Curry wird hier in Deutschland oft mit Hühnchen gegessen. Dabei gibt es eine tolle vegane Alternative: Curry mit Bohnen! Mein Bohnencurry mit Kokosmilch schmeckt herrlich nach Indien, hat so einige gesundheitliche Vorteile und oben drein ist es auch noch ein günstiges Gericht, welches sich perfekt fürs Wochenbett vorkochen lässt.
Du möchtest fürs Wochenbett vorkochen, weißt aber nicht, womit du anfangen sollst? In meinem Newsletter teile ich einfache, nährstoffreiche Ideen, die sich gut vorbereiten, einfrieren und im Mama-Alltag wirklich brauchen lassen.
Die 3 besten Gründe warum du in Zukunft öfter ein Curry mit Bohnen auf den Tisch bringen wirst!
1. Bohnen Curry ist ideal, wenn du in Zeiten wie Mutterschutz eher aufs Geld schaun musst, deinen Körper aber trotzdem gut versorgen möchtest! 2. Das eiweißreiche Gericht hält dich lange satt, und das macht dich zufrieden! 3. Das Rezept ist ohne tierische Produkte und somit eine willkommene Abwechslung für deinen Körper!
Nährstoff-Check: Warum ist ein Curry mit Bohnen so wertvoll
Für Schwangere
Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß: Bohnen bringen deine Verdauung in Schwung und halten dich lange satt.
Gesunde Fette: aus Kokosmilch und Erdnussmus unterstützen den Zellaufbau deines Babys und sind gut für deine Energieversorgung.
Für Stillende
Energie für lange Tage & Nächte: komplexe Kohlenhydrate aus den Hülsenfrüchten und Reis + Fett + Eiweiß sind der nachhaltige Energie-Boost den du als stillende Mama brauchst.
Proteine helfen deinem Körper beim Muskel- & Gewebeaufbau nach der Geburt. Das kannst du unter anderem in dieser Studie nachlesen.
Kokosmilch liefert Laurinsäure: diese wirkt antibakteriell & entzündungshemmend und kann dein Immunsystem unterstützen.
Bohnen 1/2 Tag lang in Wasser einweichen und dann weich kochen. Optional Bohnen aus der Dose verwenden.
Zwiebel fein hacken und in einem Wok anbraten. Währenddessen Knoblauch fein hacken und Ingwer reiben.
Knoblauch, Ingwer und die indische Gewürzmischung zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und ca 1 Minute mitrösten.
Tomatenmark hinzugeben und mit gehackten Tomaten und Kokosmilch ablöschen. Kurz köcheln lassen.
Bohnen ins Curry geben und mit Reis oder Naanbrot servieren.
Notizen
Warum ich zu getrockneten Hülsenfrüchten greife:
Getrocknete Hülsenfrüchte sind meist günstiger als Konserven, weil du für das eigentliche Lebensmittel zahlst und nicht zusätzlich für Wasser, Dose und Verarbeitung.
Gesundheitlich können sie ebenfalls im Vorteil sein, weil sie oft ohne zugesetztes Salz auskommen und bei Konservendosen je nach Produkt auch Beschichtungen im Spiel sein können, die immer wieder kritisch diskutiert wurden.
Und ja, ich verwende zum Kochen einen Schnellkochtopf.
Eiweißreich: zusätzlich Tofu oder Tempeh anbraten & untermischen
Glutenfrei & sojafrei: Dieses Bohnencurry mit Kokosmilch ist für viele Allergiker gut geeignet.
Ist ein Curry mit Bohnen Meal-Prep-tauglich & Wochenbett-geeignet?
Ja, ja und nochmal JA !
Vorkochen & Einfrieren
Currys lassen richtig gut vorkochen und Einfrieren! Egal ob fürs Wochenbett oder später, wenn dein Baby nicht mehr ganz so viel schläft und dir vor lauter aufpassen und spielen einfach die Zeit zum Kochen fehlt.
Auch nach dem Auftauen bleibt die Konsistenz durch die Kokosmilch angenehm cremig.
Lagerungshinweise
Im Kühlschrank: bis zu 3 Tage haltbar
Einfrieren: Portionsweise in kleinen Dosen einfrieren. Warme Currys sind einfach das perfekte Soulfood fürs Wochenbett oder stressige Tage im Mama-Alltag.
Ist ein Bohnen Curry mit Kokosmilch beikostgeeignet?
Ab wann geeignet?
Ab dem 10.–12. Monat – je nach Verträglichkeit von Hülsenfrüchten und Gewürzen.
So passt du das Rezept für dein Baby an
Ohne Salz & Schärfe zubereiten.
Bohnen gut weichkochen und zerdrücken oder pürieren. Sonst ist die Verschluckungsgefahr zu groß.
Warum ist ein Curry mit Bohnen in der Schwangerschaft erlaubt?
Enthält keine riskanten Zutaten wie Rohmilch, rohe Eier oder rohes Fleisch.
Hülsenfrüchte sind in der Schwangerschaft absolut erlaubt, nur ich zum Beispiel hatte in meiner Schwangerschaft absolut keine Lust auf Hülsenfrüchte. Auch das darf sein. Jetzt in meiner Stillzeit liebe ich sie wieder!
Kokosmilch ist unbedenklich, achte aber auf moderate Fettzufuhr, wenn du zu Sodbrennen neigst.
FAQ
Ist das Curry auch für empfindliche Mägen geeignet?
Solltest du gerade unter einem empfindlichen Magen-Darm-Trackt leiden, empfehle ich dir ein weniger intensiv gewürzte, fettarme Gerichte zu wählen, bis es dir wieder besser geht.
Welche Bohnen eignen sich am besten?
Ich nehme gerne weiße Bohnen, du kannst aber auch Kidneybohnen, Kichererbsen, Linsen,… nehmen.
Kann ich statt Kokosmilch auch etwas anderes verwenden?
Ja, du kannst z. B. Hafercuisine oder Sahne verwenden.
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Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/12/Bohnen-Curry-mit-Kokosmilch-guenstiges-Gericht.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-03-28 08:00:122026-05-13 08:45:21Veganes Bohnen Curry mit Kokosmilch: ein günstiges Gericht für sparsame Mamas!
Es ist 05:53 Uhr und ich sitze im dunklen Campingbus. Über was ich mir um diese Uhrzeit Gedanken mache? Über die Tagesplanung, klar, aber auch über so Dinge wie: „Wo werde ich heute als stillende Mama WAS essen?“ Gedanken die ich mir gerne mache, weil ich es ja bekanntlich liebe, mir neue Rezepte auszudenken (lies dazu gerne meinen Beitrag: 11 geniale Gründe warum ich Rezepte entwickeln liebe). Allerdings wird’s heute nicht sonderlich neu, ein schneller Kichererbsensalat mit Feta hats bereits auf meinen alten Blog, den es heute leider nicht mehr gibt geschafft. Das heißt Kichererbsensalat mit Feta kommt bei mir schon seit einigen Jahren regelmäßig auf den Tisch. Und das liegt nicht nur an seiner Einfachheit!
Die 3 besten Gründe für: Kichererbsensalat mit Feta
1. schnelles Rezept und einfache Zubereitung 2. gesund für dich und dein Baby (Proteine, Ballaststoffen,…) 3. seit Jahren ein Klassiker am Mittagstisch
Du kannst den schnellen Kichererbsensalat mit Feta auch ohne grüne Bohnen machen.
Mein Geschmack hat sich über die Jahre hinweg nicht stark verändert, außer es betrifft die Kürbis Quiche mit Feta. Was sich allerdings schon merklich verändert hat, ist meine Sicht aufs Essen. Dank meines Studiums der Ernährungswissenschaften sehe ich im Essen heute viel mehr als nur Geschmack.
Ich sehe mehr als nur Salat: darum profitierst du vom Kichererbsensalat mit Feta
Ich sehe Ballaststoffe. Diese sind gut für deinen Stuhlgang – wenn du gerade schwanger bist, hast du damit vielleicht gerade Probleme.
Ich sehe Proteine. Diese sind gut für die Entwicklung deines Babys – sowohl in der Schwangerschaft, als auch in der Stillzeit
Ich sehe sekundäre Pflanzenstoffe. Diese stärken dein Immunsystem in Schwangerschaft und Stillzeit.
Ich sehe eine kurze Stehzeit in der Küche. Perfekt, wenn dein Baby deine Aufmerksamkeit braucht, oder du in deiner Schwangerschaft nicht mehr lange stehen solltest.
Ich sehe einen Salat, geeignet für den Campingplatz. Perfekt für alle Camping-Mamis!
Jetzt gerade, während ich die blaue Stunde aus dem Campingbus aus beobachte, sehe ich vor allem eines: dieser schnelle Kichererbsensalat mit Feta ist schmeckt und ist einfach. Und genau das macht ihn so genial.
Du brauchst kein fancy Equipment. Keine ausgefallenen Zutaten. Alle Zutaten sind in jedem gängigen Supermarkt zu finden. Du musst dafür nicht mal den Gaskocher anwerfen, sofern du Fisolen aus der Dose nimmst, oder komplett auf sie verzichtest. Der schnelle Kichererbsensalat mit Feta ist perfekt für dein nächstes Campingabenteuer – oder für stressige Mama-Tage, an denen du lieber den Sonnenuntergang genießt, statt auf’s Nudelwasser zu starren. Dass Camping-Essen nicht immer nur aus Dosenravioli bestehen muss, wurde mir auch beim Lesen der beiden köstlichen Rezepte von Roadsurfer bewusst!
Ich will ehrlich sein, als Kind und Jugendliche habe ich sie gehasst. SIE ist hier übrigens die Mehrzahl und steht für DEN KÜRBIS und DIE QUICHE. Tja.. die Zeiten ändern sich, und im Herbst 2025 schafft es der Kürbis sogar wöchtentlich auf den Tisch!
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Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/09/Kichererbsensalat-mit-Feta.jpg13691500Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-09-06 13:24:022026-05-13 08:43:09Mamas & Camper haben eins gemeinsam: Kaum Zeit fürs Essen. Die Lösung: schneller Kichererbsensalat mit Feta!
Linsen-Wraps selber machen ist nicht nur gut für die Umwelt (du sparst Verpackungsmüll), sie sind auch gut fürs Geldbörserl – gekaufte Tortilla-Wraps sind auf jeden Fall teurer. Diese selbstgemachten Wraps sind perfekt für Schwangere und Stillende, da sie vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen sind. Obendrein eignen sich diese weichen, herzaften Wraps hervorragend als Beikost!
Wenn dein Baby langsam anfängt, Interesse am Familienessen zu zeigen, stehst du vielleicht vor der Frage: Welche Rezepte sind gesund, einfach zuzubereiten und für alle geeignet? Ein Klassiker in vielen Familien sind Palatschinken (Pfannkuchen) oder Wraps, aber beides ist gekauft oft nicht wirklich babyfreundlich. Genau deshalb möchte ich dir heute meine Linsen-Wraps mit Haferflocken vorstellen: eine herzhafte, nährstoffreiche und nachhaltige Alternative, die sich als vegane Pfannkuchen für Babys perfekt eignet.
Die Wraps bestehen aus nur zwei Zutaten: roten Linsen und Haferflocken. In diesem Artikel zeige ich dir, warum die herzhaften Fladen in keiner Familienküche fehlen sollten, ab wann sie für dein Baby geeignet sind und wie du sie optimal für Beikost, Baby-led Weaning, Meal Prep und schnelle Familiengerichte nutzen kannst.
Die 7 besten Gründe, warum du Linsenwraps in Zukunft öfter zubereiten wirst
1. Linsen und Haferflocken liefern pflanzliches Eiweiß für die ganze Familie 2. Selbstgemacht bedeutet weniger Plastikmüll und günstiger 3. Diese Wraps bringen Abwechslung auf dem Familientisch 4. Die Linsen-Wraps sind vielseitig einsetzbar. 5. Die veganen Pfannkuchen für Babys sind Meal-Prep-freundlich 6. Die Linsen-Wraps haben eine weiche Konsistenz – perfekt für die Beikost 7. Die veganen Pfannkuchen für Babys sind salzfrei und ohne Zusatzstoffe
7 Gründe, warum Linsen-Wraps die besten veganen Pfannkuchen für Babys sind
① Die Linsen-Wraps haben eine weiche Konsistenz – perfekt für die Beikost
Wenn es um vegane Pfannkuchen für Babys geht, spielt die Konsistenz eine große Rolle. Diese Linsen-Wraps mit Haferflocken sind weich genug, dass Babys sie problemlos greifen, abbeißen und mit den Kieferknochen oder der Zunge zerdrücken können. Sie eignen sich damit hervorragend für Baby-led Weaning. Mein Baby war bis vor kurzem der totale Brei-Fan, und diese Palatschinken sind der perfekte schonende Einstieg in die Familienkost. In Stückchen geschnitten sind sie das ideale Fingerfood, das Babys eigenständig essen können. Ich habe sie dazu mit Frischkäse bestrichen.
② Die veganen Pfannkuchen für Babys sind salzfrei und ohne Zusatzstoffe
Ein weiterer Vorteil: Wenn du selber kochst, bestimmst du allein die Zutaten! In gekauften Wraps stecken oft Salz, Zucker oder Konservierungsstoffe – alles Dinge, auf die Babys (und auch wir Erwachsenen) sehr gut verzichten können! Beim Selberkochen sparst du dir unnötige Zusatzstoffe. Bei diesem Rezept brauchst du nur: rote Linsen, Haferflocken und Wasser. So sind die veganen Pfannkuchen für Babys komplett beikostgeeignet, gesund und gleichzeitig schmecken sie der ganzen Familie.
③ Linsen und Haferflocken liefern pflanzliches Eiweiß für die ganze Familie
Gerade Babys im Wachstum und Mamas in der Stillzeit profitieren von einer eiweißreichen Ernährung. Linsen sind echte Protein-Bomben und machen die Wraps zu einem wertvollen Energielieferanten. In Kombination mit den Haferflocken, die ebenfalls viele Ballaststoffe enthalten, sorgen sie dafür, dass alle lange satt bleiben. So werden die Linsen-Wraps zu einer gesunden und sättigenden Alternative zu klassischen Pfannkuchen oder Tortilla-Wraps.
④ Die veganen Pfannkuchen für Babys sind Meal-Prep-freundlich
Kaum eine Mama hat jeden Tag die Zeit, Kraft oder Lust, frisch zu kochen. Linsen-Wraps sind hier die ideale Lösung. Du kannst sie auf Vorrat zubereiten, im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren. Du solltest sie dazu aber luftdicht verpacken, damit sie nicht austrocknen. Am nächsten Tag kannst du sie kann kurz in der Mikrowelle oder in der Pfanne erwärmen und du hast eine erneut eine gesunde, sättigende Mahlzeit parat – auch wenn es im Alltag mal wieder stressig ist.
⑤ Selbstgemacht bedeutet weniger Plastikmüll und günstiger
Viele herkömmliche Tortilla-Wraps und Pfannkuchen sind in Plastik verpackt. Selbstgemachte Linsen-Wraps dagegen kommen ganz ohne Verpackungsmüll aus. Du sparst nicht nur Plastik, sondern auch Geld, weil die Zutaten günstig und lange haltbar sind. Dieser Grund war für mich tatsächlich der Hauptgrund, wraum ich dieses Rezept entwickelt habe.
⑥ Diese Wraps bringen Abwechslung auf dem Familientisch
Viele Babyrezepte sind süß: Bananen-Pfannkuchen, Grießbrei, Obstmus. Die Linsen-Wraps mit Haferflocken bringen endlich Abwechslung in den Speiseplan, weil sie herzhaft sind und trotzdem weich genug für Babys. Das Beste: Du musst nicht doppelt kochen. Ein Gericht für alle – dein Baby kann mitessen, während du den Wrap nach deinem Geschmack füllst. So sparst du Zeit, Nerven und förderst gleichzeitig das gemeinsame Essen am Familientisch. Meine Maus liebt es gemeinsam am Tisch zu essen, und zeigt dann auch viel mehr Interesse am Essen.
⑦ Die Linsen-Wraps sind vielseitig einsetzbar
Das Schöne an den Linsen-Wraps ist ihre Vielseitigkeit. Dünn ausgebacken lassen sie sich rollen und mit Gemüse, Avocado oder Hummus füllen. Du kannst sie aber auch wie ich im Ofen kurz mit Tomatensauce und Käse überbacken oder mit Frischkäse und Räucherlachs gefüllt in kleine Röllchen schneiden und kalt als Snack servieren. Sie sind also nicht nur ein Rezept für Babys, sondern eine flexible Basis für unzählige Familiengerichte.
Linsen-Wraps gefüllt mit angebratener Aubergine und Zucchini, überbacken mit Tomatensauce und Parmesan
Du suchst nach einem weiteren beikostfreundlichen Rezept für die ganze Familie? Dann schau dir mal meine Gemüspuffer an!
Diese einfache Grundrezeptur ist die Basis für alle Variationen. Mit nur zwei Zutaten und drei Schritten hast du schnell gesunde vegane Baby-Pfannkuchen auf dem Tisch:
Rote Linsen im Wasser für ca. 2h einweichen. Dann Haferflocken dazugeben und eine weitere Stunde einweichen.
Linsen und Haferflocken mitsamt dem Einweichwasser pürieren.
In einer beschichteten Pfanne etwas Kokosöl erhitzen und die Wraps langsam heraus backen. Die Wraps / Linsen-Pfannkuchen sind bereit zum Wenden, wenn sich der Teig seitlich der Pfanne löst.
Notizen
Gut zu wissen:
Ich nehme für einen Pfannkuchen einen vollgefüllten Schöpflöffel (Suppenkelle) in Standardgröße.
Wenn der Teig mit der Zeit zu dick wird, dann gib noch etwas Wasser dazu und rühr kräftig um. Dann hat der Teig wieder eine gute Konsistenz zum Rausbacken.
Wie bei normalen Pfannkuchen auch, musst du mit etwas Stehzeit rechnen, während die Pfannkuchen fertig werden – ich nutze die Zeit für die Vorbereitung der Fülle oder zum Saubermachen der Küche.
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Linsen-Wraps im großen Beikostcheck
Ab wann sind Linsen-Wraps für die Beikost geeignet?
Linsen-Wraps sind ab dem 6. Monat (ab Beikost-Beginn) geeignet. Besonders wenn dein Baby bereits erste Erfahrungen mit Brei gemacht hat. Die weiche Konsistenz macht sie ideal für Baby-led Weaning ab etwa 6-8 Monaten.
Mit 6-7 Monaten: Angeboten als dünne, weiches Stück oder sehr weiches Fingerfood.
Ab 8-9 Monaten: Dein Baby kann größere Stücke greifen und selbst essen.
Ab 12 Monaten: Die Wraps sind dann völlig babygerecht und können in Stückchen geschnitten serviert werden.
Wie machst du die Wraps babygerecht?
Ohne Salz: Bei den Linsen-Wraps entfällt das Salz ohnehin, das ist also ideal für Babys!
Weiches Mundgefühl: Die Wraps sind von Natur aus weich genug, dass dein Baby sie leicht kauen und schlucken kann.
Kleinere Stücke: Schneide die Wraps für jüngere Babys in ca. 1-2 cm breite Streifen oder kleine Quadrate.
Ohne scharfe Gewürze: Würze lieber mild.
Mit Frischkäse bestrichen: Das erleichtert deinem Baby das Greifen und macht es schmackhafter!
Warum Linsen-Wraps ideal für Baby-led Weaning sind
Baby-led Weaning (BLW) ist ein moderner Ansatz zur Babyernährung, bei dem dein Kind von Anfang an selbstbestimmt essen lernt – statt passiv Brei zu bekommen. Linsen-Wraps sind dafür absolut perfekt:
Selbstbestimmtes Essen
Dein Baby kann die Wrap-Stücke selbst greifen, in den Mund stecken und die Menge selbst bestimmen. Das fördert die motorische Entwicklung und gibt dem Baby das Gefühl von Kontrolle und Unabhängigkeit.
Keine Verschluckungsgefahr
Die weiche Konsistenz löst sich im Mund schnell auf. Anders als feste Brokkoli-Stücke können sich die Wraps nicht in der Luftröhre festsetzen. Deshalb sind sie eine sichere Option für BLW.
Familienessen von Anfang an
Mit BLW sitzt dein Baby am Familientisch und isst (mit Hilfe) das Gleiche wie die Großen. Linsen-Wraps sind dafür ideal: Die Eltern essen sie mit Füllungen, das Baby ohne Salz und Gewürze – die gleiche Basis, angepasst an das Alter.
Natürliches Sättigungsgefühl
Bei BLW isst das Baby so viel, wie es braucht – nicht wie viel der Brei in der Schüssel ist. Dein Baby lernt so, auf seinen Körper zu hören. Linsen-Wraps sättigen durch ihren hohen Ballaststoff- und Proteingehalt nachhaltig.
Welche Füllungen passen zu Linsen-Wraps für Babys?
Veggie-Varianten (ab 6 Monaten)
Avocado: Sehr weich, reich an guten Fetten. Mit der Gabel zerdrücken, auf die Wrap streichen.
Gedünstetes Gemüse: Karotten, Zucchini, Brokkoli oder Paprika weich dünsten, klein schneiden oder pürieren.
Süßkartoffel: Im Ofen backen oder kochen, zerdrücken und die Wrap damit füllen.
Mais: Purees oder ganz kleine Körner für Babys ab 9 Monaten.
Proteinquellen (ab 8 Monaten)
Ungesalzener Hummus: Kichererbsenaufstrich ohne Salz ist vollgepackt mit Proteinen.
Frischkäse oder Quark: Mild, cremig und gut zum Greifen.
Milder Linsenaufstrich: Gekochte Linsen püriert mit etwas Öl – Protein auf Protein!
Tofu: Weich und neutral im Geschmack. Mit gedünstetem Gemüse kombinieren.
Für größere Babys (ab 12 Monaten)
Gekochtes Hühnchen: In kleine Stücke oder Streifen schneiden.
Käse: Mild und ungesalzen, in dünnen Scheiben.
Tipp: Kombiniere immer eine Protein-Quelle (Hummus, Frischkäse) mit frischem oder gedünstetem Gemüse. So ist die Wrap vollständig und dein Baby bekommt alle Nährstoffe, die es braucht.
Sind Linsen für Babys gut verträglich?
Das ist eine berechtigte Frage, die viele Eltern stellen: Können kleine Mägen Linsen verdauen? Die gute Nachricht:
JA! wenn du ein paar Dinge beachtest.
Warum Linsen manchmal „blähen“
Linsen enthalten Oligosaccharide, das sind komplexe Zucker, die der Babydarm anfangs schwerer verdauen kann. Das kann zu Blähungen führen. ABER: Durch das gründliche Einweichen werden bis zu 75% dieser Stoffe abgebaut!
So machst du Linsen babyfreundlich:
Lange einweichen: 2 + 1 Stunde ist nicht zu viel. Je länger, desto verträglicher.
Rote Linsen verwenden: Sie sind am leichtesten verdaulich.
Gut durchgaren: Die Wraps sollten nie mehlig oder hart sein – immer cremig und weich.
Mit Geduld einführen: Starte mit kleinen Mengen (halb oder ein Drittel eines Wraps). So kann sich der Babydarm langsam an die Ballaststoffe gewöhnen.
Mit Wasser und Bewegung helfen
Wenn dein Baby merklich Bauchprobleme hat, helfen Bauchmassagen, ausreichend trinken (beim Stillen), und die Bauchunterstützung durch Tragen. Ballaststoffe brauchen Flüssigkeit und Bewegung, um gut zu wirken.
Das ist normal (und harmlos):
Leicht vermehrte Blähungen in den ersten Wochen: die Darmflora stellt sich erst um.
Dunklere, dickere Stühle: das ist normal bei ballastoffreichem Essen.
Leicht süßlicher Geruch: völlig normal.
Ideen zum Abwandeln und Anpassen der Linsen-Hafer Wraps
Die Basis-Wraps sind bereits vielseitig, aber es gibt viele Möglichkeiten, sie deinen Bedürfnissen anzupassen:
Saisonale Anpassungen
Frühling/Sommer: Fülle sie mit frischem Gemüse wie Zucchini, Tomaten oder Salat.
Herbst/Winter: Gebratene Pilze, Karotten oder Spinat sind die perfekte Kombination.
Ernährungsanpassungen
Vegetarisch/vegan: Die Wraps sind bereits vegan und vegetarisch!
Eiweißreich: Füge Hummus, Tofu oder Hühnchen hinzu.
Allergiefrei: Die Basis ist glutenfrei und nussenfrei. Achte auf die Haferflocken-Sorte (zertifiziert glutenfrei falls nötig).
Mehr Ballaststoffe für den Darm: Füge gemahlene Flohsamenschalen hinzu oder fülle die Wraps mit ballaststoffreichem Gemüse wie Brokkoli.
Tipps gegen Food-Waste
Reste verwerten: Sollten Teile der Wraps übrig bleiben, püriere sie und verwende den Brei als Basis für Babybeikost oder als Zutat in Suppen.
Halbierte Rezepte: Falls dir die Menge zu groß ist, halbiere einfach alle Zutaten.
Schneide die Wraps in Streifen, dann hast du eine Suppeneinlage, ähnlich wie Frittatensuppe / Pfannkuchensuppe.
Nährstoff-Check: Warum Linsen-Wraps so wertvoll sind für Stillende
In der Stillzeit sind Linsen-Wraps deine geheime Waffe, denn sie unterstützen dich gezielt:
Milchproduktion: Das Eiweiß in Linsen und Haferflocken ist wichtig für die Bildung und Qualität der Muttermilch.
Energie und Regeneration: Während der Stillzeit benötigst du etwa 500 Extrakalorien pro Tag. Die Wraps sättigen dich langfristig und geben dir die nötige Kraft für diese intensive Phase.
Verdauungsgesundheit: Die Ballaststoffe sind besonders wichtig, wenn du viel Zeit sitzend stillst und dich weniger bewegen kannst.
Baby-freundliche Nährstoffe: Alles, was du isst, wirkt sich auf die Muttermilch aus. Mit den Linsen-Wraps gibst du deinem Baby indirekt hochwertige Nährstoffe.
Tipps zur besseren Nährstoffaufnahme
Vitamin C kombinieren: Nimm die Wraps zusammen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln zu dir (z.B. Tomaten, Paprika, Zitronensaft), um die Eisenaufnahme aus den Linsen zu verbessern.
Mit Fett servieren: Ein bisschen Rapsöl oder Olivenöl beim Kochen verbessert die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
Ausreichend trinken: Ballaststoffe brauchen Wasser, um optimal zu wirken. Trinke genug Wasser über den Tag verteilt.
Linsen-Wraps im Meal-Prep & Wochenbett-Check
Wie gut lässt sich das Gericht vorkochen, einfrieren und aufwärmen?
Linsen-Wraps sind Meal-Prep-Stars! Sie sind perfekt für die stressige Zeit im Wochenbett oder wenn du viel um die Ohren hast:
Vorkochen: Du kannst die Wraps auf Vorrat zubereiten und luftdicht abdecken. Dann nach Bedarf aufwärmen. Das ist besonders praktisch, wenn du keine Zeit für ausgedehnte Kochsessions hast.
Einfrieren: du kannst die geschnittenen Wraps (als Suppeneinlage) einfrieren. Leg die Pfannkuchenstreifen dafür auf einen Teller ins Gefrierfach und sobald sie gefroren sind kannst du sie in einem Gefrierbeutel aufbewahren.
Aufwärmen: Kurz in der Mikrowelle (2-3 Minuten) oder in der Pfanne (1-2 Minuten pro Seite) aufwärmen und schon schmecken sie wieder frisch.
Lagerungshinweise
Kühlschrank: Luftdicht verpackt halten sich die Wraps bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Verwende Brotdosen, Plastikfolie oder wickle sie in feuchte Tücher, damit sie nicht austrocknen.
Teig lagern: Der ungekochte Teig hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Bedecke ihn mit Frischhaltefolie.
Warum sind Linsen-Wraps in der Schwangerschaft erlaubt?
In der Schwangerschaft gelten strenge Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit. Gute Nachricht: Linsen-Wraps sind rundum sicher, sie enthalten keinerlei rohe tiereische Produkte und werden vollständig durchgegart.
Nährstoff-Check: Warum Linsen-Wraps so wertvoll sind für Schwangere
Gerade während der Schwangerschaft benötigst du zusätzliche Nährstoffe für die Entwicklung deines Babys. Linsen-Wraps sind in dieser Phase besonders wertvoll:
Pflanzliches Eiweiß: Linsen sind echte Protein-Bomben und unterstützen die Muskelentwicklung sowohl bei dir als auch bei deinem Baby.
Verdauungsunterstützung: Die Ballaststoffe aus Haferflocken und Linsen unterstützen die Verdauung und beugen Verstopfung vor – ein häufiges Problem in der Schwangerschaft.
Energiehaushalt: Die Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und Proteinen sorgt für stabile Blutzuckerwerte und lang anhaltende Energie. Das ist einfach perfekt in dieser anstrengenden Zeit.
1. Kann ich die Linsen-Wraps auch ohne Einweichen machen?
Das Einweichen ist wichtig, damit die Linsen aufquellen und der Teig die richtige Konsistenz bekommt. Ohne Einweichen wäre der Teig zu grob und körnig.
2. Kann ich statt rote Linsen auch braune oder grüne Linsen verwenden?
Rote Linsen sind am besten für dieses Rezept, da sie schnell zerfallen und den perfekten Teig ergeben. Braune und grüne Linsen behalten ihre Struktur – der Teig könnte zu körnig werden. Wenn du es probieren möchtest: verwende weniger Wasser und rechne mit längeren Einweichzeiten.
Darf mein Baby Linsen essen?
Ja! Linsen sind ab dem 6. Monat geeignet und eine der besten pflanzlichen Proteinquellen für Babys. Rote Linsen sind am leichtesten verdaulich.
Sind vegane Pfannkuchen ohne Ei für Babys geeignet?
Absolut! Diese Linsen-Wraps brauchen kein Ei. Sie sind durch die natürliche Stärke von Linsen und Haferflocken stabil und weich. Perfekt für Babys mit Ei-Allergie oder wenn du vegan kochen möchtest.
Kann ich die Linsen-Wraps einfrieren?
Ja, bis zu 2 Monate!
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