Ich kann es mir einfach nicht leisten, die Wohnung im Winter auf 23 Grad zu heizen. Alles wird teurer – und die Dämmung in meinem alten Mietshaus ist nicht nur sprichwörtlich aus dem vergangenen Jahrhundert. Wobei ich mich frage, ob das Haus überhaupt eine Dämmung hat. Naja, worauf ich hinaus will: wenns draußen UND drinnen kalt ist, darf mein Frühstück im Winter auch mal warm serviert werden. Und weil ich Haferflocken zum Frühstück liebe, habe ich mich für ein klassischesApfel-Zimt-Porridge entschieden. Außerdem habe ich für mich beschlossen, dass Kardamom ebenso in dieses winterliche Frühstück passt, auch wenn ich Kardamom eigentlich nur aus schwedischen Zimtschnecken kenne. Ich sollte mal anfangen, mehr mit Kardamom zu experimentieren! Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.
Die 3 besten Gründe warum du in Zukunft öfter zum Apfel-Zimt Porridge greifen wirst!
1. Haferflocken zum Frühstück sind immer eine gute Wahl, denn sie halten deinen Blutzuckerspiegel stabil. 2. Ein warmes Frühstück im Winter ist ideal, wenn dir ein flauer Magen in der Schwangerschaft zu schaffen macht. 3. Das Apfel-Zimt-Porridge lässt sich super vorbereiten, das ist der Game-Changer fürs Wochenbett!
Nährstoff-Check: Warum dieses Apfel-Zimt-Porridge so wertvoll ist
Für Schwangere
Ballaststoffe für die Verdauung: Haferflocken und Apfel bringen deine träge Verdauung sanft in Bewegung. Gerade in der Schwangerschaft ist das Gold wert, wenn die Hormone sogar deinen Darm durcheinander bringen.
Stabile Energieversorgung: komplexe Kohlenhydrate aus Haferflocken geben dir lang anhaltende Energie, ohne Blutzuckerachterbahn. Das heißt, die nächste Heißhungerattacke sollte noch länger auf sich warten lassen!
Magnesium & B-Vitamine: Die sind wichtig für Nerven, Muskulatur und eine gesunde Entwicklung deines Babys.
INFO: Dank Vitamin C in Zitrone und Apfel kann das Eisen (welches in Haferflocken und Cashewmus steckt) vom Körper gut aufgenommen werden! In meinem Beitrag Diese 3 Lebensmittelkombinationen sind wahre Nährstoffbooster ! erzähle ich dir mehr darüber. Lies gern mal rein!
Für Stillende
Stillfreundlich & bekömmlich: Das Apfel-Zimt-Porridge ist leicht verdaulich und richtig nährstoffreich.
Gesunde Fette: Nüsse liefern gesunde Fette. Das ist nicht nur gut für dich, auch dein Baby bekommt was über die Muttermilch davon ab!
Wärmt von innen: Gerade, wenn die Nacht kurz war und dir kalt vor Müdigkeit ist, ist so ein warmes Frühstück im Winter genau das, was dein Körper braucht – im Wochenbett, aber auch die gesamte Stillzeit über.
Porridge kann wunderbar vorbereitet und im Kühlschrank gelagert werden. Am nächsten Morgen kannst du es easy in der Mikrowelle aufwärmen. Ideal für alle, die nicht täglich den Nerv haben, sich was Warmes zuzubereiten!
Ist ein Apfel-Zimt Porridge mit Nüssen für mein Baby als Beikost geeignet?
Ja, aber ab wann?
Ab ca. 7.–8. Monat, wenn dein Baby an Brei gewöhnt ist und verschiedene Obstsorten kennt, kannst du dein Kind auf jeden Fall mitessen lassen, denn Haferflocken zum Frühstück sind für Groß UND Klein eine gute Wahl!
So passt du das Rezept für dein Baby an
Ohne Salz & Süßung zubereiten
Apfel fein reiben oder weich dünsten
Haferflocken weich kochen
Nüsse weglassen, wegen der Verschluckungsgefahr oder durch ½ TL Nussmus ersetzen
Warum ist das Apfel-Zimt-Porridge in der Schwangerschaft erlaubt?
Es enthält keine rohen tierischen Produkte (z. B. Ei, Rohmilchkäse)
Haferflocken & Apfel sind unkritisch, dafür reich an Ballaststoffen und Vitaminen.
Zimt in kleinen Mengen ist unbedenklich.
Ein warmes Frühstück im Winter ist besonders für empfindliche Mägen gut verträglich, also ideal in allen Schwangerschaftsphasen!
In meinem Beitrag Mein größtes Learning in der Schwangerschaft erzähl ich dir, wie meine persönliche Beziehung zum Frühstück ist. Diese hat sich seit der Schwangerschaft nämlich grundlegend geändert!
Fazit
Dieses Apfel-Zimt-Porridge ist ein echtes Allround-Talent: schnell gemacht, nährstoffreich, warm und sättigend. Es ist das perfekte Frühstück im Winter, besonders für Schwangere, Stillende oder einfach für alle, die morgens gern mit etwas Gutem in den Tag starten. Haferflocken zum Frühstück müssen nicht langweilig sein und dieses Rezept beweist das aufs Leckerste.
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
* In diesem Beitrag befinden sich Affiliate-Links. Wenn du über diese Links ein Produkt kaufst, erhält MamaMahlzeit eine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten. Diese Links sind mit *) gekennzeichnet.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/11/Apfel-Zimt-Porridge-Haferflocken-zum-Fruehstueck-1.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-11-21 11:42:492026-02-17 16:05:16Apfel-Zimt-Porridge mit Nüssen: dein warmes Wohlfühl-Frühstück im Winter
Manchmal hat man einfach Lust, mit den Fingern zu essen. An solchen Tagen greif ich gern zu Pizza oder Burger, wenns aber nicht so schwer im Magen liegen soll, bekommen Wraps immer den Vorrang. Die sind schnell zubereitet und schmecken auch kalt richtig gut! Diesmal habe ich mich für Wraps mit Grillgemüse entschieden – italienische Wraps sozusagen. Also Wraps mit Zucchini, Aubergine, Mozzarella,…. na was fehlt? Richtig, Pesto. Mit diesen Wraps habe ich, die es ja bekanntlich liebt neue Rezepte zu kreieren, wieder mal was Neues probiert. Ich habe mich tatsächlich getraut, Pesto nicht klassisch mit Nudeln zu servieren. Und so kams zur Trennung auf Zeit, denn Pesto hat für heute mal genug vom Pastaalltag und gönnt sich ein Wrap-Abenteuer. Rausgekommen sind italienische Wraps mit Pesto und ich finds eine richtig gute Idee dem Pesto mal einen Partnertausch vorzuschlagen.
Und weil Wraps auch super schnell fertig sind, sind sie das ideale Mittagessen. Aber auch als Snack für unterwegs sind diese Wraps mal eine willkommene Abwechslung zum immergleichen Pausenbrot. Mit Grillgemüse, Mozzarella und Pesto bringen sie alles mit, was du brauchst: Geschmack, Vitamine, Sättigung und Wohlfühlfaktor.
Die 5 besten Vorteile der italienischen Wraps mit Pesto im Überblick
1. Diese Wraps sind eine wahre Nährstoffbombe dank viel Gemüse. 2. Sie sind super für dein Immunsystem und deine Eisenaufnahme, aber auch für den Knochenaufbau deines Babys. 3. Das ideale Gericht, wenns um Restverwertung geht und du keine Lebensmittel verschwenden möchtest. 4. Die Fülle lässt sich saisonal anpassen und variieren. 5. Da die Wraps so schnell zubereitet sind, sind sie perfekt für den stressigen Mamaalltag in der Stillzeit.
Nährstoff-Check – Warum diese Wraps so wertvoll sind
Für Schwangere
Vitamin C: Dank Paprika & Co. Vitamin C ist wichtig fürs Immunsystem und die Eisenaufnahme. Ballaststoffe: Das Gemüse und ggf. Vollkornwraps bringen deine Verdauung in Schwung, das ist gerade in der Schwangerschaft ein echter Vorteil. Calcium & Eiweiß: Mozzarella liefert beides – super wichtig für den Knochenaufbau deines Babys und auch für deine eigenen Knochen! Gesunde Fette: Pesto aus Olivenöl und Nüssen unterstützt die Entwicklung des Nervensystems deines Babys.
Für Stillende
Energie & Nährstoffnachschub: Nachtschichten und Dauerstillen machen hungrig – diese Wraps liefern schnell Energie, ohne dich zu belasten. Meal-Prep-tauglich: Perfekt für stressige Tage mit Baby: einfach vorbereiten und bei Bedarf snacken.
Aubergine in Schreiben schneiden, auf beiden Seiten einsalzen und das Salz mindestens 10 Minuten einziehen lassen.
Zucchini in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten. Aubergine trocken tupfen und ebenfalls in Olivenöl anbraten.
Getrocknete Tomaten klein hacken, Paprika würfelig schneiden und Salat waschen.
Wraps mit Pesto bestreichen, mit Gemüse und Mozzarella belegen, pfeffern und etwas Parmesan darüber streuen. Die Wraps mit Salat vollfüllen, einrollen und genießen.
Notizen
Der Salat ist am Foto nicht zu sehen, ist aber schon essentiell – um dem Gericht mehr Frische zu verleihen!
Ideen zum Abwandeln und Anpassen– so machst du die italienischen Wraps passend für dich
Saisonale Anpassung
Im Sommer passen Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomaten wunderbar – im Winter kannst du auch eingelegtes Antipasti-Gemüse verwenden. Wichtig: das Gemüse gut abtropfen lassen, und statt Pest verwende lieber Tomatenmark + Kräuter, sonst wird’s schnell zu fettig.
Vegetarisch / vegan / eiweißreich? Kein Problem
Vegan: Mozzarella durch veganen Käse ersetzen, Pesto ohne Parmesan wählen. Mehr Eiweiß: Basilikum oder Tomatentofu in Würfeln, Kichererbsen oder ein Löffel Hüttenkäse als Extra-Boost. Mit Fleisch: Gegrilltes Hühnchen oder Hack vom Bio-Rind ergänzen.
Sind die Wraps mit Zucchini auch Meal-Pep & Wochenbett-tauglich?
Absolut! Du kannst dir die Wraps morgens vorbereiten und zu Mittag genießen.
Tipp: Wrap erst kurz vorm Essen rollen, damit nichts durchweicht. Fürs Wochenbett lieber einzeln vorbereiten und dann frisch zusammenstellen – oder gleich alle Zutaten wie ein Buffet im Kühlschrank lagern.
So machst du die Wraps mit Pesto babytauglich
Ja – mit ein paar Anpassungen: Ungewürztes Gemüse weich garen, Wraps selbst machen (hier gehts zum Rezept) und keinen Salat verwenden (dieser ist für Babys noch zu schwierig zu essen)
Tipp: Kichererbsen vorher zerdrücken oder pürieren, angepasst an den Entwicklungsstand deines Babys.
Sind diese italienischen Wraps auch für Schwangere geeignet? Klar!
Mozzarella ist (wenn er mit pasteurisierter Milch hergestellt wurde – was fast immer der Fall ist) vollkommen in Ordnung. Parmesan darf ebenfalls auf den Wrap. Durch die lange Reifung ist er hygienisch unbedenklich. Die Rinde solltest du jedoch zur Sicherheit weglassen.
Du willst auf Nummer sicher gehen? Dann achte auf Mozzarella aus pasteurisierter Milch – steht auf der Verpackung!
Lust auf mehr Wrap-Inspiration? Du könntest wie ich jeden Tag Wraps essen? Dann probier unbedingt mal meine Rainbow-Wraps aus – mit extra vielen Farben, Nährstoffen!
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
Das heftige ist ja: dann scrolle ich so durch social Media und sehe unzählige Mamas wie sie hochschwanger die Diätkultur feiern und dann auch noch diese “what I eat in a day” reels abfilmen. Nach solchen kalorienreduzierten Tagen hätte ich sogar als Nichtschwangere noch Hunger. Diesem Diätwahn auf Social Media hätte ich mich in meiner Schwangerschaft niemals hingeben wollen. Und wenn du selbst gerade Mama wirst, weißt du vermutlich sofort von welcher Diät in der Schwangerschaft ich spreche: von der Louwen-Diät.
Diätwahn auf Social Media und was es mit der Louwen Diät auf sich hat
Prof.Dr. Louwen empfiehlt, in den letzten 6 Schwangerschaftswochen auf Zucker und Weißmehl zu verzichten, um die Geburt zu erleichtern.
Wissenschaftlich ist die Wirksamkeit einer Diät in der Schwangerschaft nicht ausreichend belegt – hochwertige Studien fehlen.
Komplexe Kohlenhydrate sind in der Schwangerschaft wichtig für die Energieversorgung von Mutter und Baby.
Der Begriff „Diät“ kann gerade bei Frauen mit Essstörungserfahrung emotional belastend oder sogar gefährlich sein.
Der Diätwahn auf Social Media macht auch vor Schwangeren nicht Halt – inklusive gefährlicher Vergleichsfalle.
Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft basiert auf Vielfalt, Balance und Vertrauen in den eigenen Körper, nicht auf Verzicht.
Aus folgenden zwei Gründen finde ich den Hype um die Louwen Diät zur Geburtsvorbereitung spannend, oder sagen wir besser – gefährlich:
Zum einen studiere ich selbst Ernährungswissenschaften und möchte mal genauer hinsehen, ob das Weglassen bestimmter Lebensmittel tatsächlich Einfluss auf die Geburt haben kann und ob dies dann auch durch Studien belegt wird.
Zum anderen komme ich selbst aus einer Essstörung und Wörter wie Diät bereiten mir immer noch Herzrasen und versetzen meinen Körper in einen Alarmzustand.
Doch jetzt mal von Vorne, also von ganz vorne.
Was ist die Louwen-Diät eigentlich?
Die Louwendiät – ein Überblick
Der Gynäkologe Prof. Dr. Frank Louwen, geht davon aus, dass das, was wir in den letzten 6 Wochen vor der Geburt essen, einen Einfluss darauf haben kann, wie leicht und wanndie Geburt beginnt – und auch, wie stark die Wehenschmerzen empfunden werden.
Sein Ansatz beruht auf dem Zusammenspiel der Hormone Insulin und Prostaglandine. Im nächsten Absatz gehe ich darauf genauer ein.
Um zu verhindern, dass die Hormone sich gegenseitig behindern, rät Prof. Dr. Louwen dazu, die letzten 6 Schwangerschaftswochen auf Weißmehl und zugesetzte Zucker zu verzichten. Der Gedanke dahinter: Ein stabiler Blutzucker und niedriger Insulinspiegel könnten dem Körper helfen, die geburtsfördernden Hormone effizienter zu nutzen.
Die Theorie dahinter ist spannend, aber wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Es gibt keine hochwertigen Studien, die belegen, dass eine kohlenhydratarme Ernährung in den letzten Wochen der Schwangerschaft die Geburt wirklich erleichtert oder Schmerzen reduziert (Apotheken Umschau).
Und wie immer in der Schwangerschaft: alles dreht sich um die Hormone!
Insulin und Prostaglandine sind beides Hormone.
Jedes Mal, wenn wir kohlenhydratreiche Lebensmittel zu uns nehmen, steigt der Insulinspiegel im Blut. Laut Louwen konkurriert Insulin mit den Prostaglandinen, die wiederum wichtig sind, um den Muttermund weich zu machen und den Geburtsprozess in Gang zu setzen. Wenn zu viel Insulin im Umlauf ist, soll das die Wirkung der Prostaglandine abschwächen – was laut dieser Theorie den Start der Geburt verzögern und Ablauf der Geburt negativ (in Form größerer Schmerzen) beeinflussen könnte.
Du möchtest tiefer eintauchen, und verstehen wie Hormone die Geburt steuern, dann hör dir gerne das äußerst interessante Interview von Prof. Dr. Louwen an, hier ist der Link dazu.
Was ist die Ernährungsempfehlung von Dr. Louwen?
Verzichte die letzten 6 Wochen vor dem Entbindungstermin (ein früherer Start bringt nicht mehr Vorteile aus hormoneller Sicht) auf Süßigkeiten und Weizenmehl. Auf Obst und Gemüse zu verzichten, wird absolut nicht empfohlen. Auf den glykämischen Index musst du in deiner Schwangerschaft also nicht achten, denn “dann würde man in eine Diät übergehen, und das glaube ich gar nicht, dass das so sinnvoll ist.” – so Prof. Dr. Louwen in dem oben genannten Podcast-Interview.
Vollkornweizenmehl (zum Beispiel in Nudeln oder Pizza) wird auch von Prof. Dr. Louwen als weniger kritisch beäugt, da der Körper länger arbeiten muss, um den Zucker in Vollkornprodukten freizusetzen und somit der Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigt.
Viele Aussagen zur Louwen-Diät beruhen auf Erfahrungsberichten und nicht auf kontrollierten Studien. Der Austausch mit anderen Mamas und Erfahrungsberichte sind sehr wertvoll – keine Frage! In der Ernährungswissenschaft wissen wir aber, wie individuell der Stoffwechsel funktioniert – und dass eine Methode, die bei der einen Frau hilfreich war, bei einer anderen genau das Gegenteil bewirken kann.
Es wurde auch eine Metastudie durchgeführt, in welcher die Auswirkungen von Diäten mit niedrigem glykämischen Index auf Schwangere analysiert wurden, mit folgendem Ergebnis:
Eine Low-GI-Ernährung kann bei Schwangeren mit erhöhtem Risiko für hohe Blutzuckerwerte positive Effekte haben – insbesondere auf den Nüchtern- und postprandialen Blutzucker sowie das Risiko für ein zu großes Baby (LGA). Auch eine tendenziell geringere Gewichtszunahme in der Schwangerschaft wurde beobachtet, allerdings ohne eindeutige Signifikanz. Die Studienlage ist noch begrenzt und uneinheitlich, weshalb diese Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden sollten.
Vor allem Frauen mit einer (verdeckten) Essstörung oder mit einem gestörten Essverhalten setzen sich durch strenge Diätvorgaben noch mehr unter Druck und ich würde sagen, das kann auch in die falsche Richtung gehen. In eine Richtung, in der nicht nur auf Weißmehlprodukte und Süßigkeiten verzichtet wird, sondern, dass eine gänzliche Kalorienreduzierung zustande kommt. Genau so eine Kalorienreduzierung soll in einer gesunden Schwangerschaft, bei der die Mutter mit einem gesunden Ausgangsgewicht gestartet ist, tunlichst vermieden werden.
Übelkeit
Es gibt leider auch genug Schwangere, die selbst in der Spätschwangerschaft unter Übelkeit oder Appetitlosigkeit leiden. Gerade für diese werdenden Mamas ist es wichtig, genug Energie zu sich zu nehmen. Sich dann auch noch Gedanken über “verbotene Lebensmittel” zu machen ist in dieser Situation bestimmt nicht hilfreich. Im Gegenteil, in diesem Fall zählt jede Kalorie, die die Mama bei sich behalten kann.
Selbst Prof. Dr. Louwen distanziert sich vom Begriff Diät
Diät heißt für mich: ich darf nicht zunehmen. Das wiederum löst ein Gefühl der Angst in mir aus.
Angst, die strengen Regeln einer Diät nicht einhalten zu können und am Ende zum Schluss auch noch selbst schuld daran zu sein, wenn die Geburt doch nicht so leicht wird.
Angst davor, Gewicht zuzunehmen, mich nicht mehr im Spiegel wiederzuerkennen. Dabei ist es doch so wichtig, dass gerade schwangere Mamis Gewicht zunehmen! Hier mal ein kleiner Überblick, wie es überhaupt zur Gewichtszunahmen kommt:
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt im 3. Trimester eine Erhöhung der Kalorien bis +500 kcal/d – je nach Aktivität. Wenn Lebensmittel plötzlich als „gefährlich“ oder „verzichtbar“ gelten, kommt schnell das Thema Mangelernährung ins Spiel. Und das ist in der Schwangerschaft nicht nur für dich, sondern auch für dein Baby ein Problem, das es zu vermeiden gilt!
Natürlich ist es grundsätzlich sinnvoll, den Konsum von freiem Zucker zu reduzieren – das gilt für uns alle, nicht nur für Schwangere. Aber: Selbstfürsorge bedeutet eben auch, dass ein Stück Milchschokolade absolut seinen Platz haben darf, vor allem, wenn es darum geht, Genuss im Alltag zu verankern. Nur eben nicht als Dauerlösung fünfmal am Tag.
Was mir auf Social Media auffällt: Statt nur Weißmehl zu reduzieren, wird dann gleich gar kein Mehl mehr gegessen. Und das kann auf Dauer kritisch werden. Denn: Komplexe Kohlenhydrate – also Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln & Co. sind keine Gegner, sondern echte Nährstofflieferanten. Für dich und für die Entwicklung deines Babys. Sie liefern Energie, Ballaststoffe, B-Vitamine, Eisen, also all das, was du jetzt brauchst.
Die gute Nachricht: Du kannst deinen Körper auch ohne Diät wunderbar auf die Geburt vorbereiten!
Statt auf Verzicht zu setzen und darüber nachzudenken, was du von deinem Speiseplan streichen solltest, empfehle ich dir, wovon du ruhig öfter mehr essen darfst!
Ballaststoffe (z. B. aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Gemüse) für eine stabile Blutzuckerkurve
Eiweiße für den Gewebeaufbau (z. B. Linsen, Tofu, Eier, Fisch)
Gute Fette wie Nüsse, Samen und hochwertige Öle (z. B. Leinöl,Avocados, Walnüsse)
Komplexe Kohlenhydrate statt Zuckerbomben (z. B. Hirse in einer Bowl, Roggenvollkornmehl im Brot, Haferflocken im Müsli)
Obst zu essen statt Obst zu trinken
lieber Wasser und ungesüßten Tee statt Säfte trinken
regelmäßig essen, um Heißhungerattacken zu vermeiden
und so viel Bewegung wie möglich in den Alltag einbauen – am besten natürlich an der frischen Luft. (Wohnst du im Raum München? Dann kann ich dir zum Beispiel die Wanderung zur Riederstein Kapelle empfehlen!)
Diese Ernährung hilft nicht nur dir, sondern auch deinem Baby – ohne dich psychisch oder sozial unter Druck zu setzen.
FAQ
Wenn ich auf Zucker verzichte, wird die Geburt schmerzfrei?
Leider nein. Der Schmerz bei der Geburt ist multifaktoriell – er hängt von der Position des Babys, deiner Haltung, deinem Umfeld und vielem mehr ab.
Die Louwen-Diät hilft garantiert gegen Geburtsverletzungen. Stimmt das?
Das ist nicht wissenschaftlich belegt. Viel wichtiger sind Geburtsvorbereitung, Bewegung, Beckenbodenübungen und deine mentale Einstellung.
Darf ich ab SSW 34 überhaupt keine Kohlenhydrate mehr essen?
Komplexe Kohlenhydrate sind wichtig für deine Energieversorgung – bitte streiche sie nicht grundsätzlich!
Kann ich bei Schwangerschaftsdiabetes die Louwen-Diät machen?
Bei Schwangerschaftsdiabetes wird die Ernährung individuell angepasst – bitte sprich hier mit deiner Ärztin oder Ernährungsberaterin.
Ich habe Angst, etwas falsch zu machen. Was ist der sicherste Weg?
Vertrau deinem Körper. Iss regelmäßig, vollwertig und ausgewogen. Setz dich nicht unter Druck. Und hol dir im Zweifel fachliche Begleitung.
Ich esse eh schon wenig Zucker. Muss ich trotzdem die Louwen-Diät machen?
Nein. Wenn du dich ausgewogen, ballaststoffreich und vollwertig ernährst, brauchst du keine spezielle Diät.
Die letzte Frage zum Schluss: habe ICH selbst die Louwen-Diät gemacht in meiner Schwangerschaft?
Und zum Thema Diät: wenn ich schon das Wort Diät höre, dann zieht sich in mir einfach alles zusammen. Ich bin wirklich froh, dass ich während meiner Schwangerschaft nicht an irgendeine Diät gedacht habe. Ich war total im Reinen mit meiner Gewichtszunahme. Ich habe mir keine Gedanken gemacht, was ich essen soll, wann ich essen soll, wie viel ich essen soll. Ich hatte einfach das große Glück, richtig gut auf meinen Körper hören zu können.
Am Ende habe ich gesund zugenommen. Wenn ich mir heute vorstelle, ich wäre damals ernährungstechnisch nicht so stabil gewesen, dann will ich mir gar nicht ausmalen, wie das gelaufen wäre. Vielleicht hätte dann die Social Media Diät-Falle auch bei mir zugeschnappt.
Ein paar kurze Gedanken zum Thema Social Media und Diät Kultur
Wenn ich mir ansehe, was da auf Social Media abgeht – Schwangere, die plötzlich irgendwelche Challenges mitmachen oder sich Diät-konform ernähren wollen … Vor allem in Verbindung mit Social Media verleitet es so sehr zum Vergleichen.
Doch man kann sich einfach nicht vergleichen! Die Instagram-Story zeigt ein hübsches Frühstück, einen kleinen Snack-Teller – was wir aber nicht sehen:
Wie ging es der Person an diesem Tag?
Hat sie Sport gemacht oder darf sie sich gar nicht viel bewegen?
Wie war ihre psychische Verfassung?
Was hat sie am Tag davor gegessen?
Was hat sie gegessen ohne es in die Kamera zu halten?
Was sind ihre Vorlieben, ihr Energiebedarf, ihre Geschichte?
Man sieht das alles nicht. Und trotzdem können solche „what I eat in a day“ reels bei der Schwangeren Fragen wie: „Hätte ich vielleicht weniger von dem oder mehr von dem essen sollen?Immerhin macht das Person xy im Internet ja auch.“ auslösen.
Aber gerade in der Schwangerschaft – in einer Zeit, in der unser Körper wirklich Großartiges leistet – ist es für uns besser, auf Vergleiche und unnötige Verzichte zu verzichten.
Wenn dich eine Diät als Versagerin dastehen lässt
Was mich außerdem noch stört: Die Louwen-Diät wird oft so verkauft, als sei sie die Lösung für eine leichtere Geburt. Nach dem Motto: Je disziplinierter du bist, desto besser läuft es im Kreißsaal. Aber ganz ehrlich – dafür gibt’s keine wissenschaftlich belastbaren Daten. Und am Ende sitzt da eine Mama, die sich Vorwürfe macht, weil sie die Diät „nicht genug durchgezogen hat“, eine PDA gebraucht hat oder doch ein Kaiserschnitt nötig war.
Und das ist der Punkt, an dem ich wütend werde. Weil sich die Natur nicht kontrollieren lässt. Du kannst sie unterstützen, ja: mit guter Ernährung, Bewegung und mentaler Stärke. Aber du kannst sie nicht steuern.
Richtig tragisch wird es dann, wenn hinter all dem Diät-Gehorsam eigentlich ein Therapiebedarf steckt. Und dieser dann durch ein kontrolliertes Essverhalten unter dem schicken Label Louwen-Diät kaschiert wird. Das ist nicht nur problematisch, das kann gefährlich werden. Weil die eigentliche Ursache verschleiert und weiter verharmlost wird.
Mein Fazit
Prof. Dr. Louwen selbst, empfiehlt lediglich auf Zucker und Weizenmehl zu verzichten, auch spricht er selbst nicht von der sogenannten „Louwen-Diät“. Diese mag auf Social Media auf den ersten Blick harmlos wirken, doch sobald sie wie auf Social Media in Richtung strenge Regeln, Verzicht und Kontrolle abdriftet, wird aus einer Ernährungsempfehlung schnell eine belastende Diätfalle– gerade in einer Phase, in der du als schwangere Mama eigentlich auf deine Intuition, deinen Körper und dein Vertrauen setzen solltest.
Statt Angst vor Fehlern zu haben, wünsche ich dir Mut zum Vertrauen. Statt Diätgedanken wünsche ich dir echte Selbstfürsorge. Und statt ständiger Vergleiche wünsche ich dir eine Schwangerschaft, in der du deinen eigenen Weg gehst – mit einer Ernährung, die dich stärkt, nicht einschränkt.
Bist du auch auf Instagram? Dann lass dich von mir inspirieren statt missionieren und folge mir für Infos rund um einen gesunden Lifestyle in deiner Schwangerschaft und Stillzeit.
Dieser Blogbeitrag soll keinen Ersatz für eine diätologische Beratung darstellen und nur als allgemeine Information dienen. Bei konkreten Fragestellungen rund um deine Schwangerschaft konsultiere bitte deine Gynäkologin, Hebamme oder in Ernährungsfragen deine Diätologin.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/11/Louwen-Diaet_Diaet-in-der-Schwangerschaft_Diaetwahn-auf-Social-Media-1.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-11-09 19:24:562026-02-20 10:34:12Diätwahn in der Schwangerschaft: warum ich die Louwen-Diät kritisch sehe
Zu Wissen, dass man ein Risotto auch ohne Wein machen kann, war für mich der Game-Changer! Wie das geht verrate ich dir weiter unten im Beitrag. Vorher möchte ich dir noch erzählen, was ich bei diesem Kürbisrisotto für Schwangere Neues porbiert habe: ich habe Tofu reingewürfelt! Meine anfängliche Skepsis wurde sehr schnell vom Tisch gefegt, denn Tofu in einem Risotto mit getrockneten Tomaten ist schon echt ziemlich nice, und das musst du unbedingt mal probieren!
Wenn du jetzt nicht so der Tofu-Fan bist, oder Risotto lieber als Beilage statt als Hauptgericht isst, dann habe ich unterhalb des Rezepts ein paar Vorschläge für dich, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Kürbis in mundgerechte Stücke würfeln und für 10-15 Minuten min im Ofen bei 180°C backen, sodass der Kürbis durch ist.
Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Getrocknete Tomaten fein hacken.
Risottoreis kurz mitrösten und mit Zitronensaft und so viel Suppe ablöschen, dass der Reis bedeckt ist. Salbeiblätter und getrocknete Tomaten hinzufügen. Unter ständigem Rühren warten bis das Wasser aufgesogen ist und erneut mit etwas Suppe übergiesen. Diesen Vorgang wiederholen bis der Risottoreis gar ist.
Währenddessen Tofu in Würfel schneiden und rundherum anbraten.
Wenn das Risotto gar ist, Parmesan und Kürbis unterheben und am Teller mit Tofu und Kürbiskernen anrichten.
Ideen zum Abwandeln und Anpassen – so machst du das Kürbisrisotto passend für dich
Statt Tofu probier mal…
Du kannst dein Risotto mit getrockneten Tomaten natürlich auch mit Feta, Hühnerfleisch oder Garnelen zubereiten, falls du auf Risotto mit Tofu verzichten möchtest.
Statt Parmesan probier mal…
Möchtest du dein Kürbisrisotto für Schwangere lieber vegan halten? Dann greif zu einer Mischung aus Hefeflocken mit Cashewkernene oder veganem Parmesan.
Statt Risotto als Hauptspeise probier mal…
Risotto mit getrockneten Tomaten eignet sich natürlich auch perfekt als Beilage und nicht nur als Hauptspeise in Form eines Kürbisrisottos. Ich kann mir das Risotto mit getrockneten Tomaten sehr gut als Beilage zu hellem Fisch oder einem (veganen) Steak vorstellen.
Das Risotto lässt sich portionsweise einfrieren. Einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und erwärmen (optional kann dafür natürlich auch eine Mikrowelle verwendet werden).
Mealprep geeignet
Aus dem Kürbisrisotto für Schwangere kann natürlich ein Risotto für stillende Mamis gemacht werden! So lässt sich Risotto gut auch vorkochen, zum entweder später wieder erwärmen oder wenn man sich das Kochen am nächsten Tag ersparen will, einfach die doppelte Menge machen und erneut als Hauptspeise oder diesmal als Beilage verwenden.
Ist das Kürbisrisotto wirklich erlaubt in der Schangerschaft?
Ja dieses Kürbisrisotto für Schwangere darfst du in deiner Schwangerschaft essen. Es kommt ganz ohne Alkohol aus. Was ich selbst lange nicht wusste: Alkohol kann in diesem Fall super mit einem Spritzer Essig oder Zitronensaft ersetzt werden. (Und ich habe früher echt immer extra ein Stifterl Wein gekauft, wenns Risotto gab – heute kann ich jederzeit Risotto machen, weil Zitronen habe ich so gut wie immer daheim.)
Neben Alkohol ist aber auch noch Parmesan im Risotto. Da war ich auch ganz schön nervös in meiner Schwangerschaf,t ob ich denn auf meinen geliebten Parmesan verzichten muss? Doch zum Glück! Es gibt Entwarnung! Parmesan wird zwar aus roher Milch zubereitet, auf Grund der langen Reifezeit wird jedoch davon ausgegangen, dass im Innern des Parmesan keine Bakterien überleben können. Näheres kannst du auch in der Apotheken-Umschau nachlesen. Verzichte zur Sicherheit darauf, die Rinde des Parmesans zu essen. Und wenn du ganz auf Parmesan verzichten magst, nimm stattdessen veganen Parmesan oder etwas Suppenpulver.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/11/Kuerbis-Risotto-mit-getrockneten-Tomaten.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-11-07 18:42:112026-03-04 15:37:44Kürbisrisotto für Schwangere: ein cremiges Risotto mit getrockneten Tomaten & Tofu aber ohne Wein!
Ich will ehrlich sein, als Kind und Jugendliche habe ich sie gehasst. SIE ist hier übrigens die Mehrzahl und steht für DEN KÜRBIS und DIE QUICHE. Meine Mama ist große Quicheliebhaberin und sie isst auch Kürbis gern. So kams, dass es im Herbst gefühlt jede Woche entweder Quiche Lorraine oder Kürbissuppe gab. Obwohl mein Gefühl mir ständig einredet, Kürbis und Quiche hätten in meiner Kindheit oft auf dem Teller gelegen, ist das wohl eher ein Trugschluss meiner Erinnerung. (Die Kombi aus beiden, also eine Kürbis Quiche, gabs übrigens wirklich nicht.)
3 Vorteile dieser Kürbis Quiche für dich als stillende Mama
1. Kürbis liefert Antioxidantien für dein Immunsystem – richtig wichtig jetzt im Herbst! 2. Dein Essen ist schon wieder kalt? Kein Problem, diese Quiche kannst du auch kalt genießen! 3. Das ist ein gelingsicheres Rezept für eine Kürbisquiche mit Feta, der herbstliche Dauerbrenner in meiner Familie.
Es kam wie es kommen musste: die Zeiten haben sich geändert, ich habe mich verändert und mit mir meine Geschmacksvorlieben. Das Lustigste daran: Bei mir kommt der Kürbis zurzeit tatsächlich wöchentlich auf den gedeckten Mittagstisch! Anscheinend habe ich meine Geschmacksknospen auf Kürbis gepolt und dahingehend verfeinert, sodass ich den Kürbis richtig schätzen gelernt habe. Und seit ich meinen Mann kennengelernt habe, der begeisterter Quichebäcker ist, kann ich auch dem herzhaften Kuchen aus Frankreich ganz schön viel abgewinnen. Man könnte ja fast sagen: Ich liebe Quiche mittlerweile!
Mein liebstes Herbstrezept: Kürbisquiche mit Feta
Im Frühherbst nutze ich noch so lange es geht die Tomatenzeit, und dann gibt’s bei mir öfter Cremepolenta mit Zucchini und Schmelztomaten. Und sobald die Kürbisse reif sind, wird’s Zeit für meine Klassiker: Kürbis Carbonara ohne Ei (perfekt für Schwangere) und passend zum liebsten Herbstrezept: Kürbis-Quiche! Ja, du hast richtig gelesen, meine 2 Hassgerichte aus der Jugend vereint in einem Gericht ;).
Der beste Grund, eine Quiche zu backen, ist ihre Vielseitigkeit. Ähnlich variationsreich wie die Pizza im Sommer ist für mich die Quiche im Herbst. Und so kommt’s, dass ich heute bei Deliahs (von Backen mit Minis ) Blogparade mitmache! Die Blogparade steht unter dem Namen: „Mein liebstes Herbstrezept“. Mein früheres ICH würde mich für verrückt halten, aber bei meinem liebsten Herbstrezept 2025 dreht sich alles um den sonnengelben Halloween-Star auf knsuprigem buttrig duftenden Mürbteigkuchen.
Warum ich als stillende Mama die Kürbisquiche mit Feta so liebe
Ganz einfach: die Kürbis-Quiche mit Feta kann ich auch kalt genießen.
Derzeit ist es wie das Amen im Gebet: Sobald ich mich zum Essen setze, braucht meine Maus irgendwas: eine frische Windel, Mamas Brust, einen anderen Brotbelag, statt dem Buch einen Stapelbecher oder einfach nur Aufmerksamkeit. Das Ganze geht so weit, dass ich manchmal schon lieber im Stehen esse, weil da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ich in Ruhe aufessen kann.
Die Quiche mit Feta ist eines der Gerichte, die es vor allem am Wochenende gibt, weil für den Teig mein Mann zuständig ist (fun fact – ich hasse Mürbteig zubereiten). Und am Wochenende sitzt natürlich die ganze Familie gemeinsam am Tisch, … oder wie derzeit, nur der Papa. Weil Mama und Baby-Maus aus oben genannten Gründen fluchtartig den Tisch verlassen und es eben doch oft in der Einschlafbegleitung endet.
Und was bekommt die Mama am Ende? Eine kalte Quiche. Tja, was soll ich sagen: Ich liebe kalte Quiche! – psscht! Die kann ich dann sogar mit den Händen essen 😉. Und falls ich mein Stückchen Quiche doch lieber warm genießen würde: ab damit in die Heißluftfritteuse. (Wer von euch hat auch so ein Teil zu Hause? Also ich kanns mir ohne gar nicht mehr vorstellen.)
Quiche mit Kürbis, Feta ud Kürbiskernen
5 Gründe, warum Kürbis-Quiche mit Feta perfekt in die Stillzeit passt
Eine Kürbis-Feta-Quiche vereint alles, was dein Körper in der Stillzeit braucht:
komplexe Kohlenhydrate für Energie
hochwertiges Eiweiß und Kalzium für Regeneration
Beta-Carotin, Kalium und Ballaststoffe für Immunsystem und Verdauung
sie macht angenehm satt, bleibt dabei leicht und stärkt dich zuverlässig im Mama-Alltag
eine Kürbis-Quiche mit Feta ist auch kalt der ideale Snack – schnell aus dem Kühlschrank geholt und mit den Fingern gegessen
Mürbteig: Mehl, kalte gewürfelte Butter, 1 Ei und Salz schnell mit den Händen verkneten und rund 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen, der Teig sollte nicht zu kalt sein beim Ausrollen.
Fülle: Kürbis würfeln und 10 Minuten im Ofen backen.Feta würfeln.
Royale: 3 Eier, Sahne und Gewürze vermischen.
Quiche: Teig ausrollen und in eine gebutterte Form (Quiche Form oder Tortenform) legen und mit der Gable mehrmals einstechen. Dann Backpapier darüber legen und mit trockenen Bohnen oder ähnlichem beschweren. Der Teig wird nun für 15 Minuten bei 200 Grad blind gebacken. Nach dem Blindbacken: Backpapier und Bohnen entfernen, Teig mit Kürbis und Feta belegen, Royale darüber schütten und erneut in den Ofen für rund 40 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze. Mit Walnüssen und Kürbiskernen bestreuen und servieren.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/10/Kuerbis-Feta-Quiche-scaled.jpg14402560Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-10-31 10:48:552026-02-20 10:34:14Diese Kürbis Quiche mit Feta ist auch kalt ein Genuss – perfekt für chaotische Mamamomente
Kochen ohne Rezept ist für mich viel mehr als ausgelebte Kreativität. Rezepte entwickeln ist ressourcenschonend, sparsam und ein Akt der Selbstfürsorge.
Und diese Selbstfürsorge kann so genial schmecken – nämlich nach einem Klassiker, der österreichischen Küche: Kaspressknödelsuppe. Von mir gibts diese allerdings neu interpretiert in Form von Kaspressknödel mit Kürbis! Hier gehts zum Rezept.
Warum ich Rezepte entwickeln liebe: meine 11 Gründe fürs Kochen ohne Rezept
1. Rezepte entwickeln macht mich selbstsicher – und unabhängiger
Als ich zu kochen begonnen habe, dachte ich, man müsse streng nach Rezept kochen. Aus Angst, etwas könnte schiefgehen, habe ich mich daran gehalten: Schritt für Schritt, immer gleich, immer sicher. Mein Essen war ein langweiliger Einheitsbrei. Wen wundert’s?
Heute koche ich frei. Intuitiv. Und meistens bin ich zufrieden damit. Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich weiß, was zusammenpasst, was meinem Körper guttut, wie ich ein Gericht aufwerten oder entschärfen kann.
Diese Unabhängigkeit schenkt mir ein tiefes Vertrauen – in mein Wissen, meine Intuition und meine Fähigkeit, Lösungen zu finden. Und das fühlt sich verdammt gut an. Weil ich dadurch unabhängig werde – von Diäten, Apps und Trends.
Ich brauch keine App, die mir sagt, was ich wann und womöglich auch noch wie viel ich davon essen soll. Ich brauch kein Rezept, das mir vorschreibt, wie wenig Zwiebel ich nehmen darf.
Indem ich gelernt habe, Rezepte zu entwickeln, habe ich auch gelernt, auf meinen Körper zu hören. Und Verantwortung für meine Ernährung zu übernehmen.
Das ist echte Food-Freiheit.
2. Ich hasse 08/15 – und Rezepte zu entwickeln passt perfekt zu meiner Vielseitigkeit
Ich bin neugierig, ich liebe Abwechslung und so ehrlich muss ich sein: ich langweile mich schnell, wenn ich zu oft dasselbe mache. Genauso ist es auch beim Essen: Ich halte es nicht aus, ständig das Gleiche zu essen. Also bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als selbst Rezepte zu kreieren.
Beim Rezepte entwickeln kann ich jede Woche anders kochen – je nach Saison, Lust, Anlass oder Bedürfnis. Mal nährstoffreich und stillfreundlich, mal schnell und kindertauglich, mal kreativ und ein bisschen fancy.
Die Küche ist mein Atelier. Hier darf ich spielen, ausprobieren, kombinieren – und genau das liebe ich daran.
3. Rezepte entwickeln macht mich kreativer – in der Küche und im Kopf
Es gibt Mamas, die malen mit ihren Kindern – ich koche mit meiner Maus. Kreativität ist vielseitig; sie muss nicht immer in Farbe, Ton oder Musik entstehen. Für mich bedeutet Kreativität Neugier. Und kaum etwas macht mich neugieriger als kleine Experimente in der Küche.
Manchmal ist es nur eine winzige Zutat, die ein ganzes Gericht verändert – und genau das liebe ich: dieses Spiel mit Aromen, Farben und Texturen. Wenn ich ein Rezept erfinde, ist das für mich wie Tanzen mit Lebensmitteln. Ohne Vorgabe. Ohne Grenzen. Nur dem Gefühl folgen.
Das Spannende daran: Diese Kreativität bleibt nicht in der Küche. Sie schwappt über in meinen Alltag, meine Arbeit, meine Entscheidungen. Ich denke freier, probiere öfter Neues aus und ich traue mir zu, öfter mal über den Tellerrand hinaus zu blicken.
4. Kochen ohne Rezept lehrt mich Gelassenheit
Manchmal klappt’s, manchmal nicht. Manchmal schmeckt’s, manchmal eben nicht. Manchmal gehen 3 Brote am Blech nebeneinander wunderbar auf – und manchmal wird’s ein einziger Fladen am Backblech. Manchmal gelingt der Apfelstrudel wie bei Oma, und manchmal bleibt der Teig kleben und zerreißt komplett.
Früher hat mich das geärgert. Heute sehe ich das immer öfter mit Gelassenheit. Warum sollte ich mich über etwas aufregen, das ich nicht ändern kann? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und selbst wenn etwas schiefgeht: es wäre nur ein Fehler, wenn ich nichts daraus lernen würde. Aber ich lerne. Jedes Mal.
5. Meine Küche, meine Regeln – die Küche ist mein Rückzugsort
Beim Kochen ohne Rezept kann ich ganz ich selbst sein. Da urteilt niemand, da gibt’s kein Richtig oder Falsch. Ich entscheide, wie viel Knoblauch rein darf – fun fact: zu viel Knoblauch gibt’s für mich nicht. Außer in der Schwangerschaft, da musste Knoblauch plötzlich mit Samthandschuhen angefasst werden.
Ich bestimme, ob die Soße cremig oder crunchy wird. Ich entscheide, wie wild ich improvisiere. Wie du beim Lesen sicher schon merkst: In meiner Küche spiele ich die erste Geige.
Gemeinsames Kochen? Eher nicht mein Ding. Als etwas introvertierter Mensch genieße ich es, allein in meiner kleinen Küchenwelt zu versinken – ohne Trubel, ohne Ablenkung. Und während der Topf blubbert, läuft im Hintergrund mein Lieblingspodcast. Das ist mein Rückzugsort, mein Flow, meine Meditation.
6. Kochen ohne Rezept bedeutet für mich: weniger Lebensmittelverschwendung
Wer mir schon länger folgt – zum Beispiel auf Instagram – weiß, wie wichtig mir das Thema Lebensmittelwertschätzung ist. Lebensmittel gehören nicht in den Müll, sondern auf den Teller.
Natürlich bin ich ehrlich: Auch mir passiert’s, dass mal eine Zwiebel faulig wird. Doch wenn ein angebrochener Becher Sahne hinten im Kühlschrank im wahrsten Sinne versauert, dann werde auch ich sauer, und zwar so richtig. Sauer bin ich dann nicht auf die Sahne, sondern auf mich selbst.
Denn hätte ich früher kreativ gedacht, wäre aus der Sahne vielleicht noch eine Soße, ein Dessert oder ein kleiner Küchenmoment mit Sahnehäubchen geworden. Und genau das ist das Schöne am Kochen ohne Rezept: Ich kann flexibel reagieren, Reste verwerten und aus „Was-halt-noch-da-ist“ etwas richtig Gutes machen.
7. Kochen ohne Rezept ist für mich ein Schritt Richtung Minimalismus und gelebte Achtsamkeit
Nicht immer muss alles überladen sein. Ich brauche nicht jeden Tag ein Feuerwerk aus Aromen, Farben und Texturen. Manchmal bin ich einfach glücklich mit Nudeln und Bärlauchpesto – ganz simpel, ohne Schnickschnack.
Essen, was da ist. Das ist für mich gelebte Achtsamkeit. Und das bedeutet auch: Im Winter dürfen Wurzelgemüse und Erdäpfel die Hauptrolle spielen. (Und ja der Winter ist lang, und Tomaten werden sehnlichst vermisst.)
Denn Saisonalität ist in meiner Küche kein Trend, sondern eine Haltung. Sie erinnert mich daran, dass gutes Essen nicht von Fülle, sondern von Bewusstsein lebt.
8. Kochen ohne Rezept ist für mich gelebte Sparsamkeit
Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber ich habe festgestellt: Je seltener ich einkaufen gehe, desto weniger Geld gebe ich aus. Und wenn kurz vor dem nächsten Wocheneinkauf der Kühlschrank etwas leerer wird, dann heißt es eben: Schmalhans ist Küchenmeister.
Keine Sorge, satt werden trotzdem alle. Nur die bunte Vielfalt auf dem Teller darf an solchen Tagen mal Pause machen. Vielleicht ist das Abendessen dann nicht perfekt ausgewogen, aber das muss es ja auch nicht immer sein.
Denn genau das ist für mich alltagstauglich: das Beste aus dem zu machen, was da ist. Einfach, entspannt und ehrlich.
9. Kochen ohne Rezept ist für mich Wertschätzung dem einzelnen Lebensmittel gegenüber
Gerade wenn es gegen Ende der Woche im Kühlschrank leerer wird, beginnt für mich der spannendste Teil. Dann zeigt sich, was man aus ein paar übriggebliebenen Zutaten noch zaubern kann. Jetzt ist Kreativität gefragt – und Achtsamkeit.
Ich setze mich mit jedem einzelnen Lebensmittel bewusster auseinander. Genau dann merke ich, wie vielseitig jede Zutat eigentlich ist – wenn man ihr die Chance gibt. Die vermeintlich „nicht gewollten“ Reste bekommen plötzlich ihren großen Auftritt. Mit ein bisschen Liebe und Fantasie werden sie zum Star meiner Mahlzeit.
Und ja, manchmal entstehen dabei eigenwillige Kreationen. Aber selbst das hat seinen Wert – denn so lerne ich, welche Lebensmittel miteinander harmonieren und welche lieber getrennte Wege gehen sollten.
10. Ohne Rezept zu kochen gibt mir die Freiheit, ein Gericht nach dem Tellerprinzip zu kreieren
Viele Rezepte sind leider ziemlich einseitig. Als Studentin der Ernährungswissenschaften achte ich darauf, dass mein Teller bunt, vielfältig und ausgewogen ist – doch in Standardrezepten finde ich meine gewünschte Gemüsevielfalt selten.
Auch die Verteilung der Makronährstoffe ist laut DGE-Empfehlungen oft weit entfernt vom Optimum. Wenn ich jedoch Rezepte abwandle oder ganz ohne Vorlage koche, kann ich selbst bestimmen, wie mein Teller aussieht: mehr Gemüse, weniger Fett – oder genau andersherum, je nach Bedürfnis, Hunger oder Tagesform.
So höre ich auf meinen Körper statt auf starre Pläne. Und genau das fühlt sich an wie echte Freiheit – auf dem Teller und darüber hinaus.
11. Weil ich andere damit inspirieren kann – dich zum Beispiel!
Das Schönste für mich ist, wenn ich eine neue Rezeptidee teile und dann höre: „Boah, das war sooo lecker – und ging super schnell!“
Ich liebe dieses Gefühl, wenn meine Kreationen anderen helfen, gesünder, einfacher und intuitiver zu essen.
Ich entwickle Rezepte für Schwangere, weil ich zeigen möchte, dass gesunde Ernährung in dieser besonderen Zeit kein starres Regelwerk, sondern eine Einladung zum Genießen ist. Viele Frauen sind verunsichert – zwischen Verboten, widersprüchlichen Ratschlägen und der Angst, etwas falsch zu machen. Genau hier möchte ich ansetzen: mit alltagstauglichen Rezepten, die inspirieren statt überfordern, Lust auf Vielfalt machen und zeigen, dass Achtsamkeit und Genuss wunderbar zusammenpassen. Denn Ernährung in der Schwangerschaft darf leicht, bunt und köstlich sein – und gleichzeitig das Beste für dich und dein Baby liefern.
Genau das ist mein Ziel mit MamaMahlzeit: Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht unnötig kompliziert sein musst, sondern ein Gefühl ist. Ein Gefühl von Leichtigkeit, Genuss und Vertrauen in den eigenen Körper.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
Ein Rezept, das all das vereint, worüber ich in meinem Beitrag 11 geniale Gründe warum ich Rezepte entwickeln liebe gesprochen habe: Intuition, Kreativität, Saisonalität und ganz viel Geschmack. Ein Gericht, das aus einer spontanen Idee entstanden ist und mich selbst überrascht hat: Kaspressknödel mit Kürbis serviert als Kaspressknödelsuppe. Herbstlich, sättigend und unkompliziert. Ähnlich wie die Kürbis Quiche mit Feta.
Herbstliche Kaspressknödel mit Kürbis – der Klassiker neu gedacht
Das Besondere an diesen Knödeln: Sie kommen mit Kürbis und werden nicht gekocht, sondern im Ofen gebacken! Das heißt: Auch in der Schwangerschaft brauchst du dir wegen des Käses keine Sorgen zu machen.
Die perfekte Suppe für einen verregneten Herbsttag: Kaspressknödelsuppe.
Warum Kaspressknödel in der Schwangerschaft kein Tabu sind
Traditionell bestehen Kaspressknödel aus altbackenem Brot, Zwiebeln, Gewürzen und natürlich: Käse. In vielen Originalrezepten wird Rohmilchkäse verwendet, etwa würziger Bergkäse oder Alpkäse – und genau da entsteht oft Unsicherheit.
Rohmilchprodukte können Listerien enthalten, ein Bakterium, das für gesunde Erwachsene meist harmlos ist, in der Schwangerschaft jedoch gefährlich werden kann.
Aber keine Sorge: Wenn der Käse richtig erhitzt wird, ist das Risiko gebannt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) werden Listerien bei Temperaturen über 70 °C zuverlässig abgetötet – vorausgesetzt, das Lebensmittel wird vollständig durcherhitzt. Willst du auf Nummer Sicher gehen? Dann achte darauf, dass der Bergkäse aus pasteurisierter Milch ist.
Warum der Kürbis in der Kaspressknödelsuppe eine gute Idee ist
Kürbis bringt nicht nur Farbe in die Suppe, sondern auch jede Menge wertvolle Nährstoffe: • Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) – stärkt Haut und Immunsystem • Ballaststoffe – unterstützen eine sanfte Verdauung • und einen Hauch natürlicher Süße, der wunderbar mit dem würzigen Bergkäse harmoniert
Das Zusammenspiel aus Käse, Kürbis und Brühe ergibt eine herzhafte, wärmende Mahlzeit – genau das, was Körper und Seele im Herbst brauchen. Egal ob du schwanger bist, stillst oder einfach nur Lust auf eine nährende Wohlfühlsuppe hast.
EXTRATIPP fürs Wochenbett: du kannst dir auch Knödeln vorbacken und einfrieren!
Kaspressknödelsuppe mit Kürbis: mehr als eine Urlaubserinnerung
Ich liebe die Kombination aus Knödel und Suppe, weil sie mich sofort in die Berge versetzt. Schon beim ersten Bissen bin ich gedanklich auf meiner Lieblingshütte in Vorarlberg – draußen fallen die Schneeflocken, drinnen dampft ein Teller Suppe mit Kaspressknödeln. Ein Gefühl, auf das ich auch in meiner Schwangerschaft nicht verzichten wollte, denn selbst da wollte ich den jährlichen Skiurlaub nicht sausen lassen.
Und für alle, die, so wie ich früher, keine allzu großen Kürbisfans sind: Im Knödel versteckt schmeckt man den Kürbis kaum heraus, profitiert aber trotzdem von all seinen gesundheitlichen Benefits! So wird aus einer Urlaubserinnerung eine gesunde, herbstliche Mahlzeit, die einfach glücklich macht.
Kürbis in rund 2-3 cm große Würfel schneiden und rund 10min im Ofen bei 180°C backen bis der Kürbis weich ist.
Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig anbraten.
Butter schmelzen und mit Milch und Ei verquirrln.
Bergkäse in Würfel schneiden.
Ausgekühlte Kürbiswürfel mit Knödelbrot, Ei-Milchgemisch und den restlichen Zutaten rasch verkneten und mindestens 30 Minuten rasten lassen.
Flache Knödel formen und auf einem Backblech bei 170°C für rund 20 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Notizen
Das Rezept ergibt 6 Knödel. Das reicht für 3 Hauptspeisen (zB serviert mit Salat) oder für 6 Personen als Vorspeise in der Suppe. Bei der Suppe kannst du dich klassisch für eine klare Gemüsesuppe oder Rindsuppe entscheiden. Die Kaspressknödel passen aber auch gut in eine französische Zwiebelsuppe.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/10/Kaspressknoedel-mit-Kuerbis-scaled.jpg14402560Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-10-24 08:03:482026-02-20 10:34:15Wie der Kaspressknödel mit Kürbis mein Herz erobert hat
Mmmmmm! Spaghetti Carbonara! So cremig, sanft und weich auf dem Gaumen – wie eine Kuscheldecke an einem verregneten Herbsttag. Am besten gibt’s auch noch beides gleichzeitig – also Kuschelcouch + Cabonara. Aber wie sieht’s eigentlich mit Spaghetti Carbonara in der Schwangerschaft aus? Da hätten wir zum einen rohe Eier und zum anderen rohes Fleisch (Speck ist roh!). Auf rohe Eier solltest du leider verzichten, wenn du schwanger bist. Keine Sorge, meine Kürbis Cabonara kommt ganz ohne Ei aus! Und wie sieht’s mit Speck aus? Darf man Speck in der Schwangerschaft essen? JA!– sofern du einige Vorsichtsmaßnahmen beachtest!
In diesem Beitrag bekommst du fundierte Antworten, klare Empfehlungen und ein Rezept für Kürbis Cabonara, das nicht nur schmeckt, sondern auch schwangerschaftstauglich ist.
Die kurze Antwort: Ja, sofern er nicht mehr roh ist. Die lange Antwort: Es kommt ganz darauf an, wie der Speck zubereitet wurde.
Roher oder nur luftgetrockneter Speck (wie z. B. Parmaschinken oder Rohschinken) kann potenziell Listerien oder Toxoplasmose-Erreger enthalten – beides Keime, die deinem Baby schaden können.
Warum ist roher Speck in der Schwangerschaft verboten?
Roher Speck kann gefährliche Erreger enthalten und zwei verschiedene Krankheiten auslösen. Die sind für dich als Mama und erwachsene Person vielleicht nicht so gefährlich – für dein Baby im Bauch kann’s aber riskant werden.
1. Listeriose
Listerien sind Bakterien, die in nicht ausreichend erhitzten tierischen Produkten vorkommen können – darunter eben auch roher Speck. Eine Infektion in der Schwangerschaft kann zu Früh- oder Fehlgeburten führen. Das kommt zum Glück selten vor – dennoch ist ein hygienischer und korrekter Umgang mit Lebensmittelnwichtig.
2. Toxoplasmose
Diese Infektion ist vor allem im rohen Fleisch (auch Wurst und Schinken) ein Thema. Wenn du noch keine Immunität hast (das kannst du bei deiner Frauenärztin / deinem Frauenarzt mittels Bluttest überprüfen lassen), solltest du rohes Fleisch strikt meiden.
Wichtig: Durch Erhitzen auf über 70 °C werden beide Erreger zuverlässig abgetötet.
Die DGE gibt hier Tipps zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen.
So nun haben wir geklärt, warum du rohen Speck in deiner Schwangerschaft vermeiden solltest, und dass du durchgegarten Speck in deiner Schwangerschaft sehr wohl essen darfst. Stellt sich nur noch folgende Frage:
Wieviel Speck darf man in der Schwangerschaft essen?
Auch wenn gekochter Speck erlaubt ist, bleibt die Frage: Wie viel ist eigentlich okay?
Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gilt: Speck zählt zu den verarbeiteten Fleischprodukten – und die solltest du laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) generell nur in Maßen essen. Vor allem wegen des hohen Salz- und Fettgehalts sowie der enthaltenen Nitritpökelsalze, die mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden.
Empfehlungen zu Speck in der Schwangerschaft:
Maximal 1–2 Portionen verarbeitetes Fleisch pro Woche – also z. B. eine kleine Menge Speck als Zutat im Gericht. Willst du ganz darauf verzichten, kannst du den Speck durch geröstete Kichererbsen oder Nüsse ersetzen.
Darf man Speck in der Schwangerschaft essen?
FAQ: Community-Fragen
Ich hab aus Versehen ein bisschen rohen Speck gegessen – was nun?
Keine Panik. Das Risiko ist sehr gering, aber sprich zur Sicherheit mit deiner Hebamme oder Gynäkologin.
Kann ich auch veganen Speck verwenden?
Ja, absolut. Achte auf natürliche Zutaten und wenig Zusatzstoffe. Ich nehme auch gerne Räuchertofu!
Gibt’s eine Alternative zu Speck für den Geschmack?
Pilze sind umami und immer eine tolle Fleischalternative. Für den salzigen Geschmack kannst du auch zu Feta greifen und wenn du was Knuspriges suchst empfehle ich dir geratene Mandeln.
Fazit: Ja! zur Kürbis Carbonara – mit durchgebratenem Speck
In der Schwangerschaft musst du nicht auf alles verzichten – aber du darfst auf Nummer sicher gehen. Wenn der Speck richtig durchgebraten ist und du ihn in Maßen (nein nicht Oktoberfestbier-Maße, warum ich als stillende Mama dort nicht hingehe, erfährst du hier) genießt, steht einer cremigen Kürbis Carbonara (ohne rohe Eier!) nichts im Weg. Und das Beste? Dank Kürbis wird das Gericht sogar richtig nährstoffreich und sättigend – genau das, was dein Körper (und dein Baby) jetzt braucht.
Kürbis grob würfeln (falls du keinen Hokkaido verwendest, solltest du ihn vorher schälen) und im Ofen weich backen. Das dauert rund 10-15 Minuten bei 180°C. Leg die beiden Knoblauchzehen mit Schale aufs Backblech und backe den Knoblauch ebenfalls mit.
Kürbisfleisch und geschälten Knoblauch mit Obers (Sahne) pürieren.
Speck würfeln und Kürbiskerne in einer Pfanne knusprig braten.
Nudeln laut Verpackung kochen. Etwas stärkehaltiges Nudelwasser zur Kürbissause gaben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln mit der Sauce vermenge vermengen und mit Speck und Kürbiskernen bestreuen. Das Gericht mit frischer Petersilie und Kürbiskernöl dekorieren.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/10/Kuerbis-Cabonara-Rezept-fuer-Schwangere.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-10-17 09:45:492026-02-20 10:34:15Cremige Kürbis Cabonara und die Frage: darf man Speck in der Schwangerschaft essen?
Und plötzlich stellt sich die große Frage: Was stimmt denn jetzt? Oma sagt, sie hat früher alles gegessen, die auf Social Media reden davon, dass sogar Haferflocken schädlich sind. Und du hast nur Fragezeichen im Kopf, kein Wunder. Von mir, als studierende Ernährungswissenschaftlerin und zertifizierte Ernährungsberaterin für Schwangere bekommst du heute 7 Ernährungstipps für Schwangere, mit denen dir ein entspannter Einstieg in die Schwangerschaftsernährung garantiert gelingt!
1. Ernährungstipp für Schwangere: Lass dich nicht stressen
Schwanger zu sein ist eine aufregende Gefühlsachterbahn. Im ersten Trimester spielen Hormone und Appetit oft verrückt. Übelkeit, Müdigkeit, Heißhunger oder plötzliche Abneigungen? Völlig normal! Vermutlich gehen dir, so wie mir damals, tausend Dinge durch den Kopf: Besorgungslisten, Dinge, die du noch vor der Geburt erleben willst, Arzttermine und Fristen fürs Elterngeld, … Das alles ist Stress genug. Darum hier der erste meiner Ernährungstipps für Schwangere: Lass dich nicht stressen und hör auf dein Bauchgefühl. Intuitiv machst du bestimmt schon fast alles richtig, der Rest ist Feinschliff! Wichtig ist: Iss regelmäßig kleine Portionen, wähle das, was du gut verträgst – und mach dir keinen Stress, wenn’s mal nur Knäckebrot oder klare Suppe ist.
2. Ernährungstipp für Schwangere: Trinken nicht vergessen
Vergiss nicht, genug zu trinken. Klingt komisch, aber vor allem, wenn du mit Wassereinlagerungen zu kämpfen hast, ist ausreichend Flüssigkeit so ziemlich das Einzige, was hilft. Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag – am besten Wasser, Kräutertees oder Saftschorlen. Stelle dir sichtbar Gläser oder Flaschen bereit, um dich ans regelmäßige Trinken zu erinnern. Auch wenn du dadurch noch öfter aufs Klo wirst rennen müssen. Trinken ist wichtig!
3. Ernährungstipp für Schwangere: Keine Angst vor der Verbotsliste
Ja, einige Lebensmittel wie Rohmilchkäse, rohes Fleisch oder Sushi solltest du meiden. Sie können sie krankmachende Keime wie Listerien, Toxoplasmen oder Salmonellen enthalten können. Diese Erreger sind für gesunde Erwachsene meist harmlos, können aber für dein Baby gefährlich werden. Doch es gibt einen einfachen Trick, wie du zB Salami in deiner Schwangerschaft trotzdem essen kannst: auf der Pizza! Denn durch Erhitzen beim Kochen, Backen oder Braten werden die potentiellen Erreger abgetötet. Ob das ganze auch bei Speck funktioniert, kannst du in folgendem Beitrag nachlesen: Cremige Kürbis Cabonara und die Frage: darf man Speck in der Schwangerschaft essen?
Aber abgesehen von ein paar Lebensmittel, die du in Maßen oder nicht roh essen solltest, kannst du die Ernährung in der Schwangerschaft locker betrachten.
4. Folsäure, Jod & Eisen: Deine Nährstoff-Basics zählen auch zu den Ernährungstipps für Schwangere
Diese drei Nährstoffe sind besonders wichtig. Folsäure solltest du am besten schon vor der Schwangerschaft supplementieren, Jod meist über ein Präparat ergänzen und Eisen regelmäßig beim Arzt checken lassen. Wie du deinem Körper dabei helfen kannst, Eisen besser aufzunehmen, habe ich im Artikel Lebensmittelkombinationen als Nährstoffbooster erläutert.
5. Regelmäßig und bunt essen
Leichte gesagt als getan: versuche, so gut es geht, regelmäßig zu essen. Mein Game-Changer war übrigens das Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Ich habe darüber sogar einen eigenen Beitrag geschrieben: Mein größtes Learning in der Schwangerschaft.
Und was mein ich, wenn ich dir rate „bunt zu essen“? Je größer die Vielfalt auf deinem Teller, desto mehr Nährstoffe gibt’s für dich und dein Baby. Einmal alles mit scharf – wie ich so schön beim Döner sage. Von Gemüse und Obst hin zu Vollkornprodukten, Fleisch und Milchprodukten darfst du dir täglich einen schönen Mix zusammenstellen. So bekommst du auch genug Vitamine und Antioxidantien. Antioxidantien sind deshalb so wichtig, weil sie dir helfen, dein Immunsystem zu stärken.
Bunt sind übrigen auch meine veganen Rainbow-Wraps! Die sind in unter 15 Minuten fertig, also ein echtes Blitzrezept!
6. Ernährungstipp für Schwangere: Snacks für zwischendurch griffbereit halten
Vielleicht geht’s dir wie mir – ich hatte zum Teil richtig großen Hunger in der Schwangerschaft. Und seitdem ich stille, ist der Hunger noch größer geworden! Kein Wunder, immerhin verbraucht eine stillende Mama laut dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit im Schnitt 500kcal mehr pro Tag alleine durchs Stillen! Doch weil es für meine Familie nichts Schlimmeres gibt, als wenn ich ins Hungerloch falle, habe ich nun immer meine Stillkugeln aka Energy Balls dabei. Hier sind 2 Rezepte, wenn du – so wie ich – immer einen Snack dabei haben willst, aber auch auf unnötige Zusatzstoffe verzichten willst: Kokos Energy Balls und Stillkugeln mit Pistazienkern.
Was ich noch mache, um meinen Heißhunger besser im Griff zu haben: Frühstücken! Und weil es im Winter auch gern mal was Warmes für den Magen geben darf, habe ich hier mein absolutes Lieblingsporridge-Rezept für dich: Apfel-Zimt-Porridge!
7. Ernährungsmythos aufgeklärt: Essen für zwei? Nein, aber du darfst für zwei denken!
Der letzte meiner Ernährungstipps für Schwangere lautet: Lass dich nicht von Schwangerschaftsmythen verunsichern. Manche „Weisheiten“ werden einfach von Generation zu Generation übermittelt, ohne mal näher darüber nachzudenken. Einer dieser Mythen ist, dass du in deiner Schwangerschaft plötzlich für zwei essen solltest. Das ist aber Unsinn. Im ersten Trimester brauchst du keine Extra-Kalorien. Im zweiten und dritten Trimester sind es laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung etwa 250–500kcal mehr – das entspricht z. B. einem Joghurt mit Müsli oder einer Portion Nüssen und Obst.
Fazit: Ernährung in der Schwangerschaft – entspannt und fundiert
Die perfekte Ernährung in der Schwangerschaft? Die gibt’s nicht. Ernährung ist individuell und sieht bei jedem anders aus. Aber mit ein paar einfachen Tipps und Tricks findest du deinen Weg zwischen Müdigkeit, Heißhunger und Ernährungsempfehlungen. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst, gut versorgt bist – und dir nicht zu viel Druck machst! Auch nicht zum Ende hin, wenns dann um die geburtsvorbereitende Ernährung geht. Dazu habe ich auch bereits 2 Beiträge geschrieben, lies gerne mal rein:
Du willst noch tiefer einsteigen und bist auf Instagram? Dann folge mir für Infos rund um einen gesunden Lifestyle in deiner Schwangerschaft und Stillzeit.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/10/Ernaehrungstipps-fuer-Schwangere-1.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-10-10 07:07:382026-02-20 10:34:16Die 7 besten Ernährungstipps für Schwangere – so gelingt dir der gesunde Start in die Ernährung
Kennst du das? Du bist unterwegs, das Kind schreit, dein Magen knurrt – und der nächste Supermarkt hat gefühlt nur Schokoriegel mit Zuckerschock-Garantie. Genau in solchen Momenten liebe ich meine kleinen Alltagshelden: Kokos Energy Balls mit Datteln und einem Hauch Zitrone. Kein Zuckercrash, keine E-Stoffe, keine leeren Kalorien. Stattdessen: Power pur in Kugelform – schnell gemacht, unfassbar lecker und richtig nährstoffreich.
Gerade in der Schwangerschaft oder wenn du stillst, läuft dein Körper täglich auf Hochtouren und du hast ständig Hunger. Dein Körper braucht mehr Nährstoffe, mehr Energie – aber bitte nicht mehr Zusatzstoffe. Zusatzstoffe, von denen eh keiner von uns so genau weiß, was das alles sein soll und wie gesund oder ungesund das am Ende des Tages wirklich war. Genau hier kommen Kokos Energy Balls ins Spiel: kleine Kraftpakete, die dich stärken, ohne zu belasten.
Warum sind Energy Balls mit Datteln und Kokos so beliebt?
In meinem Umfeld feiern alle diese Kugeln – und ich weiß auch, warum: Die Kombination aus süßen Datteln, nussigen Kokosflocken und einem Hauch Zitrone ist einfach unschlagbar. Die fruchtige Note macht sie so herrlich leicht – und jetzt im Herbst erinnert mich der Geschmack sofort an Sommer, Sonne, Leichtigkeit. Und mal ehrlich: Wer braucht das nicht gerade?
Und ich persönlich? Ich liebe diese Kugeln, weil sie – so wie die Energy Balls mit Pistazienkern – super schnell zubereitet sind. Kein Backen, keine Sauerei, keine lange Einkaufsliste. Einfach alles in den Mixer, Kugeln formen, fertig. Und das Beste: Sie passen in jede Handtasche, jede Wickeltasche und jedes Wochenbettkörbchen.
Warum Datteln & Kokos eine echte Traumkombi für Mamas sind
Wenn du denkst, Energy Balls wären einfach nur ein Foodtrend – denk nochmal. Denn hier kommt die Wissenschaft:
Datteln liefern dir:
Natürliche Süße ohne Industriezucker
Ballaststoffe, die deine Verdauung in Schwung bringen
Kalium, Magnesium & Eisen, die deinen Energiestoffwechsel und die Blutbildung unterstützen – extrem wichtig in der Schwangerschaft
Diese Studie deutet sogar darauf hin, dass Datteln ab der 36. Schwangerschaftswoche geburtsvorbereitend wirken können
Kokosraspeln sind:
Reich an gesättigten Fettsäuren mittlerer Kettenlänge (MCTs), die dir schnelle Energie liefern
Gut für dein Sättigungsgefühl – ideal bei Heißhungerattacken
Zusammen ergeben sie einen Snack, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch richtig was kann: sättigend, ausgleichend und wohltuend süß – ganz ohne Reue.
Kokos Energy Balls verschenken: Persönlich, praktisch & voller Liebe
Du suchst ein sinnvolles Geschenk zur Geburt oder für eine frisch gebackene Mama? Dann vergiss Windeltorten, Bodylotion und Baby-Accessoires – und denk an selbstgemachte Stillkugeln! Warum?
Sie sind praktisch: geben Energie in schlaflosen Nächten
Sie sind liebevoll: zeigen, dass du dir Mühe gemacht hast
Sie sind gesund: keine Zusatzstoffe, kein Zuckerrausch
Und sie sind einfach lecker
Ein schönes Schraubglas, eine handgeschriebene Karte und vielleicht noch ein Stilltee dazu – fertig ist das nachhaltige Mama-Geschenk mit Herz und Hirn.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/10/Kokos-Energy-Balls-Kokos-Datteln-Titelbild.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-10-03 13:51:312026-02-23 09:17:36Warum Kokos Energy Balls so beliebt sind – besonders in Schwangerschaft und Stillzeit
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.