahn und jedem aufregenden Spielplatznachmittag lernst du dein Kind besser kennen.
Mit der Zeit habe ich außerdem verstanden: Beikost ist eine Ergänzung und nicht automatisch ein Ersatz. Nur weil ein Kind anfängt zu essen, heißt das noch lange nicht, dass die Brust plötzlich unwichtig wird. Essen und Stillen dürfen nebeneinander existieren. Und manchmal braucht ein Baby oder Kleinkind eben trotz Beikost noch ganz viel Milch, Nähe und Brustkontakt. Falls du gerade selbst an diesem Punkt bist: Bei Verena von „Mit Bauchgefühl“ findest du einen ehrlichen Beitrag darüber, warum Beikost beim zweiten Kind oft entspannter läuft – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil man mehr vertraut und weniger kontrolliert.
Ich musste erst erleben,
dass nicht jede Empfehlung zu jedem Baby passt.
dass nicht jede Nacht gleich ist.
dass nicht jeder Tag gleich läuft.
dass ich oft längst gespürt habe, was mein Kind gerade braucht, bevor ich es überhaupt in Worte fassen konnte.
Gerade an Tagen voller Eindrücke, beim Zahnen oder in Entwicklungsschüben wird mir das besonders deutlich. Da will mein Kind häufiger an die Brust. Aber nicht, weil meine Milch nicht reicht, sondern weil es einfach mehr Trost, Sicherheit und Regulation braucht an solchen Tagen.
Frankreichreise entlang der Loire-Schlösser: gestillt wird immer und überall – auch im Stehen 😉
Heute weiß ich: Stillen kann so viel mehr als nur Nahrung sein
Heute weiß ich, dass Stillen viel mehr kann, als nur satt zu machen.
Stillen ist Trost.
Stillen ist Nähe.
Stillen ist Beruhigung.
Stillen ist Verbindung.
Und manchmal ist Stillen einfach der sicherste Ort der Welt für ein kleines Kind.
Besonders nachts ist mir das bewusst geworden. Babys können nicht einfach durchschlafen, nur weil wir Erwachsenen uns das wünschen. Sie wachen auf und brauchen Hilfe beim Wieder- oder Weiterschlafen. Meine Tochter ist inzwischen 1,5 Jahre alt und wacht nachts immer noch mehrmals auf. Und wenn sie dann nach der Brust verlangt, dann nicht nur zum Trinken.
Sie möchte an die Brust, um ein Gefühl von Sicherheit zu bekommen. Um sich beim Zahnen zu beruhigen. Um nach einem aufregenden Tag runterzukommen. Um in der Dunkelheit wieder Halt zu finden. Um sich selbst zu regulieren, wenn alles zu viel war.
Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht: Sie hat halt Hunger.
Heute weiß ich: Das ist nur ein kleiner Teil davon.
Heute weiß ich, dass Stillen meinem Baby Halt gibt – in der Nacht, beim Zahnen, in unruhigen Phasen und auch dann, wenn sie in der Babyspielgruppe überfordert ist. Was von außen vielleicht nach „nur stillen“ aussieht, ist in Wahrheit oft Bindung, Regulation und Geborgenheit.
Heute weiß ich auch, dass Stillen niemanden etwas angeht außer mich und mein Baby. Und wenn sich andere davon gestört fühlen, dass ich mein 18 Monate altes Kind “noch” stille, dann ist das nicht mein Problem. Denn was ich heute auch anders sehe: Diese hartnäckige Vorstellung, dass man nach zwölf Monaten „eigentlich nicht mehr stillen sollte“. Als würde mit dem ersten Geburtstag plötzlich ein unsichtbarer Schalter umgelegt und Stillen von sinnvoll zu überflüssig werden. Dabei ist diese Grenze oft eher eine Meinung von außen als ein Bedürfnis von Mutter und Kind. Stillen muss nicht am Kalender enden. Im Gegenteil: Die WHO empfiehlt, nach Einführung der Beikost bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus weiterzustillen, solange es für Mutter und Kind passt.
Niemand kennt mein Kind so gut wie ich. Ich bin rund um die Uhr da. Ich merke, ob die Beikost gereicht hat oder ob doch noch Milch gebraucht wird. Ich weiß, ob sie eine gute oder schlechte Nacht hatte und warum der nächste Tag so läuft, wie er läuft. Ich weiß, ob sie gerade mehr Kuscheleinheiten braucht, weil der Spielplatz aufregend war, weil ein Zahn drückt oder weil einfach alles ein bisschen zu viel war.
Und ich weiß heute: Ich muss nicht jede Meinung von außen über mein eigenes Gefühl stellen.
Von Still-Mama zu Still-Mama, meine Worte an dich
Wenn du dich durch all die Meinungen, Regeln und gut gemeinten Ratschläge schon einmal hast verunsichern lassen, dann möchte ich dir eines sagen: Du bist nicht allein. Du darfst deinem Gefühl vertrauen. Du darfst dein Baby beobachten. Und du darfst anerkennen, dass nicht jede Empfehlung zu jeder Mama und zu jedem Kind passt. Denn niemand kennt dein Baby so gut wie du.
Wichtig ist dabei immer, dass dein Kind gesund ist, sich altersentsprechend entwickelt und ärztlich oder hebammenseitig gut begleitet wird. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, keine Untersuchung und keine persönliche Einschätzung durch medizinisches Fachpersonal. Er soll dir Orientierung geben, Wissen einordnen und dich darin bestärken, dein Baby aufmerksam und liebevoll im Blick zu behalten.
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Weil Schnitzel und Kartoffeln vor allem eines sein müssen: ultra crunchy! Dazu gibts Rote Bete und Salat – ein vegetarischer Winterschmaus vom Feinsten!
Zu Wissen, dass man ein Risotto auch ohne Wein machen kann, war für mich der Game-Changer! Aber das ist noch nicht alles – wie geil schmeckt eigentlich Tofu im Risotto?
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/03/Stillen-Meinung-geaendert.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-03-11 16:10:062026-05-13 08:46:04Von Verunsicherung zu Vertrauen: Warum ich das Stillen heute anders sehe
Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Camembert essen?“ Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort, ohne groß um den heißen Brei zu reden, aber mit allem, was du wissen musst. Am Ende erzähl ich dir noch, welch einen dummen „Fehler“ ich während meiner Schwangerschaft gemacht habe – der hat nämlich auch was mit Camembert zu tun!
Schwangerschaft ist aufregend genug – deine Ernährung muss nicht noch eine zusätzliche Stressquelle sein. Im 1:1 für Schwangerebegleite ich dich persönlich und helfe dir, deinen eigenen sicheren und entspannten Weg durch die Schwangerschaft zu finden.
Die kurze Antwort auf die Frage, ob Camembert in der Schwangerschaft erlaubt ist
Ja, wenn der Camembert aus pasteurisierter Milch besteht und gut erhitzt wird (z. B. überbacken).
Worauf du beim Verzehr von Camembert in der Schwangerschaft achten solltest
Kauf nur Camembert aus pasteurisierter Milch. Auf der Verpackung steht oft der Hinweis: „aus pasteurisierter Milch”.
Sollte der Camembert aus Rohmilch hergestellt sein: verwende ihn gerne zum Überbacken: z. B. als Ofenkäse oder auf Flammkuchen. Dann werden die Bakterien abgetötet.
Kühlkette & Haltbarkeit checken: Du solltest Weichkäse nie zu lange offen lagern.
Camembert enthält viel Fett und Salz: bewusster Genuss ist voll ok, nur gönn ihn dir nicht jeden Tag.
Wie kannst du den Geschmack von Camembert bedenkenlos genießen, selbst wenn du schwanger bist?
Wenn du ein Stück Camembert aus Rohmilch zu Hause hast, verwende es zum Überbacken von Auflauf, Toast und co.
Du liebst Camembert und willst nicht auf ihn verzichten? Dann probier doch mal die vegane Alternative, die ist auf jeden Fall schwangerschaftstauglich.
Mach nicht denselben Fehler wie ich in meiner Schwangerschaft: geißel dich nicht selbst 😉
Ich hatte in meiner Schwangerschaft die glorreiche Idee, einen Kurztrip ins Elsass zu buchen. Ich liebe Frankreich, ich liebe Reisen und vor allem liebe ich Käse. Und in Frankreich gibt es diesen in Hülle und Fülle. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe mich selbst gegeißelt und habe mich mit immer größer werdenden Augen durch diverse Markthallen geschleppt. Vorbei an unzähligen Schimmelkäsesorten wie Brie und Gorgonzola, natürlich alles aus Rohmilch. Du kannst dir vorstellen, mein Hunger und die Lust auf schönen cremigen Camembert wuchs ins Unermessliche. Dann nur zu schauen, ohne was zu probieren – also den Käse einfach links liegen zu lassen…. das war Quälerei hoch 10!
Das Jahr darauf war ich dann übrigens nochmal in Frankreich, diesmal nicht schwanger! Auf dieser Reise habe gefühlt alles nachgeholt, was ich im Jahr zuvor im Käsehimmel verpasst habe. Ich habe mir all die köstlichen Käsesorten gegönnt und den Genuss förmlich zelebriert. Ja, was soll ich sagen: Ich liebe Camembert au lait cru! Aber in der Schwangerschaft habe ich gerne drauf verzichtet – zum Schutz meines Babys.
Du möchtest in deiner Schwangerschaft nicht ständig googeln, sondern endlich wissen, was dir und deinem Baby wirklich guttut?
In meinem 1:1 für Schwangere begleite ich dich persönlich mit alltagstauglichen, fundierten Empfehlungen, damit du dich bei Ernährung, Beschwerden und Unsicherheiten endlich klar, sicher und gut aufgehoben fühlst.
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Weihnachten fühlt sich selten neutral an. Es ist geladen mit Kindheitserinnerungen, Emotionen, Erwartungen und leisen Regeln, die niemand ausspricht, aber alle zu kennen scheinen. Ganz schön viel Druck.Und der wird nicht leichter, wenn dein Körper gerade damit beschäftigt ist, ein kleines Wunder zu bauen, inklusive Hormonchaos, Müdigkeit und sehr ehrlichen Bedürfnissen. Schwanger zu sein, verändert […]
O’zapft is – aber nicht bei mir. Während halb München und ganz TikTok ins Bierzelt pilgern, sitze ich auf dem Sofa und stille mein Baby. Habe ich FOMO? Um ehrlich zu sein: nein. Wobei… so eine Riesenbrezn – die hätte ich jetzt schon sehr gern! Der Hunger kickt- Stillmamas wissen Bescheid 😉 Warum ich dieses […]
Ich will ehrlich sein, als Kind und Jugendliche habe ich sie gehasst. SIE ist hier übrigens die Mehrzahl und steht für DEN KÜRBIS und DIE QUICHE. Tja.. die Zeiten ändern sich, und im Herbst 2025 schafft es der Kürbis sogar wöchtentlich auf den Tisch!
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-Camembert-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-16 12:04:152026-05-13 08:47:50Darf man in der Schwangerschaft Camembert essen?
Dieser Text ist kein weiterer Ernährungsratgeber, er ist eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass dein Körper in der Stillzeit Großartiges leistet und du stolz auf ihn sein darfst. Hör auf deinen Körper wie einen Feind zu bekämpfen, nur um ein paar Schwangerschaftskilos zu verlieren. Denn dieser Kampf geht auf deine Kosten: zu wenig Essen = Hunger in der Stillzeit. Dieser Hunger in der Stillzeit zieht Konsequenzen nach sich. Auf die 7 schwersten Folgen gehe ich weiter unten im Text ein. Statt Hunger setz lieber auf intuitive Ernährung in der Stillzeit!
Ist dieser unglaublich große Hunger in der Stillzeit normal?
In meiner Schwangerschaft dachte ich, ich wüsste nun, wovon alle hungrigen Mamas reden. Aber nein, erst in der Stillzeit habe ich erfahren, wie es sich anfühlt, gerade erst ein Käsebrot mit Paprika und danach ein Joghurt mit frischer Banane verdrückt zu haben und eine Stunde später schon wieder Hunger zu haben. Stillhunger ist Hunger auf ganz neuem Niveau!
Geht es dir genauso? Dann fragst du dich vielleicht ähnlich wie ich zu Beginn meiner Stillreise:
„Warum könnte ich ständig essen?“ „Ist das normal?“ „Verliere ich die Kontrolle?“
Ich kann dich beruhigen: Ja, es ist normal! Und nein, du verlierst vermutlich nicht die Kontrolle.
Dein Energiebedarf steigt in der Stillzeit deutlich an. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht von einem Mehrbedarf von etwa 400–500 kcal täglich. Diese Energie wird unter anderem für die Milchproduktion gebraucht, aber auch für dich, damit du die kräftezehrenden Stillnächte mit halbwegs guter Laune überstehst.
Hunger ist also kein Problem. Hunger ist der natürliche Schutzmechanismus deines Körpers.
Er sagt: „Ich brauche Energie, um euch beide zu versorgen: dich und dein Baby!“
Und das ist nichts, wofür du dich schämen musst, du darfst das Gefühl von Kontrollverlust getrost beiseiteschieben und dich stattdessen mit intuitiver Ernährung auseinandersetzen.
Was bedeutet intuitive Ernährung eigentlich?
Intuitive Ernährung bedeutet, die eigenen Hunger- und Sättigungssignale bewusst wahrzunehmen und darauf zu reagieren, statt starren Diätregeln zu folgen. Diäten gehören übrigens nicht zu meinen Ernährungstrends für 2026, dafür achtsame Ernährung!
Gerade in der Stillzeit heißt das: nicht perfekt essen, sondern bedarfsgerecht.
Intuitives Essen in der Stillzeit bedeutet nicht, chaotisch oder unkontrolliert zu essen. Es bedeutet, rechtzeitig zu essen.
Was intuitive Ernährung in der Stillzeit bedeutet:
Du nimmst frühe Hungersignale ernst.
Du wartest nicht bis zur völligen Erschöpfung.
Du sorgst vor – für dich und für dein Baby.
Was du auch bei intuitiver Ernährung beachten darfst, sind die richtigen Lebensmittelkombinationen. Denn Lebensmittel clever kombiniert kann deinen Körper unterstützen, Vitamine und Mineralstoffe besser aufzunehmen. So hilft dir das Vitamin C im Paprika zum Beispiel bei der Aufnahme vom in Linsen enthaltenen Eisen.
Wenn du Hunger übergehst, verschwindet er nicht
Viele Mamas versuchen, nach ihrer Schwangerschaft „diszipliniert“ zu sein.
Sie trinken Kaffee, statt zu frühstücken.
Sie essen erst, wenn das Baby schläft.
Sie warten, bis „endlich Ruhe ist“.
Doch es gibt keinen perfekten Zeitpunkt zum Essen. Der Schlafrhythmus deines Babys ändert sich ständig, zumindest bei meinem Baby ist es so. Das Einzige worauf ich mich wirklich verlassen kann ist, dass es keine Routine gibt und jeder Tag anders aussieht. Das heißt wir Mamas müssen lernen flexibel zu sein. Das Spielzeug am Boden kann warten aufgeräumt zu werden. Wer nicht warten kann, ist unser hungriger Körper.
Dein Körper wartet nicht – er reagiert.
Mit Heißhunger.
Mit Energietiefs.
Mit Gereiztheit.
Mit dem Gefühl, völlig leer zu sein.
Physiologisch ist das logisch: Wenn Energie fehlt, reguliert dein Körper über Hormone wie Ghrelin und Leptin deinen Appetit neu. Energiemangel führt zu verstärkten Hungersignalen.
Hunger in der Stillzeit und seine fatalen Folgen für die ganze Familie!
Ich möchte hier ehrlich sein, ohne Druck zu machen.
Dein Körper priorisiert dein Baby. Das bedeutet: Selbst wenn du zu wenig isst, wird dein Körper zunächst versuchen, die Milchproduktion aufrechtzuerhalten.
Aber langfristige Unterversorgung kann deine eigenen Reserven angreifen.
Du fühlst dich müde und schlapp.
Deine Regeneration leidet.
Deine Stimmung kippt schneller.
Du verlierst den Blick auf die schönen Dinge.
Dein Körper produziert weniger Milch für dein Baby.
Dein Baby wird zunehmend hungriger und ebenfalls gereizt.
Dein Umfeld wird auf die Geduldsprobe gestellt, wenn die Stimmung auf Dauer angespannt ist.
Und eine erschöpfte Mama hat weniger Kraft für Nähe, Geduld und Alltag. Das spürst nicht nur du. Dein Hunger beeinflusst deine Stimmung, und somit die Beziehung zu allen anderen in deinem Umfeld.
Essen oder durchziehen? Deine 2-Minuten-Übung im Stillalltag
1. Stell dir diese eine Frage
„Brauche ich gerade Energie?“
Vergiss Fragen wie: „Habe ich genug Disziplin?“ oder „Ist das jetzt gesund genug?“
Wichtig ist nur diese eine Frage:
Brauche ich Energie?
Wenn ja, dann iss. Punkt.
2. Sichere deine Mahlzeiten ab
In der Stillzeit darf Essen einfach sein und muss schnell gehen. Also entweder du hast dir bereits am Vortag was für den nächsten Tag vorbereitet oder du greifst zu den klugen Blitz-Allroundern.
Kombiniere, wenn möglich immer Kohlenhydrate mit Fett und Eiweiß: Diese Kombination stabilisiert deinen Blutzucker und verhindert spätere Heißhungerattacken. Und das ist das Ziel!
3. Iss, bevor du komplett leer bist
Vielleicht gehörst du wie ich zu den Spezialisten, die oft erst bei 9 von 10 auf der Hungerskala essen.
Mein Impuls an dich, machs besser als ich:
Iss bei 4 oder 5 auf einer Hungerskala von 1-10.
Das fühlt sich am Anfang ungewohnt an, ich arbeite selbst gerade daran. Aber genau dort liegt die Prävention gegen die Heißhungerattacke am Abend.
Um Heißhungerattacken zu vermeiden, war ein wichtiger Schritt für mich in meiner Schwangerschaft, ein ordentliches Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Da schaffe ich es schon gut, bereits bei einer 4 oder 5 auf der Hungerskala zu essen. Frühstück = beste Entscheidung!
Du hast keine Zeit für intuitive Ernährung in der Stillzeit?
Vielleicht denkst du gerade: „Hört sich ja alles toll an. Aber ich habe wirklich keine Zeit.“
Und ich verstehe das. Egal in welche Phase der Stillzeit – verdammt, mein Leben war noch nie so stressig und voll, wie in der Stillzeit!
Aber Essen ist keine Pause vom Mama-Sein. Es ist die Grundlage dafür. Du bist die Energiequelle für dein Baby. Und jede Energiequelle braucht selbst auch eine ordentliche Versorgung.
Ich möchte es hier nochmal betonen:
Du musst nicht
perfekt essen.
clean essen.
kontrolliert essen.
Sorge dafür, dass du genug Energie hast – sorge dafür, dass es dir gut geht.
Das reicht vollkommen. Denn wenn es dir gut geht, gehts auch deinem Umfeld gut. Und du hast genug Kraft dich, dein Baby und alles was du dir vornimmst.
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Kennst du das? Kaum sieht jemand deinen Babybauch, werden ungefragt Ernährungstipps verteilt wie Werbezettel in der Fußgängerzone. 80 % davon? Reiner Bullshit. Zeit, mal ordentlich aufzuräumen! Herzlich-Willkommen bei einer Runde BULLSHIT-BINGO in der Schwangerschafts-Edition! 1. „Jetzt musst du für zwei essen!“ Ah ja, klar! Und dein Baby braucht dann wohl auch zwei Pizzen und eine […]
Lust auf mehr? Hier sind 3 weitere Beiträge für dich: Veronika Julmi Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan. Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen. […]
Hast du schon mal deine Pflanzen gezählt? Nein, nicht die am Fensterbrett – die auf deinem Teller. Genau darum geht’s bei Plant Points – einem einfachen Hebel für mehr Darmgesundheit. Optimalerweise essen wir 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche. Und ja, ich weiß: 30 hört sich mal nach richtig viel an. Aber glaub mir, das […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
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https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Intuitive-Ernaehrung-Hunger-in-der-Stillzeit.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-15 10:22:402026-05-13 08:48:347 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft
Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“ Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort, ohne um den heißen Brei zu reden!
Du willst wissen, was in deiner Schwangerschaft wirklich sinnvoll ist – ohne Verzichtschaos und widersprüchliche Tipps? Im 1:1 für Schwangere bekommst du individuelle Unterstützung, klare Empfehlungen und einen Ernährungsplan, der zu deinem Alltag passt.
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“
Ja.
Ja, du darfst Honig in der Schwangerschaft essen (wenn er hygienisch verarbeitet – also am besten aus dem Supermarkt).
Aber:
Achte darauf Honig in Maßen statt in Massen zu genießen (Stichwort Zucker).
Auf keinen Fall solltest du deinem Baby unter 1 Jahr Honig geben, aufgrund des Risikos für Botulismus (das gilt nicht für Schwangere!). Ich selbst verzichte bis zum 2. Lebensjahr darauf, meinem Kind Honig zu geben.
Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft Honig essen möchtest
Verwende lieber nur handelsüblichen Honig statt rohen, unbehandelter Honig direkt vom Imker ohne Qualitätskontrolle (so vermeidest du unnötige Keime)
Genieß den Honig in Maße: Honig ist ein Naturprodukt, besteht aber zu rund 80% aus Zucker. Das heißt, du solltest dir den Honig nicht Löffelweise reinschieben.
Bio-Qualität bevorzugen: weniger Pestizidrückstände, bessere Kontrolle, und um lange Transportwege zu vermeiden, achte am besten auf eine europäische Herkunft.
Nicht zum Süßen von Babynahrung verwenden: Honig ist für Baby unter einem Jahr tabu!
Bei Schwangerschaftsdiabetes aufpassen: Honig wirkt sich auf den Blutzucker aus. Besprich die Thematik am besten mit einer dich betreuenden Fachperson.
Wenn du unsicher bist: verwende folgende Honig-Alternativen
Ahornsirup
Zerdrückte reife Banane
Dattelsirup
Zimt oder Vanille für natürliches Aroma ganz ohne Zucker
Du möchtest in deiner Schwangerschaft nicht ständig googeln, sondern endlich wissen, was dir und deinem Baby wirklich guttut?
In meinem 1:1 für Schwangere begleite ich dich persönlich mit alltagstauglichen, fundierten Empfehlungen, damit du dich bei Ernährung, Beschwerden und Unsicherheiten endlich klar, sicher und gut aufgehoben fühlst.
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Der April auch mein absolutes Lieblingsgemüse zurück: Spargel. Den liebe ich tatsächlich schon sehr lange. So sehr, dass ich sogar in der Schule im Fach Ernährung einen Vortrag darüber gehalten und gleich noch ein passendes Spargelmenü ausgearbeitet habe. Auch für alle Knoblauchfans ist der April ein kleines Highlight, denn jetzt ist die perfekte Zeit für frischen Bärlauch.
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft heißt nicht, perfekt zu essen. Sie heißt, dich und dein Baby zuverlässig zu versorgen – mit genug Energie, wichtigen Nährstoffen, sinnvollen Supplementen und einem Alltag, der wirklich funktioniert. In diesem Leitartikel findest du die wichtigsten Grundlagen zu Gewichtszunahme, Zucker, verbotenen Lebensmitteln, Koffein und Lebensmittelsicherheit.
Weihnachten fühlt sich selten neutral an. Es ist geladen mit Kindheitserinnerungen, Emotionen, Erwartungen und leisen Regeln, die niemand ausspricht, aber alle zu kennen scheinen. Ganz schön viel Druck.Und der wird nicht leichter, wenn dein Körper gerade damit beschäftigt ist, ein kleines Wunder zu bauen, inklusive Hormonchaos, Müdigkeit und sehr ehrlichen Bedürfnissen. Schwanger zu sein, verändert […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-Honig-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-11 10:21:392026-05-13 08:48:55Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?
Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“, oder „Ist Sushi wirklich erlaubt?“ – manche Frauen essen ja Sushi, wenn sie schwanger sind, und manche achten strickt darauf, Sushi zu vermeiden. Was stimmt denn nun?
Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort – ohne groß um den heißen Brei zu reden, dafür mit klaren Fakten und Tipps für deinen Mama-Alltag.
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“
Nein, wenn der Fisch roh ist.
Wenn du einen Teller Sushi mit rohem Fisch (dazu zählt auch geräucherter Fisch) oder rohen Meeresfrüchte, vor dir stehen hast, solltest du das Sushi nicht essen. Hier besteht ein erhöhtes Risiko für Keime wie Listerien oder Parasiten. Lies dir dazu gern den Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durch: Tipps zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen.
Ja, wenn das Sushi vegan ist oder der Fisch gut durchgebraten ist.
Wenn du einen Teller Sushi mit Avocado, Karotten, Tofu oder gut durchgegarten Fisch vor dir stehen hast – dann gönn dir! Diese Art von Sushi darfst du auch in deiner Schwangerschaft essen!
„Kann ich frittiertes Sushi essen, wenn ich schwanger bin?“
Ja! Wenn der Fisch gut durchgegart ist.
Wenn du frittiertes Essen gut verträgst, und der Fisch nicht mehr roh ist – greif zu!
Frittiertes Sushi, auch bekannt als Tempura-Rollen oder Crunchy Rolls, ist oft gut durchgegart und damit eine sichere Alternative für Schwangere. Achte nur darauf, dass bei dicken Fischstäbchen, der Fisch auch tatsächlich ordentlich durchgegart ist. Ebenso sollte die Tempura-Rolle frisch zubereitet werden, und nicht schon stundenlang in der Auslage gelegen haben.
Worauf du beim Verzehr von Sushi in der Schwangerschaft achten solltest:
Nur gegarten Fisch oder vegetarisches Sushi essen: Avocado, Gurke, gebratener Lachs oder Tofu sind unbedenklich.
Roher Fisch ist tabu! Kein Lachs, Thunfisch etc. in rohem Zustand: Um eine Infektion mit Listerien oder anderen Keimen zu vermeiden solltest du auch rohen Lach, Thunfisch und Co in deiner Schwangerschaft verzichten.
Kühlkette & Frische unbedingt beachten: Sushi aus der Selbstbedienungstheke oder vom Vortag ist keine gute Idee.
In Maßen genießen: auch bei gegartem Fisch solltest du auf die Quecksilberbelastung achten (z. B. bei Thunfisch).
Wie kannst du Sushi bedenkenlos essen, selbst wenn du schwanger bist?
Am besten ist es, du bereitest dir dein Sushi selbst zu Hause zu. Du kannst dafür folgende Zutaten verwenden:
Statt rohen Fisch:
Sushi mit Gemüse: Avocado, Karotte, Paprika, Gurke, eingelegtes Gemüse
Sushi mit gebratener Garnele, gegrillten Lachs oder Thunfisch aus der Dose
Statt tierischen Fisch:
Sushi mit veganem Fisch: Probier gern mal vegane Alternativen wie veganen Rächerlachs.
Sushi mit Tofu: den Tofu kannst du entweder gebraten oder roh in dein Sushi rollen.
Viele denken, sie müssen in der Schwangerschaft auf alles verzichten. Aber mit dem richtigen Wissen kannst du bewusst genießen, ohne Angst.
Wenn du Lust auf Sushi hast: Frag zur Sicherheit beim Koch nach, greif zur veggie Variante oder mach dir dein Lieblingssushi einfach zu Hause selbst! Wenn du dir dein Sushi selbst zubereitest, hast du die Kontrolle, was Zutaten und Hygiene betrifft. Eine tolle Anleitung mit diversen veganen Sushi-Variationen findest du bei Zucker & Jagdwurst.
Neben Sojasauce gehört auf Wasabi zu einem guten Sushi dazu. Aber sollte in der Schwangerschaft nicht auf scharfes Essen verzichtet werden?
Scharfes Essen schadet deinem Baby nicht, sollte das deine Sorge sein. Bei der Frage, ob du scharf essen darfst oder nicht gehts rein um dein eigenes Wohlbefinden. Also hör auf deinen Bauch. Wenn du scharfes Essen gut verträgst, greif zu. Wenn du allerdings unter Sodbrennen leidest, lass lieber die Finger davon. Mehr zum Thema findest du in meinem Beitrag: Darf ich scharf essen in der Schwangerschaft?
Essen Japanerinnen Sushi in der Schwangerschaft?
Aber wie ist das eigentlich in Japan? Essen schwangere Frauen in Japan Sushi? Eine spannende Frage! Viele denken, im Ursprungsland des Sushi würden Schwangere bedenkenlos rohen Fisch genießen. Aber auch in Japan ändert sich die Ernährung, sobald ein Baby unterwegs ist: Sobald eine Frau schwanger ist, wird ähnlich wie hier, dazu geraten, den Konsum gewisser Lebensmittel einzuschränken oder auszusetzen.
Japanerinnen verzichten aber nicht automatisch auf Sushi, doch traditionelles, rohes Sushi ist während der Schwangerschaft dort genauso ein Tabu wie bei uns.Das bedeutet nicht, dass Japanerinnen gänzlich auf Sushi verzichten müssen: Sie greifen dann auf gekochte Varianten, vegetarische Rollen oder sichere Alternativen zurück.
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Du liebst scharfes Essen, bist aber unsicher, ob das deinem Baby schadet? Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Es gibt Snacks, die sind nicht nur lecker, sondern auch echte Nährstoffpakete. Energiebällchen gehören genau in diese Kategorie. Doch was sind Stillkugeln eigentlich?
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https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-Sushi-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-08 09:13:272026-05-13 08:56:54Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?
Du liebst scharfes Essen, bist aber unsicher, ob das deinem Baby schadet? Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Ja.
Scharfes Essen ist in der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt, sofern du es gut verträgst.
Aber:
Du solltest scharfes Essen in der Schwangerschaft lieber vermeiden, wenn du unter Sodbrennen, Magenproblemen oder Übelkeit leidest. All diese Probleme können sich durch Schärfe verschlimmern.
Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft scharf essen möchtest
Hör auf deinen Körper: Was du vorher mochtest, kann jetzt ganz anders wirken. Schärfe kann z. B. Übelkeit oder Blähungen verstärken, oder du verträgst sie einfach nicht mehr so gut wie vor deiner Schwangerschaft.
Du leidest unter Sodbrennen? Dann lieber Finger weg von Chili & Co! Besonders im letzten Trimester reagiert der Magen empfindlicher auf scharf gewürztes Essen. Auf Familienschaftz.at findest du Tipps gegen Sodbrennen.
Selbstgekocht schlägt Fertigprodukt: Wenn du selbst kochst, behältst du die Kontrolle über Mengen und Qualität der Gewürze.
Sollten Hämorrhoiden gerade zu einer deiner unliebsamen Schwangerschaftsbegleiterscheinungen zählen, verzichte lieber auf scharfes essen. Der Scharfmacher Capsaicin im Chili zum Beispiel kann Brennen und Jucken verschlimmer, du hingegen solltest lieber deine Schleimhäute schonen. Bei „Hallo Hebamme“ findest du wertvolles Wissen zu Hämorrhoiden.
Würzige Alternativen statt feurige Scharfmacher
Wenn du gerne scharf isst wie ich, dann kann ich mir vorstellen, was du dir jetzt denken wirst: Es gibt KEINE Alternative zu einer ordentlichen Prise Chilipulver! Ja,… da magst du vielleicht recht haben, aber bevor du unter den Folgen leidest, probier trotzdem mal folgende Alternativen aus:
Mildes Currypulver oder geräuchertes Paprikapulver
Wenn der Körper „Nein“ sagt: Meine Schärfe-Realität in der Schwangerschaft
Eigentlich liebe ich scharfes essen. Ich kann echt nicht genug davon bekommen. Genauso gehts mir mit Knoblauch. Doch als ich schwanger war, war plötzlich alles anders! Mir wurde schon schlecht allein von dem Geruch von Knoblauch, und scharf essen konnte ich auch nicht mehr so wirklich. Da wurde mir so wirklich bewusst: Der Körper gibt einem schon unmissverständliche Signale, was er haben will und was nicht.
Umso glücklicher war ich nach der Schwangerschaft, als ich mich wieder an Chili & Co. herantasten konnte. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn zu viel Chilisoße auf dem Teller landet. Und dann musst du plötzlich einen Teil des Essens an deinen Mann abgeben. Einfach, weil du Angst hast, dass dir die Schärfe gleich die Zunge aus dem Mund brennt.
Mein Rat: Mein Rat: Taste dich ran, in kleinen Schritten – und hör ehrlich hin, was dein Körper zum scharfen Essen sagt. Wenn du es gut verträgst, ist scharf in der Schwangerschaft in der Regel völlig okay. Wenn nicht, ist das kein Drama, sondern ein Signal. Und keine Sorge: Dein Baby merkt von der Schärfe nichts – nur DU musst dich wohlfühlen!
Mehr Schwangerschaftsmythen findest du in meinem Beitrag: Bullshitbingo!
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Du bist schwanger, sportlich aktiv und liebst Wasserfälle? Dann ist schwanger wandern zur Hölzlahneralm im Nationalpark Hohe Tauern bestimmt was für dich. Diese Wanderung ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein kleines Heilritual für Körper und Seele – und das ganz ohne Esoterik, sondern wissenschaftlich belegt. Schwanger zu den Krimmler Wasserfällen […]
Speck, roh oder geräuchert, ist leider so wie rohe Eier tabu. Aber wenn du diesen Trick verwendest, kannst du auch in deiner Schangerschaft diese cremig köstliche Kürbis Cabonara genießen!
Manchmal hat man einfach Lust, mit den Fingern zu essen. An solchen Tagen greif ich gern zu Pizza oder Burger, wenns aber nicht so schwer im Magen liegen soll, bekommen Wraps immer den Vorrang. Die sind schnell zubereitet und schmecken auch kalt richtig gut! Diesmal habe ich mich für Wraps mit Grillgemüse entschieden – italienische […]
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-scharf-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-06 08:29:122026-05-13 08:57:15Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?
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