Darf man in der Schwangerschaft Camembert essen

Darf man in der Schwangerschaft Camembert essen?

Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Camembert essen?“ Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort, ohne groß um den heißen Brei zu reden, aber mit allem, was du wissen musst. Am Ende erzähl ich dir noch, welch einen dummen „Fehler“ ich während meiner Schwangerschaft gemacht habe – der hat nämlich auch was mit Camembert zu tun!

Die kurze Antwort auf die Frage, ob Camembert in der Schwangerschaft erlaubt ist

Hier droht die Gefahr einer Listeriose.

Und wie ist das bei Halloumi? Hier erfährst du, was du bei Halloumi in der Schwangerschaft beachten solltst.

Worauf du beim Verzehr von Camembert in der Schwangerschaft achten solltest

  • Kauf nur Camembert aus pasteurisierter Milch. Auf der Verpackung steht oft der Hinweis: „aus pasteurisierter Milch”. 
  • Sollte der Camembert aus Rohmilch hergestellt sein: verwende ihn gerne zum Überbacken: z. B. als Ofenkäse oder auf Flammkuchen. Dann werden die Bakterien abgetötet. 
  • Kühlkette & Haltbarkeit checken: Du solltest Weichkäse nie zu lange offen lagern. 
  • Camembert enthält viel Fett und Salz: bewusster Genuss ist voll ok, nur gönn ihn dir nicht jeden Tag.

Wie kannst du den Geschmack von Camembert bedenkenlos genießen, selbst wenn du schwanger bist?

  1. Wenn du ein Stück Camembert aus Rohmilch zu Hause hast, verwende es zum Überbacken von Auflauf, Toast und co. 
  2. Du liebst Camembert und willst nicht auf ihn verzichten? Dann probier doch mal die vegane Alternative, die ist auf jeden Fall schwangerschaftstauglich.

Du stehst am Anfang deiner Schwangerschaft und suchst nach Ernährungstipps für Einsteiger? Oder Tipps wie du deine Eisenaufnahme mit Hilfe der Ernährung steigern kannst? Dann klick dich durch meine Kategorie: Mama´s Food Facts: Ernährung in der Schwangerschaft. Dort findest du auch einen Beitrag, wie du dein Immunsystem stärken kannst.

Mach nicht denselben Fehler wie ich in meiner Schwangerschaft: geißel dich nicht selbst 😉

Ich hatte in meiner Schwangerschaft die glorreiche Idee, einen Kurztrip ins Elsass zu buchen. Ich liebe Frankreich, ich liebe Reisen und vor allem liebe ich Käse. Und in Frankreich gibt es diesen in Hülle und Fülle. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe mich selbst gegeißelt und habe mich mit immer größer werdenden Augen durch diverse Markthallen geschleppt. Vorbei an unzähligen Schimmelkäsesorten wie Brie und Gorgonzola, natürlich alles aus Rohmilch. Du kannst dir vorstellen, mein Hunger und die Lust auf schönen cremigen Camembert wuchs ins Unermessliche. Dann nur zu schauen, ohne was zu probieren – also den Käse einfach links liegen zu lassen…. das war Quälerei hoch 10!

Das Jahr darauf war ich dann übrigens nochmal in Frankreich, diesmal nicht schwanger! Auf dieser Reise habe gefühlt alles nachgeholt, was ich im Jahr zuvor im Käsehimmel verpasst habe. Ich habe mir all die köstlichen Käsesorten gegönnt und den Genuss förmlich zelebriert. Ja, was soll ich sagen: Ich liebe Camembert au lait cru! Aber in der Schwangerschaft habe ich gerne drauf verzichtet – zum Schutz meines Babys. 

Pistazien Energy Balls der Snack für Zwischendurch

Pistazien Energy Balls: der schnelle Snack für Zwischendurch

Wenn der Stillhunger kickt und keine Zeit zum Schmieren eines Brotes reicht, dann tuts auch ein kleiner Snack für zwischendurch. Ich greif dann sehr gern zu meinen Pistazien Energy Balls. Und weil auch du in deiner Stillzeit zu Kräften kommen sollst, habe ich das einfache Rezept für dich aufgeschrieben! 

Genauso schnell wie die Pistazien Energy Balls sind auch meine Stillkugeln mit Kokos zubereitet. Am besten du bereitest dir gleich eine Box für die ganze Woche vor, denn was nicht passieren sollte ist, dass du wartest bis der Hunger vergeht (das tut er nämlich nicht!). Warum du überhaupt so viel Hunger in deiner Stillzeit hast und dessen 7 schwersten Folgen, habe ich dir ebenfalls zum Nachlesen in einem extra Beitrag zusammengefasst. 

Pistazien Energy Balls, Snack für Zwischendurch Am Foto sind Stillkugeln in der Mitte durchgeschnitten - man sieht die Pistazien

Die 3 besten Gründe, warum du dir Pistazien Energy Balls öfter zubereiten wirst:

1. Weil die Zubereitung so einfach ist!
2. Weil du schnell Energie brauchst!
3. Weil du und dein Baby von den Mikronähstoffen profitieren!

Nährstoff-Check: Warum Pistazien Energy Balls so wertvoll sind

Für Schwangere

  • Energie: Datteln liefern schnelle Energie, die brauchst du besonders bei Schwangerschaftsmüdigkeit.
  • Verdauung: Hafer + geschrotete Leinsamen sind richtig gute Helferlein für deinen Darm, wenn die Verdauung in der Schwangerschaft wieder mal im Schneckentempo unterwegs ist.
  • Mikronährstoff-Bonus: Mandeln und Pistazien bringen u. a. Vitamin E, Magnesium und Kalium mit – Nährstoffe, die viele Schwangere gut gebrauchen können (Energie, Muskeln, Nervensystem).

Für Stillende

  • Snack für Zwischendurch: Kohlenhydrate + Fett + etwas Eiweiß gibt dir kurzfristig Energie wenn der Stillhunger mal wieder anklopft, obwohl du gerade erst Mittag gegessen hast.
  • Omega-3 aus Leinsamen: Leinsamen liefern ALA (pflanzliches Omega-3). Omega 3 bekommt dein Baby über die Muttermilch und unterstützt bei der Gehirnentwicklung. 
  • Greifbar & stressfrei: Einmal vorbereitet kannst du die ganze Woche davon naschen, ohne groß was her oder wegräumen zu müssen, ohne Besteck oder Wartezeit. 
Pistazien Energy Balls, Snack für Zwischendurch Am Foto sind Stillkugeln in der Mitte durchgeschnitten - man sieht die Pistazien

Pastazien Energy Balls

Gericht Snack

Zutaten
  

  • 12 Stk Datteln
  • 40 g Orangeat
  • 2 Tl Leinsamen (geschrotet)
  • 30 g Haferflocken
  • 20 g Mandeln (gemahlen)
  • 4 Tl Mandelmus
  • 1 Priese Salz
  • Gehackte Pistazien zum Füllen

Anleitungen
 

  • Datteln klein hacken und mit den restlichen Zutaten zu Pulver mixen.
  • Daraus werden nun mit den Händen 12 Kugeln geformt, wobei in die Mitte jeder Kugel ein paar Pistazien gesetzt werden.
  • Wenn du die Kugeln 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lässt, wird die Konsistenz noch besser. Nicht klebrig, aber auch nicht zu trocken.
Keyword schnell, Stillzeit

Variationen für den Snack für Zwischendurch

Saisonale Anpassungen

  • Winter: satt Orangeat kannst du Zimt + Orangenabrieb + mehr Datteln verwenden
  • Sommer: satt Orangeat greif zu Zitronenabrieb + getrocknete Aprikosen
  • Herbst: verwende Kakao + eine Prise Zimt für „Schoko-Lebkuchen-Vibes“

Vegetarisch / vegan

  • Das Grundrezept ist bereits vegan.

Allergenfrei (nussfrei)

  • Du kannst Mandeln/Mandelmus durch Sonnenblumenkernmus ersetzen.
  • Du kannst die Pistazien weglassen und die Energy Balls stattdessen mit gerösteten Kürbiskernen (klein gehackt) füllen.

Tipps gegen Food-Waste

  • Du hast Orangeat übrig? Dann hack es klein und verarbeite es im nächsten Kuchen oder in Muffins. 
  • Sind die Datteln zu trocken? Dann leg sie kurz in warmes Wasser. Dann werden sie wieder weich für den Mixer. 
  • Haferflocken-Reste: Mach Porridge draus. 

Meal-Prep- & Wochenbett-Check

Vorkochen / Einfrieren / Aufwärmen

  • Vorkochen: Energy Balls eignen sich perfekt zum „Vorkochen“: 10 Minuten Arbeit, dafür mehrere Tage Snack-Sicherheit.
  • Einfrieren: Kugeln kannst du einzeln einffrieren (auf einem Brett) und dann in eine Dose/Beutel geben. Auftauen kannst du sie dann im Kühlschrank.

Lagerung

  • Im Kühlschrank in einer gut schließenden Dose halten sich die Pistazien Energy Balls rund 7 Tage.

Sind Pistazien Energy Balls beikostgeeignet?

Ab wann geeignet?

  • Für Babys im ersten Lebensjahr sind Energiebällchen wie diese in der Regel nicht geeignet, weil:
    • Verschluckungsrisiko (Pistazien).
    • die Kugeln sind klebrig, daher schwer für Babys zu essen.

Sind die Pistazien Energy Balls auch wirklich geeigent für Schwangere?

  • Sie enthalten keinen Rohmilchkäse, keine rohen Eier, kein rohes Fleisch/Fisch.
  • In der Schwangerschaft ist es trotzdem sinnvoll auf die Portionen zu achten, besonders wenn du zu Sodbrennen oder starkem Blutzucker-Auf und Ab neigst.

Solltest du unter Schwangerschaftsdiabetes leiden, sprich mit deiner Ärztin oder Diätologin ob und wie viel Datteln du essen darfst. 

Intuitive Ernährung statt Hunger in der Stillzeit

7 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft

Dieser Text ist kein weiterer Ernährungsratgeber, er ist eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass dein Körper in der Stillzeit Großartiges leistet und du stolz auf ihn sein darfst. Hör auf deinen Körper wie einen Feind zu bekämpfen, nur um ein paar Schwangerschaftskilos zu verlieren. Denn dieser Kampf geht auf deine Kosten: zu wenig Essen = Hunger in der Stillzeit. Dieser Hunger in der Stillzeit zieht Konsequenzen nach sich. Auf die 7 schwersten Folgen gehe ich weiter unten im Text ein. Statt Hunger setz lieber auf intuitive Ernährung in der Stillzeit!

Ist dieser unglaublich große Hunger in der Stillzeit normal?

In meiner Schwangerschaft dachte ich, ich wüsste nun, wovon alle hungrigen Mamas reden. Aber nein, erst in der Stillzeit habe ich erfahren, wie es sich anfühlt, gerade erst ein Käsebrot mit Paprika und danach ein Joghurt mit frischer Banane verdrückt zu haben und eine Stunde später schon wieder Hunger zu haben. Stillhunger ist Hunger auf ganz neuem Niveau! 

Geht es dir genauso? Dann fragst du dich vielleicht ähnlich wie ich zu Beginn meiner Stillreise:

Ich kann dich beruhigen: Ja, es ist normal! Und nein, du verlierst vermutlich nicht die Kontrolle.

Dein Energiebedarf steigt in der Stillzeit deutlich an. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht von einem Mehrbedarf von etwa 400–500 kcal täglich. Diese Energie wird unter anderem für die Milchproduktion gebraucht, aber auch für dich, damit du die kräftezehrenden Stillnächte mit halbwegs guter Laune überstehst. 

Hunger ist also kein Problem. Hunger ist der natürliche Schutzmechanismus deines Körpers.

Er sagt: „Ich brauche Energie, um euch beide zu versorgen: dich und dein Baby!“

Und das ist nichts, wofür du dich schämen musst, du darfst das Gefühl von Kontrollverlust getrost beiseiteschieben und dich stattdessen mit intuitiver Ernährung auseinandersetzen.

Was bedeutet intuitive Ernährung eigentlich?

Intuitive Ernährung bedeutet, die eigenen Hunger- und Sättigungssignale bewusst wahrzunehmen und darauf zu reagieren, statt starren Diätregeln zu folgen. Diäten gehören übrigens nicht zu meinen Ernährungstrends für 2026, dafür achtsame Ernährung!

Gerade in der Stillzeit heißt das: nicht perfekt essen, sondern bedarfsgerecht.

Intuitives Essen in der Stillzeit bedeutet nicht, chaotisch oder unkontrolliert zu essen.
Es bedeutet, rechtzeitig zu essen.

Was intuitive Ernährung in der Stillzeit bedeutet:

  • Du nimmst frühe Hungersignale ernst.
  • Du wartest nicht bis zur völligen Erschöpfung.
  • Du sorgst vor – für dich und für dein Baby.

Was du auch bei intuitiver Ernährung beachten darfst, sind die richtigen Lebensmittelkombinationen. Denn Lebensmittel clever kombiniert kann deinen Körper unterstützen, Vitamine und Mineralstoffe besser aufzunehmen. So hilft dir das Vitamin C im Paprika zum Beispiel bei der Aufnahme vom in Linsen enthaltenen Eisen.

Wenn du Hunger übergehst, verschwindet er nicht

Viele Mamas versuchen, nach ihrer Schwangerschaft „diszipliniert“ zu sein.

  • Sie trinken Kaffee, statt zu frühstücken.
  • Sie essen erst, wenn das Baby schläft.
  • Sie warten, bis „endlich Ruhe ist“.

Doch es gibt keinen perfekten Zeitpunkt zum Essen. Der Schlafrhythmus deines Babys ändert sich ständig, zumindest bei meinem Baby ist es so. Das Einzige worauf ich mich wirklich verlassen kann ist, dass es keine Routine gibt und jeder Tag anders aussieht. Das heißt wir Mamas müssen lernen flexibel zu sein. Das Spielzeug am Boden kann warten aufgeräumt zu werden. Wer nicht warten kann, ist unser hungriger Körper. 

  • Mit Heißhunger.
  • Mit Energietiefs.
  • Mit Gereiztheit.
  • Mit dem Gefühl, völlig leer zu sein.

Physiologisch ist das logisch: Wenn Energie fehlt, reguliert dein Körper über Hormone wie Ghrelin und Leptin deinen Appetit neu. Energiemangel führt zu verstärkten Hungersignalen.

Hunger in der Stillzeit und seine fatalen Folgen für die ganze Familie!

Ich möchte hier ehrlich sein, ohne Druck zu machen.

Dein Körper priorisiert dein Baby.
Das bedeutet: Selbst wenn du zu wenig isst, wird dein Körper zunächst versuchen, die Milchproduktion aufrechtzuerhalten.

Aber langfristige Unterversorgung kann deine eigenen Reserven angreifen.

  1. Du fühlst dich müde und schlapp.
  2. Deine Regeneration leidet.
  3. Deine Stimmung kippt schneller.
  4. Du verlierst den Blick auf die schönen Dinge.
  5. Dein Körper produziert weniger Milch für dein Baby.
  6. Dein Baby wird zunehmend hungriger und ebenfalls gereizt.
  7. Dein Umfeld wird auf die Geduldsprobe gestellt, wenn die Stimmung auf Dauer angespannt ist.

Und eine erschöpfte Mama hat weniger Kraft für Nähe, Geduld und Alltag. Das spürst nicht nur du. Dein Hunger beeinflusst deine Stimmung, und somit die Beziehung zu allen anderen in deinem Umfeld. 

Deshalb geht es hier nicht um „mehr essen, um mehr Milch zu produzieren“. (Gründe für zu wenig Muttermilch + Lösung findest du hier.)
Es geht um deine stabile Versorgung: körperlich und mental. 

Essen oder durchziehen? Deine 2-Minuten-Übung im Stillalltag

1. Stell dir diese eine Frage

„Brauche ich gerade Energie?“

Vergiss Fragen wie: „Habe ich genug Disziplin?“ oder „Ist das jetzt gesund genug?“

Wichtig ist nur diese eine Frage:

Wenn ja, dann iss. Punkt.

2. Sichere deine Mahlzeiten ab

In der Stillzeit darf Essen einfach sein und muss schnell gehen. Also entweder du hast dir bereits am Vortag was für den nächsten Tag vorbereitet oder du greifst zu den klugen Blitz-Allroundern.

  • Ein Brot mit Butter oder Käse.
  • Eine Banane mit Nussmus.
  • Joghurt mit Haferflocken.
  • Cracker mit Hummus.
  • Stillkugeln.

3. Iss, bevor du komplett leer bist

Vielleicht gehörst du wie ich zu den Spezialisten, die oft erst bei 9 von 10 auf der Hungerskala essen.

Mein Impuls an dich, machs besser als ich:

Das fühlt sich am Anfang ungewohnt an, ich arbeite selbst gerade daran. Aber genau dort liegt die Prävention gegen die Heißhungerattacke am Abend. 

Um Heißhungerattacken zu vermeiden, war ein wichtiger Schritt für mich in meiner Schwangerschaft, ein ordentliches Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Da schaffe ich es schon gut, bereits bei einer 4 oder 5 auf der Hungerskala zu essen. Frühstück = beste Entscheidung!

Du hast keine Zeit für intuitive Ernährung in der Stillzeit?

Vielleicht denkst du gerade: „Hört sich ja alles toll an. Aber ich habe wirklich keine Zeit.“

Und ich verstehe das. Egal in welche Phase der Stillzeit – verdammt, mein Leben war noch nie so stressig und voll, wie in der Stillzeit!

Aber Essen ist keine Pause vom Mama-Sein. Es ist die Grundlage dafür. Du bist die Energiequelle für dein Baby. Und jede Energiequelle braucht selbst auch eine ordentliche Versorgung.

Ich möchte es hier nochmal betonen: 

  • perfekt essen.
  • clean essen.
  • kontrolliert essen. 

Sorge dafür, dass du genug Energie hast – sorge dafür, dass es dir gut geht. 

Das reicht vollkommen. Denn wenn es dir gut geht, gehts auch deinem Umfeld gut. Und du hast genug Kraft dich, dein Baby und alles was du dir vornimmst.

Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?

Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?

Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“ Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort, ohne um den heißen Brei zu reden!

Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“

Ja, du darfst Honig in der Schwangerschaft essen (wenn er hygienisch verarbeitet – also am besten aus dem Supermarkt).

Achte darauf Honig in Maßen statt in Massen zu genießen (Stichwort Zucker).

Wer darf keinen Honig essen?

Auf keinen Fall solltest du deinem Baby unter 1 Jahr Honig geben, aufgrund des Risikos für Botulismus (das gilt nicht für Schwangere!). Ich selbst verzichte bis zum 2. Lebensjahr darauf, meinem Kind Honig zu geben.

Warum Honig für Babys manchmal eine Gefahr darstellt und was Botox damit zu tun hat, kannst du beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. genauer nachlesen.

Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft Honig essen möchtest

  • Verwende lieber nur handelsüblichen Honig statt rohen, unbehandelter Honig direkt vom Imker ohne Qualitätskontrolle (so vermeidest du unnötige Keime) 
  • Genieß den Honig in Maße: Honig ist ein Naturprodukt, besteht aber zu rund 80% aus Zucker. Das heißt, du solltest dir den Honig nicht Löffelweise reinschieben.
  • Bio-Qualität bevorzugen: weniger Pestizidrückstände, bessere Kontrolle, und um lange Transportwege zu vermeiden, achte am besten auf eine europäische Herkunft.
  • Nicht zum Süßen von Babynahrung verwenden: Honig ist für Baby unter einem Jahr tabu!
  • Bei Schwangerschaftsdiabetes aufpassen: Honig wirkt sich auf den Blutzucker aus. Besprich die Thematik am besten mit einer dich betreuenden Fachperson. 

Wenn du unsicher bist: verwende folgende Honig-Alternativen

  • Ahornsirup 
  • Zerdrückte reife Banane 
  • Dattelsirup
  • Zimt oder Vanille für natürliches Aroma ganz ohne Zucker

Du stehst am Anfang deiner Schwangerschaft und suchst nach Ernährungstipps für Einsteiger? Oder Tipps wie du deine Eisenaufnahme mit Hilfe der Ernährung steigern kannst? Dann klick dich durch meine Kategorie: Mama´s Food Facts: Ernährung in der Schwangerschaft. Dort findest du auch einen Beitrag wie du dein Immunsystem stärken kannst.

Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?

Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?


Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“, oder „Ist Sushi wirklich erlaubt?“ – manche Frauen essen ja Sushi, wenn sie schwanger sind, und manche achten strickt darauf, Sushi zu vermeiden. Was stimmt denn nun?

Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort – ohne groß um den heißen Brei zu reden, dafür mit klaren Fakten und Tipps für deinen Mama-Alltag.

Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“

Wenn du einen Teller Sushi mit rohem Fisch (dazu zählt auch geräucherter Fisch) oder rohen Meeresfrüchte, vor dir stehen hast, solltest du das Sushi nicht essen. Hier besteht ein erhöhtes Risiko für Keime wie Listerien oder Parasiten. Lies dir dazu gern den Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durch: Tipps zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen.

Wenn du einen Teller Sushi mit Avocado, Karotten, Tofu oder gut durchgegarten Fisch vor dir stehen hast – dann gönn dir! Diese Art von Sushi darfst du auch in deiner Schwangerschaft essen!

Kann ich frittiertes Sushi essen, wenn ich schwanger bin?“

Wenn du frittiertes Essen gut verträgst, und der Fisch nicht mehr roh ist – greif zu! 

Frittiertes Sushi, auch bekannt als Tempura-Rollen oder Crunchy Rolls, ist oft gut durchgegart und damit eine sichere Alternative für Schwangere. Achte nur darauf, dass bei dicken Fischstäbchen, der Fisch auch tatsächlich ordentlich durchgegart ist. Ebenso sollte die Tempura-Rolle frisch zubereitet werden, und nicht schon stundenlang in der Auslage gelegen haben. 

Worauf du beim Verzehr von Sushi in der Schwangerschaft achten solltest:

  • Nur gegarten Fisch oder vegetarisches Sushi essen: Avocado, Gurke, gebratener Lachs oder Tofu sind unbedenklich.
  • Roher Fisch ist tabu! Kein Lachs, Thunfisch etc. in rohem Zustand: Um eine Infektion mit Listerien oder anderen Keimen zu vermeiden solltest du auch rohen Lach, Thunfisch und Co in deiner Schwangerschaft verzichten.
  • Kühlkette & Frische unbedingt beachten: Sushi aus der Selbstbedienungstheke oder vom Vortag ist keine gute Idee.
  • In Maßen genießen: auch bei gegartem Fisch solltest du auf die Quecksilberbelastung achten (z. B. bei Thunfisch).

Wie kannst du Sushi bedenkenlos essen, selbst wenn du schwanger bist?

Am besten ist es, du bereitest dir dein Sushi selbst zu Hause zu. Du kannst dafür folgende Zutaten verwenden:

Statt rohen Fisch:

  • Sushi mit Gemüse: Avocado, Karotte, Paprika, Gurke, eingelegtes Gemüse
  • Sushi mit gebratener Garnele, gegrillten Lachs oder Thunfisch aus der Dose

Statt tierischen Fisch:

  • Sushi mit veganem Fisch: Probier gern mal vegane Alternativen wie veganen Rächerlachs.
  • Sushi mit Tofu: den Tofu kannst du entweder gebraten oder roh in dein Sushi rollen.

Viele denken, sie müssen in der Schwangerschaft auf alles verzichten. Aber mit dem richtigen Wissen kannst du bewusst genießen, ohne Angst. 

Wenn du Lust auf Sushi hast: Frag zur Sicherheit beim Koch nach, greif zur veggie Variante oder mach dir dein Lieblingssushi einfach zu Hause selbst! Wenn du dir dein Sushi selbst zubereitest, hast du die Kontrolle, was Zutaten und Hygiene betrifft. Eine tolle Anleitung mit diversen veganen Sushi-Variationen findest du bei Zucker & Jagdwurst.

Du stehst am Anfang deiner Schwangerschaft und suchst nach Ernährungstipps für Einsteiger? Oder Tipps wie du deine Eisenaufnahme mit Hilfe der Ernährung steigern kannst? Dann klick dich durch meine Kategorie: Mama´s Food Facts: Ernährung in der Schwangerschaft. Dort findest du auch einen Beitrag wie du dein Immunsystem stärken kannst.

Darf ich Wasabi in der Schwangerschaft essen?

Neben Sojasauce gehört auf Wasabi zu einem guten Sushi dazu. Aber sollte in der Schwangerschaft nicht auf scharfes Essen verzichtet werden?

Scharfes Essen schadet deinem Baby nicht, sollte das deine Sorge sein. Bei der Frage, ob du scharf essen darfst oder nicht gehts rein um dein eigenes Wohlbefinden. Also hör auf deinen Bauch. Wenn du scharfes Essen gut verträgst, greif zu. Wenn du allerdings unter Sodbrennen leidest, lass lieber die Finger davon.  Mehr zum Thema findest du in meinem Beitrag:
Darf ich scharf essen in der Schwangerschaft?

Essen Japanerinnen Sushi in der Schwangerschaft?

Aber wie ist das eigentlich in Japan? Essen schwangere Frauen in Japan Sushi? Eine spannende Frage! Viele denken, im Ursprungsland des Sushi würden Schwangere bedenkenlos rohen Fisch genießen. Aber auch in Japan ändert sich die Ernährung, sobald ein Baby unterwegs ist: Sobald eine Frau schwanger ist, wird ähnlich wie hier, dazu geraten, den Konsum gewisser Lebensmittel einzuschränken oder auszusetzen.  

Japanerinnen verzichten aber nicht automatisch auf Sushi, doch traditionelles, rohes Sushi ist während der Schwangerschaft dort genauso ein Tabu wie bei uns.Das bedeutet nicht, dass Japanerinnen gänzlich auf Sushi verzichten müssen: Sie greifen dann auf gekochte Varianten, vegetarische Rollen oder sichere Alternativen zurück.

Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?

Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?


Du liebst scharfes Essen, bist aber unsicher, ob das deinem Baby schadet? Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“ 

Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“

Scharfes Essen ist in der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt, sofern du es gut verträgst.

Du solltest scharfes Essen in der Schwangerschaft lieber vermeiden, wenn du unter Sodbrennen, Magenproblemen oder Übelkeit leidest. All diese Probleme können sich durch Schärfe verschlimmern.

Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft scharf essen möchtest

  • Hör auf deinen Körper: Was du vorher mochtest, kann jetzt ganz anders wirken. Schärfe kann z. B. Übelkeit oder Blähungen verstärken, oder du verträgst sie einfach nicht mehr so gut wie vor deiner Schwangerschaft.
  • Du leidest unter Sodbrennen? Dann lieber Finger weg von Chili & Co! Besonders im letzten Trimester reagiert der Magen empfindlicher auf scharf gewürztes Essen. Auf Familienschaftz.at findest du Tipps gegen Sodbrennen.
  • Selbstgekocht schlägt Fertigprodukt: Wenn du selbst kochst, behältst du die Kontrolle über Mengen und Qualität der Gewürze.
  • Sollten Hämorrhoiden gerade zu einer deiner unliebsamen Schwangerschaftsbegleiterscheinungen zählen, verzichte lieber auf scharfes essen. Der Scharfmacher Capsaicin im Chili zum Beispiel kann Brennen und Jucken verschlimmer, du hingegen solltest lieber deine Schleimhäute schonen. Bei „Hallo Hebamme“ findest du wertvolles Wissen zu Hämorrhoiden.

Würzige Alternativen statt feurige Scharfmacher

Wenn du gerne scharf isst wie ich, dann kann ich mir vorstellen, was du dir jetzt denken wirst: Es gibt KEINE Alternative zu einer ordentlichen Prise Chilipulver! Ja,… da magst du vielleicht recht haben, aber bevor du unter den Folgen leidest, probier trotzdem mal folgende Alternativen aus:

  • Mildes Currypulver oder geräuchertes Paprikapulver 
  • Ingwer & Knoblauch
  • Frische Kräuter & Zitrone 

Du stehst am Anfang deiner Schwangerschaft und suchst nach Ernährungstipps für Einsteiger? Oder Tipps wie du deine Eisenaufnahme mit Hilfe der Ernährung steigern kannst? Dann klick dich durch meine Kategorie: Mama´s Food Facts: Ernährung in der Schwangerschaft. Dort findest du auch einen Beitrag wie du dein Immunsystem stärken kannst.

Wenn der Körper „Nein“ sagt: Meine Schärfe-Realität in der Schwangerschaft

Eigentlich liebe ich scharfes essen. Ich kann echt nicht genug davon bekommen. Genauso gehts mir mit Knoblauch. Doch als ich schwanger war, war plötzlich alles anders! Mir wurde schon schlecht allein von dem Geruch von Knoblauch, und scharf essen konnte ich auch nicht mehr so wirklich. Da wurde mir so wirklich bewusst: Der Körper gibt einem schon unmissverständliche Signale, was er haben will und was nicht. 

Umso glücklicher war ich nach der Schwangerschaft, als ich mich wieder an Chili & Co. herantasten konnte. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn zu viel Chilisoße auf dem Teller landet. Und dann musst du plötzlich einen Teil des Essens an deinen Mann abgeben. Einfach, weil du Angst hast, dass dir die Schärfe gleich die Zunge aus dem Mund brennt.

Mein Rat: Mein Rat: Taste dich ran, in kleinen Schritten – und hör ehrlich hin, was dein Körper zum scharfen Essen sagt. Wenn du es gut verträgst, ist scharf in der Schwangerschaft in der Regel völlig okay. Wenn nicht, ist das kein Drama, sondern ein Signal. Und keine Sorge: Dein Baby merkt von der Schärfe nichts – nur DU musst dich wohlfühlen!

Mehr Schwangerschaftsmythen findest du in meinem Beitrag: Bullshitbingo!

Was koche ich im Februar? Der Februar Saisonkalender

Saisonkalender Februar: inklusive 35+ Kochvorschläge!

Wenn ich einen Monat wählen müsste, den ich am wenigsten mag, dann würde ich mich für Februar entscheiden. Ich vermisse Zucchini, Auberginen und frische Tomaten! Hilft, nix, der Saisonkalender Februar versorgt uns wieder mit *patusch* WINTERGEMÜSE! Stellt sich nur noch die Frage, wie das Wintergemüse auf den Teller kommt – also: Was koche ich im Februar?

Was hat im Februar Saison?

Wer sich den Saisonkalender Februar genau ansieht, dem fällt auf, da steht so ziemlich das gleich wie im Januar! Das liegt nicht daran, dass ich einfallslos bin, und mir die Neugestaltung einer Canva-Grafik ersparen wollte – ich schwörs. Es liegt einfach daran, dass wir Winter haben und wir aktuell auf Lagerware wie Kartoffeln und Wurzelgemüse zurückgreifen können, oder aber auch auf Tiefkühlgemüse oder eingelegtes Gemüse. Und nur weil die Obst- und Gemüseauswahl eintönig ist, heißt das noch lange nicht, dass uns auch der Anblick unseres Tellers langweilen muss! Weiter unten habe ich dir wie schon im Saisonkalender Januar, März und April 35+ Kochideen aufgeschrieben, die für Abwechslung sorgen sollen. Und wenn du noch mehr Kochideen fürs Wintergemüse brauchst, schau im Saisonkalender vom Vormonat nach. 

Hier kommt meine persönliche Februar-Liste für deine saisonale Küche:

Saisonkalender Februar, dieses Obst und Gemüse kannst du jetzt verkochen

Gemüse

  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Knollensellerie
  • Kürbis (Lagerware)
  • Lauch (Porree)
  • Pastinaken
  • Rosenkohl (Kohlsprossen)
  • Rotkohl (Rotkraut)
  • Rote Bete (Rote Rüben)
  • Schwarzwurzel
  • Weißkohl (Weißkraut)
  • Wirsing
  • Zwiebel

Obst

  • Äpfel (gelagert)
  • Birnen

Außerdem

  • Linsen
  • Bohnen
  • Walnüsse
  • Dosentomaten

Was tun, wenn du von Wurzelgemüse & Co die Nase voll hast?

Dann greif zu Tiefkühlprodukten! Ob TK-Beeren für dein Frühstück oder TK-Asiagemüse für eine schnelle Reispfanne: beim Einfrieren bleiben viele Vitamine erhalten, und du bekommst trotzdem Abwechslung auf den Teller. Auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen und Bohnen sind bei mir standardmäßig immer daheim und kann ich dir nur für deine Vorratskammer empfehlen. Hülsenfrüchte sind nicht nur gesund (Ballaststoffe & Eiweißquelle), sondern auch günstig und mit ein paar wenigen Zutaten kannst du damit jederzeit ein Curry zubereiten.

Und was koche ich im Februar? 35+ saisonale Kochvorschläge für Februar

Tipps zur richtigen Lagerung, gegen Lebensmittelverschwendung

  • Gemüse wie Kürbis, Kohl & Rote Bete halten sich kühl & dunkel mehrere Wochen
  • Koche größere Mengen & friere ein: z. B. Suppe, Eintöpfe und Auflauf
    Das spart dir Zeit im hektischen Mamaalltag und verhindert, dass angefangenes Gemüse zu lange herumliegt, Vitamine verliert und am Ende sogar noch in der Tonne landet.
  • Nüsse & Trockenfrüchte (z. B. Walnüsse, Datteln oder Apfelscheiben) als Snackvorrat lagern

Veros Liebingsessen im Februar

Zurzeit liebe ich wieder mal die asiatische Küche und probier viel Neues aus. Eines meiner Highlights der letzten Tage waren auf jeden Fall Udon Nudeln in einer cremigen Sauce auf Basis von Sesammus und dazu Tofucrunch. Als Inspiration habe ich ein Video von Instagram genommen.

Udon-Nudeln finde übrigens nicht nur ich richtig nice, auch meine Kleine mit 16 Monaten steht voll drauf!

folge MamaMahlzeit auf Instagram

Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram?
Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.

darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen

Darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen? – so klappt’s ohne Sorgen beim Essen

Vielleicht stehst du gerade vorm Kühlregal und stellt dir die Frage: Darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen? Gar kein Problem, solange du ein paar Punkte beachtest! Wenn du so ein Käsetiger bist wie ich, hast du dir vermutlich gerade den Angstschweiß von der Stirn gewischt. Immerhin reicht es schon, wenn du in deiner Schwangerschaft auf Camembert & Co verzichten solltest. Auf was du dafür absolut nicht verzichten solltest, ist die Kombi aus Zucchini Polenta + Halloumi, eines meiner Lieblingsrezepte. 

Kurzantwort auf die Frage: Ist Halloumi in der Schwangerschaft erlaubt?

Ja! Wenn der Käse aus pasteurisierter Milch ist. 

Sollte der Halloumi nicht aus pasteurisierter Milch sein, achte darauf, den Käse gut zu erhitzen. Wenn du den Käse für mindestens 2 Minuten erhitzt, sodass im Inneren eine Temperatur von über 70°C ist, werden alle Bakterien, die eventuell im Käse lauern, abgetötet (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Worauf du bei Halloumi in der Schwangerschaft achten solltest

  • Du solltest auf Pasteurisierung achten (dies gilt auch für Camembert): Die meisten Supermarkt-Halloumis sind aus pasteurisierter Milch, ein kurzer Blick aufs Etikett lohnt sich trotzdem.
  • Du solltest die Kühlkette & Haltbarkeit im Blick behalten: Auch verpackter Halloumi kann bei falscher Lagerung riskant werden. Also gilt wie bei allen anderen Milchprodukten: Halloumi mmer gekühlt aufbewahren und nach dem Öffnen zügig verbrauchen.
  • Halloumi solltest du, auch wenn er lecker ist, lieber nicht täglich essen. Auf Grund des hohen Salzgehalts reichts, wenn du dir den Halloumi nur ab und zu gönnst.
  • Unpasteurisierten Halloumi solltest du nur gut durcherhitzt essen: Halloumi sollte richtig heiß gebraten oder gegrillt werden – mindestens auf 70 °C, damit eventuell vorhandene Listerien abgetötet werden.

Darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen?

Halloumi liefert auch Vitamin B12

Gerade in der Schwangerschaft ist dein Bedarf an Vitamin B12 erhöht – laut DGE brauchst du etwa 4,5 µg pro Tag (Stand: Juni 2025).
Was viele nicht wissen: In 100 g Halloumi stecken rund 1,1 µg Vitamin B12. Das deckt also schon etwa ein Viertel deines täglichen Bedarfs. Natürlich gilt: lieber nicht nur auf Käse setzen, aber gut durchgegarter Halloumi kann definitiv ein kleiner Beitrag zu deiner Nährstoffversorgung sein.

Wenn du dir beim Halloumi in der Schwangerschaft unsicher bist, greif zu sicheren Alternativen

  • Statt Halloumi kannst du auch zu pasteurisiertem Feta greifen. Dieser passt auch auf eine Kürbisquiche oder im als Schnitzel mit Rote-Beete und Feldsalat.
  • Es gibt auch veganen Grillkäse, vielleicht möchtest du diesen ja mal probieren. Leider quietscht der aber nicht so schön zwischen den Zähnen (leider? es soll ja Leute geben, die Halloumi genau wegen des Quietschens nicht essen – ich allerdings finde gerade das Quietschen das Highlight vom Halloumi)

Du stehst ganz am Anfang deiner Schwangerschaftsreise und hättest gern ein paar nützliche Tipps zum Thema Ernährung? Dann hab ich einen wertvollen Beitrag für dich: Die 7 besten Ernährungstipps für Schwangere – so gelingt dir der gesunde Start in die Ernährung

Feta Schnitzel Rote Beete Carpaccio, angerichtet auf einem beigen Teller mit Vogerlsalat und Kartoffeln

Winterliches Feta Schnitzel mit Vogerlsalat und Rote Bete Carpaccio

Weil ein Schnitzel nicht immer aus Fleisch sein muss: vegetarisches Feta Schnitzel mit Rote Bete Carpaccio, Vogerlsalat und knusprigen Kartoffelwürfeln. So gut schmeckt Winter! „Vogerlsalat“ ist übrigens Feldsalat auf österreichisch 😉 Abgesehen vom Rezept bekommt das Gericht wie immer meinen Nährstoffcheck. So siehst du als Schwangere oder stillende Mama auf einen Blick, welche Benefits dieses köstliche Wintergericht für dich hat. Und direkt im Anschluss ans Rezept findest du noch ein paar leckere Variationsmöglichkeiten zum Durchmixen.

Rote Beete mit Feta und Walnüssen

Die 3 besten Gründe, warum du dieses Gericht in Zukunft öfter auf den Tisch bringen wirst:

1. Weil du Crunch liebst! Ich sag nur knusprige Kartoffelwürfel und Cornflakes-Panade 🙂
2. Eiweiß im Käse und Kartoffeln halten dich lange satt – perfekt ob du nun gerade Schwanger bist oder stillst.
3. Die Walnüsse als Salattopping liefern wertvolle Omega 3 Fette, die sind nicht nur entzündungshemmend, sie sind auch super fürs Gehirn deines Babys.

Nährstoff-Check: Warum ein Rote Beete Carpaccio mit Feta Schnitzel so wertvoll ist

Für Schwangere

  • Rote Bete liefert Folsäure, Eisen und Ballaststoffe und das ist ideal für deine Blutbildung, dein Herz, deine Verdauung und dein Energielevel in der Schwangerschaft.
  • Feta aus pasteurisierter Milch ist eine sichere, kalziumreiche Eiweißquelle – da freuen sich nicht nur deine Knochen und Muskeln, auch die deines Babys!
  • Walnüsse enthalten gesunde Omega-3-Fettsäuren für die Gehirnentwicklung deines Babys.

Für Stillenende

  • Rote Beete mit Schafkäse und Walnüssen liefert auch dank Kartoffeln im Salat schnell und langanhaltend Energie und zusätzlich gibts viele Mikronährstoffe. Das ist perfekt für hungrige Stillmamas.
  • Rote Bete kann leicht entwässernd wirken und deine Rückbildung unterstützen.
  • Gesunde Fette aus Walnüssen fördern die Nährstoffdichte deiner Muttermilch, da freut sich dein Baby!
Rote Beete mit Feta und Walnüssen

Feta Schnitzel mit Vogerlsalat, Rote Bete Carpaccio und knusprigen Kartoffelwürfeln

Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 1200 g Kartoffeln
  • 60 g Cornflakes ungezuckert
  • 500 g rote Rüben (rote Bete) gekocht
  • 300 g Feta
  • 1 Ei
  • Mehl
  • 2 Zwiebel
  • Walnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • Salatmarinade
  • 2 Packungen Vogerlsalat (Feldsalat)

Anleitungen
 

  • Kartoffeln klein würfeln, würzen, und mit etwas Öl in der Heißluftfritteuse backen. Du hast keine Heißluftfritteuse? Kein Problem, die Kartoffeln werden auch am Backblech im Ofen gut. Du solltest sie dann nur 1-3 mal wenden.
  • Feta in 4 Teile schneiden, sodass du jeder 1 Schnitzel bekommt. Zuerst in Mehl, dann im Ei wenden. Am Schluss mit ordentlich viel Cornflakes bedecken. Ich zerbrösle die Cornflakes mit der Hand etwas. Feta langsam in etwas Öl braten.
  • Rote Rübe (Rote Bete) in dünne Scheiben schneiden, mit Zwiebelringen verzieren und marinieren.
  • Vogerlsalat (Feldsalat) mit Zwiebelwürfel und Marinade vermischen.
  • Alles anrichten und mit Walnüssen und Kürbiskernöl garnieren.

Variationen

  • Saisonal: Im Herbst kannst du den Salat mit gebratenen Kürbiswürfeln upgraden, im Sommer mit Erdbeeren oder Himbeeren für fruchtige Frische sorgen. 
  • Vegan: Für die vegane Variante kannst du entweder zu veganem Feta greifen oder du entscheidest dich für Tofu oder Sellerie. Paniert wird deine vegane Alternative natürlich nicht mit Ei. Ersetze das Ei durch eine Mischung aus Pflanzenmilch + Mehl. 
  • Mehr Eiweiß & Ballaststoffe: Greif zu Quinoa statt Kartoffeln als Kohlenhydratbeilage und du erhöhst sowohl Eiweiß- als auch den Ballaststoffgehalt dieses Gerichts. 
  • Allergenfrei: Lass die Nüsse einfach weg und nimm stattdessen Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. 

Du bist auf der Suche nach weiteren Wintergerichten? Dann schau mal in die Saisonkalender: Januar, Februar!

Meal-Prep-Tauglichkeit oder gar Einfrieren fürs Wochenbett?

  • Vorkochen: Solltest du zur rohen Rote-Beete greifen, kannst du diese bereits vorkochen. Auch die Salat-Marinade kannst du bereits vorbereiten. Den Rest des Gerichts, also alles andere, würde ich frisch zubereiten. Der Vogerlsalat wird sonst matschig und die Kartoffeln sind frisch einfach knuspriger.
  • Zum Vorkochen fürs Wochenbett ist dieses Gericht nicht geeignet. Um fürs Wochenbett vorzukochen, empfehle ich dir im Herbst eher Kaspressknödel oder Kürbisrisotto einzufrieren. 

Ist ein Rote Beete Carpaccio für dein Baby zur Beikost geeignet?

Zum Teil ja, ab etwa 10 Monaten, wenn dein Baby bereits gut kauen kann, kann es Kartoffeln und rote Beete mitessen. Beim salzigen Feta sollte dein Baby nur probieren. Salat und Nüsse sind noch nichts für dein Baby, da diese schwierig zu kauen sind.

Warum ist ein Feta Schnitzel für Schwangere geeignet?

Die meisten Feta im Handel sind aus pasteurisierter Milch hergestellt. Achte beim Kauf zur Sicherheit trotzdem darauf. Dann kannst du den Feta nämlich bedenkenlos in deiner Schwangerschaft genießen. Nur nicht täglich, auf Grund des hohen Salzgehaltes.

FAQ

Kann ich die rote Bete roh verwenden?

Nur wenn sie sehr fein gehobelt wird – vorgegarte ist jedoch bekömmlicher und magenfreundlicher, besonders in der Schwangerschaft.

Geht das Rezept auch ohne Walnüsse?

Klar! Du kannst die Walnüsse durch Kürbiskerne oder geröstete Sonnenblumenkerne ersetzen.

Kann ich statt Feta auch Halloumi nehmen?

Ja, Halloumi (pasteurisiert!) eignet sich ebenfalls für dieses Gericht. Die Konsistenz ist allerdings etwas fester und er schmeckt salziger. Und panieren brauchst du Halloumi eigentlich nicht.

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Saisonkalender Januar, Was koche ich im Januar?

Saisonkalender Januar: inklusive 35+ Kochvorschläge

Weniger ist mehr? Naja mit diesem Spruch kann sich die triste Januar-Situation wenigstens ein bisschen schönreden. Sind wir uns ehrlich, je länger der Winter, desto schlechter stehts um die saisonale Vielfalt in unseren Breitengraden. Der Saisonkalender Januar sieht mager aus, aber wir machen das Beste draus! In diesem Kurzformat erfährst du welches Obst und Gemüse du im Januar saisonal und regional im Supermarkt kaufen kannst, und ich beantworte dir anhand 35+Vorschlägen die Frage: „Was koche ich im Januar?“

Was hat im Januar Saison?

Ganz so schlimm ists übrigens nicht, wie ich es in der Einleitung vielleicht hab anklingen lassen. Auch im Winter hat die Natur ein paar echte Schätze parat, besonders hier bei uns in Deutschland und Österreich. Wenn du dich, so wie ich, vorwiegend saisonal und regional ernährst, wirst du auch im Januar fündig.

Hier kommt meine persönliche Liste an Obst und Gemüse, auf die du jetzt zurückgreifen kannst – voller Nährstoffe und Geschmack:

Saisonkalender Januar, dieses Obst und Gemüse kannst du jetzt verkochen

Gemüse

  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Knollensellerie
  • Kürbis
  • Lauch (Porree)
  • Pastinaken
  • Rosenkohl (Kohlsprossen)
  • Rotkohl (Rotkraut)
  • Rote Bete (Rote Rüben)
  • Schwarzwurzel
  • Weißkohl (Weißkraut)
  • Wirsing
  • Zwiebel

Obst

  • Äpfel (gelagert)
  • Birnen

Außerdem

  • Feldsalat, Rukkula
  • Petersilie
  • Walnüsse
  • Maroni

Was, wenn dir der Saisonkalender Januar zu eintönig wird?

Dann kannst du gerne auf Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlgemüse zurückgreifen! Dieses wird frisch geerntet und ein Großteil der Vitamine bleibt beim Einfrieren erhalten. 

Und was koche ich im Januar? 35+ saisonale Kochvorschläge für Januar

Suppen & Eintöpfe

Currys, Gulasch & Schmorgerichte

Ofengerichte, Aufläufe & Gratins

Beilagen & Extras

Österreichische & regionale Klassiker

Pfannen-, Blech- & Bratgerichte

Strudel, Rouladen & Quiche

Nudelgerichte, Pasta & Lasagne

Reis-, Polenta- & Getreidegerichte

Döner & Burger

  • Burger mit Cole Slaw
  • Döner (siehe Veros Liebelingsessen im Januar)

Du bist auf der Suche nach weiteren Wintergerichten? Dann schau mal in meinen Saisonkalender: Februar. Um ehrlich zu sein, ist die Obst- und Gemüseauswahl im Februar so ziemlich das Gleiche wie im Januar. Dafür habe ich aber viele weiter Rezeptvorschläge für dich gesammelt!

Tipps zur richtigen Lagerung, gegen Lebensmittelverschwendung

  • Gemüse wie Kürbis, Kohl & Rote Bete halten sich kühl & dunkel mehrere Wochen
  • Koche größere Mengen & friere ein: z. B. Suppe, Eintöpfe und Auflauf
    Das spart dir Zeit im hektischen Mamaalltag und verhindert, dass angefangenes Gemüse zu lange herumliegt und und dem Gammeltod geweiht ist.
  • Nüsse & Trockenfrüchte (z. B. Walnüsse, getrocknete Birne) als Snackvorrat lagern

Veros Liebingsessen im Januar

Zurzeit liebe ich es, Döner daheim selbst zu machen. Nicht mit Fleisch, sondern mit Tofu. Nach diesem Rezept.

Im Januar fülle ich den Veggie-Döner dann noch mit Zwiebel, Rotkraut, Karotten, Rote Beete und Knoblauchsauce. Naja und weil ichs gerne scharf mag, darf natürlich Sriracha-Sauce auch nicht fehlen! Da ich meinen Döner dem saisonalen Gemüse anpasse, schmeckt er je nach Jahreszeit ein bisschen anders. Ideal für mich, denn ich lieb die Abwechslung am Teller!

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