Wenn der Stillhunger kickt und keine Zeit zum Schmieren eines Brotes reicht, dann tuts auch ein kleiner Snack für zwischendurch. Ich greif dann sehr gern zu meinen Pistazien Energy Balls. Und weil auch du in deiner Stillzeit zu Kräften kommen sollst, habe ich das einfache Rezept für dich aufgeschrieben!
Die 3 besten Gründe, warum du dir Pistazien Energy Balls öfter zubereiten wirst:
1. Weil die Zubereitung so einfach ist! 2. Weil du schnell Energie brauchst! 3. Weil du und dein Baby von den Mikronähstoffen profitieren!
Nährstoff-Check: Warum Pistazien Energy Balls so wertvoll sind
Für Schwangere
Energie: Datteln liefern schnelle Energie, die brauchst du besonders bei Schwangerschaftsmüdigkeit.
Verdauung: Hafer + geschrotete Leinsamen sind richtig gute Helferlein für deinen Darm, wenn die Verdauung in der Schwangerschaft wieder mal im Schneckentempo unterwegs ist.
Mikronährstoff-Bonus: Mandeln und Pistazien bringen u. a. Vitamin E, Magnesium und Kalium mit – Nährstoffe, die viele Schwangere gut gebrauchen können (Energie, Muskeln, Nervensystem).
Für Stillende
Snack für Zwischendurch: Kohlenhydrate + Fett + etwas Eiweiß gibt dir kurzfristig Energie wenn der Stillhunger mal wieder anklopft, obwohl du gerade erst Mittag gegessen hast.
Omega-3 aus Leinsamen: Leinsamen liefern ALA (pflanzliches Omega-3). Omega 3 bekommt dein Baby über die Muttermilch und unterstützt bei der Gehirnentwicklung.
Greifbar & stressfrei: Einmal vorbereitet kannst du die ganze Woche davon naschen, ohne groß was her oder wegräumen zu müssen, ohne Besteck oder Wartezeit.
Datteln klein hacken und mit den restlichen Zutaten zu Pulver mixen.
Daraus werden nun mit den Händen 12 Kugeln geformt, wobei in die Mitte jeder Kugel ein paar Pistazien gesetzt werden.
Wenn du die Kugeln 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lässt, wird die Konsistenz noch besser. Nicht klebrig, aber auch nicht zu trocken.
Keyword schnell, Stillzeit
Du bist immer wieder mal auf der Suche nach Rezepten, die dir Energie und Kraft geben in der Stillzeit? Dann abonniere meinen Newsletter, dort teile ich regelmäßig nährstoffreiche Ideen, die sich gut vorbereiten, einfrieren und im Mama-Alltag wirklich brauchen lassen.
Variationen für den Snack für Zwischendurch
Saisonale Anpassungen
Winter: satt Orangeat kannst du Zimt + Orangenabrieb + mehr Datteln verwenden
Sommer: satt Orangeat greif zu Zitronenabrieb + getrocknete Aprikosen
Herbst: verwende Kakao + eine Prise Zimt für „Schoko-Lebkuchen-Vibes“
Vegetarisch / vegan
Das Grundrezept ist bereits vegan.
Allergenfrei (nussfrei)
Du kannst Mandeln/Mandelmus durch Sonnenblumenkernmus ersetzen.
Du kannst die Pistazien weglassen und die Energy Balls stattdessen mit gerösteten Kürbiskernen (klein gehackt) füllen.
Tipps gegen Food-Waste
Du hast Orangeat übrig? Dann hack es klein und verarbeite es im nächsten Kuchen oder in Muffins.
Sind die Datteln zu trocken? Dann leg sie kurz in warmes Wasser. Dann werden sie wieder weich für den Mixer.
Vorkochen: Energy Balls eignen sich perfekt zum „Vorkochen“: 10 Minuten Arbeit, dafür mehrere Tage Snack-Sicherheit.
Einfrieren: Kugeln kannst du einzeln einffrieren (auf einem Brett) und dann in eine Dose/Beutel geben. Auftauen kannst du sie dann im Kühlschrank.
Lagerung
Im Kühlschrank in einer gut schließenden Dose halten sich die Pistazien Energy Balls rund 7 Tage.
Sind Pistazien Energy Balls beikostgeeignet?
Leider nein, nicht für den Beikoststart.
Ab wann geeignet?
Für Babys im ersten Lebensjahr sind Energiebällchen wie diese in der Regel nicht geeignet, weil:
Verschluckungsrisiko (Pistazien).
die Kugeln sind klebrig, daher schwer für Babys zu essen.
Sind die Pistazien Energy Balls auch wirklich geeigent für Schwangere?
JA! Sofern du keine Probleme mit Schwangerschaftsdiabetes hast.
Sie enthalten keinen Rohmilchkäse, keine rohen Eier, kein rohes Fleisch/Fisch.
In der Schwangerschaft ist es trotzdem sinnvoll auf die Portionen zu achten, besonders wenn du zu Sodbrennen oder starkem Blutzucker-Auf und Ab neigst.
Solltest du unter Schwangerschaftsdiabetes leiden, sprich mit deiner Ärztin oder Diätologin ob und wie viel Datteln du essen darfst.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Pistazien-Energy-Balls-der-Snack-fuer-Zwischendurch.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-15 16:16:282026-03-30 17:12:25Pistazien Energy Balls: der schnelle Snack für Zwischendurch
Dieser Text ist kein weiterer Ernährungsratgeber, er ist eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass dein Körper in der Stillzeit Großartiges leistet und du stolz auf ihn sein darfst. Hör auf deinen Körper wie einen Feind zu bekämpfen, nur um ein paar Schwangerschaftskilos zu verlieren. Denn dieser Kampf geht auf deine Kosten: zu wenig Essen = Hunger in der Stillzeit. Dieser Hunger in der Stillzeit zieht Konsequenzen nach sich. Auf die 7 schwersten Folgen gehe ich weiter unten im Text ein. Statt Hunger setz lieber auf intuitive Ernährung in der Stillzeit!
Ist dieser unglaublich große Hunger in der Stillzeit normal?
In meiner Schwangerschaft dachte ich, ich wüsste nun, wovon alle hungrigen Mamas reden. Aber nein, erst in der Stillzeit habe ich erfahren, wie es sich anfühlt, gerade erst ein Käsebrot mit Paprika und danach ein Joghurt mit frischer Banane verdrückt zu haben und eine Stunde später schon wieder Hunger zu haben. Stillhunger ist Hunger auf ganz neuem Niveau!
Geht es dir genauso? Dann fragst du dich vielleicht ähnlich wie ich zu Beginn meiner Stillreise:
„Warum könnte ich ständig essen?“ „Ist das normal?“ „Verliere ich die Kontrolle?“
Ich kann dich beruhigen: Ja, es ist normal! Und nein, du verlierst vermutlich nicht die Kontrolle.
Dein Energiebedarf steigt in der Stillzeit deutlich an. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht von einem Mehrbedarf von etwa 400–500 kcal täglich. Diese Energie wird unter anderem für die Milchproduktion gebraucht, aber auch für dich, damit du die kräftezehrenden Stillnächte mit halbwegs guter Laune überstehst.
Hunger ist also kein Problem. Hunger ist der natürliche Schutzmechanismus deines Körpers.
Er sagt: „Ich brauche Energie, um euch beide zu versorgen: dich und dein Baby!“
Und das ist nichts, wofür du dich schämen musst, du darfst das Gefühl von Kontrollverlust getrost beiseiteschieben und dich stattdessen mit intuitiver Ernährung auseinandersetzen.
Was bedeutet intuitive Ernährung eigentlich?
Intuitive Ernährung bedeutet, die eigenen Hunger- und Sättigungssignale bewusst wahrzunehmen und darauf zu reagieren, statt starren Diätregeln zu folgen. Diäten gehören übrigens nicht zu meinen Ernährungstrends für 2026, dafür achtsame Ernährung!
Gerade in der Stillzeit heißt das: nicht perfekt essen, sondern bedarfsgerecht.
Intuitives Essen in der Stillzeit bedeutet nicht, chaotisch oder unkontrolliert zu essen. Es bedeutet, rechtzeitig zu essen.
Was intuitive Ernährung in der Stillzeit bedeutet:
Du nimmst frühe Hungersignale ernst.
Du wartest nicht bis zur völligen Erschöpfung.
Du sorgst vor – für dich und für dein Baby.
Was du auch bei intuitiver Ernährung beachten darfst, sind die richtigen Lebensmittelkombinationen. Denn Lebensmittel clever kombiniert kann deinen Körper unterstützen, Vitamine und Mineralstoffe besser aufzunehmen. So hilft dir das Vitamin C im Paprika zum Beispiel bei der Aufnahme vom in Linsen enthaltenen Eisen.
Wenn du Hunger übergehst, verschwindet er nicht
Viele Mamas versuchen, nach ihrer Schwangerschaft „diszipliniert“ zu sein.
Sie trinken Kaffee, statt zu frühstücken.
Sie essen erst, wenn das Baby schläft.
Sie warten, bis „endlich Ruhe ist“.
Doch es gibt keinen perfekten Zeitpunkt zum Essen. Der Schlafrhythmus deines Babys ändert sich ständig, zumindest bei meinem Baby ist es so. Das Einzige worauf ich mich wirklich verlassen kann ist, dass es keine Routine gibt und jeder Tag anders aussieht. Das heißt wir Mamas müssen lernen flexibel zu sein. Das Spielzeug am Boden kann warten aufgeräumt zu werden. Wer nicht warten kann, ist unser hungriger Körper.
Dein Körper wartet nicht – er reagiert.
Mit Heißhunger.
Mit Energietiefs.
Mit Gereiztheit.
Mit dem Gefühl, völlig leer zu sein.
Physiologisch ist das logisch: Wenn Energie fehlt, reguliert dein Körper über Hormone wie Ghrelin und Leptin deinen Appetit neu. Energiemangel führt zu verstärkten Hungersignalen.
Hunger in der Stillzeit und seine fatalen Folgen für die ganze Familie!
Ich möchte hier ehrlich sein, ohne Druck zu machen.
Dein Körper priorisiert dein Baby. Das bedeutet: Selbst wenn du zu wenig isst, wird dein Körper zunächst versuchen, die Milchproduktion aufrechtzuerhalten.
Aber langfristige Unterversorgung kann deine eigenen Reserven angreifen.
Du fühlst dich müde und schlapp.
Deine Regeneration leidet.
Deine Stimmung kippt schneller.
Du verlierst den Blick auf die schönen Dinge.
Dein Körper produziert weniger Milch für dein Baby.
Dein Baby wird zunehmend hungriger und ebenfalls gereizt.
Dein Umfeld wird auf die Geduldsprobe gestellt, wenn die Stimmung auf Dauer angespannt ist.
Und eine erschöpfte Mama hat weniger Kraft für Nähe, Geduld und Alltag. Das spürst nicht nur du. Dein Hunger beeinflusst deine Stimmung, und somit die Beziehung zu allen anderen in deinem Umfeld.
Essen oder durchziehen? Deine 2-Minuten-Übung im Stillalltag
1. Stell dir diese eine Frage
„Brauche ich gerade Energie?“
Vergiss Fragen wie: „Habe ich genug Disziplin?“ oder „Ist das jetzt gesund genug?“
Wichtig ist nur diese eine Frage:
Brauche ich Energie?
Wenn ja, dann iss. Punkt.
2. Sichere deine Mahlzeiten ab
In der Stillzeit darf Essen einfach sein und muss schnell gehen. Also entweder du hast dir bereits am Vortag was für den nächsten Tag vorbereitet oder du greifst zu den klugen Blitz-Allroundern.
Kombiniere, wenn möglich immer Kohlenhydrate mit Fett und Eiweiß: Diese Kombination stabilisiert deinen Blutzucker und verhindert spätere Heißhungerattacken. Und das ist das Ziel!
3. Iss, bevor du komplett leer bist
Vielleicht gehörst du wie ich zu den Spezialisten, die oft erst bei 9 von 10 auf der Hungerskala essen.
Mein Impuls an dich, machs besser als ich:
Iss bei 4 oder 5 auf einer Hungerskala von 1-10.
Das fühlt sich am Anfang ungewohnt an, ich arbeite selbst gerade daran. Aber genau dort liegt die Prävention gegen die Heißhungerattacke am Abend.
Um Heißhungerattacken zu vermeiden, war ein wichtiger Schritt für mich in meiner Schwangerschaft, ein ordentliches Frühstück in meinen Alltag zu integrieren. Da schaffe ich es schon gut, bereits bei einer 4 oder 5 auf der Hungerskala zu essen. Frühstück = beste Entscheidung!
Du hast keine Zeit für intuitive Ernährung in der Stillzeit?
Vielleicht denkst du gerade: „Hört sich ja alles toll an. Aber ich habe wirklich keine Zeit.“
Und ich verstehe das. Egal in welche Phase der Stillzeit – verdammt, mein Leben war noch nie so stressig und voll, wie in der Stillzeit!
Aber Essen ist keine Pause vom Mama-Sein. Es ist die Grundlage dafür. Du bist die Energiequelle für dein Baby. Und jede Energiequelle braucht selbst auch eine ordentliche Versorgung.
Ich möchte es hier nochmal betonen:
Du musst nicht
perfekt essen.
clean essen.
kontrolliert essen.
Sorge dafür, dass du genug Energie hast – sorge dafür, dass es dir gut geht.
Das reicht vollkommen. Denn wenn es dir gut geht, gehts auch deinem Umfeld gut. Und du hast genug Kraft dich, dein Baby und alles was du dir vornimmst.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Intuitive-Ernaehrung-Hunger-in-der-Stillzeit.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-15 10:22:402026-04-01 08:42:177 schwere Folgen von Hunger in der Stillzeit und wie intuitive Ernährung dagegen hilft
Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“ Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort, ohne um den heißen Brei zu reden!
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?“
Ja.
Ja, du darfst Honig in der Schwangerschaft essen (wenn er hygienisch verarbeitet – also am besten aus dem Supermarkt).
Aber:
Achte darauf Honig in Maßen statt in Massen zu genießen (Stichwort Zucker).
Wer darf keinen Honig essen?
Auf keinen Fall solltest du deinem Baby unter 1 Jahr Honig geben, aufgrund des Risikos für Botulismus (das gilt nicht für Schwangere!). Ich selbst verzichte bis zum 2. Lebensjahr darauf, meinem Kind Honig zu geben.
Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft Honig essen möchtest
Verwende lieber nur handelsüblichen Honig statt rohen, unbehandelter Honig direkt vom Imker ohne Qualitätskontrolle (so vermeidest du unnötige Keime)
Genieß den Honig in Maße: Honig ist ein Naturprodukt, besteht aber zu rund 80% aus Zucker. Das heißt, du solltest dir den Honig nicht Löffelweise reinschieben.
Bio-Qualität bevorzugen: weniger Pestizidrückstände, bessere Kontrolle, und um lange Transportwege zu vermeiden, achte am besten auf eine europäische Herkunft.
Nicht zum Süßen von Babynahrung verwenden: Honig ist für Baby unter einem Jahr tabu!
Bei Schwangerschaftsdiabetes aufpassen: Honig wirkt sich auf den Blutzucker aus. Besprich die Thematik am besten mit einer dich betreuenden Fachperson.
Wenn du unsicher bist: verwende folgende Honig-Alternativen
Ahornsirup
Zerdrückte reife Banane
Dattelsirup
Zimt oder Vanille für natürliches Aroma ganz ohne Zucker
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-Honig-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-11 10:21:392026-02-11 10:21:41Darf man in der Schwangerschaft Honig essen?
Du fragst dich gerade: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“, oder „Ist Sushi wirklich erlaubt?“ – manche Frauen essen ja Sushi, wenn sie schwanger sind, und manche achten strickt darauf, Sushi zu vermeiden. Was stimmt denn nun?
Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort – ohne groß um den heißen Brei zu reden, dafür mit klaren Fakten und Tipps für deinen Mama-Alltag.
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?“
Nein, wenn der Fisch roh ist.
Wenn du einen Teller Sushi mit rohem Fisch (dazu zählt auch geräucherter Fisch) oder rohen Meeresfrüchte, vor dir stehen hast, solltest du das Sushi nicht essen. Hier besteht ein erhöhtes Risiko für Keime wie Listerien oder Parasiten. Lies dir dazu gern den Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durch: Tipps zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen.
Ja, wenn das Sushi vegan ist oder der Fisch gut durchgebraten ist.
Wenn du einen Teller Sushi mit Avocado, Karotten, Tofu oder gut durchgegarten Fisch vor dir stehen hast – dann gönn dir! Diese Art von Sushi darfst du auch in deiner Schwangerschaft essen!
„Kann ich frittiertes Sushi essen, wenn ich schwanger bin?“
Ja! Wenn der Fisch gut durchgegart ist.
Wenn du frittiertes Essen gut verträgst, und der Fisch nicht mehr roh ist – greif zu!
Frittiertes Sushi, auch bekannt als Tempura-Rollen oder Crunchy Rolls, ist oft gut durchgegart und damit eine sichere Alternative für Schwangere. Achte nur darauf, dass bei dicken Fischstäbchen, der Fisch auch tatsächlich ordentlich durchgegart ist. Ebenso sollte die Tempura-Rolle frisch zubereitet werden, und nicht schon stundenlang in der Auslage gelegen haben.
Worauf du beim Verzehr von Sushi in der Schwangerschaft achten solltest:
Nur gegarten Fisch oder vegetarisches Sushi essen: Avocado, Gurke, gebratener Lachs oder Tofu sind unbedenklich.
Roher Fisch ist tabu! Kein Lachs, Thunfisch etc. in rohem Zustand: Um eine Infektion mit Listerien oder anderen Keimen zu vermeiden solltest du auch rohen Lach, Thunfisch und Co in deiner Schwangerschaft verzichten.
Kühlkette & Frische unbedingt beachten: Sushi aus der Selbstbedienungstheke oder vom Vortag ist keine gute Idee.
In Maßen genießen: auch bei gegartem Fisch solltest du auf die Quecksilberbelastung achten (z. B. bei Thunfisch).
Wie kannst du Sushi bedenkenlos essen, selbst wenn du schwanger bist?
Am besten ist es, du bereitest dir dein Sushi selbst zu Hause zu. Du kannst dafür folgende Zutaten verwenden:
Statt rohen Fisch:
Sushi mit Gemüse: Avocado, Karotte, Paprika, Gurke, eingelegtes Gemüse
Sushi mit gebratener Garnele, gegrillten Lachs oder Thunfisch aus der Dose
Statt tierischen Fisch:
Sushi mit veganem Fisch: Probier gern mal vegane Alternativen wie veganen Rächerlachs.
Sushi mit Tofu: den Tofu kannst du entweder gebraten oder roh in dein Sushi rollen.
Viele denken, sie müssen in der Schwangerschaft auf alles verzichten. Aber mit dem richtigen Wissen kannst du bewusst genießen, ohne Angst.
Wenn du Lust auf Sushi hast: Frag zur Sicherheit beim Koch nach, greif zur veggie Variante oder mach dir dein Lieblingssushi einfach zu Hause selbst! Wenn du dir dein Sushi selbst zubereitest, hast du die Kontrolle, was Zutaten und Hygiene betrifft. Eine tolle Anleitung mit diversen veganen Sushi-Variationen findest du bei Zucker & Jagdwurst.
Neben Sojasauce gehört auf Wasabi zu einem guten Sushi dazu. Aber sollte in der Schwangerschaft nicht auf scharfes Essen verzichtet werden?
Scharfes Essen schadet deinem Baby nicht, sollte das deine Sorge sein. Bei der Frage, ob du scharf essen darfst oder nicht gehts rein um dein eigenes Wohlbefinden. Also hör auf deinen Bauch. Wenn du scharfes Essen gut verträgst, greif zu. Wenn du allerdings unter Sodbrennen leidest, lass lieber die Finger davon. Mehr zum Thema findest du in meinem Beitrag: Darf ich scharf essen in der Schwangerschaft?
Essen Japanerinnen Sushi in der Schwangerschaft?
Aber wie ist das eigentlich in Japan? Essen schwangere Frauen in Japan Sushi? Eine spannende Frage! Viele denken, im Ursprungsland des Sushi würden Schwangere bedenkenlos rohen Fisch genießen. Aber auch in Japan ändert sich die Ernährung, sobald ein Baby unterwegs ist: Sobald eine Frau schwanger ist, wird ähnlich wie hier, dazu geraten, den Konsum gewisser Lebensmittel einzuschränken oder auszusetzen.
Japanerinnen verzichten aber nicht automatisch auf Sushi, doch traditionelles, rohes Sushi ist während der Schwangerschaft dort genauso ein Tabu wie bei uns.Das bedeutet nicht, dass Japanerinnen gänzlich auf Sushi verzichten müssen: Sie greifen dann auf gekochte Varianten, vegetarische Rollen oder sichere Alternativen zurück.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-Sushi-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-08 09:13:272026-02-08 09:35:13Darf man in der Schwangerschaft Sushi essen?
Du liebst scharfes Essen, bist aber unsicher, ob das deinem Baby schadet? Hier kommt die schnelle, alltagstaugliche Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Die kurze Antwort auf die Frage: „Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?“
Ja.
Scharfes Essen ist in der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt, sofern du es gut verträgst.
Aber:
Du solltest scharfes Essen in der Schwangerschaft lieber vermeiden, wenn du unter Sodbrennen, Magenproblemen oder Übelkeit leidest. All diese Probleme können sich durch Schärfe verschlimmern.
Worauf du achten solltest, wenn du in der Schwangerschaft scharf essen möchtest
Hör auf deinen Körper: Was du vorher mochtest, kann jetzt ganz anders wirken. Schärfe kann z. B. Übelkeit oder Blähungen verstärken, oder du verträgst sie einfach nicht mehr so gut wie vor deiner Schwangerschaft.
Du leidest unter Sodbrennen? Dann lieber Finger weg von Chili & Co! Besonders im letzten Trimester reagiert der Magen empfindlicher auf scharf gewürztes Essen. Auf Familienschaftz.at findest du Tipps gegen Sodbrennen.
Selbstgekocht schlägt Fertigprodukt: Wenn du selbst kochst, behältst du die Kontrolle über Mengen und Qualität der Gewürze.
Sollten Hämorrhoiden gerade zu einer deiner unliebsamen Schwangerschaftsbegleiterscheinungen zählen, verzichte lieber auf scharfes essen. Der Scharfmacher Capsaicin im Chili zum Beispiel kann Brennen und Jucken verschlimmer, du hingegen solltest lieber deine Schleimhäute schonen. Bei „Hallo Hebamme“ findest du wertvolles Wissen zu Hämorrhoiden.
Würzige Alternativen statt feurige Scharfmacher
Wenn du gerne scharf isst wie ich, dann kann ich mir vorstellen, was du dir jetzt denken wirst: Es gibt KEINE Alternative zu einer ordentlichen Prise Chilipulver! Ja,… da magst du vielleicht recht haben, aber bevor du unter den Folgen leidest, probier trotzdem mal folgende Alternativen aus:
Mildes Currypulver oder geräuchertes Paprikapulver
Wenn der Körper „Nein“ sagt: Meine Schärfe-Realität in der Schwangerschaft
Eigentlich liebe ich scharfes essen. Ich kann echt nicht genug davon bekommen. Genauso gehts mir mit Knoblauch. Doch als ich schwanger war, war plötzlich alles anders! Mir wurde schon schlecht allein von dem Geruch von Knoblauch, und scharf essen konnte ich auch nicht mehr so wirklich. Da wurde mir so wirklich bewusst: Der Körper gibt einem schon unmissverständliche Signale, was er haben will und was nicht.
Umso glücklicher war ich nach der Schwangerschaft, als ich mich wieder an Chili & Co. herantasten konnte. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn zu viel Chilisoße auf dem Teller landet. Und dann musst du plötzlich einen Teil des Essens an deinen Mann abgeben. Einfach, weil du Angst hast, dass dir die Schärfe gleich die Zunge aus dem Mund brennt.
Mein Rat: Mein Rat: Taste dich ran, in kleinen Schritten – und hör ehrlich hin, was dein Körper zum scharfen Essen sagt. Wenn du es gut verträgst, ist scharf in der Schwangerschaft in der Regel völlig okay. Wenn nicht, ist das kein Drama, sondern ein Signal. Und keine Sorge: Dein Baby merkt von der Schärfe nichts – nur DU musst dich wohlfühlen!
Mehr Schwangerschaftsmythen findest du in meinem Beitrag: Bullshitbingo!
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/02/Darf-man-in-der-Schwangerschaft-scharf-essen.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-02-06 08:29:122026-02-08 09:36:12Darf man in der Schwangerschaft scharf essen?
Wenn ich einen Monat wählen müsste, den ich am wenigsten mag, dann würde ich mich für Februar entscheiden. Ich vermisse Zucchini, Auberginen und frische Tomaten! Hilft, nix, der Saisonkalender Februar versorgt uns wieder mit *patusch* WINTERGEMÜSE! Stellt sich nur noch die Frage, wie das Wintergemüse auf den Teller kommt – also: Was koche ich im Februar?
Du willst keinen Saisonkalender verpassen? Dann trag dich in meinen Newsletter ein, und ich schicke ihn der jeden Monat zu.
Was hat im Februar Saison?
Wer sich den Saisonkalender Februar genau ansieht, dem fällt auf, da steht so ziemlich das gleich wie im Januar! Das liegt nicht daran, dass ich einfallslos bin, und mir die Neugestaltung einer Canva-Grafik ersparen wollte – ich schwörs. Es liegt einfach daran, dass wir Winter haben und wir aktuell auf Lagerware wie Kartoffeln und Wurzelgemüse zurückgreifen können, oder aber auch auf Tiefkühlgemüse oder eingelegtes Gemüse. Und nur weil die Obst- und Gemüseauswahl eintönig ist, heißt das noch lange nicht, dass uns auch der Anblick unseres Tellers langweilen muss! Weiter unten habe ich dir wie schon im Saisonkalender Januar, März und April 35+ Kochideen aufgeschrieben, die für Abwechslung sorgen sollen. Und wenn du noch mehr Kochideen fürs Wintergemüse brauchst, schau im Saisonkalender vom Vormonat nach.
Hier kommt meine persönliche Februar-Liste für deine saisonale Küche:
Gemüse
Chicorée
Chinakohl
Grünkohl
Karotten
Kartoffeln
Knollensellerie
Kürbis (Lagerware)
Lauch (Porree)
Pastinaken
Rosenkohl (Kohlsprossen)
Rotkohl (Rotkraut)
Rote Bete (Rote Rüben)
Schwarzwurzel
Weißkohl (Weißkraut)
Wirsing
Zwiebel
Obst
Äpfel (gelagert)
Birnen
Außerdem
Linsen
Bohnen
Walnüsse
Dosentomaten
Was tun, wenn du von Wurzelgemüse & Co die Nase voll hast?
Dann greif zu Tiefkühlprodukten! Ob TK-Beeren für dein Frühstück oder TK-Asiagemüse für eine schnelle Reispfanne: beim Einfrieren bleiben viele Vitamine erhalten, und du bekommst trotzdem Abwechslung auf den Teller. Auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen und Bohnen sind bei mir standardmäßig immer daheim und kann ich dir nur für deine Vorratskammer empfehlen. Hülsenfrüchte sind nicht nur gesund (Ballaststoffe & Eiweißquelle), sondern auch günstig und mit ein paar wenigen Zutaten kannst du damit jederzeit ein Curry zubereiten.
Und was koche ich im Februar? 35+ saisonale Kochvorschläge für Februar
Tipps zur richtigen Lagerung, gegen Lebensmittelverschwendung
Gemüse wie Kürbis, Kohl & Rote Bete halten sich kühl & dunkel mehrere Wochen
Koche größere Mengen & friere ein: z. B. Suppe, Eintöpfe und Auflauf Das spart dir Zeit im hektischen Mamaalltag und verhindert, dass angefangenes Gemüse zu lange herumliegt, Vitamine verliert und am Ende sogar noch in der Tonne landet.
Nüsse & Trockenfrüchte (z. B. Walnüsse, Datteln oder Apfelscheiben) als Snackvorrat lagern
Veros Liebingsessen im Februar
Zurzeit liebe ich wieder mal die asiatische Küche und probier viel Neues aus. Eines meiner Highlights der letzten Tage waren auf jeden Fall Udon Nudeln in einer cremigen Sauce auf Basis von Sesammus und dazu Tofucrunch. Als Inspiration habe ich ein Video von Instagram genommen.
Udon-Nudeln finde übrigens nicht nur ich richtig nice, auch meine Kleine mit 16 Monaten steht voll drauf!
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
Vielleicht stehst du gerade vorm Kühlregal und stellt dir die Frage: Darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen? Gar kein Problem, solange du ein paar Punkte beachtest! Wenn du so ein Käsetiger bist wie ich, hast du dir vermutlich gerade den Angstschweiß von der Stirn gewischt. Immerhin reicht es schon, wenn du in deiner Schwangerschaft auf Camembert & Co verzichten solltest. Auf was du dafür absolut nicht verzichten solltest, ist die Kombi aus Zucchini Polenta + Halloumi, eines meiner Lieblingsrezepte.
Kurzantwort auf die Frage: Ist Halloumi in der Schwangerschaft erlaubt?
Ja! Wenn der Käse aus pasteurisierter Milch ist.
Sollte der Halloumi nicht aus pasteurisierter Milch sein, achte darauf, den Käse gut zu erhitzen. Wenn du den Käse für mindestens 2 Minuten erhitzt, sodass im Inneren eine Temperatur von über 70°C ist, werden alle Bakterien, die eventuell im Käse lauern, abgetötet (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
Worauf du bei Halloumi in der Schwangerschaft achten solltest
Du solltest auf Pasteurisierung achten (dies gilt auch für Camembert): Die meisten Supermarkt-Halloumis sind aus pasteurisierter Milch, ein kurzer Blick aufs Etikett lohnt sich trotzdem.
Du solltest die Kühlkette & Haltbarkeit im Blick behalten: Auch verpackter Halloumi kann bei falscher Lagerung riskant werden. Also gilt wie bei allen anderen Milchprodukten: Halloumi mmer gekühlt aufbewahren und nach dem Öffnen zügig verbrauchen.
Halloumi solltest du, auch wenn er lecker ist, lieber nicht täglich essen. Auf Grund des hohen Salzgehalts reichts, wenn du dir den Halloumi nur ab und zu gönnst.
Unpasteurisierten Halloumi solltest du nur gut durcherhitzt essen: Halloumi sollte richtig heiß gebraten oder gegrillt werden – mindestens auf 70 °C, damit eventuell vorhandene Listerien abgetötet werden.
Halloumi liefert auch Vitamin B12
Gerade in der Schwangerschaft ist dein Bedarf an Vitamin B12 erhöht – laut DGE brauchst du etwa 4,5 µg pro Tag (Stand: Juni 2025). Was viele nicht wissen: In 100 g Halloumi stecken rund 1,1 µg Vitamin B12. Das deckt also schon etwa ein Viertel deines täglichen Bedarfs. Natürlich gilt: lieber nicht nur auf Käse setzen, aber gut durchgegarter Halloumi kann definitiv ein kleiner Beitrag zu deiner Nährstoffversorgung sein.
Wenn du dir beim Halloumi in der Schwangerschaft unsicher bist, greif zu sicheren Alternativen
Es gibt auch veganen Grillkäse, vielleicht möchtest du diesen ja mal probieren. Leider quietscht der aber nicht so schön zwischen den Zähnen (leider? es soll ja Leute geben, die Halloumi genau wegen des Quietschens nicht essen – ich allerdings finde gerade das Quietschen das Highlight vom Halloumi)
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2026/01/darf-man-Halloumi-in-der-Schwangerschaft-essen-2.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-01-28 08:09:582026-02-21 09:56:51Darf man Halloumi in der Schwangerschaft essen? – so klappt’s ohne Sorgen beim Essen
Weil ein Schnitzel nicht immer aus Fleisch sein muss: vegetarisches Feta Schnitzel mit Rote Bete Carpaccio, Vogerlsalat und knusprigen Kartoffelwürfeln. So gut schmeckt Winter! „Vogerlsalat“ ist übrigens Feldsalat auf österreichisch 😉 Abgesehen vom Rezept bekommt das Gericht wie immer meinen Nährstoffcheck. So siehst du als Schwangere oder stillende Mama auf einen Blick, welche Benefits dieses köstliche Wintergericht für dich hat. Und direkt im Anschluss ans Rezept findest du noch ein paar leckere Variationsmöglichkeiten zum Durchmixen.
Du bist schwanger und suchst frische, leichte Rezepte, die trotzdem sättigen? In meinem Newsletter teile ich einfache Ideen wie Salate, Currys und andere einfache Gerichte, die gut in den Alltag passen.
Die 3 besten Gründe, warum du dieses Gericht in Zukunft öfter auf den Tisch bringen wirst:
1. Weil du Crunch liebst! Ich sag nur knusprige Kartoffelwürfel und Cornflakes-Panade 🙂 2. Eiweiß im Käse und Kartoffeln halten dich lange satt – perfekt ob du nun gerade Schwanger bist oder stillst. 3. Die Walnüsse als Salattopping liefern wertvolle Omega 3 Fette, die sind nicht nur entzündungshemmend, sie sind auch super fürs Gehirn deines Babys.
Nährstoff-Check: Warum ein Rote Beete Carpaccio mit Feta Schnitzel so wertvoll ist
Für Schwangere
Rote Bete liefert Folsäure, Eisen und Ballaststoffe und das ist ideal für deine Blutbildung, dein Herz, deine Verdauung und dein Energielevel in der Schwangerschaft.
Feta aus pasteurisierter Milch ist eine sichere, kalziumreiche Eiweißquelle – da freuen sich nicht nur deine Knochen und Muskeln, auch die deines Babys!
Rote Beete mit Schafkäse und Walnüssen liefert auch dank Kartoffeln im Salat schnell und langanhaltend Energie und zusätzlich gibts viele Mikronährstoffe. Das ist perfekt für hungrige Stillmamas.
Rote Bete kann leicht entwässernd wirken und deine Rückbildung unterstützen.
Gesunde Fette aus Walnüssen fördern die Nährstoffdichte deiner Muttermilch, da freut sich dein Baby!
Feta Schnitzel mit Vogerlsalat, Rote Bete Carpaccio und knusprigen Kartoffelwürfeln
Kartoffeln klein würfeln, würzen, und mit etwas Öl in der Heißluftfritteuse backen. Du hast keine Heißluftfritteuse? Kein Problem, die Kartoffeln werden auch am Backblech im Ofen gut. Du solltest sie dann nur 1-3 mal wenden.
Feta in 4 Teile schneiden, sodass du jeder 1 Schnitzel bekommt. Zuerst in Mehl, dann im Ei wenden. Am Schluss mit ordentlich viel Cornflakes bedecken. Ich zerbrösle die Cornflakes mit der Hand etwas. Feta langsam in etwas Öl braten.
Rote Rübe (Rote Bete) in dünne Scheiben schneiden, mit Zwiebelringen verzieren und marinieren.
Vogerlsalat (Feldsalat) mit Zwiebelwürfel und Marinade vermischen.
Alles anrichten und mit Walnüssen und Kürbiskernöl garnieren.
Variationen
Saisonal: Im Herbst kannst du den Salat mit gebratenen Kürbiswürfeln upgraden, im Sommer mit Erdbeeren oder Himbeeren für fruchtige Frische sorgen.
Vegan: Für die vegane Variante kannst du entweder zu veganem Feta greifen oder du entscheidest dich für Tofu oder Sellerie. Paniert wird deine vegane Alternative natürlich nicht mit Ei. Ersetze das Ei durch eine Mischung aus Pflanzenmilch + Mehl.
Mehr Eiweiß & Ballaststoffe: Greif zu Quinoa statt Kartoffeln als Kohlenhydratbeilage und du erhöhst sowohl Eiweiß- als auch den Ballaststoffgehalt dieses Gerichts.
Allergenfrei: Lass die Nüsse einfach weg und nimm stattdessen Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne.
Du bist auf der Suche nach weiteren Wintergerichten? Dann schau mal in die Saisonkalender: Januar, Februar!
Meal-Prep-Tauglichkeit oder gar Einfrieren fürs Wochenbett?
Vorkochen: Solltest du zur rohen Rote-Beete greifen, kannst du diese bereits vorkochen. Auch die Salat-Marinade kannst du bereits vorbereiten. Den Rest des Gerichts, also alles andere, würde ich frisch zubereiten. Der Vogerlsalat wird sonst matschig und die Kartoffeln sind frisch einfach knuspriger.
Zum Vorkochen fürs Wochenbett ist dieses Gericht nicht geeignet. Um fürs Wochenbett vorzukochen, empfehle ich dir im Herbst eher Kaspressknödel oder Kürbisrisotto einzufrieren.
Ist ein Rote Beete Carpaccio für dein Baby zur Beikost geeignet?
Zum Teil ja, ab etwa 10 Monaten, wenn dein Baby bereits gut kauen kann, kann es Kartoffeln und rote Beete mitessen. Beim salzigen Feta sollte dein Baby nur probieren. Salat und Nüsse sind noch nichts für dein Baby, da diese schwierig zu kauen sind.
Warum ist ein Feta Schnitzel für Schwangere geeignet?
Die meisten Feta im Handel sind aus pasteurisierter Milch hergestellt. Achte beim Kauf zur Sicherheit trotzdem darauf. Dann kannst du den Feta nämlich bedenkenlos in deiner Schwangerschaft genießen. Nur nicht täglich, auf Grund des hohen Salzgehaltes.
FAQ
Kann ich die rote Bete roh verwenden?
Nur wenn sie sehr fein gehobelt wird – vorgegarte ist jedoch bekömmlicher und magenfreundlicher, besonders in der Schwangerschaft.
Geht das Rezept auch ohne Walnüsse?
Klar! Du kannst die Walnüsse durch Kürbiskerne oder geröstete Sonnenblumenkerne ersetzen.
Kann ich statt Feta auch Halloumi nehmen?
Ja, Halloumi (pasteurisiert!) eignet sich ebenfalls für dieses Gericht. Die Konsistenz ist allerdings etwas fester und er schmeckt salziger. Und panieren brauchst du Halloumi eigentlich nicht.
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/12/Feta-Schnitzel-Rote-Beete-Carpaccio.png7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2026-01-21 08:13:142026-03-30 17:16:16Winterliches Feta Schnitzel mit Vogerlsalat und Rote Bete Carpaccio
Weniger ist mehr? Naja mit diesem Spruch kann sich die triste Januar-Situation wenigstens ein bisschen schönreden. Sind wir uns ehrlich, je länger der Winter, desto schlechter stehts um die saisonale Vielfalt in unseren Breitengraden. Der Saisonkalender Januar sieht mager aus, aber wir machen das Beste draus! In diesem Kurzformat erfährst du welches Obst und Gemüse du im Januar saisonal und regional im Supermarkt kaufen kannst, und ich beantworte dir anhand 35+Vorschlägen die Frage: „Was koche ich im Januar?“
Du willst keinen Saisonkalender verpassen? Dann trag dich in meinen Newsletter ein, und ich schicke ihn der jeden Monat zu.
Was hat im Januar Saison?
Ganz so schlimm ists übrigens nicht, wie ich es in der Einleitung vielleicht hab anklingen lassen. Auch im Winter hat die Natur ein paar echte Schätze parat, besonders hier bei uns in Deutschland und Österreich. Wenn du dich, so wie ich, vorwiegend saisonal und regional ernährst, wirst du auch im Januar fündig.
Hier kommt meine persönliche Liste an Obst und Gemüse, auf die du jetzt zurückgreifen kannst – voller Nährstoffe und Geschmack:
Gemüse
Chicorée
Chinakohl
Grünkohl
Karotten
Kartoffeln
Knollensellerie
Kürbis
Lauch (Porree)
Pastinaken
Rosenkohl (Kohlsprossen)
Rotkohl (Rotkraut)
Rote Bete (Rote Rüben)
Schwarzwurzel
Weißkohl (Weißkraut)
Wirsing
Zwiebel
Obst
Äpfel (gelagert)
Birnen
Außerdem
Feldsalat, Rukkula
Petersilie
Walnüsse
Maroni
Was, wenn dir der Saisonkalender Januar zu eintönig wird?
Dann kannst du gerne auf Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlgemüse zurückgreifen! Dieses wird frisch geerntet und ein Großteil der Vitamine bleibt beim Einfrieren erhalten.
Und was koche ich im Januar? 35+ saisonale Kochvorschläge für Januar
Du bist auf der Suche nach weiteren Wintergerichten? Dann schau mal in meinen Saisonkalender: Februar. Um ehrlich zu sein, ist die Obst- und Gemüseauswahl im Februar so ziemlich das Gleiche wie im Januar. Dafür habe ich aber viele weiter Rezeptvorschläge für dich gesammelt!
Tipps zur richtigen Lagerung, gegen Lebensmittelverschwendung
Gemüse wie Kürbis, Kohl & Rote Bete halten sich kühl & dunkel mehrere Wochen
Koche größere Mengen & friere ein: z. B. Suppe, Eintöpfe und Auflauf Das spart dir Zeit im hektischen Mamaalltag und verhindert, dass angefangenes Gemüse zu lange herumliegt und und dem Gammeltod geweiht ist.
Nüsse & Trockenfrüchte (z. B. Walnüsse, getrocknete Birne) als Snackvorrat lagern
Veros Liebingsessen im Januar
Zurzeit liebe ich es, Döner daheim selbst zu machen. Nicht mit Fleisch, sondern mit Tofu. Nach diesem Rezept.
Im Januar fülle ich den Veggie-Döner dann noch mit Zwiebel, Rotkraut, Karotten, Rote Beete und Knoblauchsauce. Naja und weil ichs gerne scharf mag, darf natürlich Sriracha-Sauce auch nicht fehlen! Da ich meinen Döner dem saisonalen Gemüse anpasse, schmeckt er je nach Jahreszeit ein bisschen anders. Ideal für mich, denn ich lieb die Abwechslung am Teller!
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
2025 war laut. 2025 war voll. 2025 war genau richtig. 2025 hat auf jeden Fall einen Jahresrückblick verdient!
Ich bin zurück im Blogger-Game, ausgerechnet in einem Jahr, in dem alle behaupten, Blogs wären tot und nur noch KI würde Texte ausspucken. Mein Blog hat einen ganz guten Start hingelegt. Und ja, ChatGPT darf mir bei manchen Dingen helfen, zum Beispiel wenn ich einen Code zum Programmieren brauche. Aber das Schreiben schaffe ich auch mit Stillhirn noch ganz gut alleine 😉 .
Aber in meinem Jahresrückblick 2025 gehts nicht nur um MamaMahlzeit. Ich erzähle wie ich die stillenden Nächte im VW-Bus während der Reise durch Frankreich erlebt habe, zeige Fotos von der ersten Flugreise mit Baby und sogar mich im Hochzeitskleid! Ich glaube, ich habe nicht zu viel versprochen, wenn ich sage, dieses Jahr war wild!
Meine Themen und Highlights im Jahr 2025
Mein Blogger-Comeback
Beruflich dreht sich in meiner Elternzeit fast alles um MamaMahlzeit. 2020 habe ich meinen alten Reise- und Outdoorblog eingestampft und 2025 ist MamaMahlzeit entstanden.
Wer bloggt denn heute noch?
Ähm entschuldige, ganz schön viele?! Oder woher kommen wohl die ganzen schönen Texte im Internet, nein nicht alle sind von chatgpt 😜
Und so kommt’s, dass ich kurze Zeit nach der Veröffentlichung meines Blogs der Content Society von Judith Peters beigetreten bin. Das heißt ich bin jetzt in einer Gemeinschaft mit vielen anderen Bloggern, und habe neben Austausch die Möglichkeit an gemeinsame Coworkings-Sessions teilzunehmen. Eine Möglichkeit, die ich gern viel öfter nutzen würde, wenn ich als Kleinkindmama doch einfach ein paar Stündchen mehr zur Verfügung hätte.
Diesen Blogbeitrag würde es ohne Judiths Wirken übrigens nicht geben, sie bringt viele neue Sichtweisen und Inspiration in meinen Bloggeralltag. Und bei einem weiteren Programm von ihr „Double your Blog“ habe ich auch nochmal richtig viel gelernt. Jetzt fehlt nur noch die Umsetzung. Also wer wollte mir was von seiner Zeit abgeben? Ach niemand… wir sitzten ja doch alle im gleichen Boot.
Das ganze Gejammer über den Zeitmangel hat eigentlich nur eines zu bedeuten: Ich bin so glücklich endlich wieder zu Bloggen, meine eigene Seite mit eigenen Inhalten füllen zu können und meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Dafür könnte mein Tag halt ein paar Extrastunden gut gebrauchen.
Als im Mai die Hochzeitsglocken läuteten
Ich bin nun endlich Erwachsen. „Endlich“ ist gut gesagt. Immerhin bin ich laut Gesetz seit schon mittlerweile 19 Jahren erwachsen. Aber ich rede vom Gefühl des Erwachsenseins. Und dieses besagte Gefühl kenne ich eben erst seit der Hochzeit. Nun gut, eigentlich fühle ich mich seit der Geburt meiner kleinen Maus erwachsen. Immerhin ist da jetzt ein kleiner Mensch, der sich voll und ganz auf mich verlässt und von meinen Wickelkünsten (Stoffwindelfalten = Origami für Einsteiger), meinen Gesangsleistungen und Fütterdiensten abhängig. Aber die Tatsache, dass ich meinen Partner nicht mehr nur als “Freund” bezeichne, sondern als meinen “Mann”, bestärkt mein Gefühl des Erwachsenseins nochmal. Und diese Entwicklung finde ich gut. Ich liebe das Gefühl, endlich angekommen zu sein, mich nicht mehr lost zu fühlen. Das heißt nicht, dass ich der Meinung bin, jeder müsse heiraten und Kinder bekommen, um sein Glück zu finden. Aber mich hat die Entscheidung eine Familie zu gründen geerdet und zur Ruhe kommen lassen.
Stativ steht, jetzt können die Selbstauslöserfotos geschossen werden!
Die Hochzeitsreise im VW-Bus durch Nordfrankreich
Mit der Entscheidung einen VW Bus zu mieten haben mein Mann und ich uns beide einen Traum erfüllt. Doch Träume haben es an sich, dass sie in unserer Fantasie oft zu sehr romantisiert werden. Zusätzlich die unzähligen Instagram-Accounts die den perfekten Van-Life Style präsentieren. Doch ich will ehrlich sein, die Romantik verflog spätestens mit der ersten Stillmahlzeit der ersten Nacht im Bus. Der Bus hatte ein ausfahrbares Dach, unter dem wir zu dritt geschlafen haben. So weit, so gut. Allerdings musste ich mit dem Kopf nach hinten schlafen, damit mein Baby beim nächtlichen Rumrobben auch ja nicht einen Stock tiefer fällt. Was zur Folge hatte, dass ich meinen Kopf im Liegen vielleicht 20 cm heben konnte. Doch als stillende Mama muss man ganz schön rumwetzen, das Baby und sich selbst zurechtrücken etc… Nächtliches Stillen war noch nie so mühsam wie während dieser 3 Wochen in Frankreich.
Nichtsdestotrotz, haben wir alles richtig gemacht, und die Fahrt mit dem VW Bus entlang der Loire und der Nordküste Frankreichs wird für immer ein Reisehighlight für mich bleiben.
Campingurlaub im VW Busmein Frankreich-Highlight Étretatwas ist wichtiger: Süßes vom Bäcker oder Sehenswürdigkeiten?Nordfrankreich im SommerFischsuppe
Ein Social Media Projekt der TU-München
Der Verdauungskanal. Nein, ich rede nicht vom Darm. Die Rede ist von einem Social Media Projekt der TU-München. Und bei genau diesem Projekt habe ich im Sommersemester 2025 mitgemacht. Ziel des Verdauungskanals ist Aufklärung. Ernährungstrends unter die Lupe zu nehmen und Ernährungsmythen zu korrigieren.
Beim “Verdauungskanal” habe ich mal richtig viel gelernt! Vor allem, wenn’s um das Auswerten und Aufbereiten von Studien geht. Und genau dieser Part ist ja so wichtig, wenns um wissenschaftliches Arbeiten geht.
Bei diesem Uni-Projekt geht es darum, die Inhalte auf Instagram zu präsentieren. Was mir vorher schon bewusst war, wurde mir während der Beitragserstellung für den Universitätskanal noch mal mehr vor Augen geführt: wie eng geschnürt das Korsett Instagram ist. Da ist einfach nicht viel Platz für große Worte und Erklärungen, und es wurde mir wieder deutlich, wie gern ich doch meinen Blog habe. Da kann ich den einzelnen Themen so viel Raum geben, wie ich es gerade für nötig halte, ohne mich nach einer vorgegebenen Zeichenanzahl oder dem Algorithmus richten zu müssen.
Wenn der Körper den Kopf limitiert
Januar 2025: Die Physiotherapeutin vom Rückbildungskurs legt mir nahe, den Einstieg ins Lauftraining nicht zu überstürzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den ein oder andern Lauf jedoch schon wieder hinter mir – 4 Monate nach der Geburt muss das doch möglich sein, dachte ich. Ich liebäugelte mit Halbmarathontraining, da die ungeplante Schwangerschaft schon meine Marathonpläne durcheinander gewirbelt halt.
Auf Anraten der Physio habe ich mein Training dann auf Ganzkörper-Workouts gerichtet, und das Laufen etwas in den Hintergrund fallen lassen. Bis zum Sommer, da wollte ich dann wirklich wieder einsteigen. Dann kam das nächste “Hindernis”: meine heißgeliebte Garmin wurde kaputt. Und verzweifelt dachte ich nur: „Wie kann man denn heutzutage ohne Trackinggerät Sport machen?“ Die Antwort hat mich selbst überrascht: Auch ohne Sportuhr konnte ich ziemlich gut meiner Trainingsroutine nachgehen 😉 . Ich bin, statt mich von den Zahlen über den Asphalt peitschen zu lassen, einfach nur für mich selbst und meine Ausdauer gelaufen.
Und was soll ich sagen: Das ganze Laufen-nach-Körpergefühl hat sich gelohnt! Ich habe es seit gut 2 Jahren wieder mal geschafft, 5 km unter 20 Minuten zu laufen. Und das mit einem Training ganz ohne Sportuhr. Verrückt. Nichtsdestotrotz habe ich mir selbst zu Weihnachten eine neue Uhr geschenkt – ab jetzt sieht man mich wieder wie eine Getriebene der Isar entlang joggen – den Kontrollblick stets an der Uhr haftend.
Das Thema Halbmarathon rückt allerdings immer noch in die Ferne… So kommts, dass mir nach längeren Strecken immer noch meine Symphyse – oder ein lockeres Becken? Probleme macht.
Stillen dominiert den Alltag
Stillen am Tag, Stillen in der Nacht. Manchmal bin ich einfach müde. Recht viel mehr gibts dazu gerade nicht zu sagen. Ich wollte es nur erwähnt habe, da das Thema Stillen, genauso wie die der Rest der Liste, mein Jahr 2025 geprägt hat. Nicht falsch verstehen: ich habe mich bewusst für eine längere Stillbeziehung mit meinem Kind entschieden, und bereue diese Entscheidung absolut nicht – im Gegenteil: ich liebe es! Aber falls du keine stillende Mama bist, komm jetzt meine Definition von Stillen:
Stillen ist ein bisschen wie Wandern: Manche Abschnitte gehen steil bergauf – zäh, kräftezehrend, mit „Warum mache ich das gerade?“ Gedanken. Dann kommt wieder ein flaches Stück, und plötzlich läufts fast von selbst. Und am Ende sind da diese Ausblicke – die kleinen und großen Erfolge – für die es sich vorher gelohnt hat, dranzubleiben.
Stillen immer und überall: hier vor einem der Loire-Schlösser in Frankreich
Das eigene Leben ist ein großes Puzzle und ein passendes Puzzle-Teil habe ich endlich gefunden!
Böse Zungen behaupten vielleicht Dinge wie: „jetzt schreibt sie schon wieder was im Internet und verschwendet ihre kostbare Zeit mit ihrem Hobby. Hat sie denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?“
In den vergangenen 9 Jahren habe ich bereits 4 Blogs ins Leben gerufen und daran getüftelt. Das heißt MamaMahlzeit ist bereits mein 5.! Blog! Und ich habe so einiges in meiner Vergangenheit gelernt! Und das Beste ist, das ganze Werkeln an den alten Blogs hat mir geholfen, mein Projekt MamaMahlzeit viel schneller aufzusetzen. Iich wusste, von Anfang an worauf es ankommt, ich kannte die Programme schon und konnte gleich von Beginn an, an meinem Ziel arbeiten. Mir machts einen Riesen-Spaß, mich in den technischen Details zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass meine Leserzahlen nach oben gehe. Das motiviert natürlich immens. Aber nicht nur mein eigenes Vergnügen soll im Vordergrund stehen.
Ich blogge, um was zu bewirken. Ich teile kleine Anekdoten aus meinem Alltag, in der Hoffnung, dass sich die ein oder andere Leserin darin wieder findet und von meinen Erfahrungen profitieren kann. Außerdem lerne ich auf der Uni ja nicht für mich, sondern fürs Leben. Ich lerne dafür, das Leben anderer mit meinem fachlichen Know-How erleichtern zu können – um Klarheit und Überblick im Ernährungsjungle zu bekommen. Mein größter Antrieb ist anderen Mamas mit Ernährungswissen, Rezepten, Mindset-Impulsen, Inspiration… den Alltag zu erleichtern. Mit MamaMahlzeit habe ich meine Bestimmung und damit ein ganz schön großes Puzzle-Teil meines Lebens gefunden.
2025 gabs auch ein paar aufregende erste Male
Die erste Flugreise mit Baby
Phu, davor hatte ich schon ein bisschen Respekt. Habe ich alles zusammengepackt? Wird die Maus auch keine Ohrenschmerzen haben bei Start und Landung?
Die erste Flugreise ging nach Athen! Ein Reiseziel, welches eigentlich gar nicht auf meiner Reiseliste stand und trotzdem (oder genau deshalb) wurde es etwas ganz Besonderes.
erste Flugreise mit Baby verlief reibungslosStillen in der Akropolisgriechischer Salat schmeckt in Griechenland einfach am besten. Top Wetter im OktoberBlick über Athen
Der erste Skiurlaub ohne Skifahren
Hier gibt es leider kein Foto. Ein Skiunfall gleich am ersten Tag fesselte mich ans Appartement und verwehrte mir weitere Sonnenmomente am Tiefschneehang. Das wird alles im kommenden Skiurlaub nachgeholt! Ich trainiere schon fleißig Squats.
Die erste Wanderung mit Baby
Ui, wie aufregend! Endlich in den Bergen mit meiner Maus! Ich war ja auch bis kurz vor der Geburt noch wandern, und so konnte ich es kaum erwarten auch nach der Geburt endlich wieder die Wanderschuhe zu schnüren.
Es gibt auch kleine erste Male, an die ich mich zurückerinnere
Ich habe zum ersten Mal Leber gegessen, und fands als Teilzeitvegetarier gar nicht mal so schlecht.
Ich habe zum ersten Mal mit einem andern Namen unterschrieben, und das ohne davor geübt zu haben.
Ich hatte mein erstes Loch in einem Zahn. Tja nicht jedes erste Mal ist ein Highlight.
2025 war ein Jahr der Herausforderungen
Die Sache mit der Zeit
Familie mit Kleinkind, Studium, Arbeit, Haushalt,… Und nebenbei der Wunsch MamaMahlzeit groß rauszubringen.
Phu…gefühlt hatte ich mehr Zeit, als ich noch keine Ziele hatte 😂 Aber um ehrlich zu sein liebe ich Herausforderungen. Ich liebe das Gefühl produktiv zu sein und was voran zu bringen. Ich liebe den Gedanken, dass mein Handeln was bewirken kann. Auch wenn mein Tag derzeit gefühlt nur halb so lang ist wie früher.
Die Sache mit der Arbeitsteilung
Früher habe ich alles alleine geregelt und organisiert. Heute kann ich auch Sachen abgeben. Ich muss nicht alles alleine schaffen, ich darf Hilfe annehmen. So reden ich es mir zumindest ein. Aber mein Credo ist: Fake it till you make it. Und was ich 2025 so schön gelernt habe zu verstehen, wird 2026 noch mehr in die Umsetzung gebracht: delegieren lernen. Ohne schlechtes Gewissen. Und Hilfe dankend annehmen, statt sie beschämt abzulehnen.
Die Sache mit Social Media
Schnell, schneller, Social Media. Und dann diese erforderte Dauerpräsenz. Leider fehlt mit die Energie und vor allem die Zeit, in dem Umfang auf Social Media aktiv zu sein, wie ich – beziehungsweise wie es der Algorithmus von mir – möchte. Im Herbst habe ich dann für mich entschieden, den Blog konsequent an die erste Stelle zu stellen und Instagram muss sich weiter unten einreihen. Die finale Strategie habe ich immer noch nicht gefunden, wie ich es schaffe Instagram konstant und regelmäßig zu bespielen, aber ich bin mir sicher, ich finde meinen Weg in den sozialen Netzwerken.
Ein fettes Plus hat Instagram auf jeden Fall schon. So bin ich sehr froh unter anderem diese wunderbaren Menschen dort gefunden zu haben, deren Content ich wirklich sehr schätze:
Die Liste ist sicher nicht vollständig – wenn ich jemanden übersehen habe, schreib mir gern, dann ergänze ich.
Du stehst auf einen gesunden Lifestyle und bist auf Instagram? Dann folge mir für Reiseinspiration und Bewegungstipps mit Baby(Bauch) sowie alltagstaugliche Ernährungstipps für Schwangere und Stillende.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
darauf, dass ich das Träumen nicht verlernt habe
darauf, dass ich nun mehr auf meine Learnings aus der Vergangenheit zurückgreife
darauf, dass ich Problemen nicht mehr aus dem Weg gehe
darauf, dass ich mich traue meinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn meine Entscheidungen nicht von allen verstanden werden
auf meine Fähigkeit, mich selbst ehrlich zu reflektieren, und dabei den Humor nicht zu verlieren
Welches wichtige Learning nehme ich aus 2025 mit?
Als Kleinkindmama habe ich gelernt, dass das Leben nicht immer nach Plan läuft und dass das völlig okay ist. Ich darf loslassen, flexibel sein und meine festen Strukturen Stück für Stück loslassen. Ja, ich liebe es immer noch, einen Tagesplan zu haben. Aber ich nehme es nicht mehr persönlich, wenn er durcheinandergerät. Statt mich zu ärgern erinnere mich daran: Ich wachse mit meinem Kind. Jeden Tag aufs Neue.
Die Loire Schlösser in Frankreich hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Gut, dass wir trotzdem dot waren!
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar dafür, dass ich gelernt habe, meine eigenen Grenzen ernster zu nehme.
Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in andere hineinversetzen kann und mich somit in Toleranz üben kann.
Ich bin dankbar, fokussierter arbeiten zu können, ohne mich ablenken zu lassen.
Ich bin dankbar, dass ich noch so viel von meinen Bloganfängen profitieren kann.
Ich in dankbar dafür, dass ich gelernt habe, nicht mehr alles persönlich nehmen – ich muss mich nicht ständig angegriffen fühlen.
Mein 2025 in Zahlen
Anzahl Urlaube: 3
< 6 Minuten: so lange habe auf einer 5km Laufstrecke für 1 Kilometer gebraucht
Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 43
Anzahl der Besucher in 2025: 3560
Anzahl der Stunden Schlaf die ich brauche: > 8h
Was war eine richtig gute Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?
Die beste Entscheidung für meinen neuen Blog MamaMahlzeit war neben der TCS auch noch Double Your Blog gebucht zu haben. Mit ein paar äußert wichtigen SEO Tipps, die ich noch nicht kannte, konnte ich mein Suchvolumen maximal steigern. Und da ich krankenhausbedingt gar nicht Zeit hatte, alles aus DYB umzusetzen, wäre da vermutlich noch um einiges mehr drin gewesen. Doch ich bin auch mit dieser Entwicklung schon mehr als zufrieden.
Aber sieh selbst. Das sind meine Google Zahlen, der Aufwärtstrend spricht für sich – Danke Judith!
Mein liebster Blogbeitrag in diesem Jahr
Es ist tatsächlich so, wie Judith es sagte: ist die content-Ängst besonders groß, dann ist der Grund umso größer einen Beitrag mit der Welt zu teilen. Bei diesem Beitrag Louwen Diät und der Diätwahn in der Schwangerschaft hatte ich Herzflattern als ich auf „veröffentlichen“ geklickt habe, und im Nachhinein bin ich wirklich stolz, dass ich mich getraut habe, meine Meinung zu diesem gehypten Thema zu äußern.
Hier geht’s zu meinen 3 meistgelesenen Beiträgen des Jahres:
Die Athener wissen nun auch Bescheid, dass es MamaMahlzeit gibt!
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
2025 möchte ich keinen kurzlebigen Social Media Trends mehr hinterher laufen. Mein Fokus gilt 2026 dem Blog. Social Media darf mich unterstützen und nicht umgekehrt. Also ich will Instagram nicht länger unterstützen, indem ich selbst unnötig viel Zeit auf der Plattform oder für die Erstellung von Content brauche, welcher dann nur ein paar Tage Sichtbarkeit bekommt.
Inspiration, wie sie auf Instagram zu bekommen ist, ist schön und wertvoll. Aber meine Mission ist nicht ausschließlich zu inspirieren. Ich möchte Lösungen bieten und dafür nicht auf eine Zeichenanzahl wie auf Instagram vorgegeben limitiert sein.
Diese Abenteuer erlebe ich im kommenden Jahr 2026
Nach der kleinen intimen Hochzeit wartet 2026 eine etwas größere Party auf uns. Und ein Kleid in Weiß!
Der jährliche Skiurlaub mit der Familie steht bald an, auf den freuen sich immer alle – Oma, Opa, Schwester…. !
Wandern mit Kleinkind – ich sehe meine Oberschenkelmuskeln schon wachsen, wenn am Rücken meine kleine Maus in der Kraxe sitzt.
Dieses große Projekt gehe ich 2026 an
Das nächste große Projekt, um das ich mich in den vergangenen Blogjahren gut gedrückt habe, ist ein News-Letter! Darauf freue ich mich schon, bin aber um ehrlich zu sein auch schon ein bisschen nervös und aufgeregt.
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
Hast du ein Produkt, welches ich hier am Blog und/oder auf Instagram vorstellen soll?
Hast du einen Blog und suchst nach Gastbeiträgen?
Melde dich gerne bei mir unter der E-Mail Adressen: beratung@mamamahlzeit.com
Meine 7 Ziele für 2026
häufigere bloggen, noch mehr in die Routine kommen
mehr Austausch mit anderen Bloggern sowie Coworking in meinen Alltag integrieren
von meiner Physiotherapeutin mein Becken abchecken lassen
Vitamin D-Wert bestimmen lassen: meine Stimmung, aber auch meine Knochen werden es mir danken
öfter Musik für meine kleine Maus laufen lassen und weiterhin so viel Klavierspielen wie im Herbst
freie Zeit mit meinem Mann für gemeinsame Kartenspiele nutzen – und häufiger gewinnen 😉
statt Halbmarathon: 5km unter 25min laufen (wenn ichs nicht schaffe auch nicht schlimm. Hauptsache ich behalte meine Sportroutine bei – die eigentlich keine Routine ist, weil sich Workouts und Fokus ständig ändern.Egal: Hauptsache Bewegung!
Mein Motto für 2026 heißt: KVP
Ich habe meine Leidenschaft für KVP entdeckt. KVP – was soll das sein? KVP ist eine Abkürzung und steht für: kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Mein Motto für 2026 hat sich schon 2025 herauskristallisiert. Denn ich liebe es, sämtliche Vorgänge zu verbessern. Sei es Einkaufslisten schreiben oder die Planung für den nächsten Blogbeitrag, jeder Vorgang im Alltag hat das Potenzial verbessert zu werden. So mache Verbesserung entpuppt sich im Nachhinein vielleicht als Fehl-Optimierung, na dann wird eben wieder nachjustiert und erneut verbessert. Hauptsache nix bleibt gleich und alles ist ständig im Wandel. Alles andere wäre mir einfach zu langweilig. Routine ist gut und wichtig, aber nur wenn auch die Routine sich weiterentwickeln darf.
Studentin der Ernährungswissenschaften, stillende Mama, zertifizierte Ernährungsberaterin, begeisterte Hobbyköchin, wanderbegeisterter Outdoor-Fan.
Mein Ziel bei MamaMahlzeit ist es, (werdenden) Mamas zu zeigen, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss. Mit einfachen Rezepten und viel Geschmack will ich mehr Leichtigkeit in den hektischen Mamaalltag bringen.
https://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/12/Jahresrueckblick-2025.jpg7681366Veronika Julmihttp://mamamahlzeit.com/wp-content/uploads/2025/07/MamaMahlzeit-Logo-ohne-Claim.pngVeronika Julmi2025-12-31 06:33:382025-12-31 07:09:17Mein Jahresrückblick 2025: Wenn der Körper bremst, der Kopf aber Gas gibt
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